vergangene Sendungen ausklappen
6.00

FROzine (WH)

Politik & Gesellschaft
Das FROzine ist das Infomagazin von Radio FRO. Unser Redaktionsteam gestaltet jeden Werktag ein einstündiges Magazin mit Nachrichten, Reportagen, Interviews und Diskussionen - informativ, kritisch und von unten. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Kultur und fokussieren Ereignisse und Entwicklungen in Linz und Oberösterreich. Das FROzine blickt aber auch immer wieder über den Tellerrand hinaus.

Folgende Sendungsformate gibt es im FROzine:

  • Weltempfänger – immer montags internationale Nachrichten und Reportagen aus allen Teilen der Welt

  • Osteuropamagazin – einmal im Monat widmet sich Dorota Trepczyk dem osteuropäischen Raum, besonders den sog. Visegrád-Staaten

  • Stadtgespräch – jeden Dienstag Studiodiskussion zu aktuellen Themen mit dem Schwerpunkt Stadtpolitik und Stadtentwicklung

  • SozialmagazinAndi Wahl rückt einmal im Monat Sozialpolitik in dem Mittelpunkt

  • KulturmagazinPamela Neuwirth berichtet und diskutiert einmal im Monat schwerpunktmäßig über Kultur und Kulturpolitik

  • Bundesweites Infomagazin – Kooperation der Inforedaktionen aus Graz und Linz, bundesrelevante Themen, in ganz Österreich zu hören

  • FROzine-Gespräch – Dieses Gespräch geht in die Tiefe, wenn es eine interessante Persönlichkeit ins Studio bittet


Redaktionsleitung: Sigrid Ecker
7.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
7.30

Onda-Info (WH)

Netzfeminismus in Mexiko und Deutschland und Unruhen in Nicaragua

Politik & Gesellschaft
Die "Enlaces Links" geben einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern
8.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
8.30

Radio Wienerlied

SeniorInnenradio

Im Programmaustausch mit Radio Orange/Wien präsentiert Radio FRO 105.0 wöchentlich Wienerlieder, eine Sendung mit Berichten und Interviews rund um das Wienerlied, zusammengestellt von Erich Zib, einem Experten auf diesem Gebiet.

10.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
11.00

Forsateno

Kunst und Kultur

به اطلاع میرساند که هم اکنون برنامه زنده رادیویی " فرصت نو" با نویسندگی ، کارگردانی و اجرای سرکار خانم الهام آرین ، کلید خورده است . این برنامه با نگاهی نو بر اخبار پناهندگان اتریش و جهان ، بخشهای اجتماعی ، فرهنگی، هنری و تاریخی به همراه پخش موسیقی های فاخر ایرانی و جهانی، در خدمت شما پارسی زبانان گرامی می باشد
این برنامه سومین دوشتبه هرماه ، ساعت 11:00 الی 12:00 بر روی موج اف ام ردیف  105 مگاهرتز پخش میشود
email: forsateno.radiofro@gmail.com


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Video: Elham Arian stellt ihre Sendung vor.
12.00

Open Space

Spezialsendung
Hier haben Radiointeressierte die Möglichkeit zu schnuppern bzw. Sendungen zu machen. Neben ersten Testsendungen Interessierter wird diese Plattform von Programmmachenden besonders gerne für einmalige Sendungen und Programm-Specials in Anspruch genommen. Ansonsten werden zu diesen Zeiten Sendungen kooperierender freier Radiostationen im Programmaustausch übernommen.
13.00

FROzine (WH)

Politik & Gesellschaft
Das FROzine ist das Infomagazin von Radio FRO. Unser Redaktionsteam gestaltet jeden Werktag ein einstündiges Magazin mit Nachrichten, Reportagen, Interviews und Diskussionen - informativ, kritisch und von unten. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Kultur und fokussieren Ereignisse und Entwicklungen in Linz und Oberösterreich. Das FROzine blickt aber auch immer wieder über den Tellerrand hinaus.

