Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Kultur) (Deutsch)
6. Sendung Lido SOUND SYSTEM
Wir spielen Musik auf alten Grammophonen. Flohmarkt Funde. Schallplatten. Oper.
Linz FMR 2026
Von 03. bis 07. Juni werden im Rahmen des vierten FMR Festivals für Kunst in digitalen Kontexten und öffentlichen Räumen Installationen um das Linzer Schloss ausgestellt. Dadurch entsteht ein bei freiem Eintritt öffentlich zugänglicher Kunstraum. In diesem können Besucher:innen 23 Werke von nationalen und internationalen Künstler:innen betrachteten, die sich mit digitaler Kunst, Medienkunst und dem öffentlichen Raum auseinandersetzen. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung bilden Vorträge, Gespräche, Performances und Konzerte.
Bereits am 01. Juni fand ein Presserundgang durch die Location am Schlossberg statt, über den Anneta Trimis bereits für Radio FRO berichtete. Eröffnet wurde das FMR Festival am Abend des 03. Juni mit Reden der Veranstalter und Vertreter:innen der Stadt Linz, des Landes Oberösterreich und des Ministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. Sofia Engler, Katharina Waxenegger und Marina Weinzierl haben die Eröffnung aufgezeichnet und sich mit einem Veranstalter, mit Künstler:innen und Besucher:innen unterhalten.
Sendungsgestaltung: Katharina Waxenegger und Marina Weinzierl
Befreiung beginnt im Sehen
Leid beginnt dort,
wo du innerlich Nein zum Leben sagst.
Der Mensch kämpft.
Gegen Schmerz.
Gegen Verlust.
Gegen das, was ist.
Und genau darin verliert er den Frieden.
Vielleicht beginnt Leid schon dort,
wo du aufhörst, das zu leben, was du wirklich bist.
Wo Anpassung wichtiger wird als Echtheit.
Du wirst angenommen, wenn du entsprichst –
und verlierst dabei langsam dich selbst.
Was ist, wenn nicht das Leben dich leiden lässt –
sondern der Widerstand gegen den Lebensumstand?
Diese Sendung lädt dich ein, tiefer zu schauen.
Dorthin, wo Widerstand still wird –
und Frieden sichtbar wird.
Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten.
Still. Klar. Direkt.
BEWUSSTSEINSSENDUNG von und mit WERich
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 3 – Religionsfreiheit 1/2
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 3 – Religionsfreiheit 1/2
25 Jahre HungaroMedia
FMR Festival

Literarische Avantgarde im Stifterhaus
Vom 16.-18.06 füllt sich das StifterHaus mit Stimmen der Literatur gegen gesellschaftliche, sprachliche und politische Routinen. Im Rahmen des Festivals „Literarische Avantgarde“ treffen Positionen der Gegenwartsliteratur aufeinander. Was dabei geschieht ist ein Schaffensprozess, eine literarische Bewegung zwischen den Texten und mit dem Publikum. Was dabei geschieht ist ein Schaffensprozess, eine literarische Bewegung zwischen den Texten und mit dem Publikum. Die Veranstaltung versammelt Autor*innen, deren Arbeiten traditionelle literarische Formen überschreiten und neue Möglichkeiten von Sprache erproben.
Im Gespräch mit dem Kurator Florian Huber und der Schriftstellerin Lydia Haider über das Festival literarische Avantgarde und übers Schreiben außerhalb von bekannten Formen.
Florian Huber wurde 1981 in Linz geboren. Er ist Kulturhistoriker und beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Verbindungen zwischen Literatur, Wissen und Gesellschaft. Nach Tätigkeiten an Universitäten in den USA und in Lüneburg lebt und arbeitet er heute in Wien. In seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten setzt er sich immer wieder mit literarischen Experimenten, der österreichischen Nachkriegsliteratur und Fragen kultureller Erinnerung auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei auch der Linzer Schriftsteller und Herausgeber Heimrad Bäcker zu dem er im vergangen Jahr eine Tagung am Stifterhaus kuratierte.
