Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Kultur) (Deutsch)
Heute bei UNIsounds: Ein Bericht über „Zu Gast in der Bibliothek“ und Musik von...
Heute freue ich mich besonders, einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltung „Zu Gast in der Bibliothek“ vom 9. Juni 2026 zu geben. Vizerektor Markus Neuwirth interviewte Irena Müller-Brozović in der Universitätsbibliothek der Anton Bruckner Privatuniversität zu ihrer Mitherausgeberschaft des neuen Musikvermittlungsjournals „International Journal of Music Mediation“ (IJMM). Wir erhalten Einblicke in die Entstehung der Publikation, die damit verbundenen Herausforderungen sowie in die Fragen, die der Einsatz von KI für solche Veröffentlichungen aufwirft.
Der zweite Teil der Sendung widmet sich dem Namensgeber der Universität: Anton Bruckner. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 2008, entstanden anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Oberbank. Zu hören sind (ehemalige) Künstlerinnen und Künstler sowie Lehrende der Universität – darunter Josef Sabaini, Philipp Sonntag, Thomas Kerbl, Robert Holzer und viele mehr.
Gute Unterhaltung!
Kunst am Bierfilz – Wasserdeckel 2026
Die Donau prägt Linz wie kaum ein anderes Element. Mit einer Länge von rund 2.850 Kilometern ist sie nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas und verbindet zehn Länder miteinander. Ihre Wassermengen bieten Lebensraum für fast fünfhundert unterschiedliche Wirbellose Tierarten, für über 70 Arten von Fischen. Auch Biber und Otter bevölkern den Fluss.
Für den Menschen ist die Donau allerdings nicht nicht als Trinkwasser nutzbar. Es muss aufwendig aufbereitet werden, bevor es bedenkenlos konsumiert werden kann. Aber das muss so nicht sein. Die Vision einer trinkbaren Donau liegt der Ausstellung Wasserdeckel 2026 zu Grunde und ist auch die Kernidee der Organisation Pure Water water for generation, die hinter der Ausstellung steht.
Künstler*innen aus Europa haben sich mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt. Und ihre Ideen auf Wasserdeckeln – also Untersetzer für Getränke festgehalten. Die 33 besten Arbeiten wurden ausgewählt und zeigen auf kleinstem Raum große Fragen: Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Welche Bedeutung hat Wasser für unser Leben? Und wie können Kunst und Kreativität dazu beitragen, das Bewusstsein für diese lebenswichtige Ressource zu stärken?
Elli Hurst, Elisabeth Süss, Napsugár Trömböczky, Anna Bungenberg und Julia Ostermeier sprechen über ihre Werke und darüber wie sie künstlerisch arbeiten.
Radio Fro war bei der Vernissage dabei. Gespräche mit dem Gründer von Pure Water for Generations und den Künstler*innen zeigen Eindrücke von einem Abend, an dem Kunst, Umweltbewusstsein und die Donau auf besondere Weise zusammenfinden.
Beitragsbild: Der von Anna Bungenberg gestaltete Wasserdeckel, Sofia Engler
Open Sundays im O.K Linz
Anita Putscher 25-jähriges Jubiläum Treffpunkt Sonnenhügel
Termine für Workshops und Seminare (online und in Präsenz) findet Ihr auf www.putscher.at/termine
ebenso auf www.putscher.at findet Ihr den Podcast Treffpunkt Sonnenhügel
Kontakt: anita@putscher.at
#Stimmlagen: Protest gegen Kürzungen bei den Unis und der österreichische Blick auf...
Diese Ausgabe der Stimmlagen wurde gestaltet von der Redaktion von ANDI – den O94News auf Radio Orange in Wien.