Folgende Sendungsformate gibt es im FROzine:

  • Weltempfänger – immer montags internationale Nachrichten und Reportagen aus allen Teilen der Welt

  • Osteuropamagazin – einmal im Monat widmet sich Dorota Trepczyk dem osteuropäischen Raum, besonders den sog. Visegrád-Staaten

  • Stadtgespräch – jeden Dienstag Studiodiskussion zu aktuellen Themen mit dem Schwerpunkt Stadtpolitik und Stadtentwicklung

  • SozialmagazinAndi Wahl rückt einmal im Monat Sozialpolitik in dem Mittelpunkt

  • KulturmagazinPamela Neuwirth berichtet und diskutiert einmal im Monat schwerpunktmäßig über Kultur und Kulturpolitik

  • Bundesweites Infomagazin – Kooperation der Inforedaktionen aus Graz und Linz, bundesrelevante Themen, in ganz Österreich zu hören

  • FROzine-Gespräch – Dieses Gespräch geht in die Tiefe, wenn es eine interessante Persönlichkeit ins Studio bittet


Redaktionsleitung: Sigrid Ecker
14.00

Werkstattradio (WH)

Burkina Faso-Land der Integren

Politik & Gesellschaft
Sie hören in dieser Radiosendung die von Günther Lanier geschilderte Geschichte und Gegenwart Burkina Fasos.
15.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
16.00

Reise! Reise!

Politik & Gesellschaft
Subtil ist die Frage spürbar, was das Reisen tut mit uns, was wir tun, wenn wir reisen. Wie respektvoll begegnen wir den anderen Menschen, der Landschaft, der Natur, der Kultur, der wir fremd sind und die uns fremd ist? Wie achtsam gehen wir um mit Energie und Rohstoffen, wenn wir uns fortbewegen? Nachhaltiges Reisen, sanfter Tourismus ist angesprochen. Es geht auch um den ökologischen Fußabdruck auf unserer Lebensreise.

Was der/die Reisende sieht, hört, schmeckt, riecht, spürt, wie er/sie sich darin stehen, gehen und fahren sieht, wird subtil betrachtet. Nicht im Vordergrund stehen Reiseroute,  Logbuch, Itinarary. Es gibt gelegentlich Fantasiereisen und andere Reisen, als die in die Welt der Geografie. So ist gelegentlich auch vom Weg des Herzens die Rede oder vom Weg zu sich selbst.


Ich sehe die Sendereihe selbst als eine Reise, die vor mir liegt, bei der ich das Ende nicht kenne, bei der mich der Weg fasziniert.


 

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Video: Volkmar Baurecker stellt seine Sendung vor.
17.00

Rauchzeichen - Tabakfabrik on air

Grand Garage

Kunst und Kultur
Unter diesem Titel soll in der Linzer Tabakfabrik eine Innovationswerkstatt für Menschen, Wissen und Technologie entstehen.
17.30

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
18.00

FROzine

Wieviel Randgruppe verträgt die Mehrheitsgesellschaft?

Politik & Gesellschaft
In den Linzer Parkanlagen geht es seit Jahren um die Thematik: Wieviel Randgruppe verträgt die Mehrheitsgesellschaft. Anrainer*innen klagen über zuviel Lärm und die Unbenutzbarkeit der Parks, weil sich diese zu Hotspots für Drogendeals und Suchtkranke verkämen.

Die Politischen Vertreter*innen sehen das unterschiedlich. Und auch die Lösungsansätze sind nicht gleich. Nachtsperre mit oder ohne Zaun, Alkoholverbot oder Park-Cafe mit Gastgarten, Schutzzonenverordnungen, Aufstockung der sozialarbeiterischen Betreuung oder mehr Stadtwache,....

Fest steht, die Probleme werden verlagert- vom Volksgarten und dem Schillerpark zum Hessenpark zum Beispiel. Aber auch am Rand der Stadt, wie in Ebelsberg macht sich die Verlagerungspolitik angeblich bereits bemerkbar.

„Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“

Die Bürger*innen-Initiative „Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“ hat sich gegründet um die Lebensqualität der dort Ansässigen zu verbessern. Sie waren am Prozess der Umgestaltung und Erneuerung des Hessenpark gemeinsam mit NGOs und den zuständigen politischen Vertreter*innen am Verhandlungstisch.

Am 14. Mai 2018 haben sie folgende Stellungnahme veröffentlicht:

Hickhack der Parteien zum Hessenpark nimmt kein Ende 

„Wir sind unglaublich enttäuscht! Endlich scheint eine Gesamt-Lösung der Problematik greifbar, wird das Hickhack der Parteien wiederaufgenommen und der Erfolg gefährdet.“ ist Olga Lackner verärgert.

