6.00

FROzine (WH)

Politik & Gesellschaft
Das FROzine ist das Infomagazin von Radio FRO. Unser Redaktionsteam bringt jeden Werktag Nachrichten, Reportagen und Diskussionen - informativ, kritisch und von unten. Die Schwerpunkte liegen in erster Linie in den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Kultur und fokussieren Ereignisse und Entwicklungen in Linz und Oberösterreich. Das FROzine blickt aber auch über den Tellerrand hinaus. In der Rubrik "Weltempfänger" thematisiert die Redaktion auch Überregionales und Internationales, wobei wir zumindest einmal monatlich ausführlich nach Süd-Osteuropa schauen. Auf der FROzine Website findet ihr tagesaktuelle Artikel zu den Sendungen und die Artikel zu den FROzine-Themen der letzten Wochen.

Wer die Infos in aller Kürze bevorzugt, um dann auszuwählen, dem sei der Wochenrückblick empfohlen, den es jeden Freitag im Infomagazin zu hören und natürlich auch im Audioarchiv nachzuhören gibt.
7.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
8.30

Musik für Junggebliebene

SeniorInnenradio

Im Laufe der Jahre hat sich die „Seniorenmusik“ aber selbständig gemacht. Sie dient zwar nach wie vor zum Sendersuchen, viele Hörer haben aber diese Musiksendung entdeckt und hören Sie gerne beim Autofahren oder einfach so, weil sie eben gefällt.Welche Musik hört man nun in der Sendereihe „Musik für Junggebliebene“.Der Montag ist im „Radio für Senioren“ der Schlagertag. Deshalb wurden Musiknummern mit Schlagern aus den 30er, 40er, 50er, 60er, und 70er-Jahren eingespielt. Es sind viele „Oldies“ dabei, einfach Schlager, die man immer wieder gerne hört.Am „Plaudertag“, dem Mittwoch, gibt es vor allem Unterhaltungsmusik und Musik aus Operetten zu hören.Klassik bietet das Vorprogramm zur Sendung des „Radio für Senioren“ am Donnerstag.Ouvertüren, Chorwerke und Konzertstücke von Wolfgang Amadeus Mozart bis Johann Strauß sind genau so einprogrammiert, wie die sogenannte „leichte“ Klassik.Die Musiksendungen von 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr werden nach ca. sechs bis acht Wochen wiederholt.Ausnahmen: Am Dienstag wird von Radio FRO bis 9:00 Uhr eine Sendung aus Wien übernommen, daher gibt es am Dienstag keine „Musik für Junggebliebene“An einem Montag im Monat  beginnt um 8:30 Uhr bereits das Wunschkonzert. Einmal im Monat beginnt eine aktuelle Sendung des Donnerstag-Teams bereits um 8:30 Uhr.


Das Monatsprogramm mit den Terminen der Sendungen des „Radio für Senioren“ und die Sendereihe „Libretto“ ist bei folgenden Stellen in Linz kostenlos erhältlich OÖ. Landesgalerie, Linz, Museumstraße 14 Schlossmuseum, Linz, Schlossberg 1 URBI@ORBÌ, Linz, Bethlehemstraße 1 a


Wir senden Ihnen aber auch gerne das aktuelle Monatsprogramm des „Radio für Senioren auf Radio FRO“ per E-Mail zu. Bitte teilen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mit, wir nehmen Ihre Daten dann in den Verteiler auf. Unsere E-Mail-Adresse: senioren@fro.at


9.00

Radio für Senioren

„Goldene Oldies"

SeniorInnenradio

Friedrich Hahn wird in dieser Sendung wieder sogenannte Evergreens (Songs in deutscher Sprache), spielen: Zu hören sind Ralf Bendix, Costa Cordalis, Rex Gildo, Ronny, Wencke Myhre, Gitte, Manuela und viele andere.

 

 

Friedrich Hahn wurde am 8. Sept.1955 in Liebenau geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und Hauptschule in Liebenau und der Handelsschule in Freistadt war er von1974 bis August 2015 Angestellter der OÖ. Hypobank Linz (Filialleiter der Zweigstelle Magdalena-Zentrum, 4040 Linz). Nach der Freizeitphase der Altersteilzeit ist er ab 1. Okt. 2017 Pensionist. Er ist mit Gattin Elisabeth verheiratet. Die Söhne Florian und Jakob 30 Jahre sind in technischen Funktionen beschäftigt.