Lydia Haider, sie ist in 1985 in Steyr geboren, studierte in Wien und schrieb sowohl für die Volksbühne Berlin als auch fürs Wiener Volkstheater. 2015 debütierte sie mit dem Roman Kongregation. Ihre literarische Stimme ist eigenwillig, provokativ und feministisch. Mit großer Wucht vereint sie die Formen der Literatur und malt musikalische Sprachbilder, die sich teils in Humor und teils in Atemlosigkeit auflösen, und gleichzeitig Gänsehaut-Schatten hinterlassen.
Sendungsgestaltung und Interviews: Sofia Engler
#Stimmlagen: Wehrdienstverlängerung in Österreich
Dieses Mal geht es bei den Stimmlagen um die Verlängerung der Wehrpflicht in Österreich.
Die Diskussion ist zurück: In Österreich steht eine mögliche Verlängerung der Wehrpflicht im Raum. Der Grundwehrdienst könnte von derzeit sechs auf acht Monate zuzüglich Milizübung ausgeweitet werden. Befürworter argumentieren mit Personalmangel und sicherheitspolitischen Herausforderungen, Kritiker sprechen von fehlender Perspektive, unklaren Zielen und unfairen Belastungen – auch für Zivildiener.
Am 7. Mai wurde dazu auf der Radiofabrik diskutiert. Zu Gast waren Peter Schinnerl, Militärkommandant in Salzburg, die Militärhistorikerin Tanja Bührer von der Universität Salzburg, Franz Fossl, Landesschüler*innenvertreter Salzburg und Walter Schnöll von der ARGE Wehrdienstverweigerung.
Redakteur*innen: David Mehlhart & Jana Djordjević
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
#Stimmlagen: Wehrdienstverlängerung in Österreich
#Stimmlagen: Wehrdienstverlängerung in Österreich
Die Diskussion ist zurück: In Österreich steht eine mögliche Verlängerung der Wehrpflicht im Raum. Der Grundwehrdienst könnte von derzeit sechs auf acht Monate zuzüglich Milizübung ausgeweitet werden. Befürworter argumentieren mit Personalmangel und sicherheitspolitischen Herausforderungen, Kritiker sprechen von fehlender Perspektive, unklaren Zielen und unfairen Belastungen – auch für Zivildiener.
Am 7. Mai wurde dazu auf der Radiofabrik diskutiert. Zu Gast waren Peter Schinnerl, Militärkommandant in Salzburg, die Militärhistorikerin Tanja Bührer von der Universität Salzburg, Franz Fossl, Landesschüler*innenvertreter Salzburg und Walter Schnöll von der ARGE Wehrdienstverweigerung.
Redakteur*innen: David Mehlhart & Jana Djordjević
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
Ephemere
Arina, Vera and Petra were talking about art and music from the perspective of the FMR Festival, which is happening in Linz between 3rd-7th June 2026. The three were talking about the temporality of the impressions a festival, a piece of art or music can have and the long lasting effects it can bring on an individual. Good morning!
Tracklist:
- Lemon Demon: Fine
- Apex Anima: I want to lick the eyeballs of free market capitalism
- Bihary Kira: Tiszavirág
- Camilla Sparksss: I like noise
- Anita Ward : Ring my bell
- Michael Jackson: Workin‘ day and night
- Dean Martin: Raindrops keep fallin‘ on my head
FMR Festival: https://www.linzfmr.at/de
Listen To The Female Artists: Tina Leisch im Porträt
X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss proudly presents:
ein Porträt aus der Reihe „Listen To The Female Artists“ #47
im Porträt TINA LEISCH | Filmregisseurin, Theatermacherin und Aktivistin
In einer Radiostunde führt uns Tina Leisch durch ihre vielfältige, produktive Vita – in den Ausdruckformen Theater-/Filmarbeit, politischen Aktivismus und pädagogische Arbeit an Schulen / Theaterworkshops.
Eine Produktion von Helga Schager
Vita:
Augustine „Tina“ Leisch (* 1964 in München) ist eine deutsch-österreichische Regisseurin, Journalistin und politische Aktivistin. Sie lebt in Wien. Sie selbst beschreibt sich als „Text-, Film- und Theaterarbeiterin“.