Große Proteste gegen Kürzungen bei den Universitäten
Am Mittwoch, dem 27. Mai, fand eine von der ÖH und der Uniko organisierte Demonstration gegen die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Universitätsbudgets für die Periode 2028 – 2030 statt. Schätzungsweise 21.000 Teilnehmer:innen waren vor Ort in Wien. Die Eröffnungsredner:innen gaben sich kämpferisch; interviewte Teilnehmer:innen sprachen über Studiengebühren, den Forschungsstandort Österreich und vieles mehr.
Beitragsgestaltung: Sophia Tietjen und Vinzent Lutz
Wie Österreich nach Daras ESC-Sieg über Bulgarien spricht
Das „Armenhaus Europas“, das „unbekannte Land“ am Balkan: Beides echte Beschreibungen Bulgariens in österreichischen Medien nach Daras Sieg beim Eurovision Song Contest. Während auf Parties Bangaranga erklingt, ist der Blick auf den nächsten Gastgeber des ESC von Exotismus und Vorurteilen gegenüber Südosteuropa geprägt. Gleichzeitig steht es in Bulgarien selbst nicht gut um die Akzeptanz der LBTIQ+ -Community.
Beitragsgestaltung: Dobrina Trendafilova
Österreichische Meister*innenschaften im Roller Derby
Von 4. bis 6. Juni 2026 fanden die 7. österreichischen Meister*innenschaften im Roller Derby statt, erstmals im Rahmen der Sport Austria Finals. Die Derby-Community zeichnet sich dabei nicht nur durch ihre sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch durch ihre inklusive Haltung aus.
Beitragsgestaltung: Stefan Resch
Für Menschenrechte im digitalen Raum
Der digitale Raum, insbesondere Online-Plattformen, wird oft als rechtsfreier Raum wahrgenommen. Hass im Netz greift die Menschenwürde an und bringt Meinungen zum Verstummen. Online-Plattformen bedienen sich manipulativer Algorithmen und fördern bewusst negative Emotionen. Grenzen, die im „echten“ Leben gelten, scheinen außer Kraft gesetzt.
Wir stellen zwei spannende Projekte vor, die das Ziel haben, Menschenrechte im digitalen Raum besser zu schützen: das Konter Kollektiv von ZARA und Amnesty sowie das JKU-Forschungsprojekt FA(i)R:Feeling All Rights in the Digital World.
Dafür haben haben wir mit Florentine Schennach von Amnesty International Österreich sowie Jan Schlüter von der Johannes Kepler Universität Linz gesprochen.
Außerdem haben wir Neuigkeiten, Musik sowie „Literatur und Menschenrechte“ mit Susanna Aistleitner.
Gestaltung und Moderation: Martin Walther, Schnitt: Sarah Walther
Radio Frech: Fußball WM 2026
In der aktuellen Ausgabe von Radio Frech dreht sich alles um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Schülerinnen und Schüler der 2A gestalteten dazu im Rahmen des Medien-Schwerpunkts am BRG Fadingerstraße eine eigene Radiosendung.
In ihren Beiträgen beschäftigen sie sich unter anderem mit bekannten Nationaltrainern, Fanrufen, Umfragen aus der Schulgemeinschaft und ihren eigenen WM-Prognosen. Ein besonderer Blick gilt dabei der österreichischen Nationalmannschaft und ihren Chancen in der Gruppenphase.
Außerdem geht es darum, welche Auswirkungen regelmäßiges Fußballspielen auf den Körper haben kann. Zum Abschluss widmet sich die Sendung dem Schulwert Motivation. Eine Hörgeschichte zeigt, wie wichtig Teamgeist, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind – auf dem Spielfeld und im Alltag.
