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Linz … in Arbeit
Eine Stadt ist immer im Wandel, immer in Arbeit. Die aktuelle Ausstellung „Linz … in Arbeit“ zeigt wie Stadtplanung und Architektur vielfältige Formen von Zusammenleben ermöglichen können.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Stadtteil rund um den Bulgariplatz, der zum fiktiven Planungsareal „Linz Central“ wird – geografisch zwar im Zentrum von Linz gelegen, aber oft am Rande der öffentlichen Wahrnehmung. Gleichzeitig ist „Linz Central“ ein Stadtteil im Wandel, der vor weiteren Transformationsprozessen steht.
Unterteilt in neun Testsites wird anhand des Areals erkundet, wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit zusammengeführt werden können. Mit welchen Werkzeugen kann der Städtebau einen sozialen, ökologischen und ökonomischen Umbau produktiv begleiten?
Ein Blick in das europäische Ausland zeigt, welche Projekte und Modelle des Zusammenlebens und -arbeitens in anderen Städten bereits umgesetzt werden.
Im Gespräch mit den Kurator:innen: Markus Vogl, Stefan Groh und Therese Eberl
Die Ausstellung „Linz … in Arbeit“ lädt die Bevölkerung dazu ein den Wandel der Stadt im Dialog mitzudenken. Zusätzlich finden daher auch Vorträge, Werkstattgespräche und weitere Veranstaltungen statt.
Mehr Informationen unter: afo.at
„Linz … in Arbeit“ ist noch bis Freitag, 26.06.2026, zu sehen. Öffnungszeiten: Di – Fr | 15 – 19 Uhr
Kuratiert vom „studio städtebau“ (Therese Eberl, Stefan Groh, Jakob Pesendorfer, Markus Vogl), Institut für Architektur an der Kunstuniversität Linz.

27.04.2025 Radio Polonia
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ZPwGA
Stimmlagen: Wie verändert verändert sich unser Gesellschaftlicher Diskurs durch...
Stimmlagen – Das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, diese Woche gestaltet von der Redaktion unerhört! der Radiofabrik Salzburg.
Aktuell wird angesichts der globalen Konflikte, die wir erleben, viel über Aufrüstung, Wehrfähigkeit und Ähnliches gesprochen. In Deutschland wird über die Wiedereinführung eines Wehrdienstes diskutiert und in Österreich wird über die Verlängerung des Wehrdienstes diskutiert. Was macht der Fokus auf diese Themen mit unserer Gesellschaft, welche Risiken gibt es dadurch und was können wir tun, um uns dieser voranschreitenden Militarisierung entgegenzusetzen? Darüber hat Lennart Grünhagen mit der Professorin Claudia Brunner für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt gesprochen.
Weltempfänger: Windenergie
Peacemaker//White Lies//Die noch unbekannten Tage//A Year of School
Itt érzem magam otthon // Szia Sári!
A 2026-os Crossing Europe Filmfesztivál két magyar egészestés filmjének az alkotóival beszélgettünk a HungaroStudioban.
Az ITT ÉRZEM MAGAM OTTHON c. thriller forgatókönyvírója, Veres Attila mesélt nekünk a film forgatásáról, a forgatókönyv ötletéről, a politikai, avagy nem-politikai olvasatáról a filmnek és hogy hogy küzdöttek meg last minute döntésekkel a szereplőgárdát és dalszövegeket illetőleg.
A SZIA SÁRI! c. dokumentumfilm rendezője, Haragonics Sári mesél a filmkészítés terápiás oldaláról, s hogy segített ez nem csak neki. Beszélgetünk a dokumentumfilm forgatásának nehézségéről, s hogy ő már visszatérő vendége a Crossing Europe Filmfesztiválnak.
Ami a filmeket összeköti – azontúl, hogy a család a központi témájuk – hogy vannak benne nagyon magyar vonatkozások, amiket a helyik közönség megért vagy saját maga módján dekódol, de a közönség reakciójából rögtön tudják, ki a magyarul értő a közönségben.
