Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören

Mi. 17. Juni

Solidarität für Prosfygika

Die Geschichte von Prosfygika

Prosfygika ist der größte besetzte Häuserkomplex in Athen. Ursprünglich errichtet, für die griechischen Geflüchteten aus Kleinasien, in den 1930er Jahren, ist der Häuserblock heute ein Beispiel für solidarisches und gemeinschaftliches Wohnen für ganz Europa. Der Name des Blocks: Prosfygika (gr: Προσφυγικά) ist an seine ursprünglichen Bewohner*innen angelehnt. Übersetzt bedeutet dies nämlich so viel wie „Flüchtlingsbauten“. Nach und nach begannen die Geflüchteten, in die Wohnungen zu ziehen und das Viertel füllte sich mit Leben. Es handelte sich um Menschen, die aus Vertreibung kamen und eine ganz eigene Kultur mitbrachten. 1944 wurde der Prosfygika-Komplex, nur wenige Monate nach dem Ende der deutschen Besatzung, während der Schlacht um Athen (die sowohl den Beginn des griechischen Bürgerkriegs als auch des Kalten Krieges markierte), zum Schlachtfeld. Die Bewohner*innen führten gemeinsam mit Menschen aus der Umgebung Widerstandsaktionen sowohl gegen die griechischen Staatskräfte als auch gegen die neu eingetroffenen britischen Besatzungstruppen an. Das Gebiet wurde von diesen Streitkräften schwer bombardiert, und bis heute tragen die Gebäude noch immer die Spuren der Kugeln.

Im Laufe der Jahrzehnte drohte der Staat wiederholt mit dem Abriss dieses historischen Viertels. Es soll Pläne gegeben haben, dort ein Gerichtsgebäude und eine Shopping-Mall mit großem Parkplatz zu errichten. Ab den späten 90ern bis in die frühen 2000er bot die staatliche Immobiliengesellschaft den Bewohner*innen eine Geldsumme, damit jene die Wohnungen verlassen, manche nahmen dies an, andere weigerten sich nur, um dann der Gefahr gegenüber zu stehen, zwangsenteignet zu werden. Bis 2003 waren 177 Wohnungen in staatliches Eigentum übergegangen. Nur 51 Bewohner*innen hielten dem Druck stand, mit Unterstützung mehrerer Solidaritätsgruppen traten sie vor Gericht um ihren Wohnblock zu verteidigen. In zweiter gerichtlicher Instanz gewannen sie.

Die Situation heute

Heute steht die Gemeinschaft vor ihrer bislang größten Herausforderung: Die Regionalregierung von Attika plant eine umfassende Sanierung und Umnutzung der Gebäude. Bewohner und Unterstützer befürchten jedoch, dass dies zu einer Räumung und Verdrängung der aktuellen Einwohner führen würde. Die Gemeinschaft kritisiert insbesondere das Fehlen konkreter Umsiedlungs- und Wohnkonzepte für die Betroffenen. Seit Februar 2026 läuft ein Hungerstreik von Mitgliedern der Gemeinschaft gegen die Räumungspläne, der internationale Aufmerksamkeit erregt hat.

Gleichzeitig finden Solidaritätsaktionen in mehreren europäischen Städten statt, und Menschenrechtsorganisationen sowie verschiedene politische Akteure verfolgen die Entwicklungen aufmerksam. Auch in Österreich gibt es ein Solidaritätsnetzwerk für Prosfygika. Sie veranstalten immer wieder Events, um auf die Situation vor Ort aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Wir sprachen mit einer Person aus dem Netzwerk, Dimir. Er hat selbst einige Zeit als Geflüchteter dort gelebt und obwohl er heute seinen Lebensmittelpunkt in Wien hat, ist er regelmäßig in Athen und unterstützt die Gemeinschaft dort. Er erzählt von der Geschichte des Komplexes und davon, was es bedeuten würde, wenn die Regierung diesen räumt.

Quelle: https://sykaprosquat.noblogs.org/files/2025/08/BROCHURE-OF-THE-COMMUNITY-ENG.pdf

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FROzine
59 Min.
Mi. 17. Juni

Das Spiel ist aus

basierend auf Les Jeux sont faits von Jean-Paul Sartre. Choreografie: Lilit Hakobyan.

„Der Mensch ist dazu verurteilt frei zu sein.“ – Jean Paul Sartre

 

Das Stück Das Spiel ist aus von Jean Paul Sartre, der Philosoph des Existenzialismus, wurde von Lilit Hakobyan als Tanz inszeniert. Die Fragen, um radikale Freiheit oder die Last der Verantwortung, die mit ihr einhergehen, überwinden kulturelle Debatten, durch die Kunst und ermöglicht damit eine neue Sichtweise durch die Mittel der Ästhetik.

Inspiriert von Jean-Paul Sartres Das Spiel ist aus bringt mit der Sparte Tanz am Landestheater Linz unter Roma Janus und Lilit Hakobyan mit dem Stück zentrale Fragen des Dramas – etwa nach freiem Willen und einem zweiten Leben – durch Bewegung und Körperausdruck in die Gegenwart und auf die Bühne.

Die Choreografie nähert sich dem Stoff aus einer heutigen Perspektive: Zeitlose Fragen des Originals werden in einen modernen, aktuellen Kontext gestellt. Dabei spielt der zeitgenössische Tanz eine zentrale Rolle – als Ausdrucksmittel für das Spannungsfeld zwischen innerem Wunsch, gesellschaftlicher Erwartung und individueller Handlungskraft. Das Stück als moderne Tanzinterpretation eines Sartres Klassikers: Jean Paul Sartre hat Das Spiel ist aus während des Zweiten Weltkriegs verfasst. In der modernen Inszenierung finden sich die Figuren in einem bleiernen Raum wieder.

Durch eine ästhetisch wie inhaltlich zeitgenössische Umsetzung wird die Geschichte zweier Menschen, die eine zweite Chance erhalten, in die Gegenwart geholt. Sartres Stück mit historischen Anleihen aus dem griechischen Drama mit einer Unterwelt oder einem imaginierten Jenseits lädt das Publikum ein, über heutige Formen von Entscheidung, Verantwortung und Hoffnung nachzudenken. Hintergrund und Rahmen für den Tanz sind das Bühnenbild und die Kostüme von Falko Herold und Malte Luebben, und – natürlich die Musik, von Samuel van der Veer.