Musik:
• Hayya Hayya (Better Together) – Trinidad Cardona, Davido & AISHA
• Waka Waka (This Time for Africa) – Shakira feat. Freshlyground
• We Are One (Ole Ola) – Pitbull feat. Jennifer Lopez & Claudia Leitte
• Makeba – Jain
• Open Your Eyes – Snow Patrol
Hoftermine:
Im Kultur Hof Linz finden während der Sommerferien wieder die Spiel-, Sport- und Kulturwochen für Kinder und Jugendliche statt. Zwischen 20. Juli und 14. August werden zahlreiche Workshops angeboten – darunter Radio, Film, Theater, Tanz, Musik, Kreativwerkstätten, Zirkus, Artistik, Comiczeichnen und Zaubern. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren, Kreativität und Spaß an neuen Erfahrungen.
www.kultur-hof.at
Hunter Moon – Grafikdesigner und Westernautor aus Oberösterreich
www.moonandscale.studio
www.huntermoon.club
www.buchrauschdiebuchmesse.at
‚Das Meer so grün‘ – zum Tag des Meeres und zu anderen Gewässern
Mit Sarah Kirsch tauchen wir in die Wellen, stehen auf gefährlichen Klippen; Margit Jordan zieht uns in ihre Träume von Flut und Meer; Hilde Domin beschreibt uns die Landschaft von Cadiz; Ursula Wiegele rudert mit uns durch die Lagune von Grado. Und zu guter Letzt führt uns Rainer Maria Rilke zu heiligen Quellen.
Musikalisch begleiten über Ströme und Ozeane – Sophie Auster, The Bee Gees, Eva Cassidy und June Tabor
HEAVY QUEENS IV
In dieser Ausgabe der Heavy Queens erwarten euch wieder richtige Power-Sounds- und Stimmen, female front leaded!
- Patti Smith – Land: Horses
- Halestorm – I miss the misery
- Skunk Anansie – Charlie big potato
- Evanescence – Going under
- Arch enemy – The eagle flies alone
- Nervosa – Impending doom
- Amaranthe – The nexus
- Within Temptation – Faster
- Eluveitie – The call of the mountains
- Epica – Cry for the moon (The embrace that smothers, pt. 4)
- Nightwish – Élan
Dünnes Haar #74: Im Gastgarten
Die Sendung aus dem KULTUR HOF in der 4 Herren in ihren besten Jahren über Themen sprechen die sie bewegen.
Mit dabei:
Wolfgang Pfeiffer,
Reinhold Gruber,
Jacky Hanzhanz und
Wiff La Grange.
Musik:
Bruno Mars, Anderson Paak & Silk Sonic – Leave The Door Open
Ostbahn Kurti & Die Chefpartie – Schee, Schee, Schee (Shame, Shame, Shame)
„Summer in the City“ – Lovin Spoonful
Pink Floyd – Another brick in the wall
Dünnes Haar #73: Ich packe meinen Koffer und nehme mit…
Die Sendung aus dem KULTUR HOF in der 4 Herren in ihren besten Jahren über Themen sprechen die sie bewegen.
Mit dabei:
Wolfgang Pfeiffer,
Reinhold Gruber,
Jacky Hanzhanz und
Wiff La Grange.
Musik:
Laurenz Nikolaus – Malediven
10cc – Dreadlock Holiday
The Common Linnets – Calm After The Storm
Mare Mare Mare – Pippo Polina & Giorgio Conte
Who the hell is James Webb oder Wie Henrietta Leavitt den Schlüssel zum Universum...
Hörstück von Katharina Kain.
Welturaufführung am 24. Mai 2026, live aus dem Studio 1 von Radio FRO.
„Who the Hell is James Webb? oder Wie Henrietta Leavitt den Schlüssel zum Universum entdeckte” erzählt die Geschichte der Astronomin Henrietta Leavitt, die zwischen 1895 und 1921 am Harvard Observatorium als sogenannte Rechnerin arbeitete.
Die Frauen, die heute als „Harvard Computers” bekannt sind, befanden sich im Zentrum der astronomischen Forschung. Mit Lupe und Bleistift analysierten sie die Daten der weltgrößten Sammlung an Himmelsfotografien und machten Entdeckungen, die das Verständnis des Weltraums verändern und bis heute prägen sollten.