Leben und Wirken
Tina Leisch lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre hauptsächlich in Wien/Österreich. In den 1980er Jahren lebte sie in El Salvador, wo sie während des Bürgerkriegs für die Befreiungsbewegung (Movimiento Popular) arbeitete.
Sie gehörte zu den politisch linken Aktivisten, die 1994 in Wien-Favoriten das Volxtheater Favoriten gründeten. Zusammen mit dem Volxtheater beteiligte sie sich im Jahr 2000 an der „Kulturkarawane gegen rechts“ durch Kärnten. Zwischenzeitlich war sie Kustodin im Museum Peršmanhof (Museum des antifaschistischen Widerstandes in Kärnten), das im ehemaligen Peršmanhof in Bad Eisenkappel (slow. Železna Kapla-Bela) eingerichtet wurde und die Geschichte der Kärntner Slowenen während des Nationalsozialismus thematisiert. Von 2001 bis 2004 war sie Obfrau des von ihr mitgegründeten Društvo/Verein Peršman, des Trägervereins des Museums, und der Gedenkstätte Peršmanhof.
Als Journalistin schreibt Tina Leisch regelmäßig für die österreichischen Zeitschriften Augustin, Volksstimme, Kulturrisse und Malmoe sowie für die in Berlin erscheinende Jungle World.
Theaterarbeiten
1994 Brechts Dreigroschenoper; Volxtheater, Ernst-Kirchweger-Haus, Wien-Favoriten
1996 Penthesilea, eine Hundsoper frei nach Kleist; Volxtheater Favoriten
2002 Mein Kampf von George Tabori; Männerwohnheim Meldemannstraße (NESTROYPREIS FÜR BESTE OFF-THEATERPRODUKTION)
2003 Elf Seelen für einen Ochsen – enajst dus za enega vola; Festival der Regionen
2004 Irrgelichter am Spiegelgrund (Text: gemeinsam mit Lennart Lakatos)
2005 Elfriede Jelineks Stecken, Stab und Stangl mit pensionierten Migrantinnen
2006 Date your Destiny; Theaterprojekt in der Justizanstalt für männliche Jugendliche Gerasdorf, (Text: gemeinsam mit Alma Hadzibeganovic)
2006 Liebesforschung / istrazivanje ljubavi / Rodimos e kamlipesko (Konzept und Text: gemeinsam mit Ljubomir Bratic und Boban Stojkov, Regie: Tina Leisch)
2007 Medea bloß zum Trotz; Theaterprojekt mit Gefangenen der Justizanstalten Gerasdorf und Schwarzau
Filme
1999: Vergiß Europa! Ein Weiß-Schwarzfilm
2003: riefenstahlremix
2008: Gangster Girls
2010: Dagegen muss ich etwas tun. Portrait der Widerstandskämpferin Hilde Zimmermann
2013: Roque Dalton. ¡Fusilemos la noche! Let’s shoot the night! Erschießen wir die Nacht! – Dokumentarfilm über den bedeutendsten Dichter El Salvadors, Roque Dalton
2015: Nur die Toten kehren heim. Einblicke in den kurdischen Widerstand in der Türkei (zusammen mit Ali Can)
2015: Tanz und gib ihm!
Auszeichnungen
2003: Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Off-Produktion, gemeinsam mit Hubsi Kramar für die Inszenierung von George Taboris Mein Kampf
2008: Lobende Erwähnung für Gangster Girls beim Wiener Filmpreis der Viennale
2011: Outstanding Artist Award für Film (Dokumentarfilm) des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2014: Carl Mayer-Drehbuchförderungspreis beim Filmfestival Diagonale in Graz (dreigeteilt: Tina Leisch, Wolfgang Rupert Muhr und Rainer Weidlinger)
2014: Jury Award für den besten Dokumentarfilm beim Cine Las Americas International Film Festival in Austin/Texas für Roque Dalton. Erschießen wir die Nacht!
2014: Premio Guiño für den besten Dokumentarfilm beim El Ojo Cojo International Filmfestival in Madrid für Roque Dalton. Erschießen wir die Nacht!