Caravan // Stereo Girls // Ida Who Sang So Badly…// Rainy Summer Days
Vier Filme, vier ganz unterschiedliche Geschichten – und doch kreisen sie alle um denselben Kern: das Erwachsenwerden in all seinen widersprüchlichen Facetten. Ob eine überforderte Mutter auf der Suche nach einem anderen Leben, zwei Freundinnen mit einem zerbrechenden Traum, ein Mädchen, das sich in Fantasie vor der Realität schützt, oder drei junge Menschen, die lernen müssen, dass nichts für immer bleibt – sie alle erzählen von Umbrüchen, Verlusten und der Sehnsucht nach Nähe. Es sind leise, eindringliche Geschichten über Beziehungen, Identität und den Moment, in dem sich alles verändert.
Caravan / Karavan – Aylin Yilmaz hat mit Regisseurin Zuzana Kirchnerová gesprochen, die mit Karavan einen Film geschaffen hat, der eine Mutter-Sohn Beziehung zeigt. Man begleitet Ester, gespielt von Aňa Geislerová und ihren behinderten Sohn David, gespielt von David Vodstrčil auf einen Roadtrip durch Italien. Karavan handelt vom Erwachsenwerden, Loslassen und sich selbst finden.
Screening: 02.05.2026 um 12:00 in City 1
Les Immortelles / Stereo Girls – Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz besprechen jetzt den Film Stereo Girls von der Regisseurin Caroline Deruas Peano. Ein Coming of age Film, der in den frühen 90er Jahren in Frankreich spielt. Es geht um Freundschaft, die Ungewissheit des Erwachsenwerdens, Träume und Musik.
Screening: 02.05.2026 um 16:45 in Movie 1
Ida, ki je pela tako grdo, da so še mrtvi vstali od mrtvih in zapeli z njo / Ida Who Sang So Badly Even the Dead Rose Up and Joined Her in Song
Aus der Perspektive der zehnjährigen Ida entfaltet sich eine Kindheit, in der Fantasie zum Schutzraum wird. In einem ländlichen Umfeld der 1970er-Jahre – im damaligen sozialistischen Jugoslawien – scheint zunächst alles geordnet, doch unter der Oberfläche zeigen sich Risse; sei es in der Familie, in der Schule oder im allgemeinen Umgang mit Verlust. Während Ida glaubt, mit ihrem Gesang die kranke Großmutter retten zu können, verdichten sich Traumwelt und Wirklichkeit zu einer leisen Coming-of-Age-Geschichte über Einsamkeit, Hoffnung und die fragile Kraft kindlicher Vorstellung. Sofia Engler spricht mit der Regisseurin Ester Ivakic.
Screenings waren schon am 29. und 30. April 2026.
Musik: Nebes Glas aus dem Original Soundtrack des Films von Alenja Pivko Knezevic and Simon Pensek
Dies d’estiu i de pluja / Rainy Summer Days – Abril, Biel und Gerard sind lange schon befreundet. Doch haben sie sich von einander entfernt. Beim gemeinsamen Wanderurlaub in den Pyrenäen versuchen sie sich anzunähern und stoßen dabei immer wieder auf Hindernisse. „Rainy Summer Days“ erzählt von Freundschaft, dem stetigen Neuausloten von Beziehungen, von den Herausforderungen und Krisen des Heranwachsens. Gedreht hat den Film das junge spanische Kollektiv „Espurnes“. Àlex Serra, Clàudia Vila und Eva Picazo sind Teil des Kollektivs. David Winkler-Ebner hat die drei getroffen und mit ihnen über den Werdegang des Films, über peinliches Küssen in der Öffentlichkeit und nächtliche Fuchsbesuche gesprochen.
Screening: 02.05.2026 um 14:30 in Movie 1
Dieser Beitrag enthält Ausschnitte aus den Trailern von den Filmen.
Crossing Europe 2026: Interview „Rainy Summer Days“
Abril, Biel and Gerard have been friends for a long time. But they’ve seperated from each other. During a hiking vacation in the Pyrenees they try to get closer again and face severeal difficulties doing so. „Dies d’estiu i de pluja“ („Rainy Summer Days“) tells about friendship, the continuous rearranging within relationships and the challenges and crises of growing-up. The movie is a collaboration of the members of the Spain-based Espurnes Collective. Clàudia Vila, Àlex Serra and Eva Picazo are members of the collective. David Winkler-Ebner has visited them and talked with them about the making process of the movie, embarrassing kissing in public spaces and nocturnal fox visits.
