2a3b525cc2385a15c07f64ef5b45483b.jpg
Kino für die Ohren

Women doing Documentaries

In dieser Sendung dreht sich alles um Frauen in Film und Frauen die Filme machen. Genauer gesagt Dokumentarfilm. Mit "Private Revolutions" hat die Wienerin Alexandra Schneider gerade ihren ersten Langfilm fertiggestellt. Darin portraitiert sie vier ägyptische Aktivistinnen, die für ganz unterschiedliche, teils konträre, Ziele kämpfen.

Im Zweiten Beitrag ein Interview mit Sandra Krampelhuber. 2006 entstand ihr erster Dokumentarfilm QUEENS OF SOUND über Frauen in der jamaikanischen Reggae- und Dancehall-Szene, der auf internationalen Filmfestivals gezeigt wurde; unter anderem bei CROSSING EUROPE. Reisen nach Dakar, Senegal, und die Demokratische Republik Kongo folgten, immer mit dem Fokus auf die Musik-, Kunst- und Kulturproduktion der jeweiligen Länder daraus entwikelt sich die Idee zu 100% DAKAR – MORE THAN ART und ist ihr zweiter Dokumentarfilm.

Private Revolutions – jung, weiblich, ägyptisch

Im Juni 2011 reist Filmemacherin Alexandra Schneider für zwei Wochen nach Ägypten, nachdem sie zuvor im Internet durch ein Video einer jungen Frau vom politischen Aktivismus den Ägypterinnen schwer beeindruckt wird. 

Sie beschließt einen Dokumentarfilm über vier politische Aktivistinnen zu drehen. Anlässlich der Parlmentswahlen beginnen die Dreharbeiten im November 2011 und dauern bis Anfang 2013.  

Private Revolutions portraitiert auf sehr unaufgeregte Weise das Leben vierer Frauen, die für ganz unterschiedliche, politische Ziele kämpfen:

Amani Eltunsi ist Frauenrechtsaktivistin, Radiomacherin, Autorin und Verlegerin von Büchern junger Autoren und Autorinnen die über gesellschaftliche Tabuthemen schreiben. Mit 25 Jahren gründete sie 2008 den Radiosender „Banat wa bas – Girls only“.

May Gah Allah begründete und leitet eine Non-Profit-Organisation in der Region Nubien im Süden Ägyptens.

Sharbat Abdullah, Aktivistin, hat viele Jahre als Buchhalterin im Verteidigungsministerium gearbeitet. Sie geht regelmäßig zum Tahrir Platz um zu demonstrieren und Infomaterial gegen das Militär, die Wahlen und die Muslimbrüder zu verteilen.

Fatema Abouzeid arbeitet für die Muslimbrüder, wo sie sich unter anderem auch für die politische Bildung junger Menschen einsetzt.

Private Revolutions feiert am Montag, den 28. April um 20:30 Uhr seine Premiere beim Filmfestival Crossing Europe. Eine weitere Vorstellung findet am Mittwoch, den 30. April statt. Hier geht's zum Trailer.

 

100% Dakar – More Than Art

Sandra Krampelhuber, geboren 1973 in Linz, studierte Sozial- und Kulturanthropologie.

2006 entstand ihr erster Dokumentarfilm QUEENS OF SOUND über Frauen in der jamaikanischen Reggae- und Dancehall-Szene, der auf internationalen Filmfestivals gezeigt wurde; unter anderem bei CROSSING EUROPE.

Reisen nach Dakar, Senegal, und die Demokratische Republik Kongo folgten, immer mit dem Fokus auf die Musik-, Kunst- und Kulturproduktion der jeweiligen Länder. 100% DAKAR – MORE THAN ART ist ihr zweiter Dokumentarfilm.

In 100% DAKAR ist ein Porträt der jungen, urbanen Kunst- und Kulturszene in der Hauptstadt des Senegal zu sehen. Der Film begleitet uns durch eine Stadt, die sich neben ihren ökonomischen und politischen Schwierigkeiten durch eine enorme kreative Energie auszeichnet, die kaum in Europa zu finden sind, und stellt die Leidenschaft und Stärke junger Kunst- und Kulturschaffender als „cultural warriors“ ihrer Generation in den Fokus.
Mit Selly Raby Kane, Baay Sooley, Didier Awadi, Bboy Ben-J, PPS The Writah, Moona, Madzoo u.v.m.

100% Dakar hat die Weltprämiere am Montag, 28.4.2014 im Ursulinensaal. Ein zweites Mal kann der Film am 30.4.2014 im Movie3 gesehen werden. Filmtrailer 100% Dakar.

Moderation & Sendungsgestaltung: Roswitha Kröll & Sabina Köfler

 

Zuletzt geändert am 22.04.14, 00:00 Uhr

Avatar

Verfasst von Kerstin Horner

zur Autorenseite
Gesendet am Sa 26. Apr 2014 / 17 Uhr

Schreibe einen Kommentar

Kommentare werden von der Redaktion moderiert. Es kann daher etwas dauern, bis dein Kommentar hier erscheint. Wir behalten uns vor, diskriminierende oder diffamierende Kommentare, sowie solche, die straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, zu entfernen.