Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Gesellschaft)
Hans Peter Heinzl, Georg Danzer, Sketches und Parodien…
Diesmal eine Hommage an Hans Peter Heinzl, einem österr. Kabarettisten der 80er und 90er Jahre. Dazu einige seiner Musikstücke, ausserdem Songs von Georg Danzer und Parodien vom unruhestifter: „wie textet Gabalier und DJ Ötzi wenn sie Julian le play einladen?“ „Neues aus der Menosphere“ und „Tagebücher der Schwester eines Diktators“ Viel Vergnügen
WAHRE VERÄNDERUNG – Die Revolution des Bewusstseins
Was ist wahre Veränderung wirklich?
Geht es darum, besser zu werden und das Außen zu verändern –
oder darum, dich selbst zu erkennen?
Wahre Veränderung beginnt nicht im Außen, im Lebensumstand.
Sie beginnt mit Bewusstsein – durch dich.
Solange wir uns mit dem Äußeren identifizieren, bleiben wir in alten bekannten unbewussten Mustern gefangen.
Getrieben von Prägungen, die wir nie wirklich hinterfragt haben.
Erst im tiefen Verstehen dessen, wer du wirklich bist,
löst sich das Alte – und Veränderung geschieht.
Nicht als Ziel.
Sondern als Bewusstseinswandel zu dem was DU BIST.
Nicht mehr etwas werden wollen –
sondern bewusst das sein, was du wirklich bist: das Leben selbst.
Darin liegt wahrer Frieden.
So endet der Widerspruch, im Namen des Friedens weiter aufzurüsten.
Bewusstseinssendung mit WERICH
Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten.
Unterwegs – in Variationen und zwei Teilen (2)
Das „Grüne Mäntelchen“ individuelle Elektromobilität mit überdimensionierten Kraftfahrzeugen.
Unter https://map.vcoe.at/ können noch bis Ende April mängelbehaftete Bushaltestellen – im regionalen öffentlichen Verkehr mit Linienbussen – gemeldet werden. Hinweis und Korrektur: Nicht mitgemeint sind, entgegen meiner Aussagen, Bahn- und anderweitige Haltestellen des ÖV.
Die KPÖ OÖ setzt sich für die gute ÖV-Anbindung des Industrieparks Pasching ein. Dabei geht es auch um die generelle Anbindung der Gemeinde Pasching an die Westbahnstrecke, die fürs Erste verloren gehen wird.
Reisezeitvergleich Linz-Urfahr nach Traun mit Straßenbahn, Auto und Roller.
ÖBB-Sonderverkehre in der Karwoche und über Ostern.
Was uns aktuell und über die nächsten Monate hinweg an Baustellen mit Schienenersatzverkehren in OÖ bevorsteht – nicht schrecken, es sieht schlimmer aus als es ist, selbst wenn die „zyklischen Baustellen“ die Streckeninformationsseite nur mehr rot färben.
Schienenersatzverkehrs- und Baustellenmeldungen aus anderen Bundesländern. Akku-Triebwagen für NÖ.
ÖBB-Pressesprecher Salzburg Robert Mosser zum Inter-Regio-Verkehr, den dabei eingesetzten Fahrzeugen und dem Fahrzeugeinsatz auf der Tauernbahn und zur möglichen Doppeltraktion von Desiro Mainline auf der Pyhrnbahn.
Neue ÖBB-Haltestelle Münster (nahe Ortszentrum und Reha-Klinik) wird mit Fahrplanwechsel im Dezember 2029 eröffnet.
Unterwegs nach Radstadt über Selzthal und das Ennstal und zurück über Bischofshofen und Salzburg, ein Besuch zwecks Vortrag von Gunter Mackinger in der Lokwelt Freilassing samt dazu gehöriger Fahrten, Unternehmungen und Begegnungen.
Die Tempolimits im Autoland Österreich werden nicht gesenkt, auch wenn dies den Spritverbrauch senken würde – einige Ausführungen zu den Treibstoffpreisen bzw. zu unnötigen Fahrten.
Zu hohe Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr
Musikauswahl nunmehr für die zweite März-Sendung: ein Songcontest-Mix von Cosmo über Marianne Mendt, den Milestones, den Schmetterlingen hin zu Conchita Wurst mit der Blasmusikkapelle Bad Mitterndorf plus als „Bonustrack“ ein Musikstück aus dem neuen Album „Lighthouse“ von Tessa Rose Jackson.
ek, 01.04..2026
Feministische Perspektiven auf Krieg und Frieden
Frauenfriedensbewegungen und -aktivistinnen in der Geschichte und in aktuellen Konflikten.