2015: Nestroy-Theaterpreis, Extrapreis für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
2016: Preis der Freien Szene Wiens für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
2016: Lobende Erwähnung beim Internationalen Filmfestival der Menschenrechte this human world in Wien für Tanz und gib ihm!
2017: „Frau des Jahres“ – Auslobung Preis: Grünen in Wien-Leopoldstadt. Der Preis wurde ihr für ihr zivilgesellschaftliches Engagement, ihren Einsatz für Flüchtlinge und ihre politischen Theater- und Filmprojekte verliehen.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Tina Leisch, Credit: Chinolope
Charles Aznavour et Edith-01.06.2026-Les petits pas
Charles Aznavour à propos de sa belle relation avec Edith :
« J’ai été heureux avec elle. On avait une complicité énorme », racontait Charles Aznavour à Paris Match, revenant sur le début de sa carrière qui, si elle fut longue, ne décolla finalement pour lui qu’à 36 ans, lorsque la Môme Piaf les découvre, lui et son acolyte de l’époque, sur une scène alors qu’ils tentent de percer. La grande Edith, aussi petite que l’Arménien qui tentait alors de porter des semelles compensées pour faire taire ses complices, fera de Charles Aznavour. Elle lui conseille tout de go de se faire refaire le nez, ce qu’il accepte sans hésiter.
Made in Linz
Das Stadtmuseum NORDICO öffnet unseren Blick auf die Dinge und die Welt der Waren: Made in Linz. Die Ausstellung fokussiert auf Linz und zeigt doch: Alles hängt mit allem zusammen.
Dinge. Es gibt eine Idee, einen Plan, die Herstellung, den Vertrieb und den Handel, bis das Produkt eingekauft, verwendet, sozusagen: konsumiert wird. Alle diese Dinge fordern unsere Aufmerksamkeit, dadurch, dass wir sie benutzen oder schlichtweg im täglichen Leben benötigen.
Kuratiert von Andrea Bina und Michaela Nagl stehen mehr als 115 Produkte aus Linz im Zentrum der Ausstellung Made in Linz – von historischen Waren bis zu aktuellen Erzeugnissen. Gemeinsam mit Fotografien, Modellen, Interviews und zahlreichen weiteren Objekten entfaltet sich eine vielfältige Warenwelt: Dinge, die viele Linzer:innen aus ihrem Alltag kennen, die Geschichten von Betrieben und Arbeitsplätzen erzählen und ein lebendiges Bild der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt entstehen lassen.
Made in Linz Standort für Handel, Industrie und Handwerk. Heute haben Menschen wieder Interesse und das Bedürfnis nach dem Handwerk. Während in den 1930er-Jahren noch mehr als 340 Schuhmacher in Linz tätig waren, sind es heute nur noch drei. Gleichzeitig wächst wieder das Interesse an handwerklicher Qualität, an Reparatur statt Wegwerfen und an individuell gefertigten Produkten – sichtbar etwa in Initiativen und Netzwerken rund ums Reparieren. Es geht auch um das Sammeln und erinnern. Wir machen einen Straifzug durch neue Einkaufsstraßen, Seitenstraßen zwischen Kuriostäten und Erinnerungswürdigem.

Zur Ausstellung erscheint im Verlag Anton Pustet, Salzburg, das gleichnamige Buch Made in Linz, herausgegeben von Andrea Bina und Michaela Nagl. Der 352 Seiten umfassende Band versammelt wissenschaftliche Beiträge über die Geschichte und Gegenwart von der Kulturstadt Linz als Standort mit Perspektiven auf die Historie und den Wandel, aber auch wer aus dem Wirtschaftsleben verschwunden ist, und das das man sich erinnern will.
Am 18. Juni im Nordico, heisst es wieder: Wir öffnen die Box. Das Format „Wir öffnen die Box“ lädt ein, sich auch heiklen Fragen rund um die eigene Zeigeschichte zu stellen und in einer offenen Runde mit unterschiedlichen Impuls zu verhandeln. Am 18. Juni mit dem Sozialwissenschaftler Michael John, wo das Verschwinden jüdischer Geschäfte in Linz das Thema sein wird, von dem auch im Katalog zulesen ist.

