Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Kultur) (Englisch)

Mo. 23. März

Zwischen Leinwand und Lebensrealität

aufgequirlt

Das Final Girls Berlin Film Festival präsentiert Horrorfilme von Frauen* und non-binären Filmemacher*innen und schafft Raum für vielfältige Visionen – ob monströs, heroisch oder irgendwo dazwischen. Die elfte Ausgabe fand vom 4. bis 8. März 2026 im City Kino Wedding in Berlin statt.
M.C. Monster* und Barbara Eder waren beim Festival vor Ort und haben für die 52 Radiominuten Stimmen und Eindrücke gesammelt. M.C. Monster* ist ein queer-feministischer Medienclub aus Linz, der sich dem phantastischen Genre – insbesondere dem Horror – aus theoretischer, visueller und politischer Perspektive widmet. Das Team besteht aus den Künstlerinnen* Judith Gattermayr, Rebekka Hochreiter und Melanie Ludwig und wird vom FIFTITU% unterstützt.

Shownotes:

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aufgequirlt

Der mit 5.000 Euro dotierte Frauenpreis der Stadt Linz ging heuer an die LENA, eine Caritas-Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren. Ausgezeichnet wurde ihre Aufklärungskampagne, die gezielt Kunden anspricht und für mehr Verantwortung beim Thema Safer Sex sensibilisiert.
Zu hören ist ein Gespräch, das im Rahmen der Preisverleihung entstanden ist: Die Frauenbeauftragte der Stadt Linz, Abena Carty-Pinner, spricht mit Mitarbeiterinnen* der Beratungsstelle LENA über ihre Arbeit.
Die Frauenpreisverleihung könnt ihr auf dorftv.at nachsehen.

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aufgequirlt

Am 8. März 2026 gingen in Linz rund 5.000 Menschen auf die Straße zum Internationalen Feministischen Kampftag. Unter dem Motto „ENOUGH. BASTA. GENUG!“ zogen sie mit bunten Schildern und Transparenten vom Musiktheater über die Landstraße bis zur Endstation Hauptplatz.
Wir blicken auf die Demonstration zurück.

Bündnis 8. März OÖ – Frauen* verbünden sich

 

Musik:

Foto: Judith Gattermayr

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52radiominuten
59 Min.
Fr. 02. Jan.

Unruhestifter zum Jahresbeginn

Eine diesmal sehr musikalische Sendungvon Eurem Unruhestifter. Die Sendung wird gerade neu konzipiert und ab März warten einige neue Themen und ein neuer Co Moderator auf Euch.

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Die Unruhestifter
59 Min.
Mi. 11. März

Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen

Die aktuelle Ausgabe des FROzine beschäftigt sich mit der Frage, wie Museen entscheiden, was erinnert und was vergessen wird.

Ausgangspunkt ist ein Gesprächsabend im Weltmuseum Wien mit der neuen Kuratorin der Afrika-Sammlung südlich der Sahara, Henri Denise, der Philosophin Marina Gržinić und der Erziehungswissenschaftler*in und Pädagog*in Dshamilja Gosteli.

Unter dem Titel „Selecting Memories – Auswahl der Erinnerungen: Was kommt ins Museum?“ diskutierten die drei darüber, wie afrikanische und Schwarze Geschichte in ethnografischen Museen dargestellt wird und wer die Macht hat zu bestimmen, was gesammelt, ausgestellt und damit Teil des kollektiven Gedächtnisses wird.

In der Sendung reflektieren die Gesprächspartner*innen die kolonialen Ursprünge vieler Museen und sprechen über strukturellen Rassismus in kulturellen Institutionen. Dabei wird deutlich, dass Museen nicht neutrale Orte sind, sondern Räume, in denen gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar werden und reproduziert werden können.

Gleichzeitig geht es auch um mögliche Veränderungen: um die Frage, wie Museen zu Orten des Dialogs werden können, wie marginalisierte Perspektiven stärker einbezogen werden und welche Rolle Besucher*innen selbst dabei spielen. Kritisches Nachfragen, institutionelle Selbstreflexion und die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven werden dabei als zentrale Schritte gesehen.

Die Sendung enthält Ausschnitte aus Gesprächen, die Anneta Trimis nach dem Panel mit Henrie Denise, Marina Gržinić und Dshamilja Gosteli geführt hat. Die Interviews wurden auf Englisch geführt und in der Sendung auf Deutsch eingeordnet.

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FROzine
50 Min.
Mi. 11. März

Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen

Die aktuelle Ausgabe des FROzine beschäftigt sich mit der Frage, wie Museen entscheiden, was erinnert und was vergessen wird.

Ausgangspunkt ist ein Gesprächsabend im Weltmuseum Wien mit der neuen Kuratorin der Afrika-Sammlung südlich der Sahara, Henri Denise, der Philosophin Marina Gržinić und der Erziehungswissenschaftler*in und Pädagog*in Dshamilja Gosteli.

Unter dem Titel „Selecting Memories – Auswahl der Erinnerungen: Was kommt ins Museum?“ diskutierten die drei darüber, wie afrikanische und Schwarze Geschichte in ethnografischen Museen dargestellt wird und wer die Macht hat zu bestimmen, was gesammelt, ausgestellt und damit Teil des kollektiven Gedächtnisses wird.

In der Sendung reflektieren die Gesprächspartner*innen die kolonialen Ursprünge vieler Museen und sprechen über strukturellen Rassismus in kulturellen Institutionen. Dabei wird deutlich, dass Museen nicht neutrale Orte sind, sondern Räume, in denen gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar werden und reproduziert werden können.

Gleichzeitig geht es auch um mögliche Veränderungen: um die Frage, wie Museen zu Orten des Dialogs werden können, wie marginalisierte Perspektiven stärker einbezogen werden und welche Rolle Besucher*innen selbst dabei spielen. Kritisches Nachfragen, institutionelle Selbstreflexion und die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven werden dabei als zentrale Schritte gesehen.

Die Sendung enthält Ausschnitte aus Gesprächen, die Anneta Trimis nach dem Panel mit Henrie Denise, Marina Gržinić und Dshamilja Gosteli geführt hat. Die Interviews wurden auf Englisch geführt und in der Sendung auf Deutsch eingeordnet.

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FROzine
Fr. 20. Feb.

