6.00

FROzine (WH)

JKU-Gelände zur NS-Zeit: Erinnern heute?

Politik & Gesellschaft

In der heutigen Ausgabe des FROzine geht es zunächst über die Inhalte und Auswirkungen einer aktuellen Studie von Hermann Rafetseder. Diese trägt den Titel Zur Geschichte von Gelände und Umfeld der Johannes Kepler Universität Linz, mit besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof - Dornach und thematisiert erstmals die Geschichte des JKU-Geländes mit einem Fokus auf die NS-Zeit. Nach dem „Anschluss“ ließ das NS-Regime auf dem Areal rings um Schloss Auhof drei Lager errichten, wo u.a. ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene untergebracht wurden.


Die gewonnen Erkenntnisse sollen als Impuls dienen, um die Handlungsfelder bzw. die Zukunft der Universität angesichts der Geschichte des Areals, auf dem sie errichtet wurde, zu sprechen. Gemeinsam mit der Historikerin und Provenienzforscherin Birgit Kirchmayr reflektiert die Studiorunde die Erinnerungskultur in der, so bezeichneten, „Patenstadt des Führers“. Wie sehen Erinnerungskultur und Geschichtspolitik derzeit aus, welche Form des Gedenkens ist überhaupt erstrebenswert?


Zuletzt gibt es dann, wie jeden Freitag, den Rückblick über die vergangenen FROzine-Ausgaben zu hören. Dieser wurde gestaltet von Victoria Windtner. (Link: FROzine Wochenrückblick von 16.-22. Juni 2016)


Weiterführende Links zum Sendungsthema:


Studie Zur Geschichte von Gelände und Umfeld der Johannes Kepler Universität Linz, mit besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof - Dornach von Hermann Rafetseder

Informationen zur Ausstellung ,,Kulturhauptstadt des Führers"

Internetdokumentation der Ausstellung ,,Kulturhauptstadt des Führers"
7.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
7.30

Kultur & Bildung spezial (WH)

Medien und Fakes im Netz - Eine Diskussion

Kunst und Kultur

Der OÖ Presseclub in Linz veranstaltete eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Lügen und Fakes in digitalen Medien - Wer sorgt für die Wahrheit?“.

Für die Kultur und Bildung Spezial Sendung am 23.6.2017 wurde der Diskussionsabend zusammengefasst.

Die Diskussionsrunde wurde von Ulli Jelinek (OÖ. Presseclub) moderiert, folgende Diskutant*innen waren eingeladen:
Mag.a Judith Denkmayr, Freie Journalistin. Sie arbeitet für das Recherche-Projekt "Quo Vadis Veritas?" von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.
Mag.a Barbara Wimmer, Redakteurin bei futurezone.at/KURIER
Ao. Univ. Prof. Dr. Fritz Hausjell, Stv. Institutsvorstand, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
Mag. Gerald Mandlbauer, Chefredakteur der OÖNachrichten
Dr. Oliver Plöckinger, Medienrechtsanwalt, Kanzlei SCWP, Linz

Die Diskussion wurde am Mittwoch, den 31. Mai 2017 im OÖ Presseclub aufgezeichnet.

