Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Gesellschaft) (Deutsch)

Di. 05. Mai

Das magische Dreieck: Linz AG Steelvolleys

Sie gehören zu den Aushängeschildern des Österreichischen Volleyballs: die LinzAG Steelvolleys. Bereits seit 1976 (!) zählen sie vor allem im Damenbereich zu den renommiertesten Clubs der Republik.

Die Liste der Erfolge ist ewig lang: einen ganzen Haufen Meistertitel sowohl in der ersten Bundesliga, der AVLW, als auch im unteren Ligen- und Nachwuchsbereich. Zusätzlich Teilnahme an europäischen Wettbewerben, und zumindest in Österreich ein Verein, der den Sport geprägt hat.

Über dreißig Teams sind es allein im Nachwuchs, die bei den LinzAG Steelvolleys koordiniert werden wollen. Dazu kommt noch der Spitzensport – kein Wunder, dass hier die Organisation nicht immer einfach ist. In Linz ist es neben der Sport-NMS Kleinmünchen, die als Heimstätte für den Spitzensport dient, vor allem das Georg-Von-Peuerbach-Gymnasium in Urfahr, das mit seinem Sportzweit die Tore zur Volleyballwelt für Spieler:innen oftmals öffnet.

Aber auch der Herrenbereich entwickelt sich – rasanter Aufstieg in die zweite Bundesliga inklusive. Zudem stellen die Teams der Linz AG Steelvolleys oft mit die jüngsten Teams in den Bewerben, ein Zeichen dafür, dass der Nachwuchs funktioniert.

Herausforderungen? Genügend. Trainer:innen, die die Teams betreuen sollen, Nachwuchsteams mit Ambitionen, dazu der Spitzensport und die ewige Frage von Finanzierbarkeit. Es ist aber die Gemeinschaft, die die Teams im Volleyball oft prägen, auch und gerade weil auch Legionär:innen in der Bundesliga engagiert werden. Zu Gast in der aktuellsten Folge von Das magische Dreieck auf Radio FRO sind Club & Teammanager Christoph Hemmelmayr, die Damen-Verantwortliche Doris Hörtenhuber sowie Herren-Verantwortlicher Thomas Schwarz – viel Spaß beim Reinhören, und gerne mal live zu Gemüte führen!

Zum Beitrag im Archiv

Das magische Dreieck
59 Min.
Do. 07. Mai

2. ERWARTUNG – Jenseits des Wartens

Was ist Erwartung wirklich?

Geht es darum, dass etwas eintritt, sich erfüllt, besser wird –
oder darum zu erkennen, wie sehr sie dich vom Leben trennt?

Erwartung beginnt nicht im Außen, im Lebensumstand.
Sie entsteht in dir – als Vorstellung, als Bild, als Morgen.

Solange du erwartest, bist du gebunden.
Gebunden an ein „Dann“, an ein Anderswerden, an ein Mehr.

Getrieben von Erfahrungen, Erinnerungen und dem Wunsch,
dass das Leben deinem inneren Bild folgt.

Und genau darin entsteht Unruhe.
Eine feine Spannung.
Ein Gefühl, dass dieser Moment nicht genügt.

Erst im klaren Sehen dessen, was ist,
wird Erwartung still.

Nicht durch Tun.
Sondern durch Verstehen.

Du hörst auf zu warten –
und bist da.

Nicht morgen.
Nicht irgendwann.

Jetzt.

Nicht mehr etwas erwarten –
sondern bewusst das sein, was ist: das Leben selbst.

Darin liegt Freiheit.

Bewusstseinssendung mit WERICH

Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten

Zum Beitrag im Archiv

BEWUSSTSEINSSENDUNG
Mi. 15. Apr.

VJF_M_SPEAK OUT, Jugendzentrum CLUB

Jeden dritten Mittwoch im Monat geht eine Einrichtung des Vereins Jugend und Freizeit auf Sendung – mit spannenden Themen direkt aus der Lebenswelt junger Menschen.

Diesmal gestaltet das Jugendzentrum Club die Sendung – und zwei Jugendliche kommen selbst zu Wort:

Wir tauchen in die Lebenswelt von Jugendlichen ein und sprechen mit zwei Besuchern über Jugendwörter, den Alltag im Jugendzentrum und darüber, wie es ist, heute jung zu sein – mit all den guten und schwierigen Seiten. Auch die Herausforderungen bei der Lehrstellensuche kommen zur Sprache. Begleitet wird die Sendung von einem Mix aus Lieblingssongs aus dem Jugendzentrum.

📻 Einschalten lohnt sich!

Zum Beitrag im Archiv

VJF_M_SPEAK OUT
59 Min.
Di. 28. Apr.

Radiabled: Vom WG-Sofa zur Reha-Klinik: Ein Bericht über Liebe, Regeln und den Weg...

.radiabled-full-report {
font-family: ‚Segoe UI‘, Roboto, Helvetica, Arial, sans-serif;
line-height: 1.8;
color: #222;
max-width: 1100px;
margin: 30px auto;
padding: 50px;
background-color: #ffffff;
border-top: 10px solid #d32f2f;
box-shadow: 0 15px 45px rgba(0,0,0,0.15);
border-radius: 8px;
}
.radiabled-full-report h1 {
color: #1976d2;
font-size: 2.8em;
text-align: center;
margin-bottom: 30px;
line-height: 1.2;
font-weight: 800;
border-bottom: 4px solid #f4f4f4;
padding-bottom: 20px;
}
.radiabled-full-report h2 {
color: #d32f2f;
font-size: 2.1em;
margin-top: 45px;
padding-bottom: 10px;
border-left: 10px solid #d32f2f;
padding-left: 20px;
background: #fff5f5;
}
.radiabled-full-report h3 {
color: #388e3c;
font-size: 1.6em;
margin-top: 35px;
}
.radiabled-full-report p {
margin-bottom: 25px;
font-size: 1.15em;
text-align: justify;
}
.radiabled-full-report .personal-quote {
font-style: italic;
background: #f0f7ff;
border-left: 5px solid #1976d2;
padding: 25px;
margin: 35px 0;
font-size: 1.25em;
color: #333;
}
.radiabled-full-report .highlight-box {
background-color: #e8f5e9;
border: 2px dashed #388e3c;
padding: 30px;
margin: 40px 0;
border-radius: 12px;
}
.radiabled-full-report .meta-info {
background: #f4f4f4;
padding: 15px;
border-radius: 5px;
font-size: 0.95em;
margin-bottom: 40px;
color: #666;
display: flex;
justify-content: space-between;
}
.radiabled-update-note {
background-color: #fff3e0;
border-left: 6px solid #ff9800;
padding: 20px;
margin: 30px 0;
border-radius: 4px;
font-style: italic;
}
.radiabled-full-report .hashtag-cloud {
margin-top: 60px;
padding: 25px;
background: #f1f1f1;
border-radius: 8px;
font-size: 0.9em;
color: #444;
line-height: 1.6;
}
.cta-section {
text-align: center;
margin-top: 40px;
padding: 20px;
background: #e3f2fd;
border-radius: 10px;
}
@media (max-width: 768px) {
.radiabled-full-report { padding: 25px; }
.radiabled-full-report h1 { font-size: 2em; }
}

Radiabled Special: Liebe, Leben & Reha
Erfahrungsbericht: Von der WG bis nach Wilhering
Status: Exklusivbeitrag April 2026

Vom WG-Sofa zur Reha-Klinik: Ein Bericht über Liebe, Regeln und den Weg zurück
In den letzten Wochen war es bei Radiabled ein wenig ruhiger um mich persönlich, doch hinter den Kulissen ist enorm viel passiert. Wer unsere Sendungen verfolgt, weiß, dass wir uns intensiv mit dem Thema selbstbestimmtes Wohnen beschäftigt haben – ein Thema, das eng mit dem Alltag in einer Wohngemeinschaft (WG) verknüpft ist. Aber das Leben besteht nicht nur aus Organisation und Mietverträgen, sondern vor allem aus Emotionen. Und genau hier setzen wir an: Wie funktioniert das Zusammenleben, wenn die Liebe einzieht? Gleichzeitig blicke ich heute auf meine persönlichen vier Wochen in der Reha zurück, eine Zeit, die mich körperlich und mental gefordert hat.
Teil 1: Herzflimmern im Gemeinschaftsraum – Liebe und Regeln in der WG
Das Wohnen in einer WG ist ein ständiger Aushandlungsprozess. Wenn man als Single einzieht, unterschreibt man einen Mietvertrag und akzeptiert einen Putzplan. Doch was passiert, wenn plötzlich „Freund oder Freundin“ mit am Küchentisch sitzen? Wir haben in der Sendung ausführlich darüber gesprochen, wie wir das Zusammenleben finden, wenn Partner ins Spiel kommen. Aus unserer Sicht ist das eine der größten Belastungsproben für jede WG-Dynamik.

