Vom Reisen und Zeit nehmen
Ein Portrait des Malers, Fotografen, Zeichners, Reisenden und Zeitmillionärs Willy Puchner. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen "Die Sehnsucht der Pinguine", "Tagebuch der Natur" und "Illustriertes Fernweh".
Wir verbringen immer mehr Lebenszeit in Zimmern, Wohnungen und Häusern. Die Sendereihe „Flaneur und Distel“ durchbricht diese Mauern und begibt sich einmal im Monat auf wilde Streifzüge durch die Landschaft vor der Haustür.
Zu den akustischen Fundstücken am Wegesrand zählen Gespräche mit WissenschafterInnen und AnrainerInnen, Geschichten und Entdeckungen zu Stadtwildnis und Landstrichen, Tieren, Ruinen, Pflanzen, Flüssen, Wäldern und dem Niemandsland zwischen Ortsrand und Einkaufszentren. Dazu passend gibt es Zitate und Ausschnitte aus Film, Literatur und Musik.
Video: Flaneur und Distel
Ein Portrait des Malers, Fotografen, Zeichners, Reisenden und Zeitmillionärs Willy Puchner. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen "Die Sehnsucht der Pinguine", "Tagebuch der Natur" und "Illustriertes Fernweh".
In unserer SendereiheFlaneur und Distel möchten wir diesmal unser naturwissenschaftliches Weltbild auf den Kopf stellen. Mit der Musik der us-amerikanischen Band Wovenhand. Anlass ist das neue Album Star Treatment.
Der Steuerbeamte Joseph Kyselak frönte einem Hobby, das im Biedermeier unerhört war: Er wanderte durch Österreich und hinterließ seinen Namen an Felsen, in Kirchen und Höhlen, an Denkmälern und Amtsgebäuden im ganzen Land. Die Kunsthistorikerin Gabriele Goffriller hat seine Reisebeschreibung neu herausgegeben und spürt dem immer noch rätselhaften Phänomen Kyselak nach.
In dieser Sendung geht es um Intellektuelle, die zurück zu einem Leben mit Plumpsklo wollen, um einen Seifensieder, der Miles Davis in der Vogelwelt wiederfindet und um die Besonderheiten der estnischen Sauna.
Experten der Nacht und der Dunkelheit sprechen über Dinge, die man ohne Licht tun kann, die man nur in der Nacht sieht, und denen man nach Sonnenuntergang begegnet.
In dieser Sendung geht es um den Regen als soziales Bindemittel, um Kreaturen, die im Regen zum Leben erwachen, um den Regen im Film und um eine Liebeserklärung an den irischen Regen.
Eine Sendung über todbringende Pflanzen, us-amerikanisches Naturverständnis zwischen Kreationismus und Schutz der Wildnis und über einen österreichischen Tabakbauern und Zigarettenfabrikanten.
In dieser Sendung geht es um das Erkunden von Stollen und verlassenen Gebäuden, um das Erhalten von Ruinen und Industrieanlagen, die keiner mehr braucht, und um das Wohnen in einem uralten Haus.
Eine Sendung über die Gerüche der Stadt, tanzende Flugdrohnen und das Sozialleben von Rabenvögeln.
In dieser Sendung geht es um Spuren von Tieren, Spuren von Menschen und um jene Spuren, die spätere Generationen von unserer Zivilisation vorfinden werden.
Hardegg an der Thaya ist die kleinste Stadt Österreichs mit an die 80 ständigen Einwohnern. In den Wäldern rund um Hardegg lebt die europäische Wildkatze. Nur: Gesehen hat sie noch niemand. Lediglich ein paar DNA-Proben beweisen, dass sie hier heimisch ist, erzählt Förster Wolfgang Riener vom Nationalpark Thayatal. Einfacher, als das geheime Leben der Wildkatze (Felis silvestris silvestris) zu erforschen, ist es, die gesprächigen Bewohner von Hardegg kennenzulernen.
Eine Sendung über Dinge, die man ausgraben kann, die aus der Erde sprudeln oder noch in ihr schlummern. Zwei Archäologinnen berichten über eine Lagerstätte von steinzeitlichen Jägern in Niederösterreich, Venus-Statuetten und Knochenflöten und lassen Musikinstrumenten aus der Jung- und Altsteinzeit ertönen. Weiters stellen wir eine Hörspiel-Kurzfassung des Roadmovies und Videoblogs "Am Ende der Ölspur" vor. Es geht um den Ganoven Doc Leland, der im Weinviertel nach Erdöl sucht und dabei auf Menschen trifft, die sehr unterscheidliche Beziehung zu Erdöl, Benzin und fossilen Brennstoffen haben. In einem "Making of" verraten wir, warum ausgerechnet eine blaue Klappmaulpuppe die Hauptrolle spielt.