Neben der Ausstellung und einem umfangreichen Vermittlungsprogramm, wie „Wir öffnen die Box“, stehen auch Exkursionen in Linz auf dem Plan. Die nächste Reise durch Linz führt am Freitag, am 12. Juni in die Wienerstraße. In der Wienerstraße erwarten die Teilnehmer:innen zuerst die seit 1935 bestehende Traditionsbuchbinderei Strandl, die letzte ihrer Art in Linz. Im Anschluss folgt ein Besuch im mehrfach ausgezeichneten SOMA Sozialmarkt.
Die Ausstellung im Stadtmuseum Nordico: Made in Linz – Standort für Handel, Industrie und Handwerk ist noch bis 4. Oktober 2026 zu sehen.
In der Sendung zu hören sind die beiden Kuratorinnen, Andrea Bina, ihres Zeichens Direktorin des Nordico Stadtmuseums und die Gast-Kuratorin Michaela Nagl, sowie der junge Antiquar Kajetan Mayrwöger, der über das Sammeln von Dingen und über die Veränderung der Stadt Linz etwas zu sagen hat.
Fotocredits: Reinhard Haider, Norbert Artner, Archiv der Stadt Linz.
der papa wird‘ s scho richt’n
ja, so sind sie, die Väter!
Die Linzer Klangwolke
Im Gespräch mit Norbert Trawöger über die Linzer Klangwolke. Ein kleines zurück Erinnern an ihre Anfänge und ein Ausblick darauf, was uns im Herbst erwarten wird:
Am 4.09 eröffnet die klassische Klangwolke den Linzer Kulturherbst. Bruckners Klänge dringen wieder vom Brucknerhaus bis in den Donaupark. Am Sonntag Nachmittag findet die Kinderklangwolke statt. Die visualisierte – die „Linzer Klangwolke“ findet am 12. September statt und ist damit eine Woche später angesetzt als üblicherweise. Norbert Trawöger spricht darüber, wie durch die terminliche Entzerrung mehr Raum für die Musik und ihre Wirkung geschaffen werden.
Über das Thema der diesjährigen Klangwolke spricht der Regisseur Felix Breisach auf der Pressekonferenz: Ein lokales Weltuntergangszenario in einer Stunde – zurück bleibt die Hoffnung auf einen Wiederaufgang und die Vorfreude auf das musikalische und visualisierte Spektakel im Herbst.
Was man sich aber unter ATTheENDLinz genauer vorstellen kann und worauf das anspielt erklärt Norbert Trawöger im Gespräch.
In der Sendung hören Sie außerdem Ausschnitte aus Bruckners zweitem Satz der neunten Sinfonie – gespielt vom Bruckner Orchester, Bruckners Locus iste interpretiert von den Florianer Sängerknaben, und Because von den Beatles. – und bekommen damit einen musikalischen Vorgeschmack auf die Linzer Klangwolke.
Sendungsgestaltung & Interview: Sofia Engler
1. Welspride
Heute hören sie in der neuen FROzine-Ausgabe einen Bericht zur 1. Wöspride, die am 16. Mai in Wels stattgefunden hat.
Versammelt wurde sich um 13 Uhr am Weliosplatz, um 14 Uhr war Parade-Start – und trotz Regen und Schlechtwetter war eine riesige Menge an Menschen laut, bunt und lebensfroh in Wels mit dabei und sorgte so für queere Sichtbarkeit!
Ab 16:00 Uhr ging es im Anschluss weiter beim Pridevillage im Schl8hof Wels – mit buntem Programm, Austausch und Community. Wir haben vor Ort einige Stimmen für euch eingefangen und haben eine bunte Momentaufnahme vom Pride Village mit dabei. Ihr hört nun verschiedenste Personen, Organisationen und Gruppen, die bei der ersten Wels Pride mit dabei waren und den Tag so richtig zelebriert haben. Unter anderem hören Sie auch die Bands Color the night, sowie Mama Frida.