Intimidad

Concerto-Performance Intimidad

Was ist Intimität und wie erleben wir sie? Intimität ist der Raum zwischen Menschen, in dem das Gefühl von Nähe und Verbundenheit entsteht. Das Wort kommt aus dem lateinischen und leitet sich aus der Steigerungsform von interior – als „innen“ ab. Sie beschreibt also das was uns am nächsten ist.

Die Komponistin Ixta Rodero Gil setzte sich mit Intimität und der Frage nach kollektiven Räumen der Verbundenheit und Identität auseinander. In ihrem Performance-Konzert verstrickt sie Musik, Performance und Sozialwissenschaft zu einem mal zartem, mal kraftvoll-lautem Gesamtwerk.

Roter Tüll verhüllt den Eingang, die fünf Performerinnen teilen Zettelchen aus, auf denen das Publikum notiert, was Intimität für sie bedeutet. Die Sessel sind an den Rand des Raumes gestellt, die Beleuchtung warm, aber hell genug um einander sehen gut sehen zu können. Das Ensemble spielt in der Mitte, so entsteht eine sanfte Atmosphäre in der sich Musik und Performance entfalten kann und ein Gefühl von Nähe breitet sich aus.

Sie hören eine Aufnahme des Performance-Concertos Intimitad vom 26.01.2026 an der Bruckneruni und im Anschluss erzählt die Komponistin Ixta Rodero Gil über die Hintergründe des Stücks.

Ixta Rodero Gil wurde 1997 in Sevilla, Spanien, geboren. Sie studierte Flöte am Conservatorio Profesional Cristóbal de Morales. Im Jahr 2019 begann sie ihr Studium der Musikkomposition am Konservatorium von Málaga. Seit 2021 studiert sie unter der Leitung von Carola Bauckholt in Linz, Österreich, wo sie ihr Abschlusskonzert im Bachelorstudium mit Auszeichnung absolvierte. Ihr Abschlusskonzert im Masterstudium präsentierte sie erfolgreich in der ABPU.

Ihre künstlerischen Interessen sind interdisziplinär ausgerichtet, beeinflusst durch ihren Hintergrund als Tänzerin und ihre lebenslange Leidenschaft für Literatur und Schreiben.

am Performance-Concerto beteiligten sich in den Stücken:

Not quite absolute music: Dunja Gavrilovic am Cello, Jiong Yan am Piano

Fragments: Dunja Dimitrijevic auf der Viola und als Performerin, Kennedy Jones, Aylin Sayili, Charlie Sondermann, Lara-Luna Woijtkowiak als Performerinnen.

The Last Piece: Antonia Beatag Sopran, Larissa Kotnik auf der Flöte Elvira Barnadas Nadal am Cello, Andrew Ralston auf der Geige und Salvador Sinitsyn als Dirigent

Dramaturgie: Carmen C. Kruse

Beitragsfoto: Carmen C. Kruse

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Kultur und Bildung spezial
52 Min.
Do. 12. Feb.

#Stimmlagen: Das DÖW veröffentlicht den Rechtsextremismusbericht für 2024

Stimmlagen – Das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, diese Woche gestaltet von der Redaktion der O94News bei Radio Orange in Wien.

Rechtsextremismus: „Die Größte Bedrohung für die Demokratie in Österreich“

Rund ein halbes Jahrhundert beobachtet das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes schon die Rechtsextreme Szene des Landes. Seit 2021 veröffentlicht das DÖW im Auftrag von Innen- und Justizministerium dazu regelmäßig Lageberichte. Im Jänner dieses Jahres wurde die Aufarbeitung für 2024 vorgestellt – ein weiterer Anstieg von polizeilich als rechtsextreme eingestuften Straftaten ist nur eine Facette der Entwicklung, die Kampfbegriffe aus dem Umfeld der „Neuen Rechten“ immer mehr im politischen Diskurs normalisiert.

Beitragsgestaltung: Stefan Resch

 

NeuGIERIGE Blicke in Menschenzoos

Elfriede Windischbauer erforscht in ihrem neuen Buch Menschenzoos in Salzburg. „Völkerschauen“ gab es im 19. und 20. Jahrhundert nicht nur in den großen Metropolen Europas und Nordamerikas, auch im vergleichsweise kleinen Salzburg wurden Menschen von anderen Kontinenten als Kuriositäten oder Unterhaltungsprogramm ausgestellt. Simon INOU war bei der Vorstellung des Buches dabei, die gesamte Veranstaltung kann hier nachgehört werden.

 

Krieg im Sudan

Der tödliche Konflikt im Sudan ist aus westlichen Medien weitesgehend verschwunden. Die Situation vor Ort bleibt jedoch weiter angespannt, noch immer sind mehr als neun Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Gleichzeitig nimmt besonders sexuelle Gewalt gegen Frauen zu. Während Europa und Amerika Hilfen kürzen, unterstützt die Diaspora selbst die Bevölkerung des Sudans.

Beitragsgestaltung: Lotte Worster und Ines Stiermeier

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Mi. 22. Feb.

Früher Frosch am Thinking Day

Unsere Morningshow hat jetzt ihren Namen bekommen. Ab sofort starten wir am Mittwoch mit dem „Frühen Frosch“ mit euch in den Morgen.

Zu Gast bei Aylin und David waren Florian von den Pfadfindern Linz 12 und Saif von Radio Helsinki.

 

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Der frühe FROsch
59 Min.
Fr. 16. Jan.

YOUKI: das internationale Medienfestival 2025

Einen internationalen Wettbewerb, Animations- und Pitching-Workshops, Lesungen, Partys,… All das und noch einiges mehr umfasste die 27. Ausgabe des YOUKI International Youth Media Festival im Medien Kultur Haus Wels und im Alten Schlachthof Wels. Unter dem Motto “Internet Euphoria” lag der Fokus des Festivals für Medienkunst dieses Mal auf dem Internet der frühen 2000er-Jahre.

Radio FRO sprach mit Festivalleiterin Sophia Hochedlinger sowie Lilly Thurner und Benjamin Brunnbauer aus dem Organisationsteam des Festivals. Außerdem konnten wir den Animations-Workshop von Josefine Dürr sowie den Pitching-Workshop von Andrea Elaiza Arnold und Stefan Herzog begleiten. Die Workshopleiter:innen und -teilnehmer:innen gaben Einblicke in die Arbeit an Animationsfilmen und die Präsentation von Filmideen.