Das Stück spielt an Leavitts Arbeitsplatz, wo sie mit ihrer Kollegin Annie Jump Cannon eigene und universelle Erkenntnisse diskutiert. Zuweilen spielt es auch unter Wasser, wo Jahrhunderte alte Eishaie über den Verlauf der Geschichte und das Geschriebenwerden der Geschichte Bescheid wissen.
Dramatis Personae:
Henrietta Swan Leavitt, Astronomin
geboren 1868
gelesen von Carla Nicolini
Annie Jump Cannon, Astronomin
geboren 1863
gelesen von Alenka Maly
Großer Eishai
geboren 1626
gelesen von Katharina Kain
Kleiner Eishai
geboren 1926
gelesen von Erich Klinger
Sounds und Geräusche: Katharina und das Kollektiv
Tontechnik und Aufnahme: Erich Klinger
Mit dieser Sendung beende ich meine Nachspann-Aera, die am 29.3.2011 mit einer einstündigen Sendung über das Buch „Der Elefantenfuß“ von Hans Platzgumer begann. Auch als Fortschreibung meiner Sendereihe „Summerau,96“, die ich mit Juni 2011 an Wally Rettenbacher übergeben habe.
Ich war, zählt man beide eigenständigen Sendereihen mit „Schwerpunkt Literatur“ zusammen, im Zeitraum März 2000 bis Mai 2025 für 136 Summerau,96-Sendungen und für 65 Nachspann-Sendungen verantwortlich – mit dem Zusatz, dass etwa 8 bis 9 der Summerau-Sendungen nicht von mir, sondern von Petra Mayer, Manuela Mittermayer und Wally Rettenbacher gestaltet und umgesetzt wurden, wie auch ich umgekehrt als Gastgestalter bei Wally oder bei FRO-eigenen-Sendungen tätig war.
Summerau,96 war als „unzuordnbares Magazin“ allerdings auch öfter auf nicht-literarischen Wegen, Abwegen und Pfaden unterwegs, nichtsdestotrotz ist die Zahl an AutorInnen, die in vielfältiger Weise zu Wort kamen, beachtlich. Nachspann kam mit weniger „Spielflächen“ aus, wurde ab Folge 3 zwei-stündig und mit verstärktem Literaturbezug – auch in Form umfassenderer Portraits – ausgestrahlt. Mit weniger Sendungen pro Jahr – nicht mehr monatlich – konnte ich mir „damals“ im Frühjahr 2011 vorstellen, auch weiterhin Literatur on Air zu bringen und daraus wurde eine Sendereihe, die mir zusehends bedeutsam vorkam, auch im Sinne einer Ernsthaftigkeit der eigenen Radioarbeit.
Danke an Radio FRO für die Möglichkeit, 26 Jahre zeitgenössische Literatur on Air zu bringen, zumeist in Form von Lesungen und Gesprächen mit den jeweiligen AutorInnen im Studio, aber auch in Form von Aufzeichnungen bei Veranstaltungen, Wiedergabe von Hörstücken oder Vorträgen…
Ohne Infrastruktur keine Sendungen, umgekehrt jedoch auch ohne Sendungsmachende mit langem Atem keine derartige Geschichte.
Nachspann wird ab 30. Juni vom Autorenkollegen Rudolf Habringer weitergeführt. Glück auf!
Erich Klinger, 07. Juni 2026
Musikliste Laura Veirs im und nach dem Stück:
Fire snakes*; Through the glow*; The Cloud Room~; Drink deep#; Galaxies*; Riptide~ (Alben: *Year of Meteors, #Saltbreakers, ~Carbon glacier – Nonesuch Records und Nonesuch Records and Bella Records)
Anschließend: nochmals Fire snakes*; Ocean night song#; Lake swimming*
Mediengespräch: Hohe Qualität für wenig Geld? Die Lebensrealität freier...