Frühling im Garten – Gärten im Frühling
Es gilt, eine neue Dichterin für die ‚Literarische Matinee‘ zu entdecken – Andrea Miesenböck, mit ihrem Gedichtband ‚Licht im Schnabel der Nebelkrähe‘, Margit Jordan, Hilde Domin, Sarah Kirsch und Ricarda Huch gab es wohl schon einmal zu hören, aber nicht mit Frühlings- und Gartengedichten. Ein Dichter soll dennoch vertreten sein – Rainer Maria Rilke. Er nimmt uns mit in seinen ‚Apfelgarten‘.
Musikalisch begleiten – Eva Cassidy, Mary Black und Helen Merrill
Wissensturm aktuell – Juni 2026
Jahresprogramm 2026/27 der Volkshochschule, Interviews mit den Fachbereichsleiterinnen Gudrun Walluschek-Wallfeld/Sprachen und Beratung, Jehona Sahiti Jaha/Gesundheit, Ernährung und Sport, Andrea Grgic/Natur und Technik; Sommerprogramm der Stadtbibliothek, Interview mit Anna Lischka; Gestaltung: Hildegard Griebl-Shehata
Jugend im Dialog 2026
Heute hören Sie von „Jugend im Dialog 2026“. Diese Veranstaltung hat am 19. Mai in der Arbeiterkammer OÖ stattgefunden und hat an die 300 Jugendlichen im Kongresssaal miteinander vernetzt. Radio FRO war vor Ort dabei und hat sich bei den Jugendlichen umgehört, was Ihnen so am Herzen liegt.
Der Linzer Rapper Grandmaster Flow hat den Tag „Jugend im Dialog 2026“ mit seiner textgewandten Stimme begleitet. Er war bei den Workshops am Vormittag dabei und hat von den Jugendlichen ihre wichtigsten Anliegen in einen Song verpackt.
Am Nachmittag wurden auch EntscheidungsträgerInnen aus den Bereichen der Politik, der Wirtschaft, der Kirche und den verschiedensten Interessensbereichen eingeladen gemeinsam mit den Jugendlichen an einem Tisch zu sitzen und die Workshopergebnisse zu präsentieren bzw. zu besprechen.
Jugendliche aus über 21 Projekten aus ganz Oberösterreich haben sich in der Arbeiterkammer zusammengesetzt und den EntscheidungsträgerInnen näher gebracht, was sie wirklich beschäftigt.
Bei Jugend im Dialog konnten die Jugendlichen selbst für sich sprechen und ihr Anliegen darbringen.
Auch die Vizepräsidentin der Arbeiterkammer OÖ Sandra Jurekovic sowie der Bischof Dr. Manfred Scheuer haben einleitende Worte gesprochen.
Im Anschluss hören Sie noch Wünsche und Anregungen, Dinge, die die Jugend heute beschäftigen, von den Jugendlichen selbst vorgetragen.
Außerdem waren bei der Veranstaltung folgende VertreterInnen der Organisationsteams präsent: Arbeiterkammer OÖ, katholische Jugend OÖ, Jugend und Lehrhlingszentrum ZOOM, die bischöfliche Arbeitslosenstiftung und das Team Mensch & Arbeit.
Stimmlagen: Brüllen wie ein Bär!
Die Stimmlagen wurden diese Woche gestaltet von Anneta Trimis aus der FROzine-Redaktion von Radio FRO aus Linz.
Leben mit schwerer angeborener Neutropenie
Julia Katharina Loy lebt mit einer seltenen Erkrankung: der schweren angeborenen Neutropenie. Diese beeinflusst ihren Alltag maßgeblich, auch wenn sie für Außenstehende oft unsichtbar bleibt. Umso wichtiger ist es ihr, über die Herausforderungen chronischer, nicht sofort erkennbarer Krankheiten aufzuklären.
Auch ihre vierjährige Tochter Alma wurde mit dem gleichen Gendefekt geboren. Aktuell befindet sich Julia in Familienhospizkarenz, einer besonderen Form der Karenz, die es ermöglicht, sich intensiv um ein schwer erkranktes Kind zu kümmern. Es ist Julia ein besonderes Anliegen, dass ihre Tochter möglichst gut versteht, was es bedeutet, krank zu sein, und dass Alma früh lernt, für ihre eigenen (medizinischen) Bedürfnisse einzustehen. Leider musste Julia feststellen, dass es kaum geeignetes Materialwie Bücher oder Spielsachen gibt, um ihrer Tochter kindgerecht nahezubringen, was es bedeutet, chronisch krank zu sein. Deshalb schrieb sie selbst ein Buch.
