Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Gesellschaft)
Es ist heiß in Linz…
…und manche werden daher nicht alt In Linz.
Manchen Menschen wird die Hitze so zusetzen, dass sie früher ins ausgedörrte Gras beißen. Mein Zynismus ist Schutzschild und Anklage zugleich:
Linz braucht keinen Westringtunnel. Sondern ein massives Straßen- und Parkplätzeentsiegelungs-programm. Und nicht noch mehr fahrende und vor allem auch stehende Blechkutschen, die in Kombination mit den Straßenbelägen die Hitze maßgeblich verstärken.
Auch die Wärmeabgabe der Motoren, die die Klimaanlagen der Fahrzeuge funktionieren lassen, trägt dazu bei, die Temperaturen noch weiter nach oben zu treiben.
Im Zusammenhang mit der hitzeverstärkenden Nutzung von Autos paradox ist es, wenn die ÖBB als „größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs“ raten, in den Tagen extremer Hitze auf Bahnfahrten so weit als möglich zu verzichten – gut, wer einmal schon den Komfort einer ausgefallenen Klimaanlage in einem älteren Schnellzugwagen bei hohen Außentemperaturen erlebt hat, wird gut daran tun, sich zu wappnen und ggf. einen zusätzlichen Umstieg in Kauf nehmen, um mit relativ sicher besser gekühlten Zügen unterwegs zu sein.
Darüber hinaus ist es ja auch zweckmäßig, die Fahrgäste auf etwaige Unannahmlichkeiten wie hitzebedingte Gleisverwerfungen und Verspätungen vorzubereiten. Aber die Leute abzuschrecken, mit der Bahn zu fahren, anstatt ihnen zu sagen: Wir tun unser Möglichstes, dass Sie gut ankommen, wir sorgen dafür, dass möglichst viele ihr Auto stehen lassen können, weil Autofahrten die Hitze noch antreiben, ist – ganz dick unterstrichen – paradox.
Meine Reaktion auf Werbung für BMW im Wiener Hauptbahnhof einschließlich unangenehmer Erlebnisse auf Reisen, in einem lahmgelegten Bahnhof (St. Pölten, 30.5. mit ziemlich mangelhafter Kommunikation) und Problemen im Betrieb der seit 14.6. verkehrenden EC-Zugpaare Wien Hbf – München Hbf, seit 15.6. über Simbach/Inn und Mühldorf.
Dass die Sendereihe Wegstrecken mit dieser Folge bereits 400 Sendungen alt wird, wird und das erschüttert mich nicht mehr, keine Sau hinter dem ungeheizten Ofen hervorlocken, keine Waschbärin dazu bewegen, sich von Mülltonnen fern zu halten, keinen Hund dazu bringen, sich die Pfotenballen auf erhitztem Asphalt zu verbrennen und keine Möve veranlassen, sich eine angenehmere Stimme zuzulegen.
(Seitens Radio FRO gab es gestern ein Gratulations-Mail und auch Robert Mayr war schon am Montag aufmerksam, merci.)
Weiters zu hören Reise- und Fahrtberichte u.a. aus Haiding sowie Informationen über das etwas eingeschränkte Angebot auf der Westbahnstrecke.
Einschätzungen von Sparmaßnahmen beim Ausbau der Bahn-Infrastruktur haben auch noch Platz gefunden, gegen Ende der Sendung.
Ebenso Neuigkeiten von der Granitbahn Passau – Hauzenberg, der Gleichenberger Bahn Feldbach – Bad Gleichenberg und ein nachträglich eingefügter Hinweis auf Nostalgietage auf der Linzer Lokalbahn und den Strecken Lambach – Vorchdorf-Eggenberg und der Traunseetram.
Peter Baalmann informierte darüber, dass zwischen Ceský Krumlov-Vyšší Brod-Bad Leonfelden ab 4.7. wieder eine Busverbindung an Wochenenden und tschechischen Feiertagen angeboten wird.
Und ganz am Beginn der Sendung eine kurze Geschichte ums Radfahren im ärgsten Regen und das deutsche Fußballteam der Männer.
Erich Klinger, 01.07.
Anna Gandler: Auf eigenen Pfaden
Sie ist nach dem Rücktritt von Lisa Hauser aktuell Österreichs stärkste Biathlethin: Anna Gandler. Ab der kommenden Saison ist die Tirolerin auf Solopfaden unterwegs – und bei uns in der aktuellsten Ausgabe von Das magische Dreieck im Interview zu Gast.
Silber bei den Junioren 2017, dazu Junioren-Weltmeisterin im Jahr 2020 in Lenzerheide. Und nun auch fixer Bestandteil im hochkompetitiven Umfeld des Biathlon-Weltcup: Anna Gandler. Die gebürtige Tirolerin konnte bereits früh aufzeigen, dass sie im Biathlon für Erfolge sorgen möchte.