„Ich bin wütend, und ich bin traurig. Weil sich nichts ändert. Weil sich Klimakrise, Kriege, Despotie und Diktatur – fast jedes große Problem auf eine gemeinsame Ursache zurückführen lassen: Männer.“ (Elisa von Hof, Der Spiegel Nr. 38, 2024) Kriege und ihre Gewaltlogik gehören zu den destaströsen patriarchalen Auswüchsen, schreibt die politische Philosophin Birge Krondorfer und betont mit Blick auf Kriegstreiber in Geschichte und Gegenwart auch: Es seien „nicht alle Männer, aber immer Männer“.
Die Welt erlebt derzeit so viele Kriege und bewaffnete Konflikte wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs, heißt es in einem Bericht des Osloer Friedensforschungsinstituts (PRIO). In einigen Ländern finden mehrere Konflikte gleichzeitig statt. Im Jahr 2024 wurden 61 Konflikten in 36 Staaten verzeichnet.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was aus den großen Friedensbewegungen der 1980er geworden ist. Welchen Stellenwert hat das Engagement für den Frieden heute? Wer engagiert sich? In welchem Verhältnis stehen Frauenrechtsorganisationen und Friedensaktivismus?
Der Band „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ (Mandelbaum Verlag, 2025) gibt einen Überblick zu Frauenfriedensbewegungen: von den historischen Anfängen mit der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner und der Gründung der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), bis zu aktuellen Kontexten, wie dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem Konflikt zwischen Israel und Gaza. Die Autorinnen stellen Frauenproteste und Friedensinitiativen vor, die trotz aller Herausforderungen einen Weg des gemeinsamen Handelns suchen, wie besonders am Beispiel Israel und Palästina eindrücklich wird.
Im Rahmen der Frauenfilmtage „female tracks“ im Programmkino Wels wurde das Buch „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ vorgestellt. Zu Gast war Irmtraud Voglmayr, die den Band gemeinsam mit Birge Krondorfer herausgegeben hat.
Irmtraud Voglmayr ist Medienwissenschaftlerin und Soziologin, sowie Universitätslektorin im Bereich Feministische Medienforschung. Sie lehrt derzeit an der BOKU Wien und der TU Wien zu Stadt- und Raumforschung. Außerdem ist sie Teil des Kollektivs Frauenhetz in Wien. Moderation: Marina Wetzlmaier.
Weiterführende Links:
- Frauenhetz
- „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ im Mandelbaum Verlag
Iranian Home – Preisträger Chemnitzer Friedenspreis 2026
Jedes Jahr wird um den 5. März herum der Chemnitzer Friedenspreis vergeben. Der Chemnitzer Friedenspreis honoriert Menschen, Vereine und Institutionen, die sich für Frieden, friedliches Miteinander, Demokratie und Zivilgesellschaft engagieren.
Den 1. Preis gewann dieses Jahr der Verein Iranian Home. Radio T sprach mit Narges Beheshti und Banbertina vom Iranian Home e.V.
#Stimmlagen: Hinterbliebene nach Suizid, Stadteile ohne Partnergewalt, „Was...
Stimmlagen – Das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, diese Woche gestaltet von der Redaktion unerhört! der Radiofabrik Salzburg.
Hinterbliebene nach dem Suizid
Trauer, Schock, Wut und die nagende Frage nach dem Warum. Was Angehörige nach dem Tod einer geliebtenPerson erleben, ist ein schmerzvolles Chaos an Gefühlen. Claudia Hutter-Moritz hat in Saalfelden eine Selbsthilfegruppe gegründet.
„Trauern ist nicht das Problem, sondern die Lösung.“ Nach dem Tod ihrer Mutter machte sich Claudia Hutter-Moritz auf die Suche nach Menschen, mit denen sie sich aussprechen konnte und die sie verstehen würden. So entstand die Selbsthilfegruppe Verlust durch Suizid | Pinzgau. Die Lebens- und Sozialberaterin und Trauerbegleiterin weiß aus eigener Erfahrung, was Hinterbliebenen in der ersten Zeit am besten hilft: Einfach füreinander da sein und einen Zustand aushalten, für den es möglicherweise keine Worte gibt. Das Interview mit Claudia Hutter-Moritz führte Georg Wimmer.

Das vollständige Gespräch finden sie HIER.
Stadtteile ohne Partnergewalt
Gewalt an Frauen ist ein massives Problem – auch in Salzburg. Ein Großteil der Gewalttaten passiert im häuslichen Umfeld. Das Gewaltpräventionskonzept „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ setzt genau da an, wo häusliche Gewalt passiert: am Wohnort und in der Nachbarschaft.
Es wird in der Stadt von den Bewohnerservicestellen in den verschiedenen Stadtteilen umgesetzt. Die Projektkoordinatorin Doris Wlczek-Spanring hat unserer Redakteurin Monika Daoudi erzählt, wie es funktioniert. Die offizielle Seite des Präventionskonzepts in der Stadt Salzburg finden Sie HIER.