Nachdem Bürgermeister Luger mit einer Schutzzonenverordnung und einem Alkoholverbot am Hessenplatz endlich einen aktiven Schritt gesetzt hat, wird das Projekt Hessenpark nun leider wieder zum politischen Spielball.

Eines sollte mittlerweile allen Beteiligten klar sein: es braucht eine Summe von Maßnahmen, damit der Hessenpark beruhigt und infolge von den Statteilbewohner*innen wieder neu angenommen wird. Dazu gehört auch die im Jahr 2015 vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Neugestaltung des Hessenparks. Ordnungspolitische Maßnahmen - Alkoholverbot und Schutzzonenverordnung – können hier nur einen Teil des Problems lösen, denn der Park ist in die Jahre gekommen.

Verglichen mit anderen innerstädtischen Parkanlagen ist der Hessenpark bereits sehr desolat, die Wege und Bänke sind abgenutzt und es besteht schon seit Jahren dringender Renovierungsbedarf! Der sogenannte Broken-Windows-Effekt hat auch dafür gesorgt, dass der Park von Stadtteilbewohner*innen gemieden und stattdessen von anderen Gruppen in Anspruch genommen wird. Aber anstelle jetzt die notwendige Neugestaltung voranzutreiben, wird über die veranschlagten Kosten in Höhe von 634.000.-€ polemisiert ohne einen Kostenvergleich mit ähnlichen Linzer Parkanlagen herzustellen. Zum Vergleich: für den 2003 (!) gestalteten, gleich großen Stadtpark in der Huemerstrasse wurden 2,74Mio € ausgegeben.

Schade ist auch, dass ein Lokal/Park-Cafe mit Gastgarten, das im Bürgerbeteiligungsprozess von den Stadtteilbewohner*innen mehrmals ausdrücklich als Wunsch geäußert wurde, jetzt derartige Wogen schlägt. Kritik am vorliegenden Entwurf mit Gastgarten kommt jetzt plötzlich von jenen politischen Vertreter*innen, die sich mit den Bedürfnissen und Vorstellungen der Stadtteilbewohner*innen nicht auseinandergesetzt haben. Bürgerbeteiligung wird so in Linz ad absurdum geführt – leider.

„Die Runden Tische und die Bürgerbeteiligung verstand ich als ein Bekenntnis zu ressortübergreifenden, gemeinsamen Lösungen in Zusammenarbeit mit Stadttteilbewohner*innen. Traurig ist, dass der Hessenpark jetzt doch wieder nur für eine politische, mediale Schlammschlacht herhalten muss – denn dadurch ist niemand geholfen.“ meint Werner Hudelist

Der gemeinsame Weg, der Planungsprozess und die Begleitmaßnahmen machen Sinn. Der Planungs- und Ausschreibungsprozess läuft noch ca. ein halbes Jahr. Genau darin liegt die Chance die ordnungspolitischen Maßnahmen zu testen und dann gegebenenfalls noch steuernd in der Umgestaltung anzusetzen.

„ Wir erleben von Beginn an nur eine Blockadepolitik, die auf die jeweils anderen Fraktionen abzielt. Die Bewohnerinnen haben sich in großer Zahl aktiv in den Planungsprozess eingebracht und nun sollen sie sich wieder in den heruntergekommenen Park setzen. " meint Olga Lackner. Gemeinsam gestalten sieht anders aus!

 

Wenige Tage später kam es dann doch zu einer knappen Mehrheit im zuständigen Ausschuss. Wie dieser Beschluss nun aussieht, was daran von politischer Seite her vielleicht suboptimal gelaufen ist und wie unterschiedlich die Meinungen auf politischer Ebene sind haben mir

Bernhard Baier: Vizebürgermeister Linz (ÖVP), Wirtschaftsreferent und Stadtsenatsmitglied zuständig  u a. für städtische Parkanlagen, Gärten und Grünflächen.
Marie.Edwige Hartig, Sozialsprecherin der Grünen im Gemeinderat Linz

im ersten Teil des Studiotalks geschildert, das FROzine aus terminlichen Gründen einige Tage zuvor aufgezeichnet hat.