Sendungsgestaltung: Victoria Windtner
Alle Beiträge von Victoria Windtner

8.30

Musik für Junggebliebene

SeniorInnenradio

Im Laufe der Jahre hat sich die „Seniorenmusik“ aber selbständig gemacht. Sie dient zwar nach wie vor zum Sendersuchen, viele Hörer haben aber diese Musiksendung entdeckt und hören Sie gerne beim Autofahren oder einfach so, weil sie eben gefällt.Welche Musik hört man nun in der Sendereihe „Musik für Junggebliebene“.Der Montag ist im „Radio für Senioren“ der Schlagertag. Deshalb wurden Musiknummern mit Schlagern aus den 30er, 40er, 50er, 60er, und 70er-Jahren eingespielt. Es sind viele „Oldies“ dabei, einfach Schlager, die man immer wieder gerne hört.Am „Plaudertag“, dem Mittwoch, gibt es vor allem Unterhaltungsmusik und Musik aus Operetten zu hören.Klassik bietet das Vorprogramm zur Sendung des „Radio für Senioren“ am Donnerstag.Ouvertüren, Chorwerke und Konzertstücke von Wolfgang Amadeus Mozart bis Johann Strauß sind genau so einprogrammiert, wie die sogenannte „leichte“ Klassik.Die Musiksendungen von 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr werden nach ca. sechs bis acht Wochen wiederholt.Ausnahmen: Am Dienstag wird von Radio FRO bis 9:00 Uhr eine Sendung aus Wien übernommen, daher gibt es am Dienstag keine „Musik für Junggebliebene“An einem Montag im Monat  beginnt um 8:30 Uhr bereits das Wunschkonzert. Einmal im Monat beginnt eine aktuelle Sendung des Donnerstag-Teams bereits um 8:30 Uhr.


Das Monatsprogramm mit den Terminen der Sendungen des „Radio für Senioren“ und die Sendereihe „Libretto“ ist bei folgenden Stellen in Linz kostenlos erhältlich OÖ. Landesgalerie, Linz, Museumstraße 14 Schlossmuseum, Linz, Schlossberg 1 URBI@ORBÌ, Linz, Bethlehemstraße 1 a


Wir senden Ihnen aber auch gerne das aktuelle Monatsprogramm des „Radio für Senioren auf Radio FRO“ per E-Mail zu. Bitte teilen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mit, wir nehmen Ihre Daten dann in den Verteiler auf. Unsere E-Mail-Adresse: senioren@fro.at


9.00

Radio für Senioren

„Sylvia`s Musikbox" mit Sylvia Pölz

SeniorInnenradio

RfS-Monatsprogramm

Das komplette Monatsprogramm finden Sie auch auf unserer Web-Seite:   rfs.fro.at.

Bei folgenden Stellen in Linz sind das Monatsprogramm mit den Terminen der Sendungen des „Radio für Senioren“ und die Sendereihe „Libretto“ kostenlos erhältlich:

Radio FRO, Urfahr, Kirchengasse 4, beim Haupteingang, Erdgeschoss

OÖ. Landesgalerie, Linz, Museumstraße 14

Schlossmuseum, Linz, Schlossberg 1

URBI@ORBÌ, Linz, Bethlehemstraße 1 a

Neues Rathaus, Linz-Urfahr, Hauptstraße

Wir senden Ihnen aber auch gerne das aktuelle Monatsprogramm des „Radio für Senioren auf Radio FRO“ per E-Mail zu. Bitte teilen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mit, wir nehmen Ihre Daten dann in den Verteiler auf.

Die E-Mail-Adresse:

senioren@fro.at

10.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
11.00

Eigenklang

Ernste Musik
Die Ergebnisse der Forschung sollten über die Fachkreise hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden, insbesondere, weil sie gesellschaftspolitisch relevant sind. Traditionelle Musik wird in verschiedensten Zusammenhängen als "Lebensmittel" gebraucht, sie ist von großer Bedeutung für Identität, Ethnizität, regionales Bewußtsein. Deshalb eine Radiosendung, in der Forschungsinhalte in leicht nachvollziehbarer Form präsentiert werden. Sie heißt" „Eigenklang", weil es immer um musikalische Ausdrucksformen eines „"Eigenen" geht, weil dies die besondere Qualität von traditioneller Musik ist. Nur geht es dabei um eine große Vielfalt der verschiedenen „"Eigenheiten".
12.00

Open Space

Spezialsendung
13.00

FROzine (WH)

JKU-Gelände zur NS-Zeit: Erinnern heute?

Politik & Gesellschaft

In der heutigen Ausgabe des FROzine geht es zunächst über die Inhalte und Auswirkungen einer aktuellen Studie von Hermann Rafetseder. Diese trägt den Titel Zur Geschichte von Gelände und Umfeld der Johannes Kepler Universität Linz, mit besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof - Dornach und thematisiert erstmals die Geschichte des JKU-Geländes mit einem Fokus auf die NS-Zeit. Nach dem „Anschluss“ ließ das NS-Regime auf dem Areal rings um Schloss Auhof drei Lager errichten, wo u.a. ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene untergebracht wurden.