Konrad Paul Liessmann über Krisen, Orientierung und Philosophie der Gegenwart


Im Vorfeld einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg entstand ein Gespräch zwischen unerhört!-Redakteurin Daniela Bruncic und dem
Philosophen Konrad Paul Liessmann. Anlass war die Präsentation seines aktuellen Buches „Was nun? Eine Philosophie der Krise“, mit dem er bei Thomas Friedmann im Literaturhaus zu Gast war.
Im Gespräch werden zentrale Gedanken in Liessmanns Denken beleuchtet. Es geht um gesellschaftliche Verunsicherung, Krisenerfahrungen und die Frage, welche Rolle philosophisches Denken in Zeiten des Umbruchs spielen kann. Untermalt wird der Beitrag mit Musik von Dmitri Schostakowitsch: der Jazz Suite Nr. 2 – einem der Lieblingsstücke von Konrad Paul Liessmann.
Eine Langversion des Gesprächs gibt es HIER.
Weltempfänger: Referendum Italien
Referendum Italien gegen Meloni
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni scheiterte mit ihren Plänen für eine grundlegende Justizreform in einer Volksabstimmung. In der Volksabstimmung lehnten vorläufigen Endergebnissen zufolge knapp 54 Prozent der Italienerinnen und Italiener die Reform ab. Für eine Reform stimmten nur etwa 46 Prozent. Mit der Justizreform plante Georgia Meloni die italienische Justiz mit ihren Gerichten nach autokratischem Vorbild umzubauen und so mehr politische Kontrolle auszuüben. Damit hätte sie ihre rechtswidrige Politik gegen Menschen auf der Flucht durchzusetzen können. Mission lifeline international e.V. ist eine Dresdner Hilfsorganisation. Sie sind die einzigen, die im zentralen Mittelmeer noch den internationalen Verpflichtungen zur Rettung nachkommen. Radio Corax sprach mit Nolte Bauer. Er ist Vorsitzender von Mission Lifeline International. Sie unterhielten sich über die Zukunft ihrer Arbeit und Strukturen in Europa, die Seenotrettung kriminalisieren sollen.
Antiziganismus im Bildungsbereich
Die internationale Woche gegen Rassismus dauert von 18. März bis 1. April. In dieser Zeit informiert die Melde- und Informationsstelle gegen Antiziganismus (MIA Berlin) über die Wirkweise ihrer Arbeit und stellt dabei auch ihren letztjährigen themenspezifischen Bericht für den Bereich Kita/Schule vor. Konkrete Erfahrungen aus der 2024 in Freiburg durchgeführten partizipativen Bildungsstudie sowie die eindrücklichen Erfahrungen der Freiburger Bildungsberaterinnen erläutern die Situation vor Ort und fokussieren somit konkret die Erfahrungen der Minderheit. RDL war bei einem Podiumsgespräch am 18. März dabei. Zu hören im Beitrag sind Bilge Cömert (Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Berlin MIA), Chana Dischereit (Verband Deutscher Sinti und Roma/Landesverband Baden-Württemberg Mannheim VDSR/BW) sowie Coralla und Griassa Reinhardt (Bildungsberaterinnen am Adolf-Reichwein-Bildungszentrum Freiburg). Die Diskussion wurde von Luisa Lindenthal (VDSR/BW) moderiert.
Bildung vor der Haustür vernetzen
Wie kann Austausch rund ums Lernen und um Bildung für nachhaltige Entwicklung in Dresdens Nachbarschaften aussehen? Lässt es sich auch in anderen Städten gestalten? Was ist der Beitrag den Freie Radios für Bildungsarbeit vor der Haustür leisten? Darüber sprach Jonathan von coloRadio in Dresden mit Anja Osiander. Sie treibt für die Stadt Dresden genau diese wichtige Vernetzungsarbeit voran.
Gasbohrungen vor der Insel Borkum
Vor der ostfriesischen Insel Borkum soll nach Erdgas gebohrt werden. Nebenan ist gleich der Nationalpark Wattenmeer und das UNESCO Weltnaturerbe. Dazu hat es von vielen Seiten Kritik gegeben. Auch von der deutschen Umwelthilfe, die sogar dagegen geklagt hat. Um mehr über das Thema zu erfahren, sprach Radio LOHRO mit Clara Winkler. Sie ist Referentin für Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe.
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, thinking
Wegstrecken 395 – Unterwegs – in Variationen und zwei Teilen (1)
Dank des durch einen Flüchtigkeitsfehler vertauschten Dateiordners eine improvisierte, auf den inhaltlichen Vorgaben der Sendung lt. Ankündigung basierende erste Wegstrecken-Radiostunde im März:
Nochmals und vertieft Eindrücke vom unterwegs sein in Tirol und Vorarlberg – einschließlich grenzüberschreitender Fahrten.
Von Maria Anzbach nach Eichgraben entlang der Westbahnstrecke durch den Wienerwald.