Beitrag Kino für die Ohren: Jenseits der Erinnerung
Michael Diesenreither ist am zweiten Tag des Crossing Europe Filmfestivals im Gespräch mit dem Historiker Michael John über dessen Film „Jenseits der Erinnerung. Schattenseiten Gallneukirchen 1938 bis 1945“.
In Gallneukirchen im Mühlviertel, etwa 20 Kilometer von Mauthausen, wurden in der NS-Zeit Kriegsverbrechen begangen. Darüber gesprochen hat lange Zeit niemand. Historiker Michael John und Filmemacher Bernhard Braunstein besuchen die Gemeinde und finden Zeitzeug*innen der Kriegs- und Besatzungsjahre, die Erinnerungen an damals schildern – auch heute noch wollen nicht alle persönlich vor der Kamera sprechen.
Versorgung von Menschen mit ME
- Schwindel
- Nervenschmerzen
- Schlafstörungen
- Gelenkschmerzen
- Herzrasen
- Konzentrationsstörungen
- Otto Raffetseder, Projektleiter des Kompetenzzentrums für Postakute Infektionssyndrome
- Eva Untersmayr-Elsenhuber, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome
- Kathryn Hoffmann, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome
- Sabine Pleschberger, Stiftungsprofessur für Primary Care Medicine an der Medizinischen Universität Wien
- Astrid Pfeffer, Leiterin des Netzwerks für pflegende An- und Zugehörige vom Fonds Soziales Wien
- Veronika Mosich, Palliativmedizinerin bei Caritas Socialis
Heute bei UNIsounds: Ludwig van Beethoven interpretiert von Lehrenden der Anton...
Heute setzen wir unsere musikalische Reise mit Ludwig van Beethoven – in Interpretationen von Lehrenden unserer Universität – fort. Wieder stehen Persönlichkeiten im Mittelpunkt, die Forschung, Unterricht und künstlerische Praxis miteinander verbinden und so vertrauten Werken neue Konturen geben.
In dieser Folge spannen wir den Bogen von der kammermusikalischen Nähe, unter anderem mit Pianointerpretationen von Michael Korstick, bis zur orchestralen Vision mit dem L’Orfeo Barockorchester: Klavierwerke, kammermusikalische Konstellationen und ausgewählte Transkriptionen lassen Beethovens Ideenreichtum aus verschiedenen Perspektiven aufscheinen. Jede Interpretation ist zugleich ein Hörangebot und eine Fragestellung: Was verrät uns heutige künstlerische Praxis über den Komponisten – und was sagt Beethoven über uns, die Hörenden von heute?
Begleiten Sie uns durch diese Begegnungen zwischen Bühne und Seminarraum, zwischen Werktreue und schöpferischer Freiheit. Wir wünschen anregende Entdeckungen und ein inspiriertes Hören.
Gute Unterhaltung!
Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Circle
In diesem Beitrag können Sie mehr über die Filme Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Cirlce, welche am Crossing Europe Festival laufen, erfahren.
Hysteria
Im ersten Beitrag hören Sie eine Filmbesprechung von meinen Kolleginnen Anneta Trimis, Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz. Sie haben den Film Hysteria von Mehmed Akif Büyükatalay gesehen. In dem Film steht ein verbrannter Koran im Zentrum, behandelt aber weiters viel mehr Themen, wie Privilegien und Rassismus.
Was an Empfindsamkeit bleibt
Das dokumentarische Langfilmdebüt der Regisseurin Daniela Magnani Hüller feierte im Forum der Berlinale 2026 seine Premiere. Der Film setzt sich auf eindringliche und zugleich zurückhaltende Weise mit einem versuchten Femizid auseinander, die die Filmemacherin selbst als Jugendliche überlebt hat. Jahre später spricht sie mit Menschen aus dem damaligen Umfeld – eine Ermittlerin, eine Lehrerin, eine Mitschülerin, ein Notarzt, ihr Rechtsbeistand – und fragt nach Erinnerungen, Wahrnehmungen und dem, was geblieben ist.
Anna Jungwirth hat mit der Regisseurin Daniela Magnani Hüller über ihren Film gesprochen.