Für den internationalen Filmwettbewerb wurden aus über 900 Einreichungen 76 Kurzfilme aus 34 Ländern ausgesucht. Die Britin Rosie Merat-Brandwood erhielt den Hauptpreis in der Altersgruppe der 13 bis 17-Jährigen für ihren Film “Freedom of the Sea”. Der Hauptpreis in der Kategorie 18 bis 22 Jahre ging ebenfalls nach England, an Veronika Wielach für “Yarn Over”. “Don’t give them room to grow” von Karine Billie aus Frankreich gewann den Hauptpreis der 23 bis 27-jährigen.

Sendunggestaltung:  Katharina Waxenegger und Marina Weinzierl

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Kultur und Bildung spezial
33 Min.
Mi. 10. Dez.

Radio Choreography: EXPORT ON AIR

Wiederholung der Live-Sendung am 10.12.2025 um 17:00

Wie kann man Expanded Cinema im Radio hören? Wie lassen sich polyphone feministische Fantasien über den Äther performen? In den letzten Monaten war die Künstlerin Netta Weiser als Research Fellow am VALIE EXPORT Center tätig und erforschte, wie das Archiv von VALIE EXPORT über das Radio reaktiviert werden kann. Eine Kooperation zwischen dem VALIE EXPORT Center und Radio FRO.

Radio-Choreography explores multiple ways of activating feminist performance archives through radio. Over the past months, artist Netta Weiser has been a research fellow at the VALIE EXPORT Center, investigating how EXPORT’s archive can be reimagined on air.

In this live performance, Weiser transforms the VALIE EXPORT Center into a temporary radio station, broadcasting a selection of EXPORT’s performative poetry, a synesthetic video from the 1970s, and a conversation with Managing Director and Senior Artist Dagmar Schink.

Weiser will also perform her work-in-progress ALASKA, a radiophonic adaptation of an unrealized film script by EXPORT. ALASKA portrays a polyphonic, fictional encounter between five transgressive female artists from different generations: porn star Linda Lovelace, artist Unica Zürn, mythical poet Danielle Sarréra, performance and media artist VALIE EXPORT, and Weiser herself. Meeting in the virtual space of radio, beyond the patriarchal gaze, they cross the boundaries of time, space and subjectivity, experimenting with exchanging embodied memories, fantasies, shifting voices, and identities.

Join us on December 10 at 5 PM at the VALIE EXPORT Center, or listen live on Radio FRO.

Fotocredits: Felix Grünschloss

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Netta Weiser is a Berlin-based artist and choreographer. Her work combines sound installations, performance, and experimental radio. In 2019, she founded Radio-Choreography, a long-term artistic research project exploring the transformation of dance into sound, the relations between live broadcasting and muted histories, and acts of listening as modes of being together. Her works have been presented internationally, most recently at Akademie der Künste Berlin, Tanzquartier Wien, KW Institute for Contemporary Art Berlin, Onassis Stegi Athens, WDR, Villa Medici Rome, CCA Glasgow, TONSPUR Micro Museum for Sound at the MQ Vienna, Tanznacht Berlin, Tanzmuseum Cologne, Zwergelgarten Pavilion Salzburg, and Badischer Kunstverein Karlsruhe. In 2021, she was a fellow at the Studio for Electroacoustic Music at the Akademie der Künste Berlin, and in 2025 she is a research fellow at the VALIE EXPORT Center in Linz. Weiser also teaches regularly at the Universität der Künste Berlin and broadcasts a monthly radio show on reboot.fm. https://radio-choreography.net/

 

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Kultur und Bildung spezial
60 Min.
Di. 25. Nov.

Invisible People: an exploratory, experimental film on Butoh

Berger spent four years living in Japan, moving within communities of dancers, filmmakers, and musicians. What began as informal, narration-free filming — including weekly visits to Yoshito Ohno’s studio — slowly unfolded into a long-term cinematic attention to Butoh as it continues to exist today.

Invisible People follows dancers who hover between visibility and invisibility, between appearing and disappearing and memory. Rather than explaining or historicizing, the film stays close to bodies, gestures, atmospheres — allowing presence to emerge, waver, recede, and return. It’s also a film about fathers- her own and the final „father figure“ Yoshito Ohno. It is attentive to what flickers at the edge of perception.

In conversation, Achatz and Berger explore artistic collaborations, alliances,  the contemporary Butoh dance scene in Japan and how Butoh inhabits thresholds between life and death, presence and absence. An episode for listeners drawn to dance, Japan, experimental cinema.

 

 

„Further Information: https://www.fortisfemfilm.com/invisiblepeople

2023, 71 min, experimental documentary, 

Director: Alisa Berger 

in Co-Production with

Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains (FR)

Invisible People is a multi-layered depiction of the unique Japanese contemporary dance Butoh that flows between revolt, eroticism, trance, prayer, ancestral experience, and physical anonymity. The film gradually drifts away from its core issue and becomes a general portrayal of life itself, with all its unforeseen strokes of fate and strange micro-connections.​“

Deutsche Kino-Tour 2025-2026
Sonderveranstaltungen / Special Screenings:

18.11. – Karlsruhe – Kinemathek Karlsruhe – 19:30 Uhr

19.11. – Berlin – B-Ware Ladenkino – 18:00 Uhr- w Q&A

26.11. – München – Monopol Kino – 18:30 Uhr – w Q&A

29.11. – München – Werkstattkino – 17:15 Uhr –  w Q&A mit Alisa Berger

und Stefan Maria Marb

04.12 – Berlin – Brotfabrik Kino – 18:00 Uhr – w Q&A 

05.12 – 07.12 – Berlin – Brotfabrik Kino – täglich um 18:00 Uhr

06.12 – Essen – Filmstudio Glückauf – 17.30 Uhr

07.12 – Köln – Filmhaus Kino – 17:00 Uhr – w Q&A

12.12 – Bamberg – Lichtspiel Bamberg – 17:00 Uhr- w Q&A 

12.12 – Nürnberg – KommKino Nürnberg – 21.15 Uhr – w Q&A 

13.12.  Düsseldorf Bambi Kino – 15:00 Uhr 

13.12. – Leipzig  Kinobar Prager Frühling – 18:00 Uhr – w Q&A

13.12 – 14.12 – Bamberg – Lichtspiel Bamberg – täglich

19.12. – Hannover – Kino im Sprengel 

17.01.2026 – Berlin – Lichtblick Kino – 18:30 Uhr – w Q&A

19.01.2026 – Erftstadt – VHS 

20.01.2026 – Bonn – University of Bonn – 16:00 Uhr – w Q&A

11.02.2026 – Bremen – City 46 – 18:00 Uhr – w Q&A 

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Fem Poem
54 Min.
Do. 20. Nov.