Frei nach Dr. Kurt Ostbahn – Wo haumma denn den Foaplan? Wer – Stand 21.2. – vom oberösterreichischen Klaus an der Pyhrnbahn abfahren wollte, fand zwar Annehmlichkeiten wie einen beheizten Warteraum plus Toiletten vor, jedoch keinen Fahrplan. Warten auf die elektronische Anzeige nach dem Bahnhofsumbau? Ohne Handy und App stehst do wia da greßte Depp? Einübung in Geduld und Zuversicht, sollte nicht stündlich (Ausnahmen bestätigen die Regel) ein Zug nach Linz bzw. nach Selzthal / Richtung Graz von hier abfahren? Vielleicht doch den diensthabenden Fahrdienstleiter fragen?
Was uns aktuell und über die nächsten Monate hinweg an Baustellen mit Schienenersatzverkehren bevorsteht – nicht schrecken, es sieht schlimmer aus als es ist, selbst wenn die „zyklischen Baustellen“ die Streckeninformationsseite nur mehr rot färben.
50% SUV-Anteil bei den Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen – da kommt zumindest bei mir Freude auf, wenn in Straßenzügen, bei denen früher einigermaßen problemlos Autos in beiden Richtungen fahren und sich begegnen konnten, Stehenbleiben und Warten angesagt ist, weil der Lenker/die Lenkerin die Dimensionen des eigenen Fahrzeuges noch nicht richtig einschätzen kann bzw. tatsächlich an der Überbreite des eigenen Fahrzeuges scheitert – so viel materielle Substanz für so wenig Mensch, eine ungeheure Verschwendung!
Erhöhte Treibstoffpreise sind auch Kostentreiber im Öffentlichen Verkehr, also dort, wo noch Fahrzeuge mit Verbrennermotoren unterwegs sind. Davon erfährt man beim Wehklagen über die hohen Spritpreise allerdings nichts. Übrigens wurde das Klimaticket Österreich seit Einführung 2021 um satte 27,9% teurer, somit knapp unter der Inflation, die mit 29,7% veranschlagt wird.
Also: wenn schon Treibstoffe verbilligt werden, um mit gewohnter Treffsicherheit einerseits zwar jenen unter die Arme zu greifen, die sich nicht nur aufs Auto angewiesen fühlen, sondern de facto aufs Auto angewiesen sind, andererseits aber auch den armen SUV fahrenden Speckgürtelbewohner*innen beizustehen, dann bitte auch beim Klimaticket Österreich und dort, wo die regionalen Klimatickets deutlich teurer wurden – siehe OÖ – Abstriche beim Preis machen.
wird noch ergänzt/korrigiert, ek, 29.3.
70 Jahre OÖ. Seniorenbund – Obmann Dr. Josef Pühringer
In der Sendereihe Lust aufs Alter gehe ich diesmal der Frage nach , warum es für Menschen mit 60 + interessant und gut sein kann sich einer Gemeinschaft wie dem Seniorenbund anzuschließen.
LH.a.D. Dr. Josef Pühringer ist seit 9 Jahren Obmann des oberösterreichischen Seniorenbundes und spricht über über die zentralen Aufgaben wie Interessensvertretung, Information und Beratung sowie Angebote schaffen für Gemeinschaft.
Wir sprechen unter anderem über Wohnformen des Alters, das Ehrenamt als tragende Säule und Spezialangebote wie Sprechtage für Pensionsanwärter , um sich auf eine neue Lebenswelt vorzubereiten .
Wir lüften ein Geheimnis ums Altwerden und Dr. Pühringer spricht auch über seinen persönlichen Umgang mit dem Altwerden.
Musikalisch begleitet uns Frank Sinatra mit Liedern aus der CD New York,New York und CD Ultimate Sinatra.
Hinweis: Um unterschiedliche Lautstärken und Rauschen beim Interview ausserhalb des Radio FRO Studios auszugleichen, wurde mit KI gestützter Tonbearbeitung die Aufnahme besser hörbar gemacht.
SK ADmira Linz: dem Nachwuchs verpflichtet
Fußball ist für uns kein Spiel – Fußball ist für uns Jugendarbeit! So steht es an der Werbebande auf der Mitte des Hauptfeldes des SK ADmira Linz geschrieben. Und dieser Satz beschreibt den Urfahraner Traditionsklub vielleicht so passend wie kein anderer.
Seit 1924 bestehend und damit einer der traditionsreichsten Linzer Fußballvereine – der SK ADmira Linz. Der Verein am Urfahraner Bachlberg hat sich nicht zuletzt durch einen selbst aufgetragenen Fokus auf Nachwuchsarbeit als eine DER Adressen im Land etabliert, wenn es um Jugendarbeit geht. Jugendarbeit, die weit über die Linzer Stadtgrenzen hinaus strahlt.