Das Spiel ist aus basierend auf Les Jeux sont faits von Jean-Paul Sartre

© Gallimard

TANZ LINZ | Preisträger der 39. International Choreographic Competition Hannover

Choreografie: Lilit Hakobyan

Tanz
Nächste Termine: 19. Juni, 21. und 30. Juni, am 3. Juli und zum letzten Mal am 6. Juli 2026.
Spielstätte BlackBox Musiktheater

 

In der Sendung zu hören sind Ausschnitte von der Premiere sowie Lilit Hakobyan, Choreografie und Inszenierung, Samuel van der Veer, Sounddesign, Falko Herold, Bühne, Malte Lübbe, Kostüme und Roma Janus, Dramaturgin und Leiterin der Sparte Tanz.

 

Fotocredits: Tom Mesic

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Landestheater
31 Min.
Do. 18. Juni

Dog Days Of Montenegro

In dieser Folge vom FROzine erfahren Sie etwas über den Dokumentarfilm „Dog Days Of Montenegro“ von Elena K. Richtsfeld, Marie-Therese Jahn.

Dog Days of Montenegro begleitet die Tierschützerin Milica bei ihrem täglichen Einsatz für Straßenhunde in ihrer Stadt. Der Film folgt ihr von ihrer Arbeit im Hotel über ihre tägliche Tour zu Hunden auf freien Feldern, in notdürftigen Einzäunungen und an verlassenen Orten. Dabei dokumentiert der Film nicht nur das Leid und die Hoffnung der Tiere, sondern beleuchtet auch strukturelle Zusammenhänge: gesetzliche Lücken, unkontrollierte Zucht, mangelnde Kontrolle und die Diskrepanz zwischen bestehenden Tierschutzgesetzen und deren Umsetzung.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Hunden, die Milica aus gefährlichen Situationen rettet – darunter Dio, der heute bei einer der Filmemacherinnen lebt. Die Geschichten dieser Tiere führen zu einer grundlegenden Frage: Welche Verantwortung tragen wir Menschen gegenüber jenen Tieren, die wir einst domestiziert haben?
Erzählt wird aus Milicas Perspektive, ergänzt durch Interviews mit ihrer Unterstützerin Nicole sowie geplante Gespräche mit Expert:innen und Hundehalter:Innen von Straßenhunden. Der Film schafft Bewusstsein für länderübergreifenden Tierschutz, würdigt Milicas Engagement und fragt: Was braucht es, damit Hilfe nicht nur individuell, sondern strukturell wirksam wird?

Nächstes Screening ist am 20.6. an der Kunstuniversität in Linz, HP6, Strafsachengalerie.

www.richfield.at
Instagram: dog.days.of.mentenegro

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FROzine
60 Min.
Di. 16. Juni

Herberts Lieder und Geschichten Folge 23

Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
Ich mag Oldies, guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder:

Consuelo Velazquez — Besame Mucho
Matt Forbes – Smile
Nanda Garcia Girl from Ipanema
Sunny Holiday – La Mer
The King’s Singers – Overture The Barber Of Seville
Aiyana-Lee – Housebroken
Aiyana-Lee – City of Lies
Aiyana-Lee – Love’s Graveyard
Aiyana-Lee – My idols lied to me
Aiyana-Lee – Pretty Picture
Amy Winehouse – Rehab

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Radio von Senior*innen
57 Min.
Di. 09. Juni

Spannende Berufe in Wilhering #9: Oberst Roman Laimer – ABC-Abwehr im...

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wer uns vor gefährlichen atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen schützt? Oder was passiert, wenn nach einer Naturkatastrophe sauberes Trinkwasser fehlt? Für solche besonderen Aufgaben gibt es speziell ausgebildete Expertinnen und Experten im Österreichischen Bundesheer.

Im Gespräch mit den jungen Reporterinnen und Reportern Lorenz, Philipp und Franziska erklärt Oberst Roman Laimer, was die ABC-Abwehr eigentlich macht, wie gefährliche Stoffe erkannt werden und warum der Eigenschutz dabei an erster Stelle steht. Außerdem berichtet er über seine Ausbildung, die Bedeutung körperlicher Fitness und seine heutige Arbeit in Planung und Einsatzvorbereitung.

Besonders spannend sind seine Erzählungen von Einsätzen im In- und Ausland: von der Trinkwasseraufbereitung in Bosnien über Hochwassereinsätze in Österreich bis hin zu Hilfseinsätzen nach dem Tsunami in Sri Lanka. Auch Erfahrungen im Zusammenhang mit Geflügelpest, Milzbrand und anderen biologischen Gefahren kommen zur Sprache.

Dabei erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur viel über die Arbeit der ABC-Abwehr, sondern auch über die abwechslungsreichen Herausforderungen des Berufs – von Übungen im Gebirge über Einsätze bei Nacht bis hin zu besonderen Situationen im Hubschrauber. Eine spannende Sendung über Verantwortung, Technik, Teamarbeit und den Schutz von Menschen in außergewöhnlichen Lagen.

„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik-Jingle: Labogalak – Pop 3

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Workshops
48 Min.
Di. 16. Juni

ME/CFS bei Kindern

Wie können junge Menschen mit der chronischen Krankheit ME/CFS umgehen und wie werden sie unterstützt? Der Verein UN:LOCKJU vernetzt Betroffene und leistet politische Arbeit. ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome) ist eine schwere, chronische Multisystemerkrankung, die oft nach einer Virusinfektion auftritt. Die Krankheit ist seit 1969 bekannt, aber bis heute gibt es keine Heilung oder offizielle Behandlung. Die Symptome reichen von Gliederschmerzen, bis Konzentrationsstörungen, zu Schwindel, Herz-Kreislauf Problemen und Verschlechterung des Gesamtzustandes nach körperlicher oder geistiger Anstrengung, die sogenannte PostExertional Malaise (PEM). Diese Verschlechterung tritt zeitversetzt ein und kann eine permanente Folgen für Betroffene haben. Trotz dieser vielen Symptome wird ME/CFS oft bei Begutachtungen für das Pflegegeld oder ähnliches nicht anerkannt. Ärzt*innen würden nicht genug über die Krankheit wissen und teils mit veralteten Unterlagen arbeiten, wie auch eine Recherche von Dossier, APA und ORF zeigt. Auch Ruth Karner, Vorsitzende des Vereins UN:LOCKJU hat damit Erfahrung. Sie und viele Eltern bekommen kein Pflegegeld für ihre erkrankten Kinder, was eine finanzielle Belastung darstellt. Eltern müssen oft Stunden reduzieren oder teilweise ganz den Job aufgeben, um ihre Kinder zu pflegen. Manche ME/CFS erkrankten schaffen keine eigenständige Nahrungsaufnahme oder Körperpflege mehr. UN:LOCKJU wurde gegründet, um Eltern und Betroffene zu vernetzen und auch mit der Politik in Kontakt zu treten, um Verbesserungen schneller herbeizuführen. Für Kinder und Jugendliche ist oft ein regulärer Schulbesuch kaum möglich. Die Kraft reicht nicht, die Klassenzimmer sind zu hell und laut und wenn Gedächtnisprobleme vorliegen, kann dem Unterricht nicht gefolgt werden. Lösungsvorschläge würden hier oft von Schule zu Schule individuell angeboten, allgemein gilt, dass in jedem Gegenstand eine Note eingetragen werden muss, um das Jahr positiv abschließen zu können. Für alle Fächer den Stoff lernen ist für viele Kinder eine zu große Hürde. Hier müsse es Gesetzesänderungen geben, die mehr Flexibilität anbieten, so Karner. Sie gibt als Beispiel Abendschulen an, wo Kurse modulartig besucht werden können. So könne man in einem Semester drei Fächer belegen und sich weiterarbeiten. Karner und viele andere Angehörige und Betroffene setzen Hoffnung in die Forschung und fordern auch, dass hier Politik und Medizin mehr Dringlichkeit zeigen würden.   Headerbild: Sergej Preis/Deutsche Gesellschaft für ME/CFS