In dieser Ausgabe vom FROzine hören sie ein Mediengespräch zum Thema „Hohe Qualität für wenig Geld? Die Lebensrealität freier Journalist:innen“ und einen Beitrag zu Psychotherapie und ihre momentanen sozio-ökononomischen Gegebenheiten aus Leipzig.
Die Existenzängste unter freien Journalistinnen und Journalisten im Land sind real und messbar. Das belegt eine aktuelle Untersuchung zur Journalismusförderung in Österreich, die jüngst von Medienminister Andreas Babler vorgestellt wurde. Die Daten zeigen ein massives Einkommensgefälle: Freiberufliche Journalist:innen verdienen signifikant weniger als Festangestellte. Um finanziell zu überleben, ist die Mehrheit von ihnen auf Nebenjobs angewiesen. Viele Freie rutschen trotz Vollarbeitszeit unter die offizielle Armutsgrenze von monatlich 1.661 Euro. Der wirtschaftliche Druck, unter dem freie Journalist:innen stehen, ist umso dramatischer, betrachtet man ihre hohe gesellschaftliche Relevanz: Sie sind es, die vielfach wichtige Lücken füllen, die in personell ausgedünnten Redaktionen offen bleiben. Sie übernehmen oft zeitintensive und riskante Arbeit, berichten aus schwer zugänglichen Regionen oder investieren viele Monate in tiefgründige Recherchen, etwa zu Machtmissbrauch und Korruption. In diesem Sinn übernehmen freie Journalist:innen demokratiepolitisch unverzichtbare Funktionen im Medienbetrieb. In Österreich werden Medienhäuser in Form von Förderungen und Inseraten mit öffentlichen Geldern finanziert. In anderen Branchen sind staatliche Förderungen und Aufträge an soziale Mindeststandards der Mitarbeitenden gekoppelt. Dies wäre auch in der Medienbranche dringend notwendig. Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz wird die Lage der freien Journalist:innen beleuchtet und mögliche Lösungsansätze skizziert. Diskussionsteilnehmer waren Andreas Kaltenbrunner (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Josef Trappel (Universität Salzburg) Moderiert hat das Mediengespräch Anna Hasenauer.
Keine Finanzierung – keine Therapie!
Gespräch mit Isabel Ilgner, sie war Teil einer Demo für die Weiterbildung von Psychotherapeut*innen in Leipzig, im Moment läuft gerade auch der Aktionsmonat zur Finanzierung der Weiterbildung von Psychotherapeut*innen. Rein statistisch steigt die Zahl der Psychotherapeut*innen in Deutschland langsam an, aber viele Menschen müssen auf Therapieplätze warten, wo liegen die Ursachen? Vom 2.6.2026 RadioBlau https://fsrpsy-leipzig.de/ https://psyfako.org/news/beginn-des-aktionsmonats-zur-finanzierung-der-weiterbildung/
6. Sendung Lido SOUND SYSTEM
Wir spielen Musik auf alten Grammophonen. Flohmarkt Funde. Schallplatten. Oper.
Linz FMR 2026
Von 03. bis 07. Juni werden im Rahmen des vierten FMR Festivals für Kunst in digitalen Kontexten und öffentlichen Räumen Installationen um das Linzer Schloss ausgestellt. Dadurch entsteht ein bei freiem Eintritt öffentlich zugänglicher Kunstraum. In diesem können Besucher:innen 23 Werke von nationalen und internationalen Künstler:innen betrachteten, die sich mit digitaler Kunst, Medienkunst und dem öffentlichen Raum auseinandersetzen. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung bilden Vorträge, Gespräche, Performances und Konzerte.
Bereits am 01. Juni fand ein Presserundgang durch die Location am Schlossberg statt, über den Anneta Trimis bereits für Radio FRO berichtete. Eröffnet wurde das FMR Festival am Abend des 03. Juni mit Reden der Veranstalter und Vertreter:innen der Stadt Linz, des Landes Oberösterreich und des Ministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. Sofia Engler, Katharina Waxenegger und Marina Weinzierl haben die Eröffnung aufgezeichnet und sich mit einem Veranstalter, mit Künstler:innen und Besucher:innen unterhalten.