Don’t worry, Sári
Beim Crossing Europe Filmfestival in der Sektion Competition Documentary läuft heuer ein besonders persönlicher Film: „Don’t Worry, Sári“ (Sári spricht man als „Schahri“ aus). Einige Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, die das Familienleben stets mit der Kamera festgehalten hat, beginnt Sári selbst zu filmen – und bringt damit ihren Vater und ihre beiden Brüder wieder ein Stück näher zusammen. Archivmaterial und neue Aufnahmen verschmelzen zu einer eindringlichen Geschichte über Familie, Verlust und psychische Herausforderungen.
Meine Kollegin Vera Ecser (‚Etscher) hat mit Regisseurin Sári Haragonics (Schahri ´Haragonitsch) über die Intimität des Films gesprochen, darüber, wie ihre Familie darauf reagiert hat, warum der Titel international anders ist – und wem sie diesen Film besonders empfehlen würde.
STRAIGHT CIRCLE
Das Spielfilmdebüt von Regisseur Oscar Hudson feierte seine österreich Premiere beim crossing europe filmfestival 2026 in der Kategorie Competition Fiction. In einer stilisierten, präzise komponierten Inszenierung erzählt der Film von zwei gegnerischen Soldaten an einer abgelegenen Wüstengrenze, die durch einen fragilen Waffenstillstand gezwungen sind, sich eine Unterkunft zu teilen – nicht aber ihre Haltung zur Welt.
Geprägt von seiner Arbeit im Musikvideo- und Werbefilmbereich entwickelt Hudson eine eigene, rhythmisch klare Handschrift, die ebenso kontrolliert wie verstörend wirkt.
Anna Jungwirth hat mit Regisseur Oscar Hudson über seinen Film gesprochen. Das Interview wurde auf englisch geführt.
Spannende Berufe in Wilhering #3: Fotograf Peter Mayr
Peter Mayr hat zwei Berufe: Hauptberuflich fotografiert er Menschen und Autos – in seiner Freizeit engagiert er sich als Obmann des Musikvereins Schönering. Im Interview mit Oskar und Louisa erfahren wir viel über seinen Berufsalltag.
Als Fotograf hat er viel mit VIPs zu tun, also bekannten und wichtigen Persönlichkeiten. Er hat sowohl den vorherigen als auch den aktuell amtierenden Papst fotografiert, ebenso Musiker wie Bryan Adams. Tagtäglich begleitet er als Pressefotograf den Landeshauptmann von Oberösterreich bei seinen Terminen. Neben der Menschenfotografie hat er sich auf professionelle Automobilfotografie spezialisiert. Er kennt alle Automarken – und sein Lieblingsauto ist Porsche.
Eigentlich ist dieser Beruf aus einem Hobby entstanden. Seit 20 Jahren arbeitet er nun in diesem Bereich. Pro Jahr macht er unglaubliche 500.000 bis 600.000 Fotos. Das Bild, auf das er am stolzesten ist, kann er leider nicht zeigen, da der Kunde es nicht erlaubt und das Auto sehr wertvoll ist.
Peter Mayr sagt: „Kein Tag ist wie der andere.“ Sein Beruf ermöglicht ihm den Kontakt zu vielen Menschen. Er sieht viel von der Welt und hat mit VIPs aus Musik, Wirtschaft, Politik und Kunst zu tun – all das macht seinen Beruf so spannend und interessant für ihn.
Den Schülern gibt er mit: „Man muss mögen, was man macht und sich Ziele setzen“ – und: „Stehen bleiben ist das Schlechteste. Man sollte sich ständig weiterbilden und sein Wissen erneuern.“
„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.
Musik Jingle: Labogalak, Pop 3
Links:
Queer durch das Universum 20 – Quer durch den Frühling
In den Wintern sind die Hintern rund und kalt. Wir werden alt.
Ein Hörstück von Ilse Kilic und Fritz Widhalm.
INHALT
ja, und man wird kleiner irgendwann. das rückgrat schrumpft und die beine werden krumm. nur die ohren bleiben groß. manche behaupten sogar die wachsen noch. mit 80 jahren werde ich ein zwerg mit riesigen flatterohren sein. PROST!
BIO
Ilse Kilic & Fritz Widhalm betreiben seit 1986 das fröhliche wohnzimmer, werken und publizieren allein, gemeinsam und mit anderen. beide sind mitglieder der grazer autorinnen autorenversammlung (gav) und der austria filmmakers coop.