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FROzine
50 Min.
Do. 18. Juni

Dead Channel Radio #1 18.06.2026

Die Erstübertragung von Dead Channel Radio auf Radio Fro besteht zu einer Hälfte aus einem Mitschnitt (Straight to Tape) eines frühen Sets der DC-DJ-Kombo, aufgenommen Gerüchten zufolge bereits im Juli 2025 im Café Strom (stilecht: Bootleg auf Kompaktkassette) — unschwer zu erkennen: die musikalischen Säulen von A wie Alternativ bis Z wie Zirkusmusik — und zur anderen Hälfte aus einem exklusiv für diese Ausstrahlung zusammengestellten MIX mit Leitgedanken Schlagwort „FUTURE“ (d.h. bei allen Stücken kommt der Begriff vor) — ist eine wilde Mischung.

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Dead Channel Radio
119 Min.
So. 14. Juni

Kulturzentren in Steyr

Am 16. April waren Schüler: innen der Fachrichtung „Kultur- und Kongressmanagement“ der HLW Steyr bei Radio FRO zu einem Workshop zu Besuch.
Im Zuge des Unterrichts haben sie schon vor dem Workshop Interviews über verschiedene Kultureinrichtungen in Steyr geführt.
Bei Radio FRO haben die Schüler: innen diese Interviews dann im Studio zu einer Sendung zusammengeführt und die jeweiligen Beiträge an- und abmoderiert. Im Beitrag hören Sie Interviews über
das City Kino Steyr,
das Haus der Musik Faderl,
die Stadtbücherei Steyr und
das AKKU-Kulturzentrum Steyr.

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Workshops
59 Min.
So. 14. Juni

Polskie Radio w Gornej Austrii – 14.06.2026

W dzisiejszej audycji zapowiadamy XVI Zlot i Igrzyska Polonijne w Górnej Austrii, które odbędą się 20 czerwca 2026 roku w Linzu.

Opowiadamy o programie wydarzenia oraz o tym, dlaczego warto wziąć udział w tym wyjątkowym spotkaniu polonijnej społeczności. W audycji wracamy także wspomnieniami do ubiegłorocznych Igrzysk i przedstawiamy najważniejsze informacje o najbliższych wydarzeniach organizowanych przez Wspólnotę Polaków w Górnej Austrii.

Zapraszamy do odsłuchania audycji!

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Polnisches Radio in OÖ
60 Min.
So. 14. Juni

14.06.2026-Radio Polonia

Niedziela-pelna wydarzen i energii wiosenno-letniej w obliczu Dnia Ojca-audycja Janusza Usewicz

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Radio Polonia – ZPwGA
59 Min.
Sa. 13. Juni

In memoriam Rumy Flores

  • Un homenaje póstumo a mi amigo Rumy, Luis Humberto Flores Tixicuro, que en paz descanse.

 

  • In memoriam an meinen Freund Rumy, Luis Humberto Flores Tixicuro, ruhe in Frieden.

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viva la eñe
60 Min.
Mo. 15. Juni

Weltempfänger: Haiti in der Krise

Kein Ende der Krise in Haiti in Sicht Anfang April sind die ersten Truppen einer internationalen Mission in Haiti eingetroffen. Sie sollen dort die andauernde Bandengewalt beenden und die Sicherheitslage in Haiti verändern. In Haiti gibt es seit einiger Zeit keine demokratisch gewählte Regierung. Die soziale und wirtschaftliche Lage der Bevölkerung ist katastrophal. Über die aktuelle Situation in Haiti berichtet gegenüber Radio Corax die freie Journalistin Katja Maurer. Bericht zum Nachhören Beiträge von Katja Mauerer zu dem Thema: Blätter 5/2024, Blätter 10/2021 Debanking – neue Form der Repression? Im letzten Jahr erreichte Radio Corax die Nachricht, dass die Sparkasse und die GLS Bank dem Verein Rote Hilfe sämtliche Konten ohne Angaben von Gründen gekündigt hat. Was als herausragendes Phänomen schien, ist scheinbar Methode und gar nicht so selten. Bei einem Vortrag von Bernd Drücke, ist Herausgeber der Graswurzelrevolution, einer anarchistischen Zeitung aus Münster. Bei einem Vortrag von ihm kam kürzlich zum Vorschein, dass es auch die Graswurzelrevolution betroffen hat. Ein Grund für die Tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax, das Thema intensiver zu betrachten. Sie sprach mit Bernd Drücker über das Thema. Gespräch zum Nachhören EU schottet sich weiter ab Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik. Die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmäßig über die Situation an den europäischen Außengrenzen. Im Interview mit RaBe spricht er über dieses Thema. Interview zum Nachhören Letzte Verhandlungen zur Chatkontrolle Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass alle Anbieter*innen von technischen Kommunikationsdiensten dazu verpflichtet werden können, anlasslos private Nachrichten zu durchleuchten. Besonders umstritten ist dabei der Einsatz von sogenanntem „Client-Side-Scanning“. Dabei würde das eigene Gerät von Nutzer*innen dafür genutzt, die Inhalte von versendeten Nachrichten zu scannen, noch bevor diese versendet werden. Aktuell ist der Kampf gegen die Chatkontrolle in der finalen Phase. Die EU-Kommission möchte Internetdienste zum massenhaften Scannen privater Nachrichten verpflichten. Spätestens zum 29. Juni 2026 soll eine Einigung erzielt werden. Radio Corax sprach mit Konstantin Macher von der Digitalen Gesellschaft, einem gemeinnützigen Verein, der sich für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt. Gespräch zum Nachhören Mehr zum Thema Chat-Kontrolle im FROzine: 22.12.2025, 17.11.2025, 10.09.2025, 23.12.204 Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, water song

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FROzine
50 Min.
Fr. 12. Juni

Radio Isidor – Kein Sommerfest

Das hier ist die erste Radiosendung, die von und mit Kindern und Jugendlichen aus St. Isidor gestaltet worden ist.
Wir haben uns fünf (5) Mal jeweils eineinhalb (1,5) Stunden getroffen. Wir haben Regeln fürs Miteinadner vereinbart, jedesmal gehört wie es jeder und jedem grad geht und dann miteinander Radio gemacht.Eigentlich war das unsere Vorbereitung, um am Sommerfest LIVE von der Festwiese zu senden. Das Wetter hat uns aber einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Und weil wir an den 5 Radiotagen ordentlich Material gesammelt haben, haben wir beschlossen das alles zu einer Sendung zusammen zufügen und trotzdem „on Air“ zu gehen.