Sendungsgestaltung: Katharina Waxenegger und Marina Weinzierl
Befreiung beginnt im Sehen
Leid beginnt dort,
wo du innerlich Nein zum Leben sagst.
Der Mensch kämpft.
Gegen Schmerz.
Gegen Verlust.
Gegen das, was ist.
Und genau darin verliert er den Frieden.
Vielleicht beginnt Leid schon dort,
wo du aufhörst, das zu leben, was du wirklich bist.
Wo Anpassung wichtiger wird als Echtheit.
Du wirst angenommen, wenn du entsprichst –
und verlierst dabei langsam dich selbst.
Was ist, wenn nicht das Leben dich leiden lässt –
sondern der Widerstand gegen den Lebensumstand?
Diese Sendung lädt dich ein, tiefer zu schauen.
Dorthin, wo Widerstand still wird –
und Frieden sichtbar wird.
Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten.
Still. Klar. Direkt.
BEWUSSTSEINSSENDUNG von und mit WERich
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 3 – Religionsfreiheit 1/2
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 3 – Religionsfreiheit 1/2
25 Jahre HungaroMedia
FMR Festival

Literarische Avantgarde im Stifterhaus
Vom 16.-18.06 füllt sich das StifterHaus mit Stimmen der Literatur gegen gesellschaftliche, sprachliche und politische Routinen. Im Rahmen des Festivals „Literarische Avantgarde“ treffen Positionen der Gegenwartsliteratur aufeinander. Was dabei geschieht ist ein Schaffensprozess, eine literarische Bewegung zwischen den Texten und mit dem Publikum. Was dabei geschieht ist ein Schaffensprozess, eine literarische Bewegung zwischen den Texten und mit dem Publikum. Die Veranstaltung versammelt Autor*innen, deren Arbeiten traditionelle literarische Formen überschreiten und neue Möglichkeiten von Sprache erproben.
Im Gespräch mit dem Kurator Florian Huber und der Schriftstellerin Lydia Haider über das Festival literarische Avantgarde und übers Schreiben außerhalb von bekannten Formen.
Florian Huber wurde 1981 in Linz geboren. Er ist Kulturhistoriker und beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Verbindungen zwischen Literatur, Wissen und Gesellschaft. Nach Tätigkeiten an Universitäten in den USA und in Lüneburg lebt und arbeitet er heute in Wien. In seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten setzt er sich immer wieder mit literarischen Experimenten, der österreichischen Nachkriegsliteratur und Fragen kultureller Erinnerung auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei auch der Linzer Schriftsteller und Herausgeber Heimrad Bäcker zu dem er im vergangen Jahr eine Tagung am Stifterhaus kuratierte.
Lydia Haider, sie ist in 1985 in Steyr geboren, studierte in Wien und schrieb sowohl für die Volksbühne Berlin als auch fürs Wiener Volkstheater. 2015 debütierte sie mit dem Roman Kongregation. Ihre literarische Stimme ist eigenwillig, provokativ und feministisch. Mit großer Wucht vereint sie die Formen der Literatur und malt musikalische Sprachbilder, die sich teils in Humor und teils in Atemlosigkeit auflösen, und gleichzeitig Gänsehaut-Schatten hinterlassen.
Sendungsgestaltung und Interviews: Sofia Engler
#Stimmlagen: Wehrdienstverlängerung in Österreich
Dieses Mal geht es bei den Stimmlagen um die Verlängerung der Wehrpflicht in Österreich.
Die Diskussion ist zurück: In Österreich steht eine mögliche Verlängerung der Wehrpflicht im Raum. Der Grundwehrdienst könnte von derzeit sechs auf acht Monate zuzüglich Milizübung ausgeweitet werden. Befürworter argumentieren mit Personalmangel und sicherheitspolitischen Herausforderungen, Kritiker sprechen von fehlender Perspektive, unklaren Zielen und unfairen Belastungen – auch für Zivildiener.