Fritz Hahn hat viele Hobbies: Vor allem Musik, aber auch Tennis, Mountainbiken, Reisen, Wandern, und Arbeitseinsätze im Wochenendhaus in Liebenau. In einem großen Linzer Sportverein war er viele Jahre mit einer leitenden Aufgabe ehrenamtlich tätig und hat dort auch seine ersten Mikrofonerfahrungen als Platzsprecher und Moderator bei Veranstaltungen gesammelt.

 

 

 

Radio für Senioren Stammtisch am Mittwoch, 18. Jänner 2017

Das RfS-Team ladet Hörerinnen und Hörer zum RfS-Stammtisch am 18. Jänner 2017 ab 15:00 Uhr in den dornacher-stubn, 4040 Linz, Niedermayrweg 7 ein.

Hörerinnen und Hörer können die Personen kennen lernen, die hinter den Stimmen stecken, die von Montag bis Freitag bei Radio FRO, im „Radios für Senioren“, zu hören sind. Da sich aber auch die RfS-Mitarbeiter selten sehen, ist es auch ein privates, ungezwungenes Treffen der Sendungsgestalter

 

 

 

10.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
11.00

Forsateno

Kunst und Kultur

به اطلاع میرساند که هم اکنون برنامه زنده رادیویی " فرصت نو" با نویسندگی ، کارگردانی و اجرای سرکار خانم الهام آرین ، کلید خورده است . این برنامه با نگاهی نو بر اخبار پناهندگان اتریش و جهان ، بخشهای اجتماعی ، فرهنگی، هنری و تاریخی به همراه پخش موسیقی های فاخر ایرانی و جهانی، در خدمت شما پارسی زبانان گرامی می باشد
این برنامه سومین دوشتبه هرماه ، ساعت 11:00 الی 12:00 بر روی موج اف ام ردیف  105 مگاهرتز پخش میشود
email: forsateno.radiofro@gmail.com

12.00

Open Space

Spezialsendung
13.00

FROzine (WH)

Politik & Gesellschaft
Das FROzine ist das Infomagazin von Radio FRO. Unser Redaktionsteam bringt jeden Werktag Nachrichten, Reportagen und Diskussionen - informativ, kritisch und von unten. Die Schwerpunkte liegen in erster Linie in den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Kultur und fokussieren Ereignisse und Entwicklungen in Linz und Oberösterreich. Das FROzine blickt aber auch über den Tellerrand hinaus. In der Rubrik "Weltempfänger" thematisiert die Redaktion auch Überregionales und Internationales, wobei wir zumindest einmal monatlich ausführlich nach Süd-Osteuropa schauen. Auf der FROzine Website findet ihr tagesaktuelle Artikel zu den Sendungen und die Artikel zu den FROzine-Themen der letzten Wochen.

Wer die Infos in aller Kürze bevorzugt, um dann auszuwählen, dem sei der Wochenrückblick empfohlen, den es jeden Freitag im Infomagazin zu hören und natürlich auch im Audioarchiv nachzuhören gibt.
14.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
15.00

Rocking Fifties

Unterhaltungsmusik
Seit 1986 moderierte und gestaltete Erik seine "Rocking 50s" bei verschiedenen Radiostationen in Holland und Belgien und seit 2002 auch in Österreich.

Eine Sendung der Radiofabrik Salzburg.
16.00

Groovin

Unterhaltungsmusik
17.00

Ergo

Ergo #17: (Non)-trivial Errors

Kultur- & Bildungskanal

 

Diese Ausgabe beschäftigt sich mit einem Thema, das – wie schon bei zwei anderen Sendungen zuvor – im Bereich der Wissenschaftstheorie angesiedelt ist. Wie diese beiden hat es ebenfalls mit dem Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie der JKU zu tun. Diesmal ist der Anlass allerdings eine neue Publikation, weshalb diese Sendung auch ein wenig den Charakter einer Buchrezension mit Autorinnengespräch hat.