Die gewonnen Erkenntnisse sollen als Impuls dienen, um die Handlungsfelder bzw. die Zukunft der Universität angesichts der Geschichte des Areals, auf dem sie errichtet wurde, zu sprechen. Gemeinsam mit der Historikerin und Provenienzforscherin Birgit Kirchmayr reflektiert die Studiorunde die Erinnerungskultur in der, so bezeichneten, „Patenstadt des Führers“. Wie sehen Erinnerungskultur und Geschichtspolitik derzeit aus, welche Form des Gedenkens ist überhaupt erstrebenswert?


Zuletzt gibt es dann, wie jeden Freitag, den Rückblick über die vergangenen FROzine-Ausgaben zu hören. Dieser wurde gestaltet von Victoria Windtner. (Link: FROzine Wochenrückblick von 16.-22. Juni 2016)


Weiterführende Links zum Sendungsthema:


Studie Zur Geschichte von Gelände und Umfeld der Johannes Kepler Universität Linz, mit besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof - Dornach von Hermann Rafetseder

Informationen zur Ausstellung ,,Kulturhauptstadt des Führers"

Internetdokumentation der Ausstellung ,,Kulturhauptstadt des Führers"
14.00

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! (WH)

„Flor de Linz“

Frauen

In der aktuellen Ausgabe von X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! hören wir eine Präsentation des Buches (sowie unser Buchtipp für den Sommer) „Flor de Linz“ von der Autorin Danielli Cavalcanti. Anfang April 2017 war sie zu Gast im Smaragd in Linz, um ihr Buch – im Rahmen einer Wissenslabor-Veranstaltung mit den Titel Grenzüberschreibende Wander-Werte“ zu präsentieren.
Danielli Cavalcanti stammt aus dem Nordosten Brasiliens. Sie kam vor 10 Jahren nach Linz und ist seit dieser Zeit sehr stark mit maiz – dem Linzer autonomen Zentrum von und für Migrant_innen – verbunden. Mittlerweile ist die Autorin nach Dänemark übersiedelt.

Zu hören sind Passagen aus der Deutschen Übersetzung, gelesen von Claudia Lima und manche Teile auch von der Autorin Danielli Cavalcanti.
Die Buchpräsentation wurde musikalisch von Thatiana Gomes am Kontrabass und Gabriel Moraes an der Gitarre begleitet.

Eine Sendung von Jerneja Zavec 

Publikation „Flor de Linz“ - Autorin Danielli Cavalcanti erhältlich bei:
ALEX - Eine Buchhandlung, Hauptplatz 21, 4020 Linz
Tel: 0732.78 24 400
mailto: buchhandlung@deralex.at

 



 

15.00

Rocking Fifties

Unterhaltungsmusik
Seit 1986 moderierte und gestaltete Erik seine "Rocking 50s" bei verschiedenen Radiostationen in Holland und Belgien und seit 2002 auch in Österreich.

Eine Sendung der Radiofabrik Salzburg.
17.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
18.00

FROzine

Ehe für alle / Rohstoffe d. digitalen Zukunft

Politik & Gesellschaft

Die "Ehe gleich" kommt doch nicht gleich...


Vizekanzler und Justizminister Brandstetter hat kürzlich in der Pressestunde gemeint, dass die Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle gleichwertig zur Ehe sei, es gebe keine Unterschiede mehr, die Änderungswünsche nötig machen: "Es geht nur mehr um den Begriff der Ehe." Aber ist das wirklich so? Kurze Antwort: Nein.


Michael Diesenreither hat mit Helmut Graupner, Rechtsanwalt und Präsident des Rechtskomitees LAMBDA, ein Telefongespräch über die Unterschiede zwischen Eingetragener Partnerschaft und Ehe geführt. Es gäbe noch immer 29 Ungleichbehandlungen, so Graupner. Er sieht drei grobe Benachteiligungen der eingetragenen Partnerschaft, die die Anerkennung im Ausland betreffen, das Zwangsouting bei der Angabe des Personenstandes gegenüber Behörden und die Benachteiligung von Kindern homosexueller Paare, die somit als unehelich gelten. Österreich ist das einzige Land der Welt, dass die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare erlaubt, die Ehe aber verbietet.