Es beginnt oft schleichend: Der Partner übernachtet einmal, zweimal, und plötzlich ist er oder sie gefühlt ein festes Mitglied der Gemeinschaft – nur ohne Miete zu zahlen oder den Müll rauszubringen. Hier ist unsere Sichtweise klar: Kommunikation schlägt Konfrontation. Wir haben in der Sendung beleuchtet, dass es klare Regeln braucht. Wer darf wie oft übernachten? Ab wann beteiligen sich Gäste an den Nebenkosten? Es geht nicht darum, den Mitbewohnern ihr Glück zu missgönnen, sondern darum, die Balance der Gemeinschaft zu wahren.

„Eine WG ist wie ein Uhrwerk – wenn ein neues Rädchen (ein Partner) ungeplant dazukommt, kann das ganze System stehen bleiben, wenn man es nicht rechtzeitig ölt.“

Besonders spannend war der Brückenschlag zu Irene und ihrem Thema des selbstbestimmten Wohnens. Wenn man in einer WG lebt, um unabhängig zu sein, möchte man nicht plötzlich ungefragt in der Privatsphäre anderer landen. Wir haben diskutiert, dass das „WG-Plenum“ heilig sein muss. Hier muss offen angesprochen werden dürfen: „Hey, es ist schön, dass dein Partner da ist, aber ich möchte morgens auch mal ins Bad, ohne vorher eine fremde Person im Flur zu treffen.“ Respekt ist die Währung, mit der man Harmonie kauft.
Teil 2: Vier Wochen Wilhering – Ein Patient berichtet
Während wir über soziale Gefüge in WGs philosophierten, hieß es für mich ganz real: Koffer packen. Die letzten vier Wochen habe ich in der Rehaklinik Wilhering verbracht. Und ich sage es euch ganz ehrlich: Diese Zeit hat meine Sicht auf das Thema „Durchhalten“ massiv geprägt. Aus der eigenen Perspektive heraus ist eine Reha ein Wechselbad der Gefühle. Man kommt an und fühlt sich erst einmal entmachtet – alles ist getaktet, alles ist medizinisch.

In Wilhering habe ich die letzten 28 Tage jeden Morgen mit Physiotherapie begonnen. Es gab Momente, da wollte ich einfach nur das Handtuch werfen. Wenn der Körper nicht so will wie der Kopf, ist das frustrierend. Aber genau wie in einer WG, wo man sich an Regeln halten muss, damit es funktioniert, muss man sich in der Reha auf den Therapieplan einlassen. Ich habe in der Sendung verraten, wie hart dieser Weg war, aber auch, wie wichtig diese Auszeit für meine Selbstbestimmung war.

Kleiner redaktioneller Hinweis: Im Eifer des Gefechts und unter dem Eindruck der harten Therapietage habe ich im Studio manchmal „Villaring“ gesagt – aber natürlich meine ich die hervorragende Rehaklinik Wilhering. Der Name mag mir im Reha-Nebel kurz entglitten sein, die Qualität der Betreuung dort aber definitiv nicht!

Teil 3: Die Brücke zu den vier Pfoten (Rückblick 10. März)
Was hat nun meine Reha in Wilhering mit der drittletzten Sendung vom 10. März mit Brigitte Girard zu tun? Eine ganze Menge! Brigitte hat uns erklärt, wie Therapiebegleithunde ausgebildet werden und welche Ruhe sie ausstrahlen müssen. In der Klinik habe ich oft an diesen „Wesenstest“ gedacht. Ein Patient in der Reha muss – genau wie ein Therapiehund im Einsatz – lernen, mit Stress, Schmerz und neuen Situationen gelassen umzugehen.

Was wir von Hunden für die WG und die Reha lernen können:

  • Klare Signale: Hunde brauchen Eindeutigkeit. In der WG brauchen wir klare Ansagen zu Partnern und Gästen.
  • Geduld: Ein Therapiehund lernt nicht an einem Tag, sicher neben einem E-Rollstuhl zu laufen. In der Reha Wilhering habe ich gelernt, dass Fortschritt in Millimetern gemessen wird.
  • Unvoreingenommenheit: Der Hund wertet nicht. Das ist genau das, was wir in einer inklusiven WG brauchen – eine Atmosphäre, in der jeder so sein darf, wie er ist, solange die Regeln respektiert werden.

Ich habe in Wilhering erlebt, wie wichtig Motivation ist. Wenn man dort jemanden sieht, der sich mühsam zurück ins Leben kämpft, erinnert das an die Disziplin, die Brigitte von ihren Hunden und Trainern fordert. Es ist alles ein großes Ganzes: Ob wir über Liebe in der WG sprechen, über Barrierefreiheit bei Irene oder über die Unterstützung durch Tiere – am Ende geht es immer darum, wie wir als Menschen würdevoll und gemeinsam wachsen können.
Fazit: Zurück im Leben, zurück am Mikrofon
Die Reha in Wilhering ist nun abgeschlossen, und ich kehre mit einem Rucksack voller neuer Erkenntnisse zurück. Das Thema „Liebe und Regeln in der WG“ sehe ich nun noch differenzierter. Wir müssen Räume schaffen, in denen Liebe Platz hat, aber die Gemeinschaft nicht erstickt. Wir müssen Kliniken wie Wilhering als Orte der Chance begreifen, auch wenn sie uns alles abverlangen. Und wir müssen die tierischen Helfer weiterhin fördern, weil sie die Brücke bauen, wo Worte oft fehlen.

Die Sendung zum Nachhören
Du hast die Diskussion über WG-Regeln oder den Reha-Bericht verpasst? Hier kannst du alle Details nachhören:

Hier kann die Sendung von der Reha aus eigener Sicht:

Hier kann die Sendung nachgehört werden:

#Radiabled, #Wilhering, #RehaErfahrung, #WGLeben, #LiebeInDerWG, #BeziehungUndWG, #WGRegeln, #BrigitteGirard, #Therapiebegleithunde, #Inklusion, #Selbstbestimmung, #Patientenbericht, #Physiotherapie, #Ergotherapie, #RadioFRO, #StudioEnns, #WohnenMitBehinderung, #Barrierefreiheit, #Miteinander, #Wesensprüfung, #Rollstuhltraining, #Oberösterreich, #RehaAlltag, #Lebensqualität, #Kommunikation, #WGPlenum, #DauergastRegelung, #HausordnungDesHerzens, #VierPfoten, #Seelenfrieden, #Heilung, #Motivation, #Radiosupermaus, #InklusiverAlltag, #Beziehungsratgeber, #Wohnpsychologie, #Gemeinschaft, #PersönlicheAssistenz, #Irene, #Lebensweg, #HundeAufSendung, #CBA, #CommunityRadio, #Mutmacher, #RehaWilhering, #Durchhalten, #Neuanfang2026

Zum Beitrag im Archiv

radiabled
58 Min.
Di. 14. Apr.