Kyiv Biennale in Lentos Kunstmuseum und Memphis

Vertical Horizon
Mit der Ausstellung Vertical Horizon ist das Lentos Kunstmuseum Teil der internationalen Kyiv Biennale 2025. Vor dem Hintergrund anhaltender Kriege, kolonialer Kontinuitäten und globaler Ungleichheiten ist die Biennale ein Ort für Reflexion, Solidarität und kritische Auseinandersetzung. Auf Initiative des Vereins tranzit.at zeigt das Lentos die für Linz konzipierte Ausstellung Vertical Horizon, die die Vorstellung von Land und Landschaft als poetische wie politische Instanz in den Blick nimmt und  ihre Entwicklung als visuelle Grundlage territorialer Identität verfolgt – von der Markierung von Grenzen und Besitz bis hin zur technologischaufgerüsteten, extraktivistischen Erkundung der Erdschichten durch nationale und transnationale Machtakteure.

Künstler:innen: Katery­na Ali­i­nyk, Anca Bene­ra & Arnold Este­fán, Ste­fa­ni­ia Bod­nia & Jack Dove, Ser­gey Brat­kov, Olia Fedo­ro­va, Daria Kolts­ova, Ele­na Kris­to­for, Ihor Oku­niev, Lesia Vasylchenko

Die Geranie, UV Licht und schwarze Stachelblumen
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht unvermindert brutal weiter. Die Kyiv Biennale im Lentos Kunstmuseum und in der Galerie von Memphis stellt sich mit Kunst entgegen. Radio FRO war bei der Pressekonferenz. Zu hören sind der Kurator Serge Klymko über die Kyiv Biennale, er erzählt von den Künstler:innen im Krieg und von Vertreibung und über die Situation in der Ukraine. Ich habe Serge Klymko auch nach seiner Einschätzung der Solidarität Europas befragt. Mit der Kuratorin Sarah Jonas machen wir einen Rundgang durch die Ausstellung – mit einem O-Ton von Jakob Dietrich von der Galerie Memphis, gegenüber vom Lentos Kunstmuseum; außerdem einleitende Worte von Hemma Schmutz, ihres Zeichens Leiterin des Lentos, zur Kyiv Biennale in Linz.

Die Kyiv Biennale ist in den Räumen der Sammlung bis 6. Jänner im Lentos Kunstmuseum zu sehen. Nur noch bis 5. Dezember sind Kunstwerke der Kyiv Biennale in der Galerie des Kunstraum Memphis zu sehen, die gegenüber des Lentos befindet.

 

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Lentos/Nordico on air
30 Min.
Mi. 19. Nov.

Cinéma Africain: Einblicke in die afrikanische Film- und Kunstszene

Von 5.-8. November 2025 fand das zweite afrikanische Filmfestival “Cinéma Africain!” in Linz statt.

Vier Tage lang wurden an verschiedenen Standorten, darunter das Moviemento Kino und die Kunstuniversität, afrikanische Filme gezeigt, die Perspektiven öffnen und ein neues Licht auf Stereotype, Historik und Ökologie werfen. Der Schwerpunkt des Festivals lag dieses Jahr auf den Themen Identität, Kolonialgeschichte, Feminismus und die Beziehung zwischen Mensch, Land, Natur und Spiritualität.

Es wurden Filme aus verschiedenen afrikanischen Ländern gezeigt, darunter Nigeria, Senegal, Südafrika und die Kapverden.

Außerdem waren auf dem Festival drei internationale Gäste aus der afrikanischen Film- und Kulturszene anwesend: Filmexpertin Nadia Denton, Produzentin und Kuratorin Lesedi Oluko Moche und Rapperin Astou Gueye, bekannt unter unter dem Künstlernamen “Toussa”.

Diese Sendung beinhaltet Interviews mit Lesedi Oluko Moche und Toussa, sowie eine Filmdiskussion zum Kurzfilmprogramm “Rewriting the Archives”, welches während des Filmfestivals gezeigt wurde.

Die senegalsiche Rapperin Toussa zitiert einen Freund. Das Zitat ist als Untertitel zu lesen: "But why are you doing Rap instead of learning how to cook?"
Rapperin Toussa in dem Film “Mane”

Mane” ist einer der Filme, der beim Festival gezeigt wurde. Er erzählt die Geschichten von zwei Frauen aus dem Senegal: Toussa und Emodj. Beide bauen sich eine Karriere in männlich dominierten Bereichen auf. Toussa als Rapperin und Emodj als Wrestlerin. Der Film thematisiert das Frauenbild in afrikanischen Ländern und die Erwartungshaltung, die vielen Frauen entgegengebracht wird.

Toussa, eine der beiden Protagonisitinnen des Films, war beim Cinéma Africain Filmfestival zu Gast und spricht in einem Interview über ihren Zugang zum Feminismus, von den Herausforderungen als Frau in der Hip-Hop-Szene und darüber, wie wichtig sie es findet, dass afrikanische Frauen ihre Geschichten hinaus in die Welt bringen.

Lesedi Oluko Moche ist kreative Produzentin, Festival-Kuratorin und Beraterin für Dokumentarfilme. Sie gibt in dieser Sendung Einblicke in ihre Arbeit und spricht von den Problemen, mit denen die Kunst- und Kulturszene in Afrika noch immer zu kämpfen hat.

Rewriting the Archives” war ein Kurzfilmprogramm, das am 6. November im Zuge des Festivals in der Kunstuniversität Linz gezeigt wurde. In dem Programm werden drei experimentelle Kurzfilme gezeigt, die die afrikanische Kolonialgeschichte thematisieren.

Diese Filme wurden gezeigt:

  • Les Champs de la Colonisation (Nicolaus Pirus, Frankreich / Senegal)
  • Our bodies, Nigeria’s ghosts (Immaculata Abba, Nigeria)
  • Time to Change (Pocas Pascoal, Angola)

Im Anschluss an die Filmvorführungen fand ein Talk mit der Filmexpertin, Produzentin und Kuratorin Nadia Denton statt. Sie fordert das Publikum zur Diskussion auf und leitet ein interessantes Gespräch über die verschiedenen Stilmittel in den Filmen und deren Wirkung.

 

Weitere Informationen zum Filmfestival finden sie hier.