Fachwissen und persönlicher Erfahrung
Vor ihrer Karenz war Julia im diplomierten medizinischen Assistenzberuf tätig. Diesesmedizinische Fachwissen verbindet sie heute mit ihren persönlichen Erfahrungen als Betroffene und Mutter. Dadurch gelingt es ihr, komplexe medizinische Zusammenhänge verständlich zu erklären, sogar so, dass ihre kleine Tochter sie verstehen kann.
Engagement für mehr Sichtbarkeit
Doch Julia möchte nicht nur aufklären, sie möchte etwas bewegen. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für seltene und unsichtbare Erkrankungen zu stärken und insbesondere Kindern altersgerechte Zugänge zu diesem sensiblen Thema zu ermöglichen.
Dafür hat sie mehrere Projekte ins Leben gerufen:
- Kinderbuch „Brüllen wie ein Bär“
Ein in Reimen verfasstes, pädagogisch geprüftes Buch, das betroffenen Familien Mut machen soll. Gleichzeitig trägt es dazu bei, seltene Krankheiten kindgerecht zu erklären. Produziert wird das Buch nachhaltig bei Metabooks in Dresden. Die Illustrationen stammen von der Grazer Künstlerin Clara Sinnitsch. - Y-Challenge
Eine Initiative, die Aufmerksamkeit für seltene Erkrankungen schafft und Menschen zum Mitmachen und Weiterdenken anregen soll. - Song: Beat of Hope
Musik ist für viele Menschen ein starkes Mittel um Emotionen auszudrücken, auch für Julia, sie schrieb bereits vor einigen Jahren ein Lied, dass ihr Hoffnung macht. Im Zuge ihres Engament vertonte sie dieses.
Radio Frech: München, Alkohol, Werte für die Zukunft
In der aktuellen Ausgabe von Radio Frech stehen wieder spannende Einblicke aus dem Schulalltag des BRG Fadingerstraße im Mittelpunkt. Die Sendung verbindet persönliche Erfahrungen, gesellschaftlich relevante Themen und kreative Beiträge der Schüler:innen.
Im ersten Beitrag geht es um den Wahlpflichtgegenstand Exkursion. Schülerinnen und Schüler planten dabei eigenständig eine Reise nach München – von der Organisation bis zur Durchführung. Julian berichtet von den Eindrücken vor Ort und davon, welche Erfahrungen besonders in Erinnerung geblieben sind.
Außerdem wird ein Podcast der ehemaligen Schülerin Amelia vorgestellt. Im Rahmen ihrer abschließenden Arbeit beschäftigte sie sich mit den Ursachen und Auswirkungen des Alkoholkonsums bei jungen Erwachsenen. Die Sendung gibt Einblicke in eine Podcastfolge über soziale Mechanismen, Gruppendruck und den Umgang mit Alkohol im Jugendalter.
Zum Abschluss widmet sich die Sendung dem Thema Motivation. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern des BRG Fadingerstraße entwickelten gemeinsam Werte für das zukünftige Zusammenleben an der Schule. Motivation spielt dabei eine zentrale Rolle. Vier Schüler:innen der 2A gestalteten dazu kreative Hörgeschichten über Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Freude am Lernen.
Musik:
- Sara Beth – Vices
- Kendrick Lamar – Swimming Pools (Drank)
- Zac Efron – Bet On It
- Smash Mouth – All Star
Infos & Links:
Hoftermine:
Im Kultur Hof Linz finden während der Sommerferien wieder die Spiel-, Sport- und Kulturwochen für Kinder und Jugendliche statt. Zwischen 20. Juli und 14. August werden zahlreiche Workshops angeboten – darunter Radio, Film, Theater, Tanz, Musik, Kreativwerkstätten, Zirkus, Artistik, Comiczeichnen und Zaubern. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren, Kreativität und Spaß an neuen Erfahrungen.