Der eben erschienene Band 69 der Reihe „Schriften zu Informationswissenschaft“ im Verlag Werner Hülsbusch stammt von Dr.in Terje Tüür-Fröhlich und trägt den Titel „The Non-trivial Effects of Trivial Errors in Scientific Communication and Evaluation.“ Auf den ersten Blick scheinen sowohl Titel, als auch Gegenstand dieser Dissertation – nämlich endogene Fehler in Zitationsdatenbanken – kaum dazu geeignet, Menschen zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu bewegen, die sich nicht mit Wissenschaftstheorie oder Informationswissenschaft beschäftigen.

Kurz: Das ganze scheint eine esoterische Angelegenheit für eingeweihte Kreise zu sein, in denen über Detailfragen des Wissenschaftsbetriebes debattiert wird. Elfenbeinturm pur und für Außenstehende nicht nachvollziehbar.

Zum einen ist es aber so, dass Terje Tüür-Fröhlich ihre doctoral thesis nicht – wie durchaus üblich – in mehrere Artikel portioniert hat und deshalb auf gut 120 Seiten auch Platz findet, relevante Begriffe und deren Hintergründe angemessen zu erläutern.

Zum anderen sind die Probleme, um die es geht, auch deshalb leichter nachvollziehbar, weil die Wissenschaft Teil der Gesellschaft ist: Zwar funktioniert sie nach einer eigenen Logik – überlagert und durchdrungen ist sie aber von allgemeineren Prozessen und Mechanismen, die diese Regeln mitstrukturieren und beeinflussen.

Die Fragen, um die es im Gespräch geht, sind folgende:

* Was sind triviale Fehler und wo kommen sie her? 

* Warum sind ihre Auswirkungen letztlich nicht trivial?

* Für welche Personen und Disziplinen sind die Folgen besonder spürbar?

 

Es geht vermittels dieser Fragen um Themen wie die Evaluation von Wissenschaften, die Wissenbilanz mit ihren "Leistungsvereinbarungen",   die Monopolstellung des Medienkonzerns Thomson Reuters mit seinen Zitationsdatenbanken, die damit einhergehende Reduktion wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Benachteiligung der Sozialwissenschaften, die mittelbare Diskriminierung von Wissenschaftlerinnen, sowie die unmittelbare von Autor_innen, deren Namen nicht ASCII-kompatibel sind. Außerdem erläutert Terje Tüür Fröhlich die spezielle Methode, mit der sie an das Thema herangegangen ist und gibt abschließend einige Empfehlungen zur verbesserung der Situation.

In der Rubrik Begriff der Woche geht es um den "Journal Impact Factor" (JIF).

Manche - durchaus relevanten - Themen haben leider keinen Platz gefunden, wie etwa die Probleme, welche durch mangelhafte Parsingsoftware verursacht werden, die Entstehung von "Zombie-Referenzen" und "Phantomautor_innen", sowie die Auswirkungen "trivialer" Fehler auf den "h-Index".

Um das Bild einigermaßen zu komplettieren, seien folgende Texte empfohlen:    

Fröhlich, Gerhard (2003): Gegen-Evaluation: Der Impact-Faktor auf dem
Prüfstand der Wissenschaftsforschung. BUKO INFO 2003 (1-4), 61-65

Tüür–Fröhlich, Terje (2014a): "Needless to say my proposal was turned down". The early days of commercial citation indexing, an "error-making" (Popper) activity and its repercussions till today. Theory of Science 36 (2), ISSN 210-0250, 155-180

Eine schöne Zusammenfassung einiger Probleme findet sich auch auf scinoptica.

 

Gestaltung:

Claus Harringer

 