Radiabled: Vier Wochen zwischen Stillstand und Aufbruch: Mein persönlicher...

.radiabled-full-report {
font-family: ‚Segoe UI‘, Roboto, Helvetica, Arial, sans-serif;
line-height: 1.8;
color: #222;
max-width: 1100px;
margin: 30px auto;
padding: 50px;
background-color: #ffffff;
border-top: 10px solid #1976d2;
box-shadow: 0 15px 45px rgba(0,0,0,0.15);
border-radius: 8px;
}
.radiabled-full-report h1 {
color: #1976d2;
font-size: 2.8em;
text-align: left;
margin-bottom: 25px;
line-height: 1.2;
font-weight: 800;
}
.radiabled-full-report h2 {
color: #d32f2f;
font-size: 2.1em;
margin-top: 45px;
padding-bottom: 10px;
border-bottom: 2px solid #eee;
}
.radiabled-full-report h3 {
color: #388e3c;
font-size: 1.6em;
margin-top: 35px;
}
.radiabled-full-report p {
margin-bottom: 25px;
font-size: 1.15em;
text-align: justify;
hyphens: auto;
}
.radiabled-full-report .personal-quote {
font-style: italic;
background: #f0f7ff;
border-left: 5px solid #1976d2;
padding: 25px;
margin: 35px 0;
font-size: 1.2em;
color: #444;
}
.radiabled-full-report .reha-box {
background-color: #fffde7;
border: 1px solid #fbc02d;
padding: 30px;
margin: 40px 0;
border-radius: 12px;
}
.radiabled-full-report .meta-info {
background: #f4f4f4;
padding: 15px;
border-radius: 5px;
font-size: 0.95em;
margin-bottom: 40px;
color: #666;
display: flex;
justify-content: space-between;
}
.radiabled-full-report ul {
margin-bottom: 25px;
padding-left: 20px;
}
.radiabled-full-report li {
margin-bottom: 12px;
font-size: 1.1em;
}
.radiabled-full-report .hashtag-cloud {
margin-top: 60px;
padding: 25px;
background: #f9f9f9;
border: 1px solid #ddd;
border-radius: 8px;
font-size: 0.9em;
color: #555;
line-height: 1.6;
}
@media (max-width: 768px) {
.radiabled-full-report { padding: 25px; }
.radiabled-full-report h1 { font-size: 2em; }
.meta-info { flex-direction: column; }
}

Autor: Radiabled Redaktion / Erfahrungsbericht
Thema: 4 Wochen Reha-Klinik Villaring
Datum: April 2026

Vier Wochen zwischen Stillstand und Aufbruch: Mein persönlicher Reha-Rückblick aus Villaring
Manchmal zieht das Leben die Notbremse, ohne vorher zu fragen. Nach intensiven Monaten der Arbeit, des Engagements für Radiabled und dem ständigen Kampf für Inklusion und Barrierefreiheit merkte ich, dass mein eigener Körper ein deutliches Signal sendete: Pause. Und so hieß es für mich in den letzten vier Wochen: Koffer packen und ab in die Reha-Klinik Villaring. Es war eine Zeit außerhalb der gewohnten Komfortzone, eine Zeit der harten Arbeit an mir selbst und eine Zeit, die meine Sichtweise auf das Thema Gesundheit und Selbstbestimmung noch einmal grundlegend verändert hat.

„Reha ist kein Urlaub – es ist der härteste Job, den ich je hatte. Aber es ist ein Job, bei dem man selbst der einzige Profiteur ist.“

Ankunft in der „Reha-Bubble“: Villaring als Mikrokosmos
Die Ankunft in Villaring war ein Schock und eine Erleichterung zugleich. Wer zum ersten Mal eine moderne Reha-Klinik betritt, wird von einer ganz eigenen Atmosphäre empfangen. Es riecht nach Desinfektionsmittel, frischem Kaffee und – das klingt vielleicht seltsam – nach Hoffnung. In Villaring herrscht eine ganz eigene Dynamik. Man verlässt sein gewohntes Umfeld, seine Freunde, seine Arbeit und taucht ein in einen strukturierten Alltag, der von Therapien, Visiten und festen Essenszeiten getaktet ist.

Aus Patientensicht ist dieser radikale Wechsel anfangs schwierig. Man gibt ein Stück seiner Autonomie an der Pforte ab. Plötzlich entscheiden andere, wann man aufsteht, was man trainiert und wie viel Ruhe man braucht. Doch genau hier liegt die Chance. In Villaring habe ich gelernt, dass diese vorübergehende „Führung“ durch Experten notwendig ist, um wieder zu sich selbst zu finden. Die Klinik ist wie ein Kokon, in dem man sich neu sortieren kann.
Der Therapie-Marathon: Wenn der Körper antwortet
Mein Alltag in Villaring war straff organisiert. Physiotherapie, Ergotherapie, medizinische Trainingstherapie (MTT) und psychologische Einzelgespräche wechselten sich ab. Es gab Tage, da war ich um 16:00 Uhr körperlich fertiger als nach einer 60-Stunden-Woche im Studio. Doch jeder Schweißtropfen in der MTT-Halle hatte einen Sinn. Besonders beeindruckt hat mich die Professionalität der Therapeuten in Villaring. Sie sehen nicht nur das „Krankheitsbild“, sie sehen den Menschen dahinter.

Wir haben in unserer Sendung gestern mit Irene über selbstbestimmtes Wohnen gesprochen. In der Reha wurde mir klar: Selbstbestimmung beginnt beim eigenen Körper. Wenn man lernt, sich wieder schmerzfreier zu bewegen oder Kraft zurückzugewinnen, ist das die Basis für jede Form von Freiheit. Villaring bietet hierfür die perfekten Werkzeuge, aber nutzen muss man sie selbst. Die Therapeuten geben den Weg vor, aber gehen muss man ihn allein.

Brückenschlag zum 10. März: Die tierische Komponente
Während meiner Zeit in Villaring musste ich oft an unsere drittletzte Sendung vom 10. März mit Brigitte Girard denken. Wir sprachen damals über Therapiebegleithunde und deren Ausbildung. In Villaring gab es zwar keine permanenten Begleithunde im klinischen Alltag, aber die Sehnsucht danach war bei vielen Patienten spürbar. Brigitte betonte in der Sendung, wie Hunde Türen öffnen können, die menschliche Therapeuten oft nicht erreichen.

In Momenten der Frustration – wenn eine Übung zum zehnten Mal nicht klappte oder die Schmerzen überwältigend waren – hätte ich mir einen „vierbeinigen Co-Therapeuten“ gewünscht. Die bedingungslose Akzeptanz eines Hundes, wie wir sie am 10. März besprochen haben, wäre in einer Reha-Klinik ein unschätzbarer Anker. Es zeigt mir einmal mehr, wie wichtig unsere Arbeit bei Radiabled ist: Wir bringen Themen wie die Tiergestützte Therapie (TGT) ins Bewusstsein, weil sie genau dort gebraucht werden, wo Menschen um ihre Gesundheit kämpfen.

Die soziale Komponente: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“
Was Villaring so besonders gemacht hat, waren die Begegnungen mit anderen Patienten. Am Esstisch oder in den Pausen zwischen den Therapien entstehen Gespräche, die tiefer gehen als jeder Smalltalk im „echten“ Leben. Man trifft Menschen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen, die aber eines eint: Der Wille, wieder am Leben teilzuhaben. Diese Solidarität ist eine enorme Kraftquelle.