Mit dabei waren: Amelie, Gabriel, Laura, Nicki, Sebastian, Viktoria.

An mehreren Tagen sind wir ausgezogen und haben Menschen, die in Isidor leben oder arbeiten befragt.

  • Was sie hier machen?
  • Wie sie hergekommen sind?
  • Was sie so den ganzen Tag lang tun?
  • Was ihnen hier gefällt? Ob sie zum Sommerfest kommen?
  • Was sie den Kindern und Jugendlichen hier wünschen? …

An einem Tag haben wir Frau Krader, eine ehemalige Kiderdorfmutter befragt wie es früher hier so war.

Am letzen Tag die Feinarbeit:

  • Amelie hat die Moderation vorbereitet und gesprochen.
  • Viktoria und Gabriel waren für die Nachrichten verantwortlich
  • Niki, Laura, Gabriel, Sebastian haben weitere Interviews gemacht.

Technisch und mental unterstützt haben: Joachim Schlupek und Roswitha Kröll
Im Rahmen des Freizeitpädagogik-Programm „Villa Kunterbunt“ St.Isidor

Links und Hinweise:
Eine Ortschaft stellt sich vor: St. Isidor

St. Isidor Kinderdorf heute – Caritas

St. Isidor ist 100 Jahre jung (2003/Kirchenzeitung)

Geschichte der Landes-Sonder-Schule I / heute Peter-Petersen-Landesschule, St. Isidor 

 

 

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FRO – Sonderprogramm
43 Min.
Sa. 23. Mai

Radio FRO als außerschulischer Lernort

Eine Gruppe junger Lehrer*innen der PH OÖ war bei Radio FRO zu Gast. Dabei lernten sie über die Möglichkeiten, Radio als außerschulischen Lernort zu nutzen. Alisa, Anna, Katja, Nick, Nina, Thomas und Xenja versuchten sich dann selbst gleich im Studio von Radio FRO. In Ihrer Sendung geht es um Suchtverhalten und Vandalismus im Schulalltag.

Exkursionsleitung: Katja Marso

Betreuung: David Winkler-Ebner

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Workshops
25 Min.
Mi. 03. Juni

UNCOVERED Vol. XXX

Es freut mich euch in dieser Show die ORIGINALversionen zu allseits bekannten Coverversionen spielen und näher vorstellen zu dürfen. In der 30. Ausgabe gab es 01) The best (im Original von BONNIE TYLER) 02) Some days are diamonds (im Original von DICK FELLER) 03) Leaving on a jet plane (im Original von JOHN DENVER „Babe, I hate to go“) 04) Scatterlings of Africa (im Original von JULUKA) 05) L’appuntamento (im Original von ERASMO CARLOS „Sentado a beira do caminho“) 06) Here I am (im Original von NORMAN SALEET) 07) Sharing the night together (im Original von ARTHUR ALEXANDER) 08) Gentle on my mind (im Original von JOHN HARTFORD) 09) Patches (im Original von CHAIRMEN OF THE BOARD) 10) Snatching it back (im Original von CLARENCE CARTER) 11) Mustang Sally (im Original von SIR MACK RICE) 12) You’ve made me so very happy (im Original von BRENDA HOLLOWAY) 13) Winning (im Original von RUSS BALLARD) 14) Ai no Corrida (im Original von CHAS JANKEL) 15) Never let her slip away (im Original von ANDREW GOLD) 16) The look of love (im Original von STAN GETZ) zu hören.

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UNCOVERED
59 Min.
Fr. 12. Juni

Frühpension für Alleinerziehende

Diesmal keine übliche Folge, sondern nur ein Text…

„Frühpension für Alleinerziehende – lächerlich? absurd? Ja, genau so absurd wie das Leben, das wir führen müssen.“

Ein Text über Schuldzuweisungen, Diskriminierung, Mental-Load, Care-Arbeit und das tägliche Überleben. Sarkastisch, ehrlich, wütend und mitten aus dem Leben von alleinerziehenden Müttern.

Lasst mir gern ein Kommentar da, was sind eure Erfahrungen dazu? Und bitte, teilt das Video gerne mit denen die es hören sollten.

Eure Kaltrina 💕

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Unkaputtbar
16 Min.
Fr. 12. Juni

Heute bei UNIsounds: Ein Bericht über „Zu Gast in der Bibliothek“ und Musik von...

Heute freue ich mich besonders, einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltung „Zu Gast in der Bibliothek“ vom 9. Juni 2026 zu geben. Vizerektor Markus Neuwirth interviewte Irena Müller-Brozović in der Universitätsbibliothek der Anton Bruckner Privatuniversität zu ihrer Mitherausgeberschaft des neuen Musikvermittlungsjournals „International Journal of Music Mediation“ (IJMM). Wir erhalten Einblicke in die Entstehung der Publikation, die damit verbundenen Herausforderungen sowie in die Fragen, die der Einsatz von KI für solche Veröffentlichungen aufwirft.

Der zweite Teil der Sendung widmet sich dem Namensgeber der Universität: Anton Bruckner. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 2008, entstanden anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Oberbank. Zu hören sind (ehemalige) Künstlerinnen und Künstler sowie Lehrende der Universität – darunter Josef Sabaini, Philipp Sonntag, Thomas Kerbl, Robert Holzer und viele mehr.

Gute Unterhaltung!