Ein Interview mit der Organisatorin des Festivals, Sandra Krampelhuber, gibt es hier zum Nachhören.

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FROzine
49 Min.
Di. 02. Dez.

Stephen Barber on Zoo Hotel Delirium

FEM POEM – Romina Achatz in conversation with Stephen Barber: The Death Zone, Sepsis, Butoh and the Return from Hades
In this episode of FEM POEM, Romina Achatz speaks with author Stephen Barber about his haunting and hallucinatory book „Zoo- Hotel Delirium“, a descent into the borderlands between life and death, written in the aftermath of a near-fatal sepsis.  The book will be published next year in May 2026 by Infinity land press, London.The conversation begins with the body: with sepsis as both biological catastrophe and metaphysical rupture. Stephen Barber describes the moment when the body becomes inhabited by death — when tissue turns necrotic, when consciousness begins to fracture, and yet the mind persists in dreaming. Together, they explore how this “death zone” became a geography of its own — a space where the author’s feverish visions unfolded: a brutalist tower in the northern forests, a cursed city, the volcanic mountains of Japan, and a Butoh dancer from Saranda, Albania entering death’s stream.

Stephen Barber in the Ruby Marie Hotel, Vienna 2025

Romina Achatz and Stephen Barber move between medicine, dance, philosophy, and art — tracing how the capacity to dream intensely after sepsis can open another kind of perception, where hallucination becomes revelation. Remarkably, both Romina Achatz and Stephen Barber survived sepsis at the same time in their lives- and therefore founded „The Sepsis dreamers club“. Now, they share not only an experience of physical vulnerability at a moment in life but a heightened sense of dreaming, a sharpened sensitivity to presence, and a deeper resilience than before.

Their dialogue touches on Deleuze’s notion that the artist must descend to Hades and return bearing something of that underworld — as well as on the contemporary machinery of death, the politics of dying, and the persistence of life even inside collapse.

What unfolds is less an interview than a shared passage — an intimate mapping of the line where death begins, and happiness, creativity, and art continue.

 

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Fem Poem
100 Min.
Fr. 07. Nov.

Cinema Next Tour & Bravö Hits’25 in Linz

Radio FRO war am Montag, dem 3. November 2025, im Publikum der Cinema Next Tour’25 in Linz. Cinema Next ist eine Initiative die Nachwuchsfilmemacher*innen in Österreich eine Plattform bietet. Dabei wurden viele Kurzfilme von jungen Filmtalenten gezeigt. Im Anschluss wurden im Rahmen der Bravö Hits Musikvideoschau die Highlights der österreichischen Musikvideos präsentiert. Dazwischen gab es Q&A Sessions mit den anwesenden Artists und Filmemacher*innen, moderiert von Sofia Jüngling und Lena Pöschko. Schauplatz war das Moviemento Programmkino in Linz.

Im Vorab kam es noch zum Interview mit Elli Leeb. Elli Leeb ist selbst Filmemacherin und bildet zusammen mit ihrer Kollegin Zoe Borzi die Projektleitung von Cinema Next. Im Interview spricht sie über die Ziele von Cinema Next, Kurzfilme und die Filmbranche in Österreich.

Das Screening der diesjährigen Cinema Next Tour in Linz beginnt mit dem Kurzfilm „Die Suche nach dem Haus meines Vaters“. Filmemacher Jan Reisecker ist mit Luca Mathies durch Wels gefahren um nach dem Haus seines leiblichen Vaters zu suchen, den er nie richtig gekannt hat. Diese Suche haben die zwei verfilmt. Der Film besteht nahezu ausschließlich aus statischen Perspektiven. Viele davon zeigen verschiedene Vorstadthäuser. Ziel war es, den Eindruck zu erzeugen, dass im Grunde jedes Haus, auf dem die Kamera verharrt, das von Jans Vater sein hätte können, meint Luca Mathies. Die beiden Filmemacher betonen außerdem die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Künstlerin Sophie Bösker hat sich auf eine humorvolle Art und Weise mit der Beziehung zu einem Elternteil auseinandergesetzt: im Kurzfilm/Musikvideo „Meine Mama mag meine Kunst nicht“ tanzt sie in bunten Faschingskostümen durch kleine Szenenbilder, gemeinsam mit Huhn, Hase und Kind.

Auch im Kurzfilm „Mein bester Geburtstag“ von Parisa Ghasemi geht es um Generationenkonflikte. Die Kunststudentin Mila wird an ihrem Geburtstag unerwartet von ihrer Mutter besucht, zu der sie ohnehin ein schwieriges Verhältnis hat. Diese plant, das Haus in dem Mila wohnt und arbeitet, zu verkaufen. Milas Reaktion auf das Vorhaben steht dabei im Vordergrund: der Bildausschnitt umrandet das Gesicht der Protagonistin aus fast klaustrophobischer Nähe. Parisa Ghasemi wollte damit die innere Gefühlswelt der Figur hervorheben. „Mein bester Geburtstag“ von Parisa Ghasemi wurde von der Jury zum Lieblingsfilm des Abends auserkoren.

Wie in „Mein bester Geburtstag“ geht es auch in der Kurzdokumentation „Block E, No. 5“ von Çağla Gillis um Familie und den Verlust von Wohnraum. Der Film kontrastiert die sterile Einsamkeit des Lebens im Studentenwohnheim mit Archivmaterial das ein verlorenes Idyll familiärer Gemeinsamkeit in Istanbul zeigt. Auch die gegenwärtige Unsicherheit rund um das Elternhaus wird angesprochen. Die Mieten steigen und das einstige Zuhause ist eine seit Jahren unvollendete Baustelle. Diese Themen, so Gillis, würden immer und immer wieder in den Gesprächen mit ihren Eltern aufkommen.

Von den Fallstricken unserer materiellen Existenz ging es zur Konzeption eines ganz und gar immateriellen Form des Daseins im Kurzfilm „Die Noonautinnen“. Der Titel nimmt wohl Bezug auf die philosophische Idee der Noosphäre, einer Art nahtlosen kollektiven menschlichen Bewusstseins. Im Film wird es als eine Dimension abseits der Sinne verbildlicht, in welche die titelgebenden Figuren hineintauchen. Die Eindrücke ihrer Reise in diese Welt stellt die Protagonistin als Kohlezeichnungen dar, welche in Standbildern eingespielt werden. Zur Erzähltechnik des Films meint Regisseur Lorenz Tröbinger, Ziel wäre es gewesen, einen neuen Zugang zur allseits bekannten Regel „show, don’t tell“ zu finden. Simone Hart, die die Kameraarbeit gemacht hat, sprach zusätzlich über die Entscheidung analog zu filmen.