Am 7. Mai wurde dazu auf der Radiofabrik diskutiert. Zu Gast waren Peter Schinnerl, Militärkommandant in Salzburg, die Militärhistorikerin Tanja Bührer von der Universität Salzburg, Franz Fossl, Landesschüler*innenvertreter Salzburg und Walter Schnöll von der ARGE Wehrdienstverweigerung.
Redakteur*innen: David Mehlhart & Jana Djordjević
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
#Stimmlagen: Wehrdienstverlängerung in Österreich
#Stimmlagen: Wehrdienstverlängerung in Österreich
Die Diskussion ist zurück: In Österreich steht eine mögliche Verlängerung der Wehrpflicht im Raum. Der Grundwehrdienst könnte von derzeit sechs auf acht Monate zuzüglich Milizübung ausgeweitet werden. Befürworter argumentieren mit Personalmangel und sicherheitspolitischen Herausforderungen, Kritiker sprechen von fehlender Perspektive, unklaren Zielen und unfairen Belastungen – auch für Zivildiener.
Am 7. Mai wurde dazu auf der Radiofabrik diskutiert. Zu Gast waren Peter Schinnerl, Militärkommandant in Salzburg, die Militärhistorikerin Tanja Bührer von der Universität Salzburg, Franz Fossl, Landesschüler*innenvertreter Salzburg und Walter Schnöll von der ARGE Wehrdienstverweigerung.
Redakteur*innen: David Mehlhart & Jana Djordjević
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
Ephemere
Arina, Vera and Petra were talking about art and music from the perspective of the FMR Festival, which is happening in Linz between 3rd-7th June 2026. The three were talking about the temporality of the impressions a festival, a piece of art or music can have and the long lasting effects it can bring on an individual. Good morning!
Tracklist:
- Lemon Demon: Fine
- Apex Anima: I want to lick the eyeballs of free market capitalism
- Bihary Kira: Tiszavirág
- Camilla Sparksss: I like noise
- Anita Ward : Ring my bell
- Michael Jackson: Workin‘ day and night
- Dean Martin: Raindrops keep fallin‘ on my head
FMR Festival: https://www.linzfmr.at/de
Listen To The Female Artists: Tina Leisch im Porträt
X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss proudly presents:
ein Porträt aus der Reihe „Listen To The Female Artists“ #47
im Porträt TINA LEISCH | Filmregisseurin, Theatermacherin und Aktivistin
In einer Radiostunde führt uns Tina Leisch durch ihre vielfältige, produktive Vita – in den Ausdruckformen Theater-/Filmarbeit, politischen Aktivismus und pädagogische Arbeit an Schulen / Theaterworkshops.
Eine Produktion von Helga Schager
Vita:
Augustine „Tina“ Leisch (* 1964 in München) ist eine deutsch-österreichische Regisseurin, Journalistin und politische Aktivistin. Sie lebt in Wien. Sie selbst beschreibt sich als „Text-, Film- und Theaterarbeiterin“.
Leben und Wirken
Tina Leisch lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre hauptsächlich in Wien/Österreich. In den 1980er Jahren lebte sie in El Salvador, wo sie während des Bürgerkriegs für die Befreiungsbewegung (Movimiento Popular) arbeitete.
Sie gehörte zu den politisch linken Aktivisten, die 1994 in Wien-Favoriten das Volxtheater Favoriten gründeten. Zusammen mit dem Volxtheater beteiligte sie sich im Jahr 2000 an der „Kulturkarawane gegen rechts“ durch Kärnten. Zwischenzeitlich war sie Kustodin im Museum Peršmanhof (Museum des antifaschistischen Widerstandes in Kärnten), das im ehemaligen Peršmanhof in Bad Eisenkappel (slow. Železna Kapla-Bela) eingerichtet wurde und die Geschichte der Kärntner Slowenen während des Nationalsozialismus thematisiert. Von 2001 bis 2004 war sie Obfrau des von ihr mitgegründeten Društvo/Verein Peršman, des Trägervereins des Museums, und der Gedenkstätte Peršmanhof.