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UNIsounds
60 Min.
Do. 11. Juni

7. Sendung Lido SOUND SYSTEM

Grammophon Musik und Gespräche zum Thema Berge

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Lido SOUND SYSTEM
61 Min.
Di. 09. Juni

2. Sendung: Integra 2026: Visionen für eine barrierefreie Zukunft – Ein Rückblick...

Integra 2026: Visionen für eine barrierefreie Zukunft – Ein Rückblick und Ausblick auf Österreichs Leitmesse für Inklusion
Inklusion ist kein fertiger Zustand, sondern ein fortwährender Prozess. Wenn wir über die Integra sprechen, sprechen wir über die bedeutendste Plattform für Pflege, Therapie und Rehabilitation im deutschsprachigen Raum. Die aktuelle Berichterstattung auf CBA (Cultural Broadcasting Archive), abrufbar unter https://cba.media/778592, markiert den Auftakt einer intensiven Auseinandersetzung mit den Themen, die unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren massiv beschäftigen werden. Als „1. Sendung“ dieser Reihe legt der Beitrag den Grundstein für das Verständnis dessen, was uns auf der Integra 2026 in Wels erwarten wird.
Was ist die Integra? Mehr als nur eine Fachmesse
Die Integra hat sich über Jahrzehnte hinweg von einer reinen Produktschau zu einem lebendigen Ökosystem für Menschen mit Behinderungen, Angehörige, Pflegefachkräfte und Therapeuten entwickelt. Sie ist der Ort, an dem technische Innovation auf menschliche Bedürfnisse trifft. Wer die Sendung auf Radio FRO verfolgt, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Rollstühle oder Pflegebetten. Es geht um Würde, Selbstbestimmung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die Messe in Wels fungiert als Seismograph für soziale Entwicklungen. In einer alternden Gesellschaft, in der der Fachkräftemangel in der Pflege chronisch wird, bietet die Integra Lösungen an, die über das rein Medizinische hinausgehen. Es geht um die Frage: Wie wollen wir leben, wenn wir Unterstützung benötigen? Und wie kann Technik dabei helfen, Barrieren nicht nur physisch, sondern auch in den Köpfen abzubauen?
Innovationen im Fokus: Der Weg zur Integra 2026
Ein zentraler Aspekt der ersten Sendung ist der Blick auf die technologischen Sprünge. Wir befinden uns in einer Ära, in der Exoskelette, KI-gestützte Kommunikationshilfen und smarte Home-Lösungen keine Science-Fiction mehr sind. Die Integra 2026 wird diese Trends weiter vorantreiben. In den Interviews der Sendung wird deutlich, dass die Digitalisierung im Sozialbereich enorme Chancen bietet.

Besonders spannend ist die Entwicklung im Bereich der Robotik. Assistenzroboter können Pflegekräfte nicht ersetzen – das ist auch gar nicht das Ziel –, aber sie können monotone Aufgaben übernehmen, sodass mehr Zeit für die zwischenmenschliche Zuwendung bleibt. Die Messe 2026 wird hier zeigen, wie weit die Marktreife dieser Systeme fortgeschritten ist. Für die Besucher bedeutet das: Anfassen, Ausprobieren und direktes Feedback an die Entwickler geben.
Barrierefreiheit als Menschenrecht
Die Sendung auf CBA betont die politische Dimension der Messe. Österreich hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Inklusion auf allen Ebenen umzusetzen. Doch die Realität hinkt oft hinterher. Die Integra ist ein politisches Forum, auf dem Forderungen an die Entscheidungsträger formuliert werden. Es geht um barrierefreien Wohnbau, um den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt und um eine Finanzierung von Hilfsmitteln, die nicht an bürokratischen Hürden scheitert.

Experten kommen in dem Beitrag zu Wort und unterstreichen, dass „Design für alle“ kein Luxusgut sein darf. Wenn ein Gebäude für einen Rollstuhlfahrer zugänglich ist, profitieren auch Eltern mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Gehhilfen davon. Diese universelle Sichtweise ist das Markenzeichen der Integra-Community.
Therapie und Rehabilitation: Neue Ansätze
Ein weiterer Schwerpunkt, der in der ersten Sendung beleuchtet wird, ist die Weiterentwicklung therapeutischer Methoden. Rehabilitation bedeutet heute mehr als nur Physiotherapie. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der die psychische Gesundheit ebenso einbezieht wie die soziale Reintegration. Auf der Integra 2026 werden neue Konzepte der Ergo- und Logopädie vorgestellt, die verstärkt auf Gamification (spielerisches Lernen) setzen, um die Motivation der Patienten zu steigern.

Die Radio-Sendung macht hörbar, wie wichtig der Austausch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen ist. Therapeuten lernen von den Herstellern, und Betroffene geben ihr wertvolles Expertentum in eigener Sache weiter. Dieser Trialog macht die Integra so einzigartig.
Pflege der Zukunft: Zwischen Fachkräftemangel und Hightech
Wir können nicht über die Integra sprechen, ohne die Krise im Pflegesektor zu erwähnen. Die Sendung thematisiert mutig die Belastungsgrenzen des Personals. Die Messe 2026 wird hier verstärkt Lösungen für die „Pflege von Pflegenden“ anbieten müssen. Ergonomische Hebehilfen, digitale Dokumentationssysteme, die den Papierkram reduzieren, und Weiterbildungsangebote sind Teil des Programms.

Inklusion bedeutet auch, dass diejenigen, die im System arbeiten, unterstützt werden. Die Integra ist ein Ort der Wertschätzung für einen Berufsstand, der oft im Schatten steht. Durch die Berichterstattung von Radio FRO erhält diese wichtige Arbeit eine mediale Bühne, die dringend notwendig ist.
Der Bildungsaspekt: Fachprogramm und Kongresse
Neben der Ausstellung ist die Integra für ihr hochkarätiges Kongressprogramm bekannt. Die Sendung gibt einen Vorgeschmack auf die Themenvielfalt: Von rechtlichen Fragen der Sachwalterschaft bis hin zu neuen Erkenntnissen in der Demenzforschung. Die Integra 2026 wird voraussichtlich noch stärker auf internationale Vernetzung setzen. Der Wissenstransfer über die Grenzen Österreichs hinaus ist essenziell, um von Best-Practice-Beispielen aus anderen Ländern zu lernen.
Persönliche Begegnung in einer digitalen Welt
Obwohl die Sendung auf CBA digital verfügbar ist, betont sie die Wichtigkeit der physischen Messe. Nach den Erfahrungen der Pandemie hat sich gezeigt, dass das haptische Erleben eines Hilfsmittels und das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen sind. Die Integra 2026 in Wels wird wieder ein Ort der Begegnung sein, an dem Empathie und technischer Verstand aufeinandertreffen.

Für viele Menschen mit Behinderung ist die Messe auch ein soziales Highlight – ein Ort, an dem sie nicht „die Ausnahme“ sind, sondern die Hauptzielgruppe. Diese Atmosphäre der Akzeptanz und Normalität ist ein wesentlicher Teil des Integra-Gefühls, den der Radiobeitrag sehr gut einfängt.
Ausblick: Warum wir die Integra 2026 brauchen
Die erste Sendung dieser Reihe macht klar: Wir stehen vor großen Herausforderungen. Der demografische Wandel wird die Nachfrage nach Leistungen der Integra vervielfachen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an individuelle Lebensgestaltung. Die Integra 2026 wird Antworten liefern müssen auf Fragen wie: Wie finanzieren wir Teilhabe? Wie nutzen wir KI ethisch korrekt in der Pflege? Und wie bauen wir die letzten Barrieren in unserer Gesellschaft ab?