Ich habe in der Sendung verraten, wie emotional mich diese vier Wochen berührt haben. Es gab Tränen der Erschöpfung, aber auch Tränen der Freude über kleine Erfolge. Wenn ein Mitpatient nach Wochen zum ersten Mal wieder ohne Krücken in den Speisesaal kommt, wird das von allen wie ein kleiner Sieg gefeiert. Das ist Inklusion in ihrer reinsten Form – gegenseitige Unterstützung ohne Vorurteile.
Kritik und Reflexion: Was könnte besser sein?
Trotz aller Begeisterung für die Klinik Villaring gibt es auch Punkte, die ich aus Patientensicht kritisch sehe. Manchmal fühlt man sich in den bürokratischen Abläufen verloren. Die Dokumentationspflicht der Ärzte lässt oft wenig Raum für das Gespräch zwischen Tür und Angel, das oft so wichtig wäre. Auch das Thema Barrierefreiheit innerhalb von Kliniken – ein Kernthema von Radiabled – ist selbst in spezialisierten Einrichtungen wie Villaring immer noch ausbaufähig. Da ist eine Rampe ein paar Zentimeter zu steil oder eine Tür für manuelle Rollstühle zu schwergängig. Hier müssen wir weiterhin laut bleiben und Verbesserungen einfordern!
Das Fazit nach 28 Tagen Villaring
Ich verlasse die Reha nicht als „geheilt“, aber als „gestärkt“. Ich habe Werkzeuge an die Hand bekommen, um meinen Alltag besser zu meistern. Die Reha war wie ein Reset-Knopf. Sie hat mir gezeigt, dass Gesundheit kein Zustand ist, den man besitzt, sondern ein Prozess, an dem man täglich arbeiten muss. Meine Sichtweise auf das Leben mit Beeinträchtigung hat sich gefestigt: Wir brauchen exzellente medizinische Versorgung wie in Villaring, wir brauchen starke soziale Netzwerke und wir brauchen innovative Ansätze wie die Therapiebegleithunde von Brigitte Girard.

Ich bin zurück im Studio, zurück am Mikrofon und motivierter denn je, diese Erfahrungen in unsere Sendungen einfließen zu lassen. Danke an das Team in Villaring und danke an euch, die Zuhörer, die mir in dieser Zeit treu geblieben sind!

.radiabled-update-note {
font-family: ‚Segoe UI‘, Tahoma, Geneva, Verdana, sans-serif;
background-color: #fff3e0;
border-left: 6px solid #ff9800;
padding: 20px;
margin: 20px auto;
max-width: 1100px;
border-radius: 4px;
color: #444;
box-shadow: 0 2px 5px rgba(0,0,0,0.1);
}
.radiabled-update-note strong {
color: #e65100;
font-size: 1.2em;
}
.radiabled-update-note p {
margin: 10px 0 0 0;
line-height: 1.5;
font-style: italic;
}
.update-hashtags {
margin-top: 10px;
font-size: 0.85em;
color: #ef6c00;
}
Redaktioneller Nachtrag & Kleiner Hinweis:

In der emotionalen Rückschau auf meine intensive Zeit in der Reha hat sich im obigen Text der Fehlerteufel eingeschlichen: Wenn ich von „Villaring“ schreibe, meine ich natürlich die Rehabilitationsklinik Wilhering in Oberösterreich. Wer selbst schon einmal vier Wochen lang alles gegeben hat, weiß, dass man im „Reha-Modus“ manchmal Namen verwechselt – die Erfahrungen, die tollen Therapeuten und die Fortschritte, die ich in Wilhering machen durfte, bleiben davon natürlich unberührt!

#Korrektur, #Wilhering, #RehaklinikWilhering, #Oberösterreich, #RehaUpdate, #RadiabledInfo, #Transparenz, #RehaLeben, #Fehlerteufel
#RehaBericht, #KlinikVillaring, #Patientensicht, #MeineReha, #Gesundheitsreise, #Physiotherapie, #Ergotherapie, #Inklusion, #Radiabled, #RadioFRO, #StudioEnns, #BrigitteGirard, #Therapiebegleithunde, #VierWochenReha, #Gesundwerden, #Selbstbestimmung, #Barrierefreiheit, #MentalHealth, #Rehabilitationssport, #Kärnten, #Villach, #Heilungsprozess, #EhrlicherBericht, #Klinikalltag, #Erfahrungsbericht, #Lebensqualität, #Behindertenrechte, #Teilhabe, #Empowerment, #Gesundheitssystem, #Resilienz, #Körperarbeit, #Motivation, #ZukunftGestalten, #TherapieErfolg, #SozialeUnterstützung, #Menschlichkeit, #KlinikErfahrung, #WegZurückInsLeben, #AktivMitBehinderung, #Reha2026, #Radiosupermaus, #InklusiverJournalismus, #MedizinischeTrainingstherapie, #PsychologischeUnterstützung, #Erfolgserlebnisse, #Durchhalten, #Neuanfang, #wilhering,

Zum Beitrag im Archiv

radiabled
59 Min.
Di. 05. Mai

Spannende Berufe in Wilhering #4: Direktorin Sandra Leitner

Andreas und Mia aus der vierten Klasse führen als zukünftige Schüler:innen des Gymnasiums das Interview mit Frau Sandra Leitner. Sie leitet seit einem Jahr das Stiftsgymnasium Wilhering.

Im Interview erzählt sie, dass der Lehrerinnenberuf für sie weit mehr ist als nur eine Tätigkeit – er ist ihr Traumberuf. Die Arbeit mit jungen Menschen, ihre Entwicklung zu begleiten und sie auf ihrem Weg zu unterstützen, erfüllt sie täglich aufs Neue.

Als Direktorin trägt sie große Verantwortung. Kein Tag gleicht dem anderen, immer wieder stellen sich neue Aufgaben und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Genau diese Vielfalt macht ihren Beruf für sie so spannend.

Ihr zentrales Anliegen ist es, die Schule kontinuierlich weiterzuentwickeln. Sie möchte einen Ort schaffen, an dem sich alle wohlfühlen, an dem Lernen gelingt und Freude bereitet. Denn nur in einer positiven Umgebung können Neugier und Motivation wachsen.

Was sie ihren Schülerinnen und Schülern besonders mitgeben möchte, ist eine klare Botschaft:
„Bildung ist das Wichtigste in eurem Leben.“

„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von der Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik-Jingle: Labogalak, Pop 3

Link: https://www.sgwilhering.at/

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
12 Min.
Mo. 04. Mai

Folge 13: Himmlische Bürokratie – Wenn Religion zur GmbH wird

In dieser Folge spreche ich über Religion, Glaube und das, was Menschen daraus gemacht haben…ein System.

Ich frage mich, wann aus Spiritualität Bürokratie wurde und warum wir lieber Regeln folgen, statt einfach menschlich zu sein.

Es geht um Macht, Doppelmoral, Integration und die alte Frage: Wer darf eigentlich sagen, was „richtig“ ist?

Ehrlich, unbequem und mit einer guten Portion Sarkasmus, so wie ihr mich kennt.

Zum Beitrag im Archiv

Unkaputtbar
24 Min.
So. 03. Mai

Linz … in Arbeit

Eine Stadt ist immer im Wandel, immer in Arbeit. Die aktuelle Ausstellung „Linz … in Arbeit“ zeigt wie Stadtplanung und Architektur vielfältige Formen von Zusammenleben ermöglichen können.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Stadtteil rund um den Bulgariplatz, der zum fiktiven Planungsareal „Linz Central“ wird – geografisch zwar im Zentrum von Linz gelegen, aber oft am Rande der öffentlichen Wahrnehmung. Gleichzeitig ist „Linz Central“ ein Stadtteil im Wandel, der vor weiteren Transformationsprozessen steht.

Unterteilt in neun Testsites wird anhand des Areals erkundet, wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit zusammengeführt werden können. Mit welchen Werkzeugen kann der Städtebau einen sozialen, ökologischen und ökonomischen Umbau produktiv begleiten?

Ein Blick in das europäische Ausland zeigt, welche Projekte und Modelle des Zusammenlebens und -arbeitens in anderen Städten bereits umgesetzt werden.