Zuallererst ein Disclaimer: so ganz voreingenommen sind wir nicht, wenn es um die ADmira geht. Habe ich doch selbst einen Gutteil meiner Kindheit und frühen Adoleszenz am Bachlberg verbringen dürfen. Die heutigen Hauptprotagonisten sind die Nachwuchsfußballer von früher. „Urgestein“ Marco Höglinger, seit Mitte der Achtziger mit kurzer Unterbrechung im Verein, ist der aktuelle Obmann des Vereins. Wolfgang Zeilinger ist als Nachwuchstrainer gestartet und ist in die Funktion des Nachwuchsleiters im letzten Sommer nachgefolgt. Eine Funktion, die bei der ADmira vielleicht noch viel essenzieller ist als anderswo. Beide sind zu Gast in der neuesten Episode von „Das magische Dreieck“.
Was die ADmira auszeichnet, ist für einen städtischen Verein nicht selbstverständlich: die familiäre Atmosphäre am Sportplatz am Bachlberg. Hören anderorts Spieler auf, sind sie oft weg. Hier stehen ehemalige Aktive und deren Eltern auch danach noch hinter der Ausschank, an der Kassa oder anderorts am vielleicht idyllischten Sportplatz der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Oder renovieren die Anlage und sinnieren in der Kantine über längst vergangene Zeiten. Wenn sie nicht selbst noch bei den „30+“ und den „40+“ aktiv sind und dem runden Leder nachjagen. Was „am Land“ vielleicht selbstverständlich wäre (und auch dort nicht für garantiert anzunehmen ist), ist bei der ADmira auch in der Stadt Realität.
Sportlich ging es bei der ADmira, in den 90er und 2000er Jahren eher weiter unten im Unterhaus, in den letzten eineinhalb Jahrzehnten bergauf. Mit einer „goldenen“ Generation gelang Anfang der 2010er fast der Durchmarsch von der 1. Klasse in die OÖ-Liga. Knapp gescheitert war man aber danach ein Stammgast in der Landesliga Ost. Bis zur letzten Saison, als der bittere Abstieg und damit der Gang in die Bezirksliga angetreten werden musste. Was bei anderen Vereinen zu Panik und Wir-werfen-unser-Konzept-über-den Haufen führen würde, hat die ADmira nur bestärkt. Abgänge wurden großteils aus dem Nachwuchs nachbesetzt, der Trainer kam von den eigenen Juniors (der „Reservemannschaft“), der Weg mit eigener Nachwuchsarbeit wird gnadenlos weitergegangen.
Was Anfang der 2000er unter dem legendären Obmann Heinz Nagl begann, findet auch 25 Jahre später seine Fortsetzung. AD – Anders Denken wurde damals als Devise mit Hauptfokus Nachwuchs ausgegeben, und bis heute beibehalten. Eine Tatsache, die man den Verantwortlichen auch heute noch jederzeit abnimmt. Sportlich will man natürlich zurück in die Landesliga – aber immer mit Fokus auf die sogenannte AD-DNA. Ein Verein, der seine DNA bewahrt hat, aber auch das Thema „Generationenwechsel“ hingekriegt hat. Viel Spaß beim Reinhören in die aktuelle Sendung!
Tornados Linz: Hockey für alle!
Amateurhockey mit Ambition: seit 1997 stehen die Tornados Linz für Kontinuität auf und abseits des Eises. Samt eigenem Ligabetrieb und Einsteigerfreundlichkeit ein gelungenes, niederschwelliger Konzept für den Kufensport.
Jaja, wir geben es ja zu: wir sind neben König Fußball auch dem Eishockey verfallen. Die Palette an Vereinen in der Landeshauptstadt Linz ist eine breite: von den Profis der Black Wings über die Damen der Ice Cats über den oberösterreichischen Landesmeister Grizzlies Lin. Bis hin zum Amateur- und Breitensport: den Tornados Linz. Grund genug also, auch diesem Verein einen Besuch abzustatten. Obmann Christoph Affenzeller, der sportliche Leiter Ulrich Holzer und Media-Verantwortlicher Bernd Sommavilla haben uns eine dreiviertel Stunde Rede und Antwort gestanden.
Seit 1997 sind die Tornados Anlaufstelle für Hobbyspieler – und auch für all jene, die es noch werden wollen. Vom blutigen Anfängertraining bis hin zur ambitionierten Hockeygröße im Amateurberich ist jeder und jede gerne gesehen. Auch wenn die Tornados, wie sie uns in der aktuellen Episode von „Das magische Dreieck“ erzählten, fast „zu schnell wachsen“. Und hauptsächlich infrastrukturell und hier vor allem was die Eiszeiten betrifft langsam an ihre Grenzen stoßen. Kein Wunder, denn neben der „ersten“ Mannschaft und den Anfängern organisieren die Tornados auch ihr Ligensystem selbst.