Das Langlaufen wurde ihr in die Wiege gelegt – Vater Markus Gandler war Teil der (in Österreich legendären) Langlaufstaffel, die 1998 in der Ramsau sensationell Gold gewonnen hat. Klar also, dass auch Anna sportlich aufgewachsen ist – und wenn dann noch Kontakte zu Biathlon-Schießständen bestehen, war der Weg in den Leistungssport quasi vorprogrammiert.
Leistungssport – ein Weg, der neben der Sehnsucht nach Erfolg auch Entbehrungen mit sich bringt. Für Anna Gandler war aber schnell klar, dass sie diesen Weg gehen möchte. Ein Weg, den sie uns im Gespräch zu unserer neuesten Folge von Das Magische Dreieck näher erläutert hat. Neben dem klaren Fokus, auch eine Ausbildung in der sprichwörtlichen Tasche zu haben, ist Anna Gandler im Biathlon mittlerweile im Weltcup angekommen. Ein Umfeld mit hochqualtiativer Konkurrenz. Ein Sport, wo man immer auf der gesundheitlichen Höhe sein muss, um dort auch bestehen zu können. Etwas, das Anna Gandler nicht immer gelungen ist. Gesundheitliche Probleme und Infekte ließen sie in vergangenen Saisonen zurückfallen. Gepaart mit der Tatsache, dass der Übergang vom Junioren-Bereich über die zweithöchste Leistungsstufe IBU-Cup bis hin zum Weltcup per se schon alles andere als einfach ist. Als Gesamt-34. der vergangenen Saison hat sie sich aber auch natürlich noch höhere Ziele gesetzt.
Ziele, die sie von nun an außerhalb des ÖSV verfolgen möchte. Auf eigenen Pfaden will sie an vergangene Erfolge anknüpfen und den Abstand zur absoluten Weltspitze weiter verringern. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie mittlerweile nach Frankreich verlegt – ihr Partner Emilien Claude ist ebenfalls im Biathlon aktiv. Veränderte Strukturen bewegten sie, wie sie sagte, dazu, den Schritt zu wagen und auf eigene Faust weiterzumachen. Etwas, was unter anderem auch Lisa Hauser oder die Alpin-Kollegen Franziska Gritsch und Marcel Hirscher bereits in der Vergangenheit getan hatten. Aber auch die Zeit nach der Karriere hat Anna Gandler bereits im Fokus. Viel Spaß beim Reinhören in die neueste Ausgabe von Das magische Dreieck!
Weltempfänger: Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Am 5. Mai findet jedes Jahr der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, und an diesem Tag lud Timo Möller von RadioZ Markus Pogadl und die Vertrauenspersonen Felix und Barbara ins Studio ein. Dabei sprach Timo mit ihnen nicht nur über die Arbeit als Werkstattrat und Vertrauenspersonen, sondern auch darüber, wie wichtig Werkstatträte sind. Markus ist Werkstattrat bei der Lebenshilfe Forchheim, außerdem ist er Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Bayern e.V. (LAG), und gemeinsam thematisierten sie auch eine faire Bezahlung für die Beschäftigten.
Hitze im Land
Viele Städte und Orte in Europa erleben wie in Österreich momentan eine extreme Hitzewelle. In Deutschland gilt beispielsweise Freiburg als besonders hitzebelastet. Die Stadt zählt zu den sonnenreichsten und wärmsten Städten der Republik. Doch es gibt Lösungen, denn sie sieht sich zugleich als Vorreiterin bei der Klimaanpassung. Doch wie gut schützt Freiburg wirklich, und das vor allem jene, die am stärksten gefährdet sind: obdachlose Menschen, Ältere und Menschen in beengten Wohnungen? RDL sprach darüber mit Harald Schaich , dem stellvertretenden Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg. Auch Linz erlebt eine ungewöhnliche Hitzewelle, als Reaktion öffnete die Stadt bereits frühzeitig einige Coole Orte. Das sind speziell eingerichtete Räume im Innenraum, die allen, die Schutz vor Hitze suchen, offen stehen. Alle Orte und deren Öffnungszeiten finden sich auf www.cooleslinz.at. Hitzetipps und wertvolle Hinweise zum Umgang mit Hitze finden sich auf der Website der Stadt Linz, zu dem kann über den Linzer Hitzeschutzplan nachgelesen werden.
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, water song
Radiabled: Studio Enns & Radiabled: Urlaub für alle! „Geht nicht, gibt’s...
„Geht nicht, gibt’s nicht“ – Inklusion auf Reisen und in der Gemeinschaft
Heute Abend um 19:00 Uhr live auf Sendung!