Die Ratten
Herberts Lieder und Geschichten Folge 22
Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
Ich mag Oldies, guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder:
Postmodern Jukebox – Wannabe
Postmodern Jukebox – Seven Nation Army – Vintage New Orleans Dirge White Stripes Cover ft. Haley Reinhart
Soul Blues Icon – I gave you everything
Soul Blues Icon – I’m in love
Soul Blues Icon – Sing Me a Love Song
Soul Blues Icons – You’re Perfect
Stefan Zinner, Hannes Ringlstetter -You never can tell
Sedlmayrs legendäre Nockherberg-Begrüßung
Wolfgang Ambros – Du vastehst mi net
Sister act 2 joyful, joyful
Diego Barrera – Requintista – Bolero
Dutch Swing College Band – Helly Dolly
Gypsy-Guitar-Academy – Some of these days
Therese Eisenmann = Preisträgerin des ersten OBERÖSTERREICHERIN AWARD 2026 |...
Therese Eisenmann wurde mit dem ersten OBERÖSTERREICHERIN AWARD 2026 in der Kategorie Kunst & Kultur ausgezeichnet !
X_XY gratuliert herzlich !
Diese Ehrung nimmt X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss zum Anlass und präsentiert:
Eine Erzählung der Künstlerin „THERESE EISENMANN“ – über ihren Residency Aufenthalt in Island, stattgefunden von 27. Juni bis 27. Oktober 2021
Therese Eisenmann, ist eine renommierte österreichische Künstlerin, meisterinhaft in der Malerei und Zeichnung, höchste Könnerin in Drucktechniken, speziell der Radierung – hier wird sie als „Grande Dame der Kaltnadelradierung“ bezeichnet …
Die, 1953 in Gosau im Salzkammergut geborene Künstlerin, beschreitet nun schon mehr als 50 Jahre einen kompromisslosen Weg als selbständige Künstlerin mit viel Ausdauer, Durchhaltekraft, Mut und beständiger Qualität in ihrem künstlerischen Schaffen. Und Therese Eisenmann hat noch viel …..
Schier unzählbare Ausstellungen, in namhaften Galerien und großen Museen | Preise zieren ihre künstlerische Laufbahn! Weiters befinden sich ihre künstlerischen Werke sowohl in regionalen, nationalen, internationalen angesehenen Kunstsammlungen als auch in vielen Privaten.
Eingeladen zum Residency-Aufenthalt in Island wurde die Künstlerin von der OÖ. Landes Kultur GmbH im Rahmen eines Residency Projektes. Ihre Stationen in Island waren die Künstler*innen-Residenzen in Skagaströnd & Ísafjörður / Westfjorde
Viel Vergnügen bei den Reise- und Arbeitserzählungen von Therese Eisenmann !
Eine Radioproduktion von Helga Schager.
Fotocredit: © Mathias Lauringer, Thalheim bei Wels und Reinhard Winkler, Linz
Therese Eisenmann = Preisträgerin des ersten OBERÖSTERREICHERIN AWARD 2026 |...
Therese Eisenmann wurde mit dem ersten OBERÖSTERREICHERIN AWARD 2026 in der Kategorie Kunst & Kultur ausgezeichnet !
X_XY gratuliert herzlich !
Diese Ehrung nimmt X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss zum Anlass und präsentiert:
THERESE EISENMANN – im Porträt
ein Porträt aus der Reihe: „Listen To The Female Artists“ #9 | 2003.
Die künstlerischen Ausdrucksformen von Therese Eisenmann sind: Radierung, Malerei, Zeichnung, Mischtechniken, etc…
Das Interview mit der Künstlerin fand 2003 im Klöster Säben / Südtirol statt, wo sie mehrere Jahre lebte und arbeitete. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist das Mühlviertel in Oberösterreich. https://therese-eisenmann.com/
In einer Radiostunde erzählt Therese Eisenmann über ihr künstlerisches Werken, über Wohn- und Arbeitsstätten, Lebensphilosophien und Abenteuer, etc. ….
Eine Sendung von Helga Schager & Elfriede Ruprecht-Porod
Fotocredit: © Mathias Lauringer, Thalheim bei Wels