Die THL, die Tornados Hockey Liga, fungiert hier quasi als das Prunkstück. Die Amateureishockeyliga richtet sich an Fortgeschrittene und spielt auch mit Full-Body-Kontakt, im Amateurbereich nicht selbstverständlich. Sechs Teams umfasst die Liga, die sich alljährlich um die und in den Playoffs matchen. Zusätzlich als Übergang haben die Tornados noch den THC-Cup geschaffen. Ein Cup, wo es nicht nur dem Namen nach wohl etwas gemütlicher zugeht – er soll als Übergang vom Anfänger zum doch höheren Niveau der „eigentlichen Liga fungieren.
Außerdem gibt es im Rahmen der Aktivitäten der Tornados Linz noch den Stahlpokal. Eine dreitägige Veranstaltung, zu der fast zweihundert Aktive aus ganz Europa anreisen. Heuer von 10. bis zum zwölften April ist die Linzer Eisarena wieder Austragungsort. Ideal also vielleicht für all jene, die beim Marathon heuer keinen Startplatz mehr ergattern konnten.
Man sieht also: die Hockey-Community in Linz ist eine in den letzten Jahren nicht nur im Profibereich eine gewachsene. Übrigens: die Episoden mit Black Wings-Headcoach Phil Lukas, den Ice Cats und den Grizzlies Linz könnt ihr natürlich gerne nachhören (hier zu den gesammelten Artikeln). Außerdem sind die Tornados, wie wir erfahren durften, auch so nicht ganz unleiwande Leute – ein Vorbeischauen und Reinhören in die aktuellste Episode zahlt sich aus!
Weltempfänger: Das Erbe der Proteste
Das Erbe der Proteste – wenn linke Bewegungen an die Regierung kommen
Vor sechs Jahren gab es viele Prosteste in Südamerika. Alleine in Chile und Kolumbien protestierten um das Jahr 2020 Millionen von Menschen gegen die rechten Regierungen. Danach kamen linke Präsidenten und Kandidaten aus den Protestbewegungen an die Regierung. Was denken Aktivist*innen aus dieser Zeit heute? Der Nachrichtenpool Lateinamerika sprach für den Podcast „Ohren auf Lateinamerika“ mit dem Fotografen Jahfrann Arango und dem Umweltaktivisten Rodrigo Mundaca. Sie erzählen, was für sie der Marsch durch die Institutionen bedeutet und wo die Linke in beiden Ländern derzeit steht. Die Politikwissenschaftlerin Bettina Schorr ordnet die Erzählungen ein.
Moderation und Reportage: Malte Seiwerth, Anna-Lena Hartung, Johanna Fuchs und Daniela Correa
Voice Over: John M. Shorack, Jara Frey-Schaber und Tininiska Zanger Montoya
Pelzfarmen in Europa
Mäntel mit Pelzeinsatz vor allem an Kapuzen sind allerorts bekannt. Teilweise sind diese Pelze synthetisch, teilweise aber auch mit Echtpelz von Tieren. In einigen Ländern in Europa sind Pelzfarmen, die solche Pelze herstellen, verboten. Trotzdem gibt es noch Echtpelz aus Europa. Über die Haltungsbedingungen in den Pelzfarmen und die Chance auf ein europaweites Verbot hat sich Radio Corax mit Lisa Wilhelm von der Tierschutzorganisation Aninova unterhalten.
Altersverifikation bei Social Media
Social-Media-Verbote werden gerade in vielen Ländern diskutiert, es gibt aber auch viel Kritik an einem Verbot. Auch Österreich plant ein Social‑Media‑Alterslimit und arbeitet an Umsetzungsvorschlägen. In Deutschland wurde beim Bundesparteitag der CDU ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre beschlossen. Wie die Umsetzung von so einem Verbot aussieht und wann es kommen könnte, ist dabei noch offen. Um einige dieser Fragen zu klären sprach Radio Corax mit Khaleesi. Sie ist Sprecherin vom Chaos Computer Club (CCC) in Deutschland. Der CCC ist ein deutscher Verein, der sich seit den 1980er Jahren für Informationsfreiheit, Sicherheit und Bürger*innen-Rechte im digitalen Raum einsetzt. Er organisiert Konferenzen, veröffentlicht Sicherheitsforschungen und betreibt Aufklärung zu digitalen Risiken und demokratischen Fragestellungen.
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah
DSBB #174
In der 174. Sendung mit besonderen Bedürfnissen durften wir Martin Reidinger bei uns im Studio begrüßen.
1. WAHRE VERÄNDERUNG – Wenn aus Werden Sein wird
Was ist wahre Veränderung wirklich?
Geht es darum, besser zu werden und das Außen zu verändern –
oder darum, dich selbst zu erkennen?
Wahre Veränderung beginnt nicht im Außen, im Lebensumstand.
Sie beginnt mit Bewusstsein – durch dich.