Analog gefilmt haben auch Matilde Laires und Franzisca Friedrich für ein Musikvideo mit Artist Victoria West, die auch anwesend war. Das Musikvideo zu Victoria West’s Cover von Blondie’s Welthit „Call me“ zeigt die extravagant gekleidete Künstlerin in einer Badewanne voller Granatäpfel in einem Feld, passend zum Albumtitel „Pomegranate Odyssey“. Eine besondere Herausforderung für die Dreharbeiten war die Hitze, da die Filmkassetten sehr temperaturempfindlich sind.

Den Preis für das beste Musikvideo ging an Elias Illig, für seine Arbeit zum Video zu dem Song „Freitag“, von Anda Morts, in dem mit Augenzwinkern eine Lebensrealität abseits von Routinen zelebriert wird. Das Video wurde an einem Tag gedreht und besteht aus unzähligen Shots, die eine ereignisreiche Autofahrt quer durch Linz zeigen. Für die Dreharbeiten wurde auch eine Abschleppfirma engagiert, wie Regisseur Elias Illig und Production Manager Jan Feier beschreiben.

Im essayistischen Kurzfilm „Dirty Care“ von Isa Schieche, die leider nicht anwesend war, werden dem Publikum Kampfkunsttechniken beigebracht. Die Perspektiven von Personen, die nicht in traditionelle Geschlechternormen passen, stehen im Vordergrund. Dementsprechend ist ein großer Teil von „Dirty Care“ aus der Ich-Perspektive gefilmt. Die Hauptfiguren sind in geschnitzte Holzmasken gekleidet, die die Verformbarkeit des menschlichen Körpers ausdrücken zu scheinen.

Ein weitere Kurzfilm, der sich an dem Abend besonders abhebt, ist „Trulla“, von Hannah Kortus. „Trulla“ ist ein Porträt von Gertrude Obpacher, einer Frau, die in den Fünfzigerjahren unerwartet zur Leiterin eines deutschen Betonwerks wird. Der Film kombiniert Archivmaterial, neue Aufnahmen, Voiceover und Animation und erzählt mit viel Humor, aber auch ein wenig Gesellschaftskritik, wie sich Trulla in einer männerdominierten Welt zurechtfindet. Alle Texte, die im Kurzfilm vorgelesen werden, entstammen dem schriftlichen Nachlass von Gertrude Obpacher und wurden von ihr selbst geschrieben. Aufgrund von Zeitmangel kam Hannah Kortus im Q&A nur sehr kurz zu Wort. Radio FRO hat sie deshalb nach der Show nochmal zum Interview gebeten.

Die nächsten Stopps der Cinema Next Tour’25 finden am 6. November im Cinema Paradiso in St. Pölten und am 12. November im Cinematograph in Innsbruck statt.

Beitragsbild: Jakob Mak

Originale Ausstrahlung mit Musik (Zeitstempel: 7:50 und 18:50)

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Kultur und Bildung spezial
24 Min.
Mi. 05. Nov.

BestOff 2025

Die bestOff der Kunstuniversität Linz zeigt vom 5. bis zum 18. November wieder ausgewählte Werke von Studierenden aus den letzten zwei Jahren. Beim Presserundgang wurden einige dieser Werke von der Kuratorin Julia Gutweniger, der Kuratorischen Assistenz Ophelia Pauline Reuter und den Studierenden vorgestellt. Sie hören Ausschnitte in dieser Ausgabe von Kultur und Bildung Spezial.

Sendungsgestaltung: Sofia Jüngling

 

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Kultur und Bildung spezial
30 Min.
Fr. 07. Nov.

#75: Gastvortrag von Guy Standing (GB)  beim Fest „Perspektiven der...

Guy Standing ist Wirtschaftsprofessor an einer Universität in London und viele Jahre für das Grundeinkommen aktiv. Er ist Mitbegründer des internationalen Grundeinkommensnetzwerks BIEN und hält in vielen Ländern Vorträge.

Bei unserem Fest anläßlich 20 Jahre Grundeinkommenskongress iin Wien hat er darüber berichtet – unter anderem über seine Kontakte mit dem kürzlich neu gewählten Präsidenten von Südkorea.

 

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Grundeinkommen – Red’n ma drüber!
27 Min.
Fr. 17. Okt.

die Kiste aus Metall

Namafu Amutse ist 1998 geboren und in Swakopmund, Namibia aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie in Namibias Hauptstadt Windhoek wo sie als Lehrerin für deutsch und englisch unterrichtet. Namafu Amutse ist Fotografin und Filmschaffende und auch Schreiben und Poesie gehören zu ihren Künstlerischen Ausdrucksformen. Als autodidakte Künstlerin spricht sie darüber, wie sie spielerisch ihre Geschwister inszeniert und aus dem familären Zusammenhalt schöpft. Sie setzt sich mit Traditionen und Zukunftsvisionen auseinander und kreiert dabei strahlend bunte, lebendige Werke. Körper in knalliger Kleidung mit futuristischen Brillen, und sanft umhüllten, weichen Bewegungen.

In ihren Arbeiten finden sich Elemente des Afrofuturismus, einer Ästethischen Bewegung die sich mitunter die Frage stellt, wie sich Afrika ohne kolonialistische Unterdrückung entwickelt hätte.

Ihre Arbeiten sind Teil der Ausstellung Wandala – drama, dream decolonized, welche vom 17.10 bis zum 22.02.2026 im OK gezeigt wird. Außerdem sind dort auch noch Arbeiten von Mbaye Diop und Olivia Mary Ntontongo. Die Ausstellung thematisiert kolonialistische Hinterlassenschaften und bricht den „Weißen Blick“ und damit die Darstellung und Inszenierung Schwarzer Körper.

 

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Kultur und Bildung spezial
42 Min.
Fr. 26. Sep.

#70: Interview with an Irish UBI4ALL-Winner

Thomas is the winner of the second UBI4all raffle. He gets a monthly amount of €800 for 12 months.

Want to win also? subscribe via https://ubi4all.eu

 

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Grundeinkommen – Red’n ma drüber!
12 Min.
Mi. 24. Sep.