Die Philosophie: Geht nicht, gibt’s nicht!
In unserer heutigen Gesellschaft wird viel über Inklusion gesprochen, aber wir wollen sie leben. Wir sind der festen Überzeugung, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Ob es das Wandern in den Alpen mit einem speziellen Rollstuhl ist, das Tauchen im Meer mit professioneller Begleitung oder der Städtetrip, der dank barrierefreier Infrastruktur zum Genuss wird – das Motto lautet: „Man muss nur wissen wie.“
Es geht nicht nur darum, Hindernisse physisch zu überwinden. Es geht vor allem um die Gemeinschaft. Wir sprechen heute über Aktivitäten, die Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam erleben. Denn Inklusion bedeutet nicht, dass es ein „Spezialprogramm“ für eine Gruppe gibt, sondern dass wir den Weg gemeinsam gehen. Eine echte Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass jeder seine Stärken einbringt und man sich gegenseitig unterstützt, wo es nötig ist.
Vielfalt erleben: Aktivitäten ohne Grenzen
In der heutigen Sendung beleuchten wir die gesamte Palette der Möglichkeiten. Wir schauen uns an, wie moderne Technik und kreative Organisation den Weg ebnen. Wir sprechen über:
- Barrierefreies Reisen: Von der Buchung bis zur Ankunft. Worauf muss man achten? Welche Plattformen helfen bei der Suche nach rollstuhlgerechten Unterkünften?
- Sport und Action: Ob Handbike-Touren, inklusives Segeln oder Para-Skiing – Sport verbindet und kennt keine Behinderung, nur unterschiedliche Herangehensweisen.
- Kultur und Natur: Wie Nationalparks und Museen weltweit daran arbeiten, für alle Sinne erlebbar zu sein.
- Die Kraft der Gemeinschaft: Warum inklusive Reisegruppen oft die intensivsten und glücklichsten Erlebnisse teilen.
Wir blicken dabei auch zurück auf unsere Beiträge zur Integra 2026. Dort wird deutlich, dass Innovationen in der Hilfsmitteltechnik direkt dazu beitragen, dass „Urlaub für alle“ keine Utopie mehr ist, sondern gelebte Realität. Wer die letzten Sendungen verpasst hat, kann sich unter den untenstehenden Links noch einmal ein Bild davon machen, wie wichtig die Vernetzung in diesem Bereich ist.
Wissen ist der Schlüssel
Oft scheitern Pläne nicht am Willen, sondern an der fehlenden Information. „Wie komme ich in den Zug?“, „Gibt es vor Ort eine barrierefreie Toilette?“, „Kann ich meine Assistenz mitnehmen?“ – all diese Fragen klären wir. Wir wollen Mut machen, Neues auszuprobieren. Denn wenn man weiß, wie man es angeht, schrumpfen die Barrieren im Kopf und auf dem Weg.
Studio Enns versteht sich hierbei als Brücke. Wir liefern die Informationen, die Geschichten und die Inspiration. In Zusammenarbeit mit Radio FRO und dem Format Radiabled geben wir der Inklusion eine Stimme, die man nicht überhören kann.
Einschalten und Mitmachen
Seien Sie heute Abend dabei, wenn wir ab 19 Uhr die Radiowellen füllen. Wir laden Sie ein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Hören Sie rein, informieren Sie sich und lassen Sie sich anstecken von der Abenteuerlust, die keinen Unterschied zwischen „mit“ oder „ohne“ Beeinträchtigung macht.
Hier sind alle wichtigen Anlaufstellen für Sie zusammengefasst:
Homepage: studioenns.eu
Internetradio hören: studioenns.eu/live oder streamzentrale
Archiv & Blog: Infopage oder Archiv
Partner & Radio FRO:
Radio FRO Webseite: www.fro.at
Livestream: fro.at/livestream
Radiabled Projekt: fro.at/radiabled
Rückblick auf vergangene Themen:
Integra 2026: Beiträge zur Messe
Nachhören auf CBA: Sendung 776876 & Sendung 775470
Wir freuen uns auf eine spannende Sendung, tolle Musik und inspirierende Gedanken zum Thema Urlaub, Gemeinschaft und das Überwinden von Grenzen. Denn eines ist sicher: Gemeinsam geht alles!
Highlights aus dem Archiv: Wasser ohne Barrieren & unsere Radio-Stars
Erinnerungen an großartige Momente und ein Ausblick auf die heutige Verstärkung!
Schwimmen: Vom Kurs zum HochleistungssportZwei unserer absoluten Lieblingssendungen zeigen, dass das nasse Element für jeden zugänglich ist:
- Schwimmkurse für alle: In der Sendung CBA 758303 zeigen wir, wie Menschen mit Behinderung die Freude am Wasser entdecken und Barrieren im Kopf (und im Becken) abbauen.