Solange wir uns mit dem Äußeren identifizieren, bleiben wir in alten bekannten unbewussten Mustern gefangen.
Getrieben von Prägungen, die wir nie wirklich hinterfragt haben.
Erst im tiefen Verstehen dessen, wer du wirklich bist,
löst sich das Alte – und Veränderung geschieht.
Nicht als Ziel.
Sondern als Bewusstseinswandel zu dem was DU BIST.
Nicht mehr etwas werden wollen –
sondern bewusst das sein, was du wirklich bist: das Leben selbst.
Darin liegt wahrer Frieden.
So endet der Widerspruch, im Namen des Friedens weiter aufzurüsten.
Bewusstseinssendung mit WERICH
Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten.
Abstiegsgespensterjäger im Einsatz
Michael Köllner hat im Dezember 25 beim V im Donaupark als Headcoach angeheuert. Andi Gahleitner, der kurzfristig als Interimstrainer eingesprungen ist, betreut das Team seit der Bundesliga-Aufstiegssaison 2022. Was die beiden in ihrer Spielphilosophie verbindet, welchen Zugang sie zu ihrem Beruf haben und wie sie versuchen werden, das sportlich angeschlagene Schiff in ruhige Gewässer zu manövrieren, werden sie uns heute live verraten.
Märzausgabe mit Streetwork Ebelsberg-Pichling
Wie ist es, in Ebelsberg aufzuwachsen? Zwei junge Erwachsene erzählen im Gespräch über ihre Erfahrungen im Stadtteil, über Wünsche und Herausforderungen. Außerdem geht es um die Bedeutung von Streetwork und persönliche Wege in Ausbildung und Beruf.
Weltempfänger: Kehrseite glänzenden Goldes
Glänzendes Gold – die Kehrseite
Ein Ehering aus Gold steht für ungefähr 12 Tonnen Giftmüll. Kevin Kaisig vom Nord-Süd-Forum München führte mit Heinz Schulze von der Informationsstelle Peru ein Interview. Sie sprechen über den Goldabbau und seine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt am Beispiel der Andenregion in Peru. Sie beleuchten das Goldvorkommen in den Alpen und warum die Eigenschaften von Gold eine Wiederverwertung so attraktiv machen. Interessant ist natürlich auch, ob sich die Herkunft von Gold in Europa rückverfolgen lässt. Und ob eine Rückverfolgbarkeit das Konsumverhalten beeinflussen würde. Gemeinsam beleuchten sie die Kehrseite des glänzenden Goldes.
Prozess gegen indigene Menschenrechtsaktivistin
Am 12. Februar 2026 begann der Prozess gegen die indigene Menschenrechtsaktivistin Daria Egereva in Russland. Sie wurde am 17. Dezember 2025 festgenommen und sitzt seitdem in Haft. Ihr wird die Teilnahme an einer terroristischen Organisation vorgeworfen, für die ihr eine Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren droht. Als Vertreterin indigener Gemeinschaften beteiligte sich Daria Egereva an mehreren internationalen Klimakonferenzen. Zudem wirkte sie in Gremien der Vereinten Nationen mit, etwa im Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker sowie im Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten. Seit 2023 ist sie Ko-Vorsitzende des International Indigenous Peoples Forum on Climate Change und hat an der Ausarbeitung strukturierter Kooperationsmechanismen zwischen Staaten und indigenen Völkern im Rahmen der UN-Klimarahmenkonvention mitgewirkt. Radio Corax sprach darüber mit Sarah Reinke. Sie ist Geschäftsführerin – Menschenrechtsreferate bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. Am 12. März verlängerte das Gericht die Untersuchungshaft für Daria Egereva um weitere drei Monate.
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, catwalk
Sprachenvielfalt
Die Teilnehmer*innen des Audio-Basiskurses sprechen über Sprachen und persönliche Lebenserfahrungen.
Folge 11: Algorithmus my ass – ich programmier mich neu
Hast du auch manchmal das Gefühl, in einem inneren Autopilot-Modus zu stecken? Als wärst du programmiert auf alte Muster, Gedanken und Gefühle, die dir gar nicht mehr dienen? Dann ist das hier deine Folge. Wir reden über den berühmten „Algorithmus“, aber nicht den auf Social Media, sondern den in deinem Kopf. Es geht um Freundschaften, Energie, Frequenzen, Grenzen setzen, Musik, Gedanken, Orte… kurz: um alles, was dich formt. Ich teile mit dir, wie ich umgeschaltet habe…raus aus dem Funkloch alter Gewohnheiten und rein in meine eigene Wahrheit. Mit einem Mix aus Tiefe, Humor, ehrlicher Selbstreflexion und (natürlich) einem Hauch Sarkasmus. Also… bist du bereit umzuschalten? Press Play – und let’s re-program together.