Für Justizminister Brandstetter seien es außerdem „leere Kilometer, wenn sich die Politik mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften beschäftigt“. Anhängige Beschwerden würden den Verfassungsgerichtshof dazu zwingen, diesbezüglich bald eine Entscheidung zu fällen – da lohne sich der große legistische Aufwand nicht. Rechtsanwalt Graupner vertritt diese Familien, die diese Beschwerden eingebracht haben. Er zeigt für den Verweis auf das Höchstgericht kein Verständnis: Im Jahr 1996 sei zum letzten Mal eine politische Entscheidung im Bezug auf LGBT-Rechte in Österreich getroffen worden. Seitdem waren es ausschließlich höchstgerichtliche Entscheidungen, die zum Abbau von Diskriminierungen geführt haben.


Link zum Rechtskomitee Lambda


Link zur Parlamentarischen BürgerInnen-Initiative EHE gleich


Link zum Beitrag


Menschen- und Arbeitsrechte in der chinesischen IT-Produktion


Schwerpunktwoche Rohstoffe der digitalen Zukunft der AG ROHSTOFFE: Die ARBEITSGEMEINSCHAFT ROHSTOFFE ist ein Bündnis österreichischer NGOs mit dem Ziel, negative Auswirkungen des Abbaus mineralischer Rohstoffe etwa für IT- und Hochtechnologie-Produkte durch deren Herstellung, Nutzung und Entsorgung zu verringern sowie gleichzeitig positive Ansätze eines nachhaltigeren Umgangs mit diesen Materialien politisch und gesellschaftlich voranzutreiben. Konkret heißt dies, nationale, europäische und internationale Rohstoffpolitik mitzugestalten und zu einem bewussteren gesellschaftlichen Umgang mit mineralischen Rohstoffen beizutragen. Von 22.–28. Juni 2017 organisiert das Bündnis zu den Themen Rohstoffabbau, Arbeitsbedingungen und Entsorgung in der IT-Produktion die Schwerpunktwoche „Rohstoffe der digitalen Zukunft“. Gäste aus Bolivien und China berichten dabei über soziale und ökologische Auswirkungen der IT-Produktion in ihren Ländern.


Heute Abend findet in Cardijn-Haus in Linz ab 18 Uhr eine Filmvorführung des Dokumentarfilms "Death by Design" mit anschließendem ExpertInnen-Gespräch bei freiem Eintritt statt. Zu Gast bei dem Gespräch sind Sophia So von der Nonprofit Organisation Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (SACOM) aus Hong Kong, Konrad Rehling von der Menschenrechtsorganisation Südwind und Lisa Kernegger von Global2000. SACOM setzt sich für die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten in der chinesischen IT-Produktion ein. Nora Niemetz hat mit Sophia So und Konrad Rehling vorab ein Interview auf Englisch geführt.


Mehr Informationen zur Schwerpunktwoche


Link zum Beitrag


 

Ergo Express - die Meldungen aus den Wissenschaften 


Diese Ausgabe des Ergo Express versammelt ausschließlich Studien, die sich mit verschiedenen Verhaltensaspekten von Vögeln befassen: Die erste handelt vom Fressverhalten des Reisstärlings im Winterquartier, die zweite von der Entstehung kooperativen Brütens und die abschließende dritte von der Kooperation verschiedener Vogelarten bei der Beobachtung von Wanderameisen.


Link zum Beitrag


Moderation: Michael Diesenreither

19.00

52 Radiominuten

Feministische Netzpolitik

Frauen

aufgequeerlt

Zu hören ist ein Interview mit Mahriah Zimmermann. Sie ist Menschenrechtsaktivist_in und setzt sich u.a. mit Netzpolitik in Kombination mit Feminismus auseinder. Sie hat im Rahmen von "Smartonomy. Mobility without Fingerprints?" einer Veranstaltung der Medienabteilung der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Servus.at, FIFTITU% und Feminismus&Krawall am 8. Juni in Linz einen Workshop unter dem Titel "Feminist Crypting: Email-Verschlüsselung" gehalten. Sie erzählt uns unter anderem warum die Verschlüsselung von Emails wichtig ist.