Im Gespräch mit den Kurator:innen: Markus Vogl, Stefan Groh und Therese Eberl

 

Die Ausstellung „Linz … in Arbeit“ lädt die Bevölkerung dazu ein den Wandel der Stadt im Dialog mitzudenken. Zusätzlich finden daher auch Vorträge, Werkstattgespräche und weitere Veranstaltungen statt.

Mehr Informationen unter: afo.at

„Linz … in Arbeit“ ist noch bis Freitag, 26.06.2026, zu sehen. Öffnungszeiten: Di – Fr | 15 – 19 Uhr

Kuratiert vom „studio städtebau“ (Therese Eberl, Stefan Groh, Jakob Pesendorfer, Markus Vogl), Institut für Architektur an der Kunstuniversität Linz.

 

Zum Beitrag im Archiv

Architekturforum
29 Min.
Mo. 04. Mai

Weltempfänger: Windenergie

Windenergie und Artenschutz Windenergie stellt eine wichtige Säule auf dem Weg in eine klimaneutrale Energieversorgung dar. Einmal aufgestellt produzieren sie jahrelang emissionsfrei Strom, allerdings benötigen Windenergieanlagen viel Fläche und sind landschaftsprägend. Sollen Windenergieanlagen irgendwo aufgestellt werden, bilden sich oft Bürgerinitiativen gegen diese Form erneuerbarer Energie. Eine Debatte die dabei geführt wird ist, dass Klimaschutz nicht ohne Natur- und Artenschutz gedacht werden sollte. Darüber sprach Radio Corax mit Fritz Heydemann. Er ist stellvertretender Landesvorsitzender des NABU Schleswig-Holstein. Gespräch zum Nachhören Matcha zwischen Hypegetränk und Genusskultur Viele haben Matcha bereits probiert, die meisten haben zumindest schon davon gehört. Vor allem im Internet taucht Matcha immer öfter auf. Aber seltener als Tee, sondern eher als Kuchen, Cocktail, Smoothie oder Iced Matcha Latte. Matcha ist fein gemahlenes Grünteepulver aus Japan. Das Pulver entsteht Teeblättern aus schattiertem Anbau und ist wegen seines intensiven, umami‑betonten Geschmacks einzigartig. Im Unterschied zu aufgebrühtem Tee wird das gesamte Blatt verwendet. Dadurch ist der Gehalt an Koffein und auch Antioxidantien und Nährstoffen höher. Doch was genau hinter den gemahlenen Grüntee steckt ist weniger bekannt. Deswegen sprach Radio Corax über die Kultur rund um Matcha und die verschiedenen Aspekten des aktuellen Hypes mit Frau Kristin Müller Wenzel. Sie ist Besitzerin eines neuen Teehauses in Halle, dem iūgen, das sich auf japanische Teekultur spezialisiert hat. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, thoughts, lunatic piano

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Mo. 27. Apr.

Weltempfänger: 40 Jahre Tschernobyl

40 Jahre Super-GAU im AKW Tschernobyl Vor 40 Jahren, am am 26. April 1986 geschah, wovor Atomkraft-Gegner*innen immer wieder gewarnt hatten: ein einfaches Experiment im AKW Tschernobyl führte zum Super-GAU. Der Reaktor explodierte, der radioaktive Fallout verseuchte die Umgebung und verstrahlte ganze Regionen in Europa. Heike Demmel gestaltete für RadioZ einen Beitrag. Die Anti-AKW-Initiative ausgestrahlt hat anlässlich der Jahrestage der Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima eine Online-Veranstaltungsreihe ins Netz gestellt: Ihr könnt euch die Vorträge dazu ansehen unter https://www.ausgestrahlt.de/ Beitrag zum Nachhören Europas Grenzen in der Sahara Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen auf der Flucht. Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder Atlantik, sondern auch auf den Routen durch die Sahara. Das Alarme Phone Sahara arbeitet in Agadez im Norden Nigers zusammen mit medico international und anderen Organisationen, um Menschen zu unterstützen, die auf diesen Routen in Not geraten. Kathrin Gebhardt-Seele arbeitet bei der Seebrücke und bei Alarme Phone Sahara. LORA-Magazin-Redakteur Walter Heindl sprach mit ihr über eine bevorstehende Veranstaltung in München. Gespräch zum Nachhören 50 Jahre Demokratischen Arabische Republik Sahara Am 27. Februar 2026 jährte sich ein historischer Moment zum 50. Mal. An diesem Tag im Jahr 1976 rief die sahrauische Befreiungsbewegung Frente Polisario die Demokratische Arabische Republik Sahara aus. Wenige Tage später nahm eine Exilregierung in Algerien ihre Arbeit auf. Dorthin waren Hunderttausende Sahrauis vor der marokkanischen Invasion geflohen. Der Tag der Republik Westsahara erinnert an antikolonialen Widerstand und an ein Versprechen, das bis heute nicht eingelöst wurde: das Recht auf Selbstbestimmung. Anlässlich des Jahrestages sprach Walter Heindl von LoraMuc mit Laura Mahler. Sie ist Referentin für West- und die Subsahara bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. Gespräch zum Nachhören Weitere Weltempfänger zum Thema: 24.11.2025, 12.05.2025, 18.03.2024 Gemeinnütziger Journalismus Der Bundesverband freier Radios (BFR) ist dem Forum Gemeinnütziger Journalismus beigetreten. Gemeinnützige Medien seien, so die Position des Verbands, ein wichtiger Teil einer emanzipatorischen Neuausrichtung des Mediensystems in der BRD. Das Forum Gemeinnütziger Journalismus setzt sich dabei für die Anerkennung von Journalismus als gemeinnützige Tätigkeit ein. Warum diese Entscheidung getroffen wurde und worum es bei gemeinnützigen Journalismus geht, darüber sprach Radio Corax mit Aljoscha Hartmann aus dem Vorstand des BFR. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, water song, sneaking

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Di. 28. Apr.

Im Dschungel wird gewählt

Wir sind der M Bereich der Peter Petersen Landesschule.
Heute geht es um das Thema Demokratie.
Wir haben das Buch „Im Dschungel wird gewählt“ gelesen und aus Teilen ein Hörspiel gemacht.
Wir haben Interviews zum Thema „Was ist fair“ und „Was darf ich entscheiden“ gemacht.
Es gibt auch zwei Geräusche-Rätsel.
Amelie erklärt ein paar Begriffe zu Demokratie und Entscheidungen finden.
Alex erzählt was in der Radiowoche passiert ist.

  • Mitwirkende Schüler:innen und Lehrende: Amelie, Hannah, Alissa, Jana, Lara, Peter, Florian, Laura, Elena, Hr.Atzmüller, Fr. Hüttmayr, Leonardo (Alex), Lorenzo (Noel), Leon (Justin), Julian, Alexander.
  • Mediencoach und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation: Roswitha Kröll
  • Das Radioprojekt ist gefördert von: Culture Connected
  • Eine Kooperation der Peter Petersen Landesschule und Radio FRO

Links: 

Zum Beitrag im Archiv

Radio und Schule
25 Min.
Fr. 24. Apr.

Die DigiTNMS Gallneukirchen schnuppert Radioluft

Die Schüler*innen der 3A der DigiTNMS waren am 14. und 21. April zu Gast bei Radio FRO und haben gelernt, was es dazu braucht, selbst Radio zu machen. In ihrer Sendung sprechen die Schüler*innen über Jugendschutz, Sport, Schulen ohne Tests und Schularbeiten und Jugendsprache.

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
51 Min.
Di. 21. Apr.

Spannende Berufe in Wilhering #2: Die Bürgermeisterin von Wilhering – Christina...

Sie steht an der Spitze der Gemeinde Wilhering mit rund 6.500 Einwohnerinnen und Einwohnern und 15 Ortschaften: Bürgermeisterin Christina Mühlböck-Oppolzer. In ganz Oberösterreich werden nur 50 von 438 Gemeinden von Frauen geführt – sie ist eine von ihnen.