Web: DFW
wallyre 052026
Fantasy // Avant/Après // Feels Like Home
Wir starten unsere Crossing Europe Film Festival Sendereihe „Kino für die Ohren“ gleich mit vier spannenden Beiträgen.
Festivaleröffnung
Die Festivaleröffnung fand bereits gestern Abend (28.04.) statt. Wir waren vor Ort und haben erste Eindrücke für euch gesammelt. Zu hören sind Moderator Neil Young, die beiden Festivalleiterinnen Sabine Gebetsroiter und Katharina Riedler sowie Regina Rusz und Theresa Eckstein als Vertreterinnen der Bundesministerien.
FANTASY
Live im Studio begrüßen wir Kukla, die Regisseurin von „FANTASY“, im Gespräch mit Anneta Trimis.
Das Spielfilmdebut von Regisseurin Kukla führt auf eine Reise nach Nordmazedonien und in die Lebenswelt der Protagonistinnen Mihrije, Sina und Jasna. Die drei besten Freundinnen sind um die zwanzig Jahre alt und versuchen sich dem konservativen System zu widersetzen, in das sie hineingeboren wurden. Ihre Welt gerät aus den Fugen, als sie Fantasy kennenlernen. Fantasy kümmert es wenig, was andere über sie sagen.
Screening: 30.04.2026, 10:15 Central
Avant / Après
Michael widmet sich dem Film „Avant / Après“ und hat dazu Manoël Dupont zum Interview eingeladen.
In diesem belgischen Low-Budget-Buddy-Movie versuchen zwei junge Männer, ihre schwindende Haarpracht durch eine Operation in Istanbul in der Türkei zu neuer Fülle zu verhelfen. Der Film läuft in der Kategorie Competition Fiction 2026, die Operationen der beiden Männer und die politischen Eindrücke und Treffen mit Menschen aus Istanbul sind aber real. Der Film hatte kein fixes Skript und lud die beiden Schauspieler zur Improvisation ein.
Screening: 30.04.2026, 12:15 City 1
Itt érzem magam otthon
Außerdem hat Vera Ecser mit Attila Veres gesprochen, der das Drehbuch zum erfolgreichen ungarischen Psychothriller „FEELS LIKE HOME“ geschrieben hat.
Rita, die eben ihren Job verloren hat, wird auf dem Nachhauseweg gekidnappt und findet sich gefesselt in einem spärlich eingerichteten Raum wieder. Ihr Entführer behauptet, sie sei seine davongelaufene Schwester Szilvi. Nach anfänglichem Widerstand wird Rita nach und nach klar, dass der einzig mögliche Ausweg über die ihr aufgezwungene Rolle führt.
Screening: 30.04.2026, 11:00 City 2
Musik: Victoria West – Call Me
Moderation: Michael Diesenreither, Anneta Trimis
Queere Anthropologie
In dieser Folge vom Podcast „Anthropologie sichtbar machen“, welcher über ein Seminar an der Kultur-und Sozialantropologie entstanden ist, geht es um Queere Anthropologie.
Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.
Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie
In dieser FROzine Ausgabe hören Sie einen spannenden Beitrag zum Open Day bei der HOSI Linz und im Anschluss die Podcast-Folge „Queere Anthropologie“ von „Anthropologie sichtbar machbar“.
Open Day bei der HOSI Linz
Am 25.4. öffnete die HOSI Linz ihre Türen des Vereinslokals „49“ in der Schillerstraße 49 für alle Interessierten und präsentierte ihr vielfältiges Programm bzw. ihre verschiedensten Felder des ehrenamtlichen Engagements. Vom Buchclub, bis hin zu Schulworkshops und peer-2-peer Beratung. Darüber hinaus gib es die Ladies* Night und Refugees Welcome – ein buntes Programm, das für jede und jeden etwas Spannendes zu bieten hat. Wir haben uns bei den Teilnehmenden umgehört und euch einen Bericht mitgebracht.
Queere Anthropologie
Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.
Feministische Perspektiven auf Kunst und Kultur
aufgequirlt
Am 9. März 2026 hat an der Kunstuniversität Linz die Diskussion „Kunst.Macht.Gleichstellung – feministische Perspektiven auf Kunst und Kultur“ stattgefunden.
Eingeladen dazu haben FIFTITU% und die Kunstuniversität Linz – im Anschluss an den feministischen Streik am selben Tag.