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aufgequeerlt

Wir haben vor kurzem mit Oona Valarie und Ufuk Serbest ein Gespräch über die Gender*Changerin geführt. Die Gender*Changerin ist eine Extension für Chrome und Firefox und will auf spielerische Weise die Einführung der gendergerechten Sprache unterstützen. Sie erzählen, wie die Idee für diese Extension enstanden ist und wie sie in der Praxis funktioniert. Danach erläutern sie ihre weitere Pläne für und mit dieser Extension.

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häferlguckerin

Anlässlich des Internationalen Hurentages, am 2. Juni, machten Beratungsstellen und Selbstorganisationen von Sexarbeitern und Sexarbeiter_innen wiederholt auf die institutionelle und strukturelle Gewalt gegen Sexarbeiter_innen aufmerksam. Wir hören einen kurzen Bericht über die aktuelle Situation in Österreich.
2. Juni 2017:  Pressemitteilung der Vereine maiz, SXA-Info, PiA, iBUS und LEFÖ
Decriminalizing Sex Work is at the Frontier of Workers' Rights

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"5-2 Minutes"- feminist news

Die heurigen Gabriele-Heidecker-Preisträger_innen sind Lisa Großkopf sowie Hannah Kordes. Dieser Frauen*-Kunstpreis wird von den Grünen in Erinnerung an die Linzer Architekt_in und Künstler_in Gabriele Heidecker vergeben. Der seit heuer biennal vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Im 52 Radiominuten im Juli werden Interviews mit die heurigen Gabriele-Heidecker-Preisträger_innen zu hören.

Das Frauen*museum Hittisau in Vorarlberg erhält den Österreichischen Museumspreis 2017. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Es handelt sich dabei um die höchste staatliche Auszeichnung für Museen in Österreich. Das Frauen*museum Hittisau ist das erste und einzige Frauen*museum Österreichs. Es ist außerdem europaweit das einzige Frauen*museum im ländlichen Raum. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und zeigt zwei bis drei Ausstellungen jährlich zu frauen*relevanten Themen.

Wir garatulieren Alle erwähnten Preisträger_innen!

Die Europäische Union hat endlich das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen* und häuslicher Gewalt genannt Istanbul-Konvention unterzeichnet. Die weltweite Unterstützung für die Konvention ist somit beträchtlich gewachsen.

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serviert und dekoriert

Willy*Fred veranstaltet am Samstag, dem 1. Juli 2017 im Kooperation mit FIFTITU%, dem Kollektiv und vielen anderen Vereinen im Willy*Fred Haus ein Sommerfest. Beginn ist um 16 Uhr.  

Ab 7. September bietet FIFTITU% einen vierzehntägig stattfindenden Selbstverteidigungskurs für Frauen* an. Dieser findet jeden 2. Donnerstag um 18:30 im Infobeisl am Graben 3 statt.. Die Teilnahme ist kostenlos sollte aber soqweit als möglich kontinuierlich sein. Wir laden alle Frauen*, Mädchen*, Trans- und Interpersonen ein sich unter fiftitu@servus.at anzumelden.  

Die Musik in der Sendung stammt von Delia Derbyshire und Pauline Oliveros 

Gestaltung: Jerneja Zavec

20.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik
6.00

FROzine (WH)

Ehe für alle / Rohstoffe d. digitalen Zukunft

Politik & Gesellschaft

Die "Ehe gleich" kommt doch nicht gleich...


Vizekanzler und Justizminister Brandstetter hat kürzlich in der Pressestunde gemeint, dass die Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle gleichwertig zur Ehe sei, es gebe keine Unterschiede mehr, die Änderungswünsche nötig machen: "Es geht nur mehr um den Begriff der Ehe." Aber ist das wirklich so? Kurze Antwort: Nein.