17.30

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
18.00

FROzine

Grundeinkommen: Enno Schmidt im Gespräch

Politik & Gesellschaft
Grundeinkommen: Enno Schmidt Enno Schmidt stellt den größeren Zusammenhang des Grundeinkommens als Kulturimpuls unseres Jahrhunderts dar. Insbesondere im Bezug auf Wirtschaft, Arbeit, Menschenbild, Nachhaltigkeit und die Finanzierung. Anfang 2006 gründete er zusammen mit dem Basler Unternehmer Daniel Häni die Initiative Grundeinkommen in der Schweiz, die im Juni 2016 zur nationalen Volksabstimmung kam und weltweite Aufmerksamkeit erhielt. Enno Schmidts Film »Grundeinkommen – ein Kulturimpuls« von 2008 erreichte an die 2 Millionen ZuseherInnen und wurde in 20 Sprachen übersetzt. Am Mittwoch, 18.1., hält Enno Schmidt einen Vortrag um 18 Uhr im Kepler Salon in Linz mit anschließender Diskussion. Heute ist er Telefon-Studiogast im Infomagazin. Verfassungsänderung in der Türkei?
Seit Montag berät das türkische Parlament über Verfassungsänderungen, mit denen es sich selbst entmachten soll. Es geht darum das parlamentarische System zu einem exekutiven Präsidialsystem umzugestalten. Der Staatschefs Recep Tayyip Erdogan könnte dadurch als mächtiger Präsident bis 2029 im Amt bleiben. Am Dienstag billigten türkische Abgeordnete erste Schritte zur Verfassungsreform. Welche Entscheidung letzendlich fallen wird, ist längst nicht nur relevant für die Türkei. Es ist auch für den "Westen" bedeutsam, denn damit entfernt sich die Türkei politisch weiter von Europa. Radio Corax hat mit dem Journalisten und Istanbul-Korrespondenten Frank Nordhausen über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei gesprochen.
Beitrag zum Nachhören: www.freie-radios.net Ergo ExpressIn der heutigen Ausgabe des Wissenschafts-Blocks Ergo Express geht es um, den Mond und Planeten. Claus Harringer hat den Beitrag gestaltet. Wissenschaftlich Interessierte, die sich an der Sendung beteiligen wollen, melden sich bitte bei wissenschaft@fro.at.
Beitrag zum Nachhören: cba.fro.at Moderation: Nora Niemetz
CC-Musik: Gloupsy, Paolo Orecchia
19.00

Werkstattradio

Wir Waffen das!

Politik & Gesellschaft

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU und die USA (bzw. US-Präsident Obama) könnte zynischer nicht sein. Die USA und EU sind die größten Rüstungsexporteure weltweit. Ein menschenverachtender Wettlauf um Profite mit Waffenhandel ist im Gange. Das Werkstatt-Radio wirft einen Blick hinter die Kulissen.

Musik:El Noz

20.00

sound.check

#142: Gutes, neues Musikjahr!

Unterhaltungsmusik

Eine Auswahl daraus stellen sie euch am Montagabend aus dem Radio FRO-Studio vor. Wir hauen halt rein, was eben so in eine Radio-Stunde passt, Gottseidank gibts im Jänner noch eine zweite Sendung!  Hört rein, wir freuen uns schon auf euch! By the Way: 2017 wird ein super Musikjahr!

sound.check – Das Musikmagazin auf Radio FRO 105.0 und Freies Radio Freistadt auf 107,1 / 103,1 oder 88,4 MHz. Jeden dritten (und fünften) Montag im Monat um 20:00 Uhr live auf Radio FRO 105.0. Livestream aufwww.fro.at

21.00

Rumble

Unterhaltungsmusik
Surf, Instro, Garage, Sixties, Punk, Rock‘n‘Roll, Hardcore.
22.00

Prog Rock Universe

Unterhaltungsmusik

In dieser Sendung hören wir jedenfalls, wie dieses hybride Musikgenre klingt und dass die aktuelle Prog Rock Szene sehr, sehr lebendig ist!


 
6.00

FROzine (WH)

Politik & Gesellschaft
Das FROzine ist das Infomagazin von Radio FRO. Unser Redaktionsteam bringt jeden Werktag Nachrichten, Reportagen und Diskussionen - informativ, kritisch und von unten. Die Schwerpunkte liegen in erster Linie in den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Kultur und fokussieren Ereignisse und Entwicklungen in Linz und Oberösterreich. Das FROzine blickt aber auch über den Tellerrand hinaus. In der Rubrik "Weltempfänger" thematisiert die Redaktion auch Überregionales und Internationales, wobei wir zumindest einmal monatlich ausführlich nach Süd-Osteuropa schauen. Auf der FROzine Website findet ihr tagesaktuelle Artikel zu den Sendungen und die Artikel zu den FROzine-Themen der letzten Wochen.