Bei ihrem Besuch in der Volksschule Dörnbach wird sie von Adam und Jana interviewt. Die beiden jungen Journalist:innen haben sich viele interessante Fragen überlegt: zum Amt der Bürgermeisterin, zu ihren Aufgaben, Herausforderungen sowie zu ihren Zielen und Wünschen. Für Frau Mühlböck-Oppolzer ist klar: Das Wichtigste in ihrem Beruf ist, Menschen zu mögen und den Kontakt mit ihnen zu schätzen.

„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik Jingle: Labogalak, Pop 3

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
14 Min.
Di. 21. Apr.

Ins Freie

Die Redaktion Wegstrecken empfiehlt:

Die länger werdenden Tage auch für ausgedehntere Touren zu nützen.

Bei „Startschwierigkeiten“, weil der Weg aus der Stadt zu mühselig, unbequem oder unattraktiv ist, kann ja der Einstieg in die Rad-Tour oder Wanderung auch ein Stück weit draußen erfolgen.

Am 5. April bin ich zwischen Neuhofen an der Krems und der ÖBB-Haltestelle Schlierbach am und in der Nähe des Kremstalradweges R10 gefahren, bei Gegenwind und mit meinem doch schon in die Jahre gekommenen 8-Gang-Simplon-Rad. Einige Tages später fuhr ich von Kremsmünster bis Klaus – mit einem „Abstecher“ zum Bahnhof Micheldorf, der kürzlich offiziell eröffnet wurde. Der R10 – soweit ich ihn benützt habe bzw. benützen musste – ist abschnittsweise fein und zügig befahrbar, an anderen Stellen jedoch eine Zumutung und Ausdruck der Geringschätzung des Radverkehrs und wenig alltagstauglich.

Aufgrund der diesmal notwendigen Vorproduktion der Sendung leider kein persönlicher Bericht von der Demo gegen die A26/Linzer Westring bzw. den Bau des Tunnels unter Römer- und Froschberg, doch ein Blick darauf, wie dieses Bauvorhaben einzuschätzen ist.

Dazu ein erneuter Blick auf den neuen Bahnhof Micheldorf und einige aktuelle Meldungen, u.a. zum Thema Linz und Radfahren.

Und, im Zusammenhang mit dem Radfahren auf der Linzer Nibelungenbrücke auf engstem Raum mit den zu Fuß Gehenden und westseitig abstandslos zum Kfz-Verkehr ein vielleicht gewagter Rückschluss zur Unverträglichkeit zweier Mobilitätssysteme auf engstem Raum – bei der Mühlkreisbahn im Abschnitt Linz-Urfahr – Ottensheim und am sogen. Saurüssel gab es teils bis in die frühen 1980er keine Trennung zwischen Straße und Gleis, detto bei der Donau-Ufer-Bahn zwischen Dornach und Grein. Inzwischen hat man, wohl in erster Linie dem zunehmenden Autoverkehr zuliebe, dieses Ineinanderübergehen von Fahrbahn und Gleis beendet – was auch dem Eisenbahnverkehr zugute kam. Ich meine, es wäre auch höchst an der Zeit, das gefährliche Zusammenpferchen von Rad- und Fußverkehr zu beenden.

Wegstrecken tanzt aus der Reihe
Im Mai und in der ersten Juni-Sendung (Ausgaben 398 und 399) wird es aus privaten Gründen (v.a. Wohnungssuche) jeweils Wiederholungen ausgesuchter Sendungen geben.
Ausgabe 400 am 30. Juni wird jedoch, komme was wolle, wiederum live aus dem Studio in Air gehen, quasi auch als Vorprogramm zur ersten Nachspann-Sendung mit Rudi Habringer als Sendungsverantwortlichem – nach gut 15 Jahren und 65 Sendungen unter meinen Fittichen.

Erich Klinger, 20.04.2026

Links (zu Themen der Sendung):

Journal-Panorama auf ö1 am 14.4.: https://sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-journal-panorama/die-toedlichen-relikte-von-kriegen-fliegerbomben-minen-und-gift

Veranstaltung mit DI Harald Frey: https://www.solidarwerkstatt.at/medien/audio-video/video-irrweg-autobahnen

Initiative KPÖ Linz für Ost-West-Radweg: https://ooe.kpoe.at/article.php/20260420064301552

Radlobby Linz zu Nibelungenbrücke und Meldemöglichkeit bei Hindernissen am Radweg:

https://www.radlobby.at/linz/nibelungenbruecke-provisorium-und-stillstand

https://www.radlobby.at/linz/polizei-radweg

ÖBB: Sperre Arlbergbahn am 25. und 26. April, siehe hier

 

Zum Beitrag im Archiv

Wegstrecken
63 Min.
Mo. 20. Apr.

Weltempfänger: 10 Jahre Friedensabkommen Kolumbien

Kolumbien zehn Jahre nach dem Friedensabkommen Nur rund 10.000 Stimmen erreichte die Partei der ehemaligen FARC-Guerilla „Comunes“ bei den Parlamentswahlen im März. Damit steht das politische Projekt der früheren marxistischen Kämpfer*innen vor dem Aus. Ihre Demobilisierung aber, sagt südnordfunk Redakteur Christian Conde, hat politische Räume für andere linke Kräfte in der kolumbianischen Politik geschaffen. Das zeige sich nicht nur am Wahlsieg des Linksbündnisses Pacto Histórico, sondern auch daran, dass der Kandidat Iván Cepeda als Favorit in den nun beginnenden Präsidentschaftswahlkampf geht. Ein Beitrag vom südnordfunk. Beitrag zum Nachhören Erste demokratische Wahlen in Bangladesch Es war einer der ersten erfolgreichen großen Proteste welche unter dem Label „Gen Z“ internationale Aufmerksamkeit auf sich zog: Die Juli-Bewegung von 2024 in Bangladesch. Schon im darauffolgenden August floh die Premierministerin Sheikh Hasina nach Indien – 15 Jahre Regierung und autoritärer Umbau waren damit vorbei. Nach anderthalb Jahren Übergangsregierung erfolgten nun im Februar die ersten demokratischen Wahlen, welche die Bangladesh National Party gewann. Doch ist dies wirklich der demokratische Neuanfang den sich die vor allem auch von Frauen getragene Protestbewegung für das Land gewünscht hat? Südnordfunk von Radio Dreyeckland fragte nach. Beitrag zum Nachhören Ausmaß der Veränderung in Ungarn Noch ist das Ausmaß der Veränderung in Ungarn noch unklar. Die ungarische Bevölkerung hat sich für den Wechsel in der Regierung entschieden. Doch wie weitreichend dieser vonstattengehen kann, ist weiterhin ungewiss. Eine zwei Drittel Mehrheit für Tisaz, die Partei von Péter Magyar im Parlament besteht, ist für Veränderung notwendig. Denn nur so können viele unter Orbán in die Verfassung eingeschriebene nationalistische und autoritäre Gesetze wieder abgeschafft werden. Auch ist noch offen wie genau sich Tisza in vielen Fragen langfristig positionieren wird. Doch grundsätzlich herrscht in Budapest aktuell eine freudige Aufbruchstimmung. Im Gespräch mit Radio Corax berichtet die dort lebende freie Journalistin Gina Böni. Gespräch zum Nachhören Pussy Riot wählt das Exil um nicht zu schweigen Das feministische Kollektiv Pussy Riot gilt in Russland seit Dezember 2025 als extremistische Organisation. Anlässlich ihrer Tour durch Europa sprach Ursi Grimm von RaBe mit der Band über die Gründe für ihre Kriminalisierung und ihr Leben im Exil. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik Ronald Kah, dancing in the moonlight, piano beat

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Do. 16. Apr.