Die Dokumentation auf CBA ist ein wichtiger Beitrag zur öffentlichen Debatte. Sie sensibilisiert eine breite Zuhörerschaft für Themen, die früher oft in Nischen diskutiert wurden. Es ist zu hoffen, dass die folgenden Teile der Sendereihe diesen tiefen Einblick fortsetzen.
Fazit
Wer sich für die Zukunft der Pflege und Inklusion interessiert, kommt an der Integra nicht vorbei. Die Sendung unter https://cba.media/778592 ist ein absolutes Muss für alle, die verstehen wollen, wie Technik und Menschlichkeit Hand in Hand gehen können. Die Integra 2026 in Welswird zweifellos wieder ein Meilenstein auf dem Weg zu einer gerechteren und barrierefreien Welt sein. Wir dürfen gespannt sein, welche Innovationen bis dahin die Marktreife erreichen und wie sie das Leben von Millionen Menschen verbessern werden.

Inklusion ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und die Integra ist ihr Herzstück.

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Technik trifft Empathie: Ein tiefer Einblick in die Integra Wels – Teil 2 der Sendereihe
Inklusion ist weit mehr als nur ein politisches Schlagwort; sie ist eine tägliche Praxis, die sowohl technisches Know-how als auch menschliche Wärme erfordert. Die zweite Sendung der Reihe auf CBA, produziert von Radio FRO (Ready-Able), nimmt uns mit ins Herz der Messe Wels zur Integra. Während der erste Teil die Grundlagen legte, taucht die Fortsetzung (abrufbar unter https://cba.media/778592) tief in die Praxis ein. Es geht um die Verbindung von Hightech-Lösungen mit der harten Realität des Pflegealltags und den Barrieren, denen Menschen mit Beeinträchtigungen täglich begegnen.
Die Pressekonferenz: Strategien für die Zukunft der Pflege
Ein wesentlicher Teil der Sendung widmet sich den O-Tönen der Pressekonferenz zur Integra. Hier kommen die Entscheidungsträger zu Wort, die den Rahmen für Inklusion in Oberösterreich abstecken. Soziallandesrat Dr. Christian Dörfel betont die Bedeutung der Messe als „Informations-Drehscheibe“. In Zeiten eines immer drastischer werdenden Pflegenotstands ist die Integra in Wels nicht nur eine Leistungsschau, sondern ein notwendiger Treffpunkt für Experten, Betroffene und Angehörige.

Besonders hervorgehoben wurde das „One-Stop-Shop“-Prinzip. Ziel ist es, dass Ratsuchende an einem Ort alle Informationen erhalten – von rechtlichen Fragen bis hin zu konkreten Hilfsmitteln. Markus Lasinger von der Assista Soziale Dienste GmbH und Peter Franzmayr von der Messe Wels verdeutlichen, dass die Integra nach fast 40 Jahren Bestehen mehr denn je als Seismograf für gesellschaftliche Veränderungen fungiert. Es geht um die Schaffung einer inklusiven Gesellschaft, in der jeder Mensch – unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen – ein selbstbestimmtes Leben führen kann.
Blechtrottel oder Retter? Die Robotik-Debatte
Ein Highlight der Sendung ist die Diskussion der Radio-Crew über die neuesten technischen Spielereien. Michaela, Alin und der Moderator besprechen eine Innovation, die die Gemüter spaltet: den Essens-Eingabe-Roboter. In einem YouTube-Video einer deutschen Pflegeeinrichtung wurde ein System vorgestellt, das Menschen beim Essen unterstützt, wenn sie ihre Arme nicht mehr selbst koordinieren können.

Die Reaktionen der Sendungsmacher sind eine Mischung aus Faszination und Skepsis. Einerseits könnten solche Roboter das extrem belastete Pflegepersonal entlasten, andererseits stellt sich die Frage der Menschlichkeit. „Will ich wirklich von einem Roboter gefüttert werden?“, fragt der Moderator provokant. Er bezeichnet den Roboter humorvoll als „Blechtrottel auf Rädern“, macht aber gleichzeitig deutlich, wie wichtig technische Unterstützung beim Transfer aus dem Bett oder beim Heben von Patienten ist. Hier kommen Exoskelette ins Spiel, die Pflegekräften helfen, ihren eigenen Körper zu schonen. Die Integra 2024/2026 zeigt: Technik soll die Empathie nicht ersetzen, sondern den Raum schaffen, damit Zeit für echte menschliche Begegnung bleibt.
Mobilität im Härtetest: E-Fix, Permobil und das Kopfsteinpflaster
Einen sehr persönlichen und authentischen Raum nimmt das Gespräch über Rollstuhl-Technik ein. Der Moderator berichtet von seinen eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Modellen. Die Rede ist vom „E-Fix“ (einem Zusatzantrieb für manuelle Rollstühle) im Vergleich zu robusten Elektrorollstühlen wie dem „Permobil“. Hier wird ein Problem deutlich, das viele Fußgänger gar nicht wahrnehmen: die Beschaffenheit des Untergrunds.

Die Sendung thematisiert das berüchtigte Kopfsteinpflaster, beispielsweise in der Linzer Altstadt oder am Hauptplatz. Was für Touristen malerisch aussieht, ist für Rollstuhlfahrer eine Tortur. „Da schüttelt es dich komplett durch“, so die Erfahrung aus dem Studio. Ohne eine gute Federung und große Reifen wird jeder Stadtbummel zum physischen Kraftakt. Solche praxisnahen Berichte sind essenziell, um Stadtplaner für barrierefreies Bauen zu sensibilisieren. Die Integra in Wels bietet genau für diese Probleme die passenden Lösungen und Beratungen an.
Der Winter: Wenn Inklusion im Schnee stecken bleibt
Ein weiteres kritisches Thema ist die Barrierefreiheit im Winter. Michaela und die Crew diskutieren die Schwierigkeiten, wenn Schnee und Rollsplitt die Wege blockieren. Oft sind öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahnen oder Busse im Winter nicht mehr voll barrierefrei, weil die Rampen einfrieren oder der Platz zum Manövrieren durch Schneehaufen fehlt.