Dabei haben gemeinsam mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner zahlreiche Expertinnen* aus Kunst und Kultur diskutiert, unter anderem: Karin Fisslthaler, bildende Künstlerin, Filmemacherin und Musikerin, Daniela Koweindl, kulturpolitische Sprecherin der IG Bildende Kunst, Adriana Torres Topaga, Künstlerin und Expertin für Widerstandspraxen und dekoloniale Perspektiven, Petra Unger, Expertin für Gender Studies und feministische Forschung sowie Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge, und Abena Carty-Pinner, Frauenbeauftragte der Stadt Linz, die die Diskussion moderiert hat.
Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Machtverhältnissen, Sichtbarkeit und Arbeitsbedingungen sowie dazu, wie Kunst als demokratische Praxis gestärkt werden kann.
Diskussion auf DORFTV: Kunst.Macht.Gleichstellung – Diskussion mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner
Musik (c): Tennis, Cosmogonia, L7 und Crass
Foto (c): Violetta Wakolbinger
Filmusik Frosch
Das Crossing Europe Film Festival läuft gerade in seiner 23. Auflage in Linz, und das Radio-FRO-Team ist im Filmfieber!
Aus diesem Grund sprechen Michaela und Anneta in dieser Ausgabe des Frühen Froschs über Filmmusik!
Sie erzählen von ihren Lieblingssongs aus Filmen, von den besonderen Momenten in ihrem Leben, in denen diese Musik sie begleitet hat, und davon, warum sie sowohl die Lieder als auch die dazugehörigen Filme mögen. Neben Filmmusik-Klassikern wie „Conquest of Paradise“, „Hakuna Matata“ und „Always Look on the Bright Side of Life“ kommen auch Filme von Tim Burton sowie eine absolute Filmempfehlung aus dem Jahr 2025 zur Sprache, der für 16 Oscars nominiert war.
Beitragsbild: Wyron A. @unsplash
Radio Frech: Handyexperiment, Scroll and Control, Communale Oberösterreich
In der 11. Ausgabe von Radio Frech erwartet euch eine kompakte Sendung mit spannenden Einblicken in aktuelle Themen aus dem Schulalltag.
Im Fokus steht das Handyexperiment am BRG Fadingerstraße, bei dem Schülerinnen und Schüler bewusst auf ihr Smartphone verzichtet haben. Frech-Reporter Paul hat das Projekt begleitet und gezeigt: Der Verzicht fällt anfangs schwer, bringt aber auch mehr Konzentration und persönliche Gespräche mit sich.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Vortrag von David Vogl vom Institut Suchtprävention. Unter dem Titel „Scroll and Control“ ging es um den bewussten Umgang mit digitalen Medien. Anhand von Snapchat wurde deutlich, wie stark Apps unsere Aufmerksamkeit binden – und wie wichtig es ist, eine gesunde Balance zu finden. Ergänzt wird der Beitrag durch zentrale Ausschnitte und kurze Interviewfragen.
Außerdem waren unsere Reporter bei der Pressekonferenz der Communale Oberösterreich vor Ort. Das Kulturprojekt verbindet Geschichte, Kunst und aktuelle Themen und beleuchtet unter anderem den Bauernkrieg von 1626. Interviews mit Alfred Weidinger, Thomas Stelzer und Martin Honzik liefern spannende Einblicke.
Freut euch auf neue Perspektiven und Impulse zum Weiterdenken.
Musik:
Twenty One Pilots – Stressed Out
folkshilfe – Zruck
Alice Merton – No Roots
Infos & Links:
https://www.handyexperiment.at/
https://www.praevention.at/institut/scroll-and-control
https://www.communale.at
Hoftermine:
Fr. 15.05.2026 Gesangskapelle Hermann: Sehr Sogar – Konzert
Do. 21.05.2026 Elli Bauer: fAngst? – Kabarett
Do. 28.05.2026 Blonder Engel: Lieder, die lustig sind und manchmal ein bisserl traurig, aber das ist okay – Kleinkunst
Mi. 30.09.2026 Verena Scheitz und Thomas Schreiweis: Der Lack ist ab – Kabarett
Glücksfall Beruf: Schauspielerin Lisa Kröll-Tribüne Linz (Interview aus dem...