 
Der Blick der Zivilgesellschaft
Live im Studio diskutieren

Olga Lackner, Obrau „Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“
Olaf Beyer, Geschäftsführer Verein Substanz

den Blickwinkel der Zivilgesellschaft, die Sicht der Anrainer*innen und der Sozialarbeit.



Wie sehen die Menschen, die mit den Suchtkranken arbeiten und auf Augenhöhe versuchen Probleme zu lösen, die Situation. Wie zufrieden sind sie mit den Entscheidungen der Politik und was würden sie sich vielleicht anders wünschen.

Gibt es Lösungsmöglichkeiten, ohne die eigentliche Problematik bloß zu verlagern?

 

Moderation und Sendungsgestaltung: Sigrid Ecker

 

 
19.00 Jetzt

Radiabled

Politik & Gesellschaft
Ein Projekt von Radio FRO zum Thema Barrierefreiheit. Im Zentrum stehen Empowerment und eigenständiges Leben.

 

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Video: Harald Bachlmayr stellt seine Sendung vor.
20.00

Spinning Hour

Unterhaltungsmusik
Die "Spinning Hour" ist die monatliche Musiksendung des Kulturhauses Spinnerei Traun.
21.00

Radioshow 2000

Politik & Gesellschaft
0.00

madhou5e

Unterhaltungsmusik
Sie machen dein Wohnzimmer zum Tanzfloor und geben einen Einblick in ihre Technik.

Die Gäste spielen hervorragende Musik, sind geskillte, erfahrene Performer, und bekannt in der lokalen Szene.
Verpasse nicht den Radio um 00:00 Uhr laut aufzudrehen, damit auch deine Nachbarn was davon haben.

Contact & Links:
Homepage: www.madhou5e.tv
Livestream: www.madhou5e.tv/live
Videos: www.youtube.com/MadhouseMusik
Mixcloud: www.mixcloud.com/madhou5e
Twitter: https://twitter.com/#!/madhou5e_music
1.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
6.00

FROzine (WH)

Wieviel Randgruppe verträgt die Mehrheitsgesellschaft?

Politik & Gesellschaft
In den Linzer Parkanlagen geht es seit Jahren um die Thematik: Wieviel Randgruppe verträgt die Mehrheitsgesellschaft. Anrainer*innen klagen über zuviel Lärm und die Unbenutzbarkeit der Parks, weil sich diese zu Hotspots für Drogendeals und Suchtkranke verkämen.

Die Politischen Vertreter*innen sehen das unterschiedlich. Und auch die Lösungsansätze sind nicht gleich. Nachtsperre mit oder ohne Zaun, Alkoholverbot oder Park-Cafe mit Gastgarten, Schutzzonenverordnungen, Aufstockung der sozialarbeiterischen Betreuung oder mehr Stadtwache,....

Fest steht, die Probleme werden verlagert- vom Volksgarten und dem Schillerpark zum Hessenpark zum Beispiel. Aber auch am Rand der Stadt, wie in Ebelsberg macht sich die Verlagerungspolitik angeblich bereits bemerkbar.

„Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“

Die Bürger*innen-Initiative „Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“ hat sich gegründet um die Lebensqualität der dort Ansässigen zu verbessern. Sie waren am Prozess der Umgestaltung und Erneuerung des Hessenpark gemeinsam mit NGOs und den zuständigen politischen Vertreter*innen am Verhandlungstisch.

Am 14. Mai 2018 haben sie folgende Stellungnahme veröffentlicht:

Hickhack der Parteien zum Hessenpark nimmt kein Ende 

„Wir sind unglaublich enttäuscht! Endlich scheint eine Gesamt-Lösung der Problematik greifbar, wird das Hickhack der Parteien wiederaufgenommen und der Erfolg gefährdet.“ ist Olga Lackner verärgert.

Nachdem Bürgermeister Luger mit einer Schutzzonenverordnung und einem Alkoholverbot am Hessenplatz endlich einen aktiven Schritt gesetzt hat, wird das Projekt Hessenpark nun leider wieder zum politischen Spielball.

Eines sollte mittlerweile allen Beteiligten klar sein: es braucht eine Summe von Maßnahmen, damit der Hessenpark beruhigt und infolge von den Statteilbewohner*innen wieder neu angenommen wird. Dazu gehört auch die im Jahr 2015 vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Neugestaltung des Hessenparks. Ordnungspolitische Maßnahmen - Alkoholverbot und Schutzzonenverordnung – können hier nur einen Teil des Problems lösen, denn der Park ist in die Jahre gekommen.