HörBar Yasmine on Air

Bei Yasmine on Air dreht sich alles um die arabische Welt. Es wird Aktuelles aus arabischen Ländern berichtet. Der andere Schwerpunkt ist die Vorstellung der arabischen Kultur, Kunst und Tourismus. Dazu gibts Infos zu den gespielten Interpreten, Berichte von Besuchen auf Conventions und Studiogäste.

Menschen zusammenbringen, Kulturen verstehen lernen und alles in einen unterhaltsamen, mehrsprachigen Mix verpacken, das schafft Yasmine Elsalakawy in ihrer Sendung. Wie sie überhaupt „on Air“ gekommen und was das besondere an Radio für sie ist, darüber spricht sie mit Aylin Yilmaz.

2 Frauen sitzen auf Sesseln. Hinter ihnen ist ein violetter Vorhang und ein gelbes Roll-up, auf dem das Radio FRO Logo in schwarz zu sehen ist. Beide lächeln in die Kamera

Yasmine on Air ist jeden 3. Sonntag im Monat von 17 – 18 Uhr zu hören.

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Hörbar
29 Min.
Mi. 24. Sep.

Sprachen öffnen Herz und Geist

Heute war der Frühe FROsch ganz im Zeichen des Europäischen Tags der Sprachen – und Vera und Sofia hatten jede Menge Lieblingswörter und spannende Gedanken im Gepäck. Sie sprachen darüber, wie viel mehr Wörter wir eigentlich passiv kennen, als wir aktiv benutzen, warum die Muttersprache eigentlich „Muttersprache“ heißt, und dass wirklich jeder von uns mit einem Akzent oder Dialekt spricht – auch wenn man das manchmal vergisst. Und wie viele Sprachen die beiden können? Deutsch, Englisch, Ungarisch, ein bisschen Slowakisch, Polnisch – und große Lust auf mehr: Spanisch für Sofia, Französisch für Vera.

Am Ende waren sie sich einig: Sprache ist viel mehr als Worte – sie berührt, verbindet und macht neugierig aufeinander. In diesem Sinne: Happy Tag der Sprachen!

Tracklist:

  • sirius.sue: Zungensprünge
  • El Kanka: Lo Mal Que Estoy
  • Emil.Rulez: Hello Turist
  • The Barry Sisters: Chiribim, Chiribom,
  • Queen: Tavaszi szél (LIVE in Budapest 1986)
  • Król Julian: Wyginam Smialo Cialo

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Der frühe FROsch
59 Min.
So. 21. Sep.

Butoh, Film, Archives, Memories

In this episode, Stephen Barber, writer and cultural researcher, shares his profound experiences with Butoh and the Japanese experimental art scene.

The dialogue between Romina Achatz and Stephen Barber weaves between history, memory, and artistic practice, offering rare insights into archival discoveries, the contemporary preservation of Butoh, and its living legacy today.

An expert on Antonin Artaud, Stephen explores Artaud’s and Genet’s influence on the Japanese avant-garde and Butoh in the 1950s and 1960s and 80s. He reflects on the legendary Asbestos-kan studio, a meeting point for artists and writers including Yukio Mishima, and discusses Hijikata’s collaborations with filmmakers such as Donald Richie and Eikoh Hosoe, as well as dancers Yoshito and Kazuo Ohno. Iconic works like the photobook Kamaitachi and the film Naval and A-Bomb, (Heso to genbaku), a short film directed by Eikoh Hosoe and Tatsumi Hijikat are explored, alongside insights into Hijikata’s involvement in erotic and horror films and his experimental approach to performance.

The show also weaves in personal stories and encounters, including Stephen’s experience with Akiko Motofuji, who asked him to sit in utter darkness through the night to await an encounter with the spirit of Hijikata. Romina and Stephen reflect on their personal sensory experiences in Tokyo, late-night walks through the city, and encounters with the avant-garde performance scene. They also discuss Hijikata’s cinematic involvement, his performance at the Osaka Expo, and the philosophical resonance of Antonin Artaud within Butoh, revealing the rich texture of Japan’s cultural world.

Romina briefly shares how her early exploration of Japan through her Super 8 and Leica cameras shaped her perception of the landscape and cultivated an observational “eye” that later became a bridge to film dancers such as Murobushi and others. She also recounts filming at the harbour in Le Havre, France, and discusses her ongoing research and her upcoming book.

FEMPOEM is a radio space for literature, art, and politics — and in this nearly three-hour conversation, which was cut down to almost 1,5 h, the dialogue itself becomes a living archive: a testimony to the power of art, memory, imagination and even the ghostly presence of the past.

It offers insights into archival discoveries, the contemporary preservation of Butoh, and its ongoing influence today.

 

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Fem Poem
85 Min.
Sa. 13. Sep.

More Watery Networks Talks: Digital Waters / A Fluidic Cookbook / Coding Drops

Artist Floriama Candrea & curator Diane Pricop are joined by servus member Christina Gruber in a radio show on water and computation, which was aired on sunday on Radio FRO in the STWST84 Fog Manifesto radio program. Also Tanja Brandmayr participated and created connections between the fog manifesto and fluidics.

Here the previous conversation on Fluidics with Ioana and Diane recorded during their residency in April. https://cba.media/720402
Another talk from the Archive “From Cloudy Ecologies to Thirsty Datacenters: AMRO Research Lab 2019 Review” with Christina Gruber and Antonio Zingaro https://cba.fro.at/489462/

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AMRO Podcast // Art Meets Radical Openness
82 Min.
Fr. 12. Sep.

“In each and every step, the human is the most important Part”

Wie verändert sich musikalische Kreativität, wenn Artifical Intelligence (AI) plötzlich mitkomponiert? Diese Frage stand im Zentrum des Talks ‘Cocreating Music with AI’, der am 4. September in der POSTCITY im Rahmen des Ars Electronica Festivals statt gefunden hat.

Im Mittelpunkt: das Projekt „Walzersymphonie“, initiiert vom Ars Electronica Futurelab gemeinsam mit vier internationalen Musikuniversitäten. Studierende setzten sich kreativ mit dem musikalischen Erbe von Johann Strauss auseinander. Unterstützt von einer eigens entwickelten AI namens Ricercar, die mit Strauss-Werken trainiert wurde.

Die so entstandenen Kompositionen wurden vom Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Ingmar Beck anlässlich der Eröffnung des Ars Electronica Festivals 2025 im Mariendom uraufgeführt.