Als Journalistin schreibt Tina Leisch regelmäßig für die österreichischen Zeitschriften Augustin, Volksstimme, Kulturrisse und Malmoe sowie für die in Berlin erscheinende Jungle World.
Theaterarbeiten
1994 Brechts Dreigroschenoper; Volxtheater, Ernst-Kirchweger-Haus, Wien-Favoriten
1996 Penthesilea, eine Hundsoper frei nach Kleist; Volxtheater Favoriten
2002 Mein Kampf von George Tabori; Männerwohnheim Meldemannstraße (NESTROYPREIS FÜR BESTE OFF-THEATERPRODUKTION)
2003 Elf Seelen für einen Ochsen – enajst dus za enega vola; Festival der Regionen
2004 Irrgelichter am Spiegelgrund (Text: gemeinsam mit Lennart Lakatos)
2005 Elfriede Jelineks Stecken, Stab und Stangl mit pensionierten Migrantinnen
2006 Date your Destiny; Theaterprojekt in der Justizanstalt für männliche Jugendliche Gerasdorf, (Text: gemeinsam mit Alma Hadzibeganovic)
2006 Liebesforschung / istrazivanje ljubavi / Rodimos e kamlipesko (Konzept und Text: gemeinsam mit Ljubomir Bratic und Boban Stojkov, Regie: Tina Leisch)
2007 Medea bloß zum Trotz; Theaterprojekt mit Gefangenen der Justizanstalten Gerasdorf und Schwarzau
Filme
1999: Vergiß Europa! Ein Weiß-Schwarzfilm
2003: riefenstahlremix
2008: Gangster Girls
2010: Dagegen muss ich etwas tun. Portrait der Widerstandskämpferin Hilde Zimmermann
2013: Roque Dalton. ¡Fusilemos la noche! Let’s shoot the night! Erschießen wir die Nacht! – Dokumentarfilm über den bedeutendsten Dichter El Salvadors, Roque Dalton
2015: Nur die Toten kehren heim. Einblicke in den kurdischen Widerstand in der Türkei (zusammen mit Ali Can)
2015: Tanz und gib ihm!
Auszeichnungen
2003: Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Off-Produktion, gemeinsam mit Hubsi Kramar für die Inszenierung von George Taboris Mein Kampf
2008: Lobende Erwähnung für Gangster Girls beim Wiener Filmpreis der Viennale
2011: Outstanding Artist Award für Film (Dokumentarfilm) des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
2014: Carl Mayer-Drehbuchförderungspreis beim Filmfestival Diagonale in Graz (dreigeteilt: Tina Leisch, Wolfgang Rupert Muhr und Rainer Weidlinger)
2014: Jury Award für den besten Dokumentarfilm beim Cine Las Americas International Film Festival in Austin/Texas für Roque Dalton. Erschießen wir die Nacht!
2014: Premio Guiño für den besten Dokumentarfilm beim El Ojo Cojo International Filmfestival in Madrid für Roque Dalton. Erschießen wir die Nacht!
2015: Nestroy-Theaterpreis, Extrapreis für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
2016: Preis der Freien Szene Wiens für Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
2016: Lobende Erwähnung beim Internationalen Filmfestival der Menschenrechte this human world in Wien für Tanz und gib ihm!
2017: „Frau des Jahres“ – Auslobung Preis: Grünen in Wien-Leopoldstadt. Der Preis wurde ihr für ihr zivilgesellschaftliches Engagement, ihren Einsatz für Flüchtlinge und ihre politischen Theater- und Filmprojekte verliehen.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Tina Leisch, Credit: Chinolope