Michael Diesenreither hat mit Helmut Graupner, Rechtsanwalt und Präsident des Rechtskomitees LAMBDA, ein Telefongespräch über die Unterschiede zwischen Eingetragener Partnerschaft und Ehe geführt. Es gäbe noch immer 29 Ungleichbehandlungen, so Graupner. Er sieht drei grobe Benachteiligungen der eingetragenen Partnerschaft, die die Anerkennung im Ausland betreffen, das Zwangsouting bei der Angabe des Personenstandes gegenüber Behörden und die Benachteiligung von Kindern homosexueller Paare, die somit als unehelich gelten. Österreich ist das einzige Land der Welt, dass die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare erlaubt, die Ehe aber verbietet.


Für Justizminister Brandstetter seien es außerdem „leere Kilometer, wenn sich die Politik mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften beschäftigt“. Anhängige Beschwerden würden den Verfassungsgerichtshof dazu zwingen, diesbezüglich bald eine Entscheidung zu fällen – da lohne sich der große legistische Aufwand nicht. Rechtsanwalt Graupner vertritt diese Familien, die diese Beschwerden eingebracht haben. Er zeigt für den Verweis auf das Höchstgericht kein Verständnis: Im Jahr 1996 sei zum letzten Mal eine politische Entscheidung im Bezug auf LGBT-Rechte in Österreich getroffen worden. Seitdem waren es ausschließlich höchstgerichtliche Entscheidungen, die zum Abbau von Diskriminierungen geführt haben.


Link zum Rechtskomitee Lambda


Link zur Parlamentarischen BürgerInnen-Initiative EHE gleich


Link zum Beitrag


Menschen- und Arbeitsrechte in der chinesischen IT-Produktion


Schwerpunktwoche Rohstoffe der digitalen Zukunft der AG ROHSTOFFE: Die ARBEITSGEMEINSCHAFT ROHSTOFFE ist ein Bündnis österreichischer NGOs mit dem Ziel, negative Auswirkungen des Abbaus mineralischer Rohstoffe etwa für IT- und Hochtechnologie-Produkte durch deren Herstellung, Nutzung und Entsorgung zu verringern sowie gleichzeitig positive Ansätze eines nachhaltigeren Umgangs mit diesen Materialien politisch und gesellschaftlich voranzutreiben. Konkret heißt dies, nationale, europäische und internationale Rohstoffpolitik mitzugestalten und zu einem bewussteren gesellschaftlichen Umgang mit mineralischen Rohstoffen beizutragen. Von 22.–28. Juni 2017 organisiert das Bündnis zu den Themen Rohstoffabbau, Arbeitsbedingungen und Entsorgung in der IT-Produktion die Schwerpunktwoche „Rohstoffe der digitalen Zukunft“. Gäste aus Bolivien und China berichten dabei über soziale und ökologische Auswirkungen der IT-Produktion in ihren Ländern.


Heute Abend findet in Cardijn-Haus in Linz ab 18 Uhr eine Filmvorführung des Dokumentarfilms "Death by Design" mit anschließendem ExpertInnen-Gespräch bei freiem Eintritt statt. Zu Gast bei dem Gespräch sind Sophia So von der Nonprofit Organisation Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (SACOM) aus Hong Kong, Konrad Rehling von der Menschenrechtsorganisation Südwind und Lisa Kernegger von Global2000. SACOM setzt sich für die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten in der chinesischen IT-Produktion ein. Nora Niemetz hat mit Sophia So und Konrad Rehling vorab ein Interview auf Englisch geführt.


Mehr Informationen zur Schwerpunktwoche


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Ergo Express - die Meldungen aus den Wissenschaften 


Diese Ausgabe des Ergo Express versammelt ausschließlich Studien, die sich mit verschiedenen Verhaltensaspekten von Vögeln befassen: Die erste handelt vom Fressverhalten des Reisstärlings im Winterquartier, die zweite von der Entstehung kooperativen Brütens und die abschließende dritte von der Kooperation verschiedener Vogelarten bei der Beobachtung von Wanderameisen.


Link zum Beitrag


Moderation: Michael Diesenreither

7.00

FROmat

FROmat
ausgewählte Musik