Im Talk diskutierten einige der beteiligten Komponist:innen: Carolina Caballero, Matthias Guntner, David Bock, Yurii Riepin und Johannes Brömmel. Wie fühlt es sich an, mit einer Maschine zu komponieren, die eigene Ideen generiert, aber nicht vollständig berechenbar ist? Wie viel Kontrolle gibt man ab und was bekommt man dafür zurück? Und wem “gehört” das Ergebnis?

Auch der Entwickler der AI Ali Nikrang und Susanne Kiesenhofer vom Ars Electronica Futurelab gewährten spannende Einblicke in die Funktionsweise von Ricercar und in die künstlerische Herausforderung, eine KI zu entwickeln, die nicht einfach reproduziert, sondern inspiriert.

Mehr Informationen zum Projekt “Walzersymphonie” und zur AI “Ricercar” sind hier zu finden.

Weitere Beiträge zum Ars Electronica Festival 2025 finden Sie hier.

Der Talk wurde in Englisch geführt.

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Kultur und Bildung spezial
26 Min.
Mi. 10. Sep.

Mit dem AR-Walk Linzerinnen kennen lernen

AR-Walk über Linzer Pionierinnen

Der Augmented-Resistance-Walk ist ein immersiver Stadtrundgang, der Orte, Geschichten und Biografien von Linzer Pionierinnen erkundet. Mit dem Handy entdeckt man dank Augmented Reality Linzer Stadtgeschichten von Frauen, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Unter Augmented Reality versteht man eine Technologie, die die Realität erweitert. Über den Handybildschirm nimmt man die eigentliche Umwelt wahr und sieht gleichzeitig Gegenstände, Personen und Szenen, die künstlich hinzugefügt werden.

Oona Valarie Serbest, die die Idee hinter dem Spiel hatte, erzählt im Interview, dass viele Biografien von Frauen über die Jahre verloren gegangen sind. Von Maria Lüftenegger zum Beispiel ist nicht mal ein Bild erhalten, obwohl sie diejenige war, die das erste eiserne Donauschiff 1840 erbaut hatte. Daher musste das Aussehen von Maria Lüftenegger für das Spiel auch erfunden werden.

Im Moment gibt es ein Level im AR-Walk zu entdecken. Die Route startet am Linzer Hauptplatz und man erlebt die Geschichte von Marie Beutelmayer, eine der ersten Frauen im Linzer Gemeinderat und Landtagsabgeordnete von Oberösterreich. Serbest konnte durch viel Recherche und mit Hilfe des Linzer Stadtarchivs die Geschichten von bedeutenden Linzer Frauen sichtbar machen. Sie hofft, noch viele weitere Level hinzufügen zu können und auch bei jüngeren Personen Interesse an ihren Biografien zu wecken.

Postkarten gegen Chatkontrolle

Am 2. September haben sich vor der Stadtwerkstatt in Linz Personen versammelt, um gemeinsam Postkarten an EU Abgeordnete zu verfassen. Der Inhalt der Karten soll sie davon überzeugen, gegen die Chatkontrolle zu stimmen, über die wahrscheinlich im Oktober im EU-Rat abgestimmt wird. Mit dieser Maßnahme soll es möglich gemacht werden, alle privat geschickten Nachrichten zu durchsuchen. Auch von Ende-zu-Ende verschlüsselte Chats sollen davon betroffen sein. Es gäbe de facto keine Privatsphäre mehr, was Nachrichten von Bürger*innen betrifft. Gegner*innen der Verordnung befürchten, dass durch die Technologie, die das Durchsuchen möglich macht, die Tür für Hacker*innen geöffnet würde. Die Überwachung wird mit künstlicher Intelligenz durchgeführt werden und hier sind auch die Befürchtungen groß, dass die Technologie noch viel zu unausgereift sei und damit ganz normale, legale Inhalte „gemeldet“ würden.

Für mehr Informationen, was eine geplante Überwachung für EU Bürger*innen bedeutet, hat Fight Chatcontrol Argumente gesammelt.

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FROzine
56 Min.
Do. 18. Sep.

Radio Študent zu Besuch

Radio Študent ist eines der ältesten nichtkommerziellen Radios in Europa. Im Rahmen von STWST84x11 waren sie zu Besuch und haben über ihre Geschichte gesprochen.

 

Radio Študent wurde in 1969 von der Studierendenorganisation der Universität von Ljubljana gegründet. Es ist eines der ältesten nichtkommerziellen Radios in Europa und ist im Zuge der Studierendenproteste 1968 entstanden. Vid Bešter, Oliver und Bugi wurden von Tanja Brandmayr von der Stadtwerkstatt eingeladen, sich während des Events STWST84x11 zu vernetzen. Neben einem Austausch mit FRO, haben sie im Interview über die Entstehungsgeschichte erzählt. Auch wenn die Gründung durch Studierende erfolgte, ist Radio Študent kein Teil der Universität. Trotzdem ist ein Großteil der Sendungsmachenden jung und studentisch.

Ein großer Unterschied zu nichtkommerziellen Radios in Österreich ist der Arbeitsablauf bei Radio Študent. In Österreich ist es üblich, dass die freiwilligen Sendungsmachenden einen Kurs besuchen, bei dem sie alle wichtigen Basics des Radiomachens beigebracht bekommen. Wie funktioniert das Studio? Wie schneidet man Audio? Wie gestaltet man Sendungen? So können sie dann am Ende alleine ihre Sendungen on air bringen. Bei Radio Študent ist man nur für einen Bereich zuständig. Es gibt Techniker*innen, die bei Livesendungen Regie führen, es gibt Moderator*innen, die den Text vorlesen, der wiederum von Journalist*innen verfasst wurde.

Ein Vorteil in dieser Arbeitsteilung sehen Vid, Oliver und Bugi darin, dass es nicht so überwältigend sei, für alles verantwortlich sein zu müssen und man sich gut auf einen Arbeitsprozess konzentrieren könne. Es wird aber immer schwieriger, Personen längerfristig für das Radio zu finden. Vid glaubt, dass die steigenden Lebenserhaltungskosten dazu geführt hätten, dass Personen nach dem Studium Radio Študent verlassen, weil sie sich einen „richtigen“ Job suchen müssten. Die Diversität der Mitarbeitenden bezüglich Alter und anderer Faktoren würde auch zu wünschen übrig lassen.

Sie finden auf alle Fälle, dass sich eine Mitarbeit schon deswegen auszahlt, weil es viel zu lernen gibt und man eine wunderbare Community und Freund*innenschaften findet.

 

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FROzine
48 Min.
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