Verglichen mit anderen innerstädtischen Parkanlagen ist der Hessenpark bereits sehr desolat, die Wege und Bänke sind abgenutzt und es besteht schon seit Jahren dringender Renovierungsbedarf! Der sogenannte Broken-Windows-Effekt hat auch dafür gesorgt, dass der Park von Stadtteilbewohner*innen gemieden und stattdessen von anderen Gruppen in Anspruch genommen wird. Aber anstelle jetzt die notwendige Neugestaltung voranzutreiben, wird über die veranschlagten Kosten in Höhe von 634.000.-€ polemisiert ohne einen Kostenvergleich mit ähnlichen Linzer Parkanlagen herzustellen. Zum Vergleich: für den 2003 (!) gestalteten, gleich großen Stadtpark in der Huemerstrasse wurden 2,74Mio € ausgegeben.

Schade ist auch, dass ein Lokal/Park-Cafe mit Gastgarten, das im Bürgerbeteiligungsprozess von den Stadtteilbewohner*innen mehrmals ausdrücklich als Wunsch geäußert wurde, jetzt derartige Wogen schlägt. Kritik am vorliegenden Entwurf mit Gastgarten kommt jetzt plötzlich von jenen politischen Vertreter*innen, die sich mit den Bedürfnissen und Vorstellungen der Stadtteilbewohner*innen nicht auseinandergesetzt haben. Bürgerbeteiligung wird so in Linz ad absurdum geführt – leider.

„Die Runden Tische und die Bürgerbeteiligung verstand ich als ein Bekenntnis zu ressortübergreifenden, gemeinsamen Lösungen in Zusammenarbeit mit Stadttteilbewohner*innen. Traurig ist, dass der Hessenpark jetzt doch wieder nur für eine politische, mediale Schlammschlacht herhalten muss – denn dadurch ist niemand geholfen.“ meint Werner Hudelist

Der gemeinsame Weg, der Planungsprozess und die Begleitmaßnahmen machen Sinn. Der Planungs- und Ausschreibungsprozess läuft noch ca. ein halbes Jahr. Genau darin liegt die Chance die ordnungspolitischen Maßnahmen zu testen und dann gegebenenfalls noch steuernd in der Umgestaltung anzusetzen.

„ Wir erleben von Beginn an nur eine Blockadepolitik, die auf die jeweils anderen Fraktionen abzielt. Die Bewohnerinnen haben sich in großer Zahl aktiv in den Planungsprozess eingebracht und nun sollen sie sich wieder in den heruntergekommenen Park setzen. " meint Olga Lackner. Gemeinsam gestalten sieht anders aus!

 

Wenige Tage später kam es dann doch zu einer knappen Mehrheit im zuständigen Ausschuss. Wie dieser Beschluss nun aussieht, was daran von politischer Seite her vielleicht suboptimal gelaufen ist und wie unterschiedlich die Meinungen auf politischer Ebene sind haben mir

Bernhard Baier: Vizebürgermeister Linz (ÖVP), Wirtschaftsreferent und Stadtsenatsmitglied zuständig  u a. für städtische Parkanlagen, Gärten und Grünflächen.
Marie.Edwige Hartig, Sozialsprecherin der Grünen im Gemeinderat Linz

im ersten Teil des Studiotalks geschildert, das FROzine aus terminlichen Gründen einige Tage zuvor aufgezeichnet hat.



 
Der Blick der Zivilgesellschaft
Live im Studio diskutieren

Olga Lackner, Obrau „Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“
Olaf Beyer, Geschäftsführer Verein Substanz

den Blickwinkel der Zivilgesellschaft, die Sicht der Anrainer*innen und der Sozialarbeit.



Wie sehen die Menschen, die mit den Suchtkranken arbeiten und auf Augenhöhe versuchen Probleme zu lösen, die Situation. Wie zufrieden sind sie mit den Entscheidungen der Politik und was würden sie sich vielleicht anders wünschen.

Gibt es Lösungsmöglichkeiten, ohne die eigentliche Problematik bloß zu verlagern?

 

Moderation und Sendungsgestaltung: Sigrid Ecker