Lust aufs Alter schaut ins Theater und begegnet dem jungen Ensemblemitglied Lisa Kröll. Im Interview erzählt sie über ihren erfüllenden Beruf als Schauspielerin der Tribüne Linz.
Sie beschreibt ihren Weg vom Märchentheater in Jenbach/Tirol über Innsbruck, dem Pygmalion Theater in Wien und nach Linz zur Tribüne. Wir unterhalten uns über ihre Karriere, der Zufälle und Spontanität Türen geöffnet haben. Fragen, wie spannend es sein kann sich neu kennenzulernen und ob ein bißchen Verrücktheit gut sein kann, werden geklärt. Wie lernt sie Texte, was hilft gegen Lampenfieber und warum Sprechtechnikübungen allen helfen können sind weitere Themen. Und welche Rolle der Bär für sie spielt.
Lisa Kröll spricht über den besonderen Stil der Tribüne und gibt Beispiele dafür – Solostück Ausnahmezustand, Alle Zeit gestundet – Ein Brief an Ingeborg Bachmann, Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig und der humoristische Abend Einsam. Zweisam. Dreisam.
Hinweis: Dieser Beitrag bringt das Interview allein ohne Musik aus der gleichnamigen Sendung.
Hilde Domin und das ungereimte Gedicht – zum 20.Todestag
‚Hilde Domin war ihr Künstlername, entlehnt ihrem Exil in der Dominikanischen Republik. Nach 22-jährigem Exil kehrte sie nach Deutschland zurück. Ein berühmter Gedichtband trägt den Titel ‚Nur eine Rose als Stütze‘. Das Fragile ihres Lebens spiegelt sich im Fragilen ihrer Gedichte. Doch Hilde Domin kann nicht nur Gedichte schreiben, sie kann auch über Lyrik sprechen, so in ihren Frankfurter Poetik-Vorlesungen mit dem schönen Titel ‚Das Gedicht als Augenblick von Freiheit‘. Wir hören Gedichte und Ausschnitte aus den Vorlesungen.
Musikalisch begleiten – Eva Cassidy, Carmencita Iznaga und Sophie Auster
Vergessene Krisen und die anthropologische Sicht auf Medizin
Von den Kriegen in Palästina, der Ukraine und der Zentralafrikanischen Republik, über Hunger in Burundi und Nordkorea bis hin zu extremen Wettereignissen in Madagaskar, Malawi und Sambia. Humanitäre Krisen gibt es zurzeit viele auf der Welt, doch nicht alle schaffen es in die Schlagzeilen. Einen Überblick über diese sogenannten “vergessene Krisen” gibt der jährliche Bericht von CARE Österreich, einem Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.
Anfang des Jahres ist der Bericht für das Jahr 2025 erschienen. Darin beschreibt CARE Österreich zehn vergessene Krisen, die in Medienberichten des Jahres 2025 nur sehr wenig Aufmerksamkeit bekamen. Welche Krisen das sind und welche Folgen die mangelnde Sichtbarkeit für die Betroffenen der Krisen hat, erklärt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. Das Gespräch führt David Winkler-Ebner.
Medizin aus kultureller und sozialer Perspektive
Wie gehen Menschen mit Gesundheit, Krankheit und Heilung um? Wie entsteht medizinisches Wissen und wie beeinflusst es, wie wir unsere Körper verstehen? Wo kommt es zu Diskriminierung im Gesundheitssystem? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Medizinanthropologie. Dabei handelt es sich um ein Teilgebiet der Kultur- und Sozialanthropologie. Entstanden ist die Medizinanthropologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals konzentrierte sich das Forschungsinteresse auf die medizinische Versorgung in Kolonien. In den 1970er-Jahren weitete die Störmung der Critical Medical Anthropolgy die Forschung auf die Länder des globalen Nordens aus. Dass die Forschung bis heute von großer Bedeutung ist, zeigte nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie und deren weitreichende Folgen.
Lucia Mair ist Medizinerin und selbst Kultur- und Sozialanthropologin. Im Interview spricht sie über die Grundlagen des Fachs Medizinanthropologie und ihre eigene Forschung auf diesem Gebiet. Das Gespräch führen Hannah Schekolin und Marie Gnaiger.
Sendungsmoderation: David Winkler-Ebner