DSBB #175

In der 175. Sendung mit besonderen Bedürfnissen durften wir Klaudia Karoliny wieder im Studio begrüßen, die uns 2011 als erste Gästin unseres Sendungsformats beehrte.

Zum Beitrag im Archiv

Die Sendung mit besonderen Bedürfnissen
59 Min.
Do. 16. Apr.

Geschlechtervielfalt im Universitäts- und Breitensport und Welt-Autismus-Tag

Geschlechtervielfalt im Universitäts- und Breitensport

In den letzten Jahren ist es in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu spürbaren Verbesserungen für trans und nicht-binäre Personen gekommen. So erkennen inzwischen Österreich und viele andere Staaten in Europa neben männlich und weiblich auch andere Geschlechtseinträge an, und auch All-Gender-WCs sind an einigen Orten des öffentlichen Lebens zu finden. Im Sport jedoch ist der Umgang mit Geschlechtervielfalt nach wie vor ein umkämpftes Terrain. Selbst im Universitäts- und Breitensport bleiben die Normen der Zweigeschlechtlichkeit und Geschlechterstereotypen häufig unhinterfragt und werden so (un)bewusst reproduziert.

Wie kann es vor diesem Hintergrund gelingen, eine sichere und wertschätzende sportliche Betätigung für Menschen aller Geschlechter zu ermöglichen? Diese Veranstaltung widmet sich diesem Thema, ausgehend von einem Fachvortrag von Jannis Ruhnau (er/ihm) von der Universität Bielefeld mit dem Titel „Bodyshaping, Self-Care und Empowerment – trans, nicht-binäre und genderqueere Perspektiven im Kraftsport“, welcher die Herausforderungen im Zusammenhang mit und die Bedeutsamkeit von sportlicher Betätigung für trans und nicht-binäre Personen am Beispiel des Kraftsports wissenschaftlich einordnet und beleuchtet. Auf Basis dieses Vortrags und der anschließenden Podiumsdiskussion mit Expert*innen und einem Rahmenprogramm gehen wir der Frage nach, was Universitäten, Sportverbände und -vereine tun können, um trans und nicht-binäre Personen sportliche Teilhabe zu ermöglichen und welchen Beitrag dies zur Lebensqualität dieser Personen leisten kann.

Welt-Autismus -Tag

Anlässlich des Welt-Autismus Tages war am 08.04.2026 im Alten Rathaus in Linz ein Aktionstag mit dem Fokus auf „Autismus und Lernen“.

Vor Ort waren zehn soziale Organisationen, die Menschen mit Autismus in Oberösterreich begleiten. Sie zeigen auf, welche Herausforderungen Betroffenen und deren Angehörigen bewältigen müssen und wie sie für Verbesserungen der alltäglichen Bedingungen für Menschen im Autismus-Spektrum eintreten. Außerdem war Primar Dr. Johannes Hofer, Vorstand des Instituts für Sinnes- und Sprachneurologie der Barmherzigen Brüder Linz, für einen Impulsvortrag anwesend. Anschließend sprachen drei Autist*innen über ihre Erfahrungen mit Autismus und Lernen.

Autismus und Lernen ist deshalb ein so wichtiges Feld, da Lernen für Menschen im Autismus-Spektrum oftmals kein selbstverständlicher, reibungsloser Prozess ist. Denn der Lernerfolg ist stark an die Rahmenbedingungen gekoppelt. Autist*innen reagieren meist anders auf eine hohe Reizdichte und soziale Erwartungen. Umso bedeutender ist es, dass das Licht auf neurodiverses Lernen gelenkt wird, um neue Perspektiven und Lösungsstrategien zu eröffnen. Denn damit das Lernen zu einem erfolgreichen und geliebten Prozess werden kann, müssen unterschiedliche Zugänge anerkannt, und individuelle Unterstützung gewährleistet werden.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
49 Min.
Fr. 10. Apr.

Spannende Berufe in Wilhering: Walenta Brass – Die Meisterwerkstätte für...

In seiner Werkstatt stellt Stefan Walenta gemeinsam mit seinem Team Blechblasinstrumente her und repariert sie mit viel handwerklichem Geschick und Erfahrung.

Im Interview erfahren die Redakteur*innen Linda und Maximilian spannende Details über die Herstellung und Reparatur dieser Instrumente sowie über den Beruf und die Ausbildung zum Instrumentenbauer.

Spannende Berufe in Wilhering“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik Jingle: Labogalak, Pop 3

Links: https://www.walenta-brass.at/

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
17 Min.
Mi. 22. Apr.

Engagement für Demokratie

Die Arbeiterkammer OÖ veranstaltet jährlich das Projekt „Mein Engagement für Demokratie – Bücher für Schulklassen“. Dabei sollen junge Menschen dazu ermutigt werden, sich mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden einzutreten.

Jedes Schuljahr erhalten fünf Schulklassen in Oberösterreich ein Buch zum Thema Nationalsozialismus. Dieses wird gemeinsam im Unterricht gelesen und besprochen.

Heuer war auch eine Klasse der Polytechnischen Schule Ottensheim am Projekt beteiligt. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Daniela Aigner lasen die Schüler*innen den Gravic Novel „Die Bibliothekarin von Auschwitz“.

Über ihre Lektürerfahrungen erzählen sie in dieser Sendung auf Radio FRO. Diese ist bei einem Workshop entstanden. Betreut wurden die Schüler*innen bei der Aufnahme von Anna Jungwirth und David Winkler-Ebner.

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
22 Min.
Di. 14. Apr.

Max Senft: Konstante im Innviertel

Seit Mai 2023 verantwortlich an der Seitenlinie des österreichischen Bundesligisten SV Oberbank Ried: Maximilian Senft. Eine lange Zeit für Profifußball-Verhältnisse – aber immer mit einem Plan für seine Teams.

Maximilian Senft ist seit Mai 2023 Cheftrainer der Sportvereinigung Oberbank Ried 1912. Ein Kommunikator. In der vergangenen Saison aufgestiegen, spielt sein Team heuer eine gute Rolle in der obersten heimischen Fußball-Spielklasse. Den Klassenerhalt souverän geschafft und das Team als mehr als soliden Mittelständler etabliert – not bad für die Premierensaison nach der Rückkehr.

Doch die Personalie Senft beginnt natürlich nicht erst bei der SV Ried. Als Spieler im Unterhaus unterwegs, machte er sich neben seinem Studium zuerst als Pokerspieler einen Namen. Alles andere als unerfolgreich, ein 11. Platz im Main Event der World Series Of Poker im Jahr 2014 ist eine beachtenswerte Leistung. Doch Poker war es nicht, das Senft antrieb – es ging zurück zum Fußball. Nach dem Wirtschaftsstudium stand Sport an der FH Wiener Neustadt an der Tagesordnung.
Von Pinkafeld über Barnsley ins Innviertel
Die Trainer-Laufbahn von Senft führte ihn zunächst dorthin zurück, wo er auch als Aktiver auf dem Platz stand: ins Unterhaus. Bei Adressen wie ASK Mannersdorf und SC Pinkafeld verdient er sich seine ersten Trainerlorbeeren, nur um danach beim Zweitligisten FAC anzuheuern. In der Analyse – denn ein Zahlenmensch ist Senft bis heute geblieben. Es folgen Stationen bei Austria Wien und dem WAC, ehe er mit seinem damaligen Cheftrainer Gerhard Struber als Assistent beim damaligen englischen Championship-Club Barnsley anheuert. Eine neue Fußball-Welt, die aber auch die Kommunikationsfähigkeiten, eine der Stärken Senfts, überdurchschnittlich forderte, wie er uns im Interview verraten hat. Es folgt: die Rückkehr nach Österreich, als Cheftrainer. Wieder beim SC Pinkafeld, den er zwischendurch gemeinsam mit dem Frauen-Bundesligisten FC Südburgenland betreut hatte. Bis Mitternacht stand er oft am Platz – zwei Teams gleichzeitig sind eine Herausforderung.