- Hochleistung im Wasser: Dass Inklusion auch im Profisport funktioniert, hört ihr in CBA 760508. Hier geht es um Disziplin, Training und die beeindruckenden Erfolge im Hochleistungsschwimmsport.
Unsere Stimmen: Live & MobilWas wäre Studio Enns ohne unsere Power-Frauen? Heute Abend wird es besonders spannend:
Radiosupermaus ist heute mit dabei! Ob sie es direkt ins Studio schafft oder – ganz flexibel und modern – per Handy live zugeschaltet wird: Ihre Expertise und gute Laune sind garantiert. Sie ist ein fester Bestandteil unserer Radio-Familie.
Auch silkimilki hat die Sendungen über Jahre geprägt. Ihre Beiträge sind legendär und immer einen Klick wert!
Die großen Archive – Alle Sendungen auf einen Klick:
integra 2026
#Stimmlagen: Checkst du?
Der Hintergrund des Projekts
Das Projekt „Checkst du?“ wird vom Institut für Konfliktforschung durchgeführt. Ziel ist es, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen mit denen Jugendliche in Österreich konfrontiert sind, aufzugreifen und zu bearbeiten.
Ausgangspunkt des Projekts ist die Beobachtung, dass das Vertrauen vieler Jugendlicher in die Institutionen der repräsentativen Demokratie abnimmt. Gleichzeitig zeigt sich eine steigende Zustimmung zu extremistischen und menschenfeindlichen Ideologien, darunter Misogynie, Antifeminismus und Rassismus.
In den letzten Jahren haben sich Radikalisierungsprozesse und -wege unter anderem durch soziale Medien stark verändert. Im Rahmen der Workshopreihe setzen sich die Jugendlichen daher selbst kritisch mit der Darstellung von Krisen und Krisennarrativen in medialen Diskursen auseinander. Sie lernen, Informationen zu hinterfragen, manipulative Inhalte zu erkennen und zu reflektieren. Um damit Medienkompetenzen und das demokratische Bewusstsein zu stärken.
Mediengestaltung der Jugendlichen
Neben der Auseinandersetzung mit den Krisennarrativen war auch Teil des Projekts, dass die Jugendlichen selbst unterschiedliche Medienformate zu Krisenthemen produzieren sollten. Hierunter fallen insbesondere Podcasts und TikTok-Videos.
Die Jugendlichen identifizierten eigenständig Krisen, wie Gewalt gegen Frauen, Kriege, Hunger, Armut und Teuerung, um sich anschließend selbständig auf unterschiedlichen Medienplattformen zu informieren, um dann ein Video zu dem Thema zu erstellen. Außerdem wurden sie von Radio FRO als Expert*innen interviewt.
Als Beispiel sehen Sie hier eines der Videos zum Thema Teuerung:
@checkstdukrise „Wie viel kostet das?…Egal. Komm wir gehen, ist zu teuer hier.“ Wenn sich Leute das Essen nicht mehr leisten können, läuft etwas falsch. Was denkt ihr? #teuerung #essen
♬ Originalton – checkstdukrise – Checkst du?
Weltempfänger: Griff nach Gold
DSBB #177
In der 177. Sendung mit besonderen Bedürfnissen durften wir Astrid W. zu ihrer Person und ihrer Profession, der Sexualbegleitung interviewen.
Solidarität für Prosfygika
Die Geschichte von Prosfygika
Prosfygika ist der größte besetzte Häuserkomplex in Athen. Ursprünglich errichtet, für die griechischen Geflüchteten aus Kleinasien, in den 1930er Jahren, ist der Häuserblock heute ein Beispiel für solidarisches und gemeinschaftliches Wohnen für ganz Europa. Der Name des Blocks: Prosfygika (gr: Προσφυγικά) ist an seine ursprünglichen Bewohner*innen angelehnt. Übersetzt bedeutet dies nämlich so viel wie „Flüchtlingsbauten“. Nach und nach begannen die Geflüchteten, in die Wohnungen zu ziehen und das Viertel füllte sich mit Leben. Es handelte sich um Menschen, die aus Vertreibung kamen und eine ganz eigene Kultur mitbrachten. 1944 wurde der Prosfygika-Komplex, nur wenige Monate nach dem Ende der deutschen Besatzung, während der Schlacht um Athen (die sowohl den Beginn des griechischen Bürgerkriegs als auch des Kalten Krieges markierte), zum Schlachtfeld. Die Bewohner*innen führten gemeinsam mit Menschen aus der Umgebung Widerstandsaktionen sowohl gegen die griechischen Staatskräfte als auch gegen die neu eingetroffenen britischen Besatzungstruppen an. Das Gebiet wurde von diesen Streitkräften schwer bombardiert, und