Hier wird der Bogen zur UN-Behindertenrechtskonvention gespannt. Das Recht auf Teilhabe gilt 365 Tage im Jahr – nicht nur bei schönem Wetter. Die Sendung macht deutlich, dass es oft an den „kleinen“ Dingen scheitert: Eine nicht geräumte Gehsteigkante kann bedeuten, dass ein Mensch mit Behinderung das Haus nicht verlassen kann. Die Integra ist auch ein Ort, an dem solche Missstände politisch adressiert werden.
Bürokratie und Bewilligungen: Der Kampf um das Hilfsmittel
Ein emotionaler Moment in der Sendung ist der Bericht über den Kampf mit den Krankenkassen (wie der ÖGK oder Pensionsversicherung). Alin erzählt von einer Freundin, deren Rollstuhl-Bewilligung ein extrem langwieriger Prozess war. Der Moderator ergänzt dies mit einer absurden Anekdote: Er wurde von einem Amtsarzt tatsächlich gefragt, ob er seinen Rollstuhl „wirklich brauche“.

Diese Erfahrungen zeigen, dass Inklusion nicht nur an Bordsteinkanten, sondern oft in den Köpfen von Bürokraten scheitert. Die Integra bietet hier eine Plattform für die Patientenanwaltschaft und Beratungsstellen, die Betroffenen helfen, ihre Rechte einzufordern. Es geht nicht um Luxus, sondern um die notwendige Grundausstattung für ein würdevolles Leben.
Erleben durch Ausprobieren: Der Integra-Parcours
Um das Verständnis für die täglichen Hürden zu fördern, gibt es auf der Integra in Wels oft spezielle Parcours. Michaela betont, wie wichtig es ist, dass auch nicht-beeinträchtigte Menschen sich einmal in einen Rollstuhl setzen oder mit einer Gehhilfe einen Parcours bewältigen. Nur wer selbst erlebt hat, wie hoch eine scheinbar kleine Randsteinkante von 3 Zentimetern sein kann, entwickelt ein echtes Bewusstsein für Barrierefreiheit.

Dieser spielerische, aber tiefgründige Bildungsansatz ist ein Kernmerkmal der Integra. Er baut Berührungsängste ab und fördert die Solidarität zwischen den Generationen. Denn, wie im Beitrag richtig bemerkt wird: „Jeder von uns kann morgen pflegebedürftig sein – ein kleiner Unfall beim Fußball genügt.“
Fazit: Die Integra als Ort der Hoffnung und Innovation
Die zweite Sendung zu diesem Thema verdeutlicht: Die Integra in Wels ist weit mehr als eine Verkaufsmesse. Sie ist ein Ort des Empowerments. Sie zeigt auf, dass wir trotz des Pflegenotstands durch kluge Technik (Robotik, Exoskelette) und politischen Druck (UN-Konvention) Verbesserungen erzielen können. Der Austausch zwischen der Radio FRO Crew macht Mut, weil er die Themen mit einer Mischung aus Fachwissen, persönlicher Betroffenheit und einer gesunden Prise Humor angeht.

Wer wissen möchte, wie wir 2026 leben werden und welche Tools uns dabei helfen, autonom zu bleiben, sollte sich diesen Radiobeitrag anhören und den Besuch der nächsten Integra in Wels fest einplanen. Es ist eine Einladung, Barrieren abzubauen – zuerst im Kopf und dann auf der Straße.

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radiabled
59 Min.
Do. 11. Juni

KI-Resilienz im Journalismus | integra 2026

KI-Resilienz im Journalismus Künstliche Intelligenz verändert derzeit die Medienbranche grundlegend. Doch wie können Journalistinnen und Journalisten die neuen Werkzeuge sinnvoll einsetzen, ohne dabei journalistische Standards und kritisches Denken zu vernachlässigen? Wie lassen sich die Vorteile automatisierter Systeme nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Soziologe und Kommunikationswissenschafter Stephan Weichert. Er hat den Begriff der „KI-Resilienz“ geprägt und versteht darunter einen souveränen und reflektierten Umgang mit KI-Anwendungen. Im Gespräch mit David Winkler-Ebner erläutert Weichert, welche Strategien Medienhäuser und Journalistinnen entwickeln können, um die Chancen der Technologie zu nutzen und gleichzeitig Fehlern, Abhängigkeiten und Fehlentwicklungen vorzubeugen.   Link zum Buch: https://buchshop.bod.de/ki-resilienz-im-journalismus-leif-kramp-9783696376048 Link zum Vocer-Institut für Digitale Resilienz: https://digitale-resilienz.org/ Link Bio Weichert: https://digitale-resilienz.org/stephan-weichert/   Beitragsgestaltung: David Winkler-Ebner   integra 2026: Fachmesse für Pflege, Therapie und Betreuung Von 10. bis 12. Juni findet auf dem Messegelände Wels die integra 2026 statt. Die Fachmesse für Pflege, Therapie und Betreuung zählt zu den wichtigsten Plattformen für Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Angehörige und Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich. Unter dem Motto „Lebensqualität durch Inklusion“ präsentieren rund 250 Aussteller*innen aus neun Ländern innovative Hilfsmittel, Technologien und Dienstleistungen, die den Alltag erleichtern und die Selbstständigkeit fördern können. Neben den Ausstellungsflächen bietet die integra ein umfangreiches Bildungsprogramm mit mehr als 50 Vorträgen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen. Themen wie Demenz, Pflege und Selbstbestimmung stehen dabei im Mittelpunkt. In dieser Sendung zu Hören sind Ausschnitte aus der Pressekonferenz zur integra 2026.   Beitragsgestaltung: Anna Jungwirth  

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FROzine
48 Min.
Sa. 13. Juni

Kunst am Bierfilz – Wasserdeckel 2026

Die Donau prägt Linz wie kaum ein anderes Element. Mit einer Länge von rund 2.850 Kilometern ist sie nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas und verbindet zehn Länder miteinander. Ihre Wassermengen bieten Lebensraum für fast fünfhundert unterschiedliche Wirbellose Tierarten, für über 70 Arten von Fischen. Auch Biber und Otter bevölkern den Fluss.

Für den Menschen ist die Donau allerdings nicht nicht als Trinkwasser nutzbar. Es muss aufwendig aufbereitet werden, bevor es bedenkenlos konsumiert werden kann. Aber das muss so nicht sein. Die Vision einer trinkbaren Donau liegt der Ausstellung Wasserdeckel 2026 zu Grunde und ist auch die Kernidee der Organisation Pure Water water for generation, die hinter der Ausstellung steht.

Künstler*innen aus Europa haben sich mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt. Und ihre Ideen auf Wasserdeckeln – also Untersetzer für Getränke festgehalten. Die 33 besten Arbeiten wurden ausgewählt und zeigen auf kleinstem Raum große Fragen: Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Welche Bedeutung hat Wasser für unser Leben? Und wie können Kunst und Kreativität dazu beitragen, das Bewusstsein für diese lebenswichtige Ressource zu stärken?