Wer die Infos in aller Kürze bevorzugt, um dann auszuwählen, dem sei der Wochenrückblick empfohlen, den es jeden Freitag im Infomagazin zu hören und natürlich auch im Audioarchiv nachzuhören gibt.
7.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
7.30

Ergo (WH)

Ergo #17: (Non)-trivial Errors

Kultur- & Bildungskanal

 

Diese Ausgabe beschäftigt sich mit einem Thema, das – wie schon bei zwei anderen Sendungen zuvor – im Bereich der Wissenschaftstheorie angesiedelt ist. Wie diese beiden hat es ebenfalls mit dem Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie der JKU zu tun. Diesmal ist der Anlass allerdings eine neue Publikation, weshalb diese Sendung auch ein wenig den Charakter einer Buchrezension mit Autorinnengespräch hat.

Der eben erschienene Band 69 der Reihe „Schriften zu Informationswissenschaft“ im Verlag Werner Hülsbusch stammt von Dr.in Terje Tüür-Fröhlich und trägt den Titel „The Non-trivial Effects of Trivial Errors in Scientific Communication and Evaluation.“ Auf den ersten Blick scheinen sowohl Titel, als auch Gegenstand dieser Dissertation – nämlich endogene Fehler in Zitationsdatenbanken – kaum dazu geeignet, Menschen zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu bewegen, die sich nicht mit Wissenschaftstheorie oder Informationswissenschaft beschäftigen.

Kurz: Das ganze scheint eine esoterische Angelegenheit für eingeweihte Kreise zu sein, in denen über Detailfragen des Wissenschaftsbetriebes debattiert wird. Elfenbeinturm pur und für Außenstehende nicht nachvollziehbar.

Zum einen ist es aber so, dass Terje Tüür-Fröhlich ihre doctoral thesis nicht – wie durchaus üblich – in mehrere Artikel portioniert hat und deshalb auf gut 120 Seiten auch Platz findet, relevante Begriffe und deren Hintergründe angemessen zu erläutern.

Zum anderen sind die Probleme, um die es geht, auch deshalb leichter nachvollziehbar, weil die Wissenschaft Teil der Gesellschaft ist: Zwar funktioniert sie nach einer eigenen Logik – überlagert und durchdrungen ist sie aber von allgemeineren Prozessen und Mechanismen, die diese Regeln mitstrukturieren und beeinflussen.

Die Fragen, um die es im Gespräch geht, sind folgende:

* Was sind triviale Fehler und wo kommen sie her? 

* Warum sind ihre Auswirkungen letztlich nicht trivial?

* Für welche Personen und Disziplinen sind die Folgen besonder spürbar?

 

Es geht vermittels dieser Fragen um Themen wie die Evaluation von Wissenschaften, die Wissenbilanz mit ihren "Leistungsvereinbarungen",   die Monopolstellung des Medienkonzerns Thomson Reuters mit seinen Zitationsdatenbanken, die damit einhergehende Reduktion wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Benachteiligung der Sozialwissenschaften, die mittelbare Diskriminierung von Wissenschaftlerinnen, sowie die unmittelbare von Autor_innen, deren Namen nicht ASCII-kompatibel sind. Außerdem erläutert Terje Tüür Fröhlich die spezielle Methode, mit der sie an das Thema herangegangen ist und gibt abschließend einige Empfehlungen zur verbesserung der Situation.

In der Rubrik Begriff der Woche geht es um den "Journal Impact Factor" (JIF).

Manche - durchaus relevanten - Themen haben leider keinen Platz gefunden, wie etwa die Probleme, welche durch mangelhafte Parsingsoftware verursacht werden, die Entstehung von "Zombie-Referenzen" und "Phantomautor_innen", sowie die Auswirkungen "trivialer" Fehler auf den "h-Index".

Um das Bild einigermaßen zu komplettieren, seien folgende Texte empfohlen:    

Fröhlich, Gerhard (2003): Gegen-Evaluation: Der Impact-Faktor auf dem
Prüfstand der Wissenschaftsforschung. BUKO INFO 2003 (1-4), 61-65

Tüür–Fröhlich, Terje (2014a): "Needless to say my proposal was turned down". The early days of commercial citation indexing, an "error-making" (Popper) activity and its repercussions till today. Theory of Science 36 (2), ISSN 210-0250, 155-180

Eine schöne Zusammenfassung einiger Probleme findet sich auch auf scinoptica.

 

Gestaltung:

Claus Harringer