Menschenrechtsverteidigerinnen aus aller Welt
Anlässlich des Weltfrauentags konzentrieren wir uns auf Frauen, die aktiv für Menschnrechte arbeiten. Wir haben eine Menge Frauen recherchiert, die in den Letzten Jahren oder aktuell für Menschenrechte gekämpft haben… nicht nur für Frauenrechte, für Demokratie, für Minderheitenrechte, für Redefreiheit….
Dazu auch Lyrik, ausgewählt von Susanna Aistleitner. Sowie aktuelle Meldungen, eine Aktion des Monats und ein kleiner Veranstaltungstipp
Moderation, Technik und Inhalt: Sarah Walther
Feministischer Kampftag – Frauenhaus Linz
Sandra Promberger (Vorsitzende Frauenhaus Linz) und Michaela Mairhofer (Austronautin) reden am Feministischen Kampftag über die wertvolle Arbeit die in Frauenhäusern geleistet wird, wie man sich ans Frauenhaus wenden kann und was es für einen gemeinsamen feministischen Kampftag in diesen Zeiten braucht.
Links
In akuten Krisensituationen 24 Stunden an 7 Tagen die Woche erreichbar:
0732 606700
Für nicht akute Fragen:
E-Mail: office@frauenhaus-linz.at
Polskie Radio w Gornej Austrii – 15.03.2026
Nasza audycja zawiera różnorodne tematy i zagadnienia -mówimy o:
co dobrego możemy przekazać młodzieży
- nowe szanse każdego dnia
- dzisiejszym święcie piekarzy i cukierników
- przedwiośniu w przyrodzie i wierszu
- serwis informacyjny
Weltempfänger: Uganda – Kampf um Demokratie
ASKÖ Ebelsberg: positive Schlagzeilen
No Handicap – Inklusion für Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörigen
Heute bei „NO Handicap“ auf Radio FRO sprechen wir über eine Tagung für Angehörige von Menschen mit Beeinträchtigungen.
Ziel ist der Austausch, gegenseitige Unterstützung und mehr Aufmerksamkeit für das Thema Inklusion.
Zu Gast ist Frau Hackl von der Landesregierung Oberösterreich.
Falls Ihr gestern den 05.03.2026 die Sendung verpasst habt, wünschen Wir euch viel spaß beim reinhören.
Családi traumáink és mai döntéseink
Március 8. alkalmából a Radio FRO idei témája a „Rechte und Gerechtigkeit für alle” – vagyis „Jogok és igazságosság mindenkinek”. Ennek kapcsán a HungaroStudio vendége volt Dr. Tóth Erzsébet Fanni, Bécsben élő kutató, aki nemzetközileg elismert szakértője a transzgenerációs traumák, a kulturális antropológia és az emlékezetkutatás területének.
Dr. Tóth Erzsébet Fanni munkájában a tudomány és a személyes történetek találkoznak. Kutatóként és történetmesélőként abban hisz, hogy a kutatás akkor válik igazán jelentőssé, amikor életeket, emlékeket és kapcsolatokat képes átalakítani. Munkájával hidat épít az akadémiai kutatás és a mindennapi megértés között, és összetett kérdéseket tesz hozzáférhetővé minisztériumok, tantermek és a nyilvánosság számára egyaránt.
A HungaroStudioban folytatott beszélgetés során többek között arról kérdeztük Dr. Tóth Erzsébet Fannit, hogy közel húszéves kutatói munkája során mikor vált számára világossá: a deportálások és a kényszermunka történetei nem csupán történelmi események, hanem generációkon átívelő tapasztalatok is. Szó esett arról is, milyen mintázatok jelennek meg a többgenerációs hallgatásban, és hogyan él tovább a „kimondatlan múlt” a családok mindennapjaiban.
Beszélgettünk arról, hogy a családi emlékezet továbbadásában milyen különbségek figyelhetők meg a nők és a férfiak szerepe között, valamint arról is, hogy a túlélők történetei miként segíthetnek felismerni a jelenkori jogsértések korai jeleit.
A március 8-i nemzetközi nőnaphoz kapcsolódva kitértünk arra is, milyen sajátos felelőssége lehet a női emlékezetnek és narratíváknak a történelmi traumák feldolgozásában, és hogy a trauma- és emlékezetkutatás milyen módon járulhat hozzá a nők jogairól szóló globális párbeszédhez.
Végül az intergenerációs felelősségről és a cselekvés lehetőségeiről is szó esett: mit jelent ma a „Rechte und Gerechtigkeit für alle”, és hogyan válhat az emlékezetből aktív jogvédő attitűd a mai társadalmakban.
Linkek:
Dr. Tóth Erzsébet Fanni weboldala: https://www.totherzsebetfanni.com/hu
BeszÉLJ! Hogyan tárjuk fel a családi múltat c. könyve a Nyitott Akadémiánál
Két publikációja (angol nyelven):