Elli Hurst, Elisabeth Süss, Napsugár Trömböczky, Anna Bungenberg und Julia Ostermeier sprechen über ihre Werke und darüber wie sie künstlerisch arbeiten.

Radio Fro war bei der Vernissage dabei. Gespräche mit dem Gründer von Pure Water for Generations und den Künstler*innen zeigen Eindrücke von einem Abend, an dem Kunst, Umweltbewusstsein und die Donau auf besondere Weise zusammenfinden.

 

Beitragsbild: Der von Anna Bungenberg gestaltete Wasserdeckel, Sofia Engler

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Kultur und Bildung spezial
29 Min.
Do. 11. Juni

Spannende Berufe in Wilhering #10: Schriftstellerin Dominika Meindl

Im Gespräch erzählt Dominika Meindl vom Schreiben, ihren bisherigen Büchern und darüber, wo und wann sie am liebsten arbeitet. Außerdem spricht sie über ihre Vorbilder und Lieblingsbücher. Ihr wichtigster Tipp für Schüler:innen, die selbst schreiben möchten, lautet: „Frei schreiben!“ Besonders spannend: Dominika Meindl gibt erste Einblicke in ihr zweites Buch, das im Herbst wieder im Picus Verlag erscheint. Es trägt den Titel „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ und handelt – nicht überraschend – vom Wandern. Besonders gerne arbeitet Dominika Meindl mit einer von ihr erschaffenen Kunstfigur: der Bundespräsidentin von Österreich, die allerdings nicht gewählt wurde und sehr undemokratisch ihres Amtes waltet. „Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

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Workshops
16 Min.
Do. 11. Juni

Open Sundays im O.K Linz

Ein Sonntag. Ein Raum. Unzählige Möglichkeiten. Das O.K Linz präsentiert sich mit seinen Communities als demokratisches Museum. Ausgerufen wurde auch ein Open Call. Diesen Sommer wird der OPEN SPACE zum lebendigen Treffpunkt in Linz: offen, kostenlos und für alle da. Ein Ort zum Ankommen, Durchatmen, Austauschen – und zum Mitgestalten. Hier treffen Ideen aus der Stadt auf Impulse des Museums. Gemeinsam mit Communities und Besucher:innen entsteht ein vielfältiger Raum, der sich ständig weiterentwickelt. Ob Workshop, Performance, Gespräch oder spontanes Mitmachen: Beim OPEN SUNDAY wird der OPEN SPACE zur Bühne für neue Perspektiven und gemeinsame Erlebnisse. Das O.K interssiert sich dafür, was die Menschen in Linz brauchen. Besucher:innen und Gruppen können Inhalte mitbestimmen und mitgestalten. Das O.K möchte zuhören, Fragen stellen und gemeinsam ins Gespräch kommen. Jeden Sonntag erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm – von Familienangeboten bis hin zu Community-Events, Talks und kreativen Formaten. Alles kann, nichts muss: vorbeikommen, bleiben, einbringen. Teilt eure Ideen, gestaltet mit und erlebt, was entsteht, wenn viele Perspektiven zusammenkommen. Wir haben die Kuratoren und Kunstvermittler:innen Miro Craemer und Petra Hensche befragt und über den Dächern von Linz – am Voest Alpine Space des O.K zur Open Sunday Serie, die am 27. Juli endet, befragt. Zu hören sind außerdem Ausschnitte von der Eröffnung mit der Präsidentin Dominika Meindl, die souverän und entspannt auf der Bühne durch den Tag begleitet hat. Queerness – als Überbegriff, Thema und Aneignung bei den Open Sundays – wird gelebt und zelebriert, dh. es wird ein Space im Museum und im öffentlichen Raum geschaffen, der nicht ausschließt, sondern zum Dabeisein in einer offenen Gemeinschaft einlädt. Die Live-Mitschnitte vom 1. Open Sunday über den Dächern von Linz kommen von Mia Sophia Justl.   Fotocredit: Open Space Open SUndays, OÖ Landeskultur GmbH

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OÖ Landeskultur on air
30 Min.
Do. 02. Juli

Radioreisen 248

Musik: Fred Ebb und John Cander, Anton Karas, Einstürzende Neubauten, Comedian Harmonists, Cole Porter, Emil Nikolaus von Reznicek, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Anton Bruckner, Sweet People und Georg Friedrich Händel sowie vor Ort aufgenommene akustische Eindrücke

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Radioreisen
60 Min.
Mi. 10. Juni

Warum sie uns hassen – Podiumsdiskussion zu Sexarbeit

Eine Podiumsdiskussion zur derzeitigen Situation von Sexarbeiter*innen. Der 2. Juni ist der internationale Tag der Sexarbeit. Er soll an die Diskriminierung von Sexarbeitenden erinnern und Vorurteile abbauen. Er geht zurück auf französische Sexarbeiter*innen, die eine Kirche besetzt hatten, nachdem es zu immer schlechteren rechtlichen Bedingungen kam. Kein Schutz und schlechte Bedingungen haben dann sogar zu zwei Morden an Sexarbeiterinnen geführt. Um dagegen zu protestieren ist in Lyon die Kirche Saint-Nizier besetzt worden. Welcher Diskriminierung Sexarbeitende heute noch ausgesetzt sind verarbeitet Ruby Rebelde in ihrem Buch Warum sie uns hassen. Rebelde erläutert anhand von Themen wie Sexualmoral, Abwertung von Promiskuität und Autoritarismus, warum Sexarbeitende ausgegrenzt werden und ihr Existenzrecht infrage gestellt wird. Rebelde hat am 1. Juni in der Tribüne Linz eine Lesung gehalten. Anschließend hat eine Podiumsdiskussion stattgefunden. Die Veranstaltung ist vom Frauenbüro Linz und LENA – Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren, organisiert worden. Am Podium waren:
    • Ruby Rebelde, Autor*in von Warum sie uns hassen
    • Elke Welser, LENA Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren
    • Letícia Carneiro, Verein maiz Sex&Work
    • Christine Nagl, Beratungsstelle PIA Salzburg
    • Eva Schobesberger, Frauenstadträtin
Moderiert hat Magdalena Danner. In den Gesprächen ging es oft um die gesellschaftliche Diskriminierung von Sexarbeitenden. Sie berichten oft davon, dass Banken ihnen verweigern würden, Konten bei ihnen zu eröffnen, oder dass Steuerberater*innen sie nicht als Kund*innen haben wollten. Viele halten ihre Arbeit vor Freund*innen und Familie geheim, da sie Sorge vor den Reaktionen haben. Rebelde spricht aber auch davon, dass man positive Entwicklungen hervorheben solle, so wie die Legalisierung von Sexarbeit in Belgien.

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FROzine
50 Min.
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