Von dort ging es weiter zur zweiten Mannschaft der SV Ried, den jungen Wikingern, ehe er 2023 im Mai die letzten sieben Spiele der ersten Mannschaft in der Bundesliga coachte. Den Abstieg in die zweite Liga konnte er nicht mehr verhindern – doch der Club hielt an ihm fest und ging mit ihm auch in die nächste Saison. Mit einem Plan: Aufstieg in die Bundesliga anpeilen, aber das Team auch konsolidieren und die eigene Akademie fördern. Eine Akademie, deren Output sich sehen lassen kann – Spieler wie Fabian Rossdorfer oder Jonas Mayer zählen zum Profikader. Andere konnten an andere Vereine abgegeben werden und sichern so den wirtschaftlichen Fortbestand des Vereines mit.

Max Senft hat ein Konzept: junge Spieler mit gestandenen Leistungsträgern zusammenzuspannen und ein System durchzusetzen. Spieler werden gezielt nach Charakter, Leistungsdaten und Positionen verpflichtet, die Entwicklung auch über eine Saison hinaus gedacht. Auf die Mittel der SV Ried bezogen, natürlich. Der Erfolg scheint Senft rechtzugeben – und weckt natürlich Begehrlichkeiten. SK Sturm Graz habe angeklopft, Senft ist dennoch in Ried geblieben. Die fußballerische Reise des gebürtigen Wieners ist mit Sicherheit noch nicht zu Ende – viel Spaß beim Reinhören in die aktuelle Folge von „Das Magische Dreieck“!

Zum Beitrag im Archiv

Das magische Dreieck
36 Min.
Mo. 13. Apr.

Weltempfänger: Neuanfang in Nepal

Ein politischer Neuanfang in Nepal Im September gab es in Nepal große Proteste, die zum Rücktritt der amtierenden Regierung geführt haben. Auslöser war ein Verbot von Social Media, aber inhaltlich befassten sich die Proteste schnell mit Korruption und sozialer Ungerechtigkeit. Mit dem Sturz der vorherigen Regierung wurde eine Übergangsregierung eingesetzt, welche neue Wahlen organisierte. Diese wurden am 5. März abgehalten und es gab ein Wahlergebnis mit einer überraschend großen Mehrheit für eine relativ neue Partei. Letzte Woche wurde der Ex-Rapper und Bürgermeister von Kathmandu, Balendra Shah zum Premierminister von Nepal vereidigt. Radio Corax sprach darüber mit Thomas Döhne. Er ist Mitglied im Südasienbüro und hat selber lange in Nepal gelebt. Beitrag zum Nachhören Über den Krieg berichten Das ARD Studio Istanbul unter Verantwortung des BR ist für die Abdeckung der Berichterstattung aus dem Iran, der Türkei und Zypern zuständig. Zwei Hörfunk- und zwei Fernseh-Korrespondent*innen zusammen mit vielen inhaltlichen, technischen und organisatorischen Mitarbeitenden sind seit dem Sommer 2025 „12 Tage Krieg“ auch jetzt damit beschäftigt den seit 28. Februar 2026 gestarteten Konflikt berichtsmäßig abzudecken. Pia Masurszack, eine ehemalige Kollegin von Radio Dreyeckland sprach über die Berichterstattung in einem Krieg. Viele Fragen drängen sich auf, das Gespräch soll diese klären. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, sunlight, dancing in the moonlight, heaven touch slow

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Di. 21. Apr.

Jetzt red i

Unterschiedliche Zielgruppen in unterschiedlichen Lebenslagen beantworten unterschiedliche Fragen.

Ein Diplomprojekt den Schüler*innen der SOB Gallneukirchen.

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
61 Min.
Mi. 08. Apr.

Folge 12: Women Rage – Hysterisch? Gut, dann hört endlich zu!

Wut – ein Gefühl, das wir Frauen viel zu lange unterdrücken mussten.
In dieser Folge spreche ich über die weibliche Wut. Woher sie kommt, wie sie uns verändert und warum sie uns oft selbst Angst macht. Ich erzähle persönliche Geschichten, über Momente, in denen ich fast erstickt bin an all dem, was unausgesprochen blieb. Aber auch darüber, wie man diese Kraft nutzen kann, um etwas zu bewegen.
Das hier ist kein Jammern. Das ist ein Aufschrei.
Und ein Aufruf: HÖRT ENDLICH ZU!!!

Zum Beitrag im Archiv

Unkaputtbar
22 Min.
Mi. 25. März

Barrierefreiheitsbeauftragte Person im Betrieb und Unternehmen

Barrierefreiheit ist ein Haltungsthema, jetzt ist Barrierefreiheit auch Pflicht: Seit 1. Jänner 2025 müssen Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitenden eine verantwortliche Person benennen, die für Barrierefreiheit im Betrieb verantwortlich ist. Doch was bedeutet das konkret? Welche Aufgaben übernimmt diese Rolle – und warum ist sie so entscheidend für eine Organisation? In dieser Podcast-Folge klären wir, was ihr jetzt wissen müsst, welche Chancen darin stecken und wie Unternehmen Barrierefreiheit wirksam umsetzen können.

Zum Beitrag im Archiv

Inklusion.Perspektiven.Vielfalt. – Eine Sendung der Inklusiven Redaktion der Caritas OÖ
59 Min.
Mi. 08. Apr.

Die Künstlerin Xian Zheng ; Wahlen in Ungarn

Die Künstlerin Xian Zheng spricht im Podcast „Gekommen, um zu bleiben“ über Perspektivenwechsel. Und ein Ausblick auf die Ungarn-Wahl.

„Das Gewöhnliche neu sehen“: Xian Zhengs Perspektiven auf Linz

Die Zeichnungen der Künstlerin Xian Zheng sind wie ein Spaziergang auf Papier. Mit Bleistift zeichnete sie zum Beispiel Landkarten von Marchtrenk und Scharnstein. Sie lädt die Betrachter*innen dazu ein unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Man blickt nicht nur von oben auf die Gebäude, sondern sieht sie zugleich von der Seite. Mit vielen Details zeichnete sich auch Innenräume, etwa Ateliers von verschiedenen Künstler*innen. Es gebe in den Bildern viel zu entdecken, sagt sie, wie in einem Wimmelbuch.

Von 15. April bis 1. Juli 2026 sind Xian Zhengs Werke im Rahmen der Ausstellung „Bottom-Up Top-Down“ in der Kunstrampe der Tabakfabrik Linz zu sehen. Die Vernissage findet am 14. April 2026 ab 17.30 Uhr statt.

In der neuen Ausgabe des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch“ erzählt sie von ihrem Werdegang als Künstlerin und von ihren Perspektiven auf Linz, wo sie seit 2017 lebt.

Mehr Informationen: www.xianzheng.at

Zum Interview

***

Wahlen in Ungarn: Welche Szenarien sind möglich?

Am 12.04.2026 wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt und zum ersten Mal seit 16 Jahren besteht die Möglichkeit, dass die Partei Viktor Orbáns verlieren könnte. Derzeit liegt Péter Magyar von der Oppositionspartei Tisza vorne. Doch falls es tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen sollte, bedeutet das noch nicht, dass sich auch das politische System ändert, denn jenes hat Orbán während seiner Regierungsjahre stark verankert.

Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz sprach Péter Techet, Jurist und Historiker sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, darüber was ein illiberaler Staat eigentlich ist und skizziert vier mögliche Szenarien für Ungarn, abhängig von unterschiedlichen Wahlausgängen.

Zum Beitrag

 

Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

Musik: 一生所愛 Love of a lifetime – Lowell Lo

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
55 Min.
Mehr Ergebnisse ausklappen

Letzte Videos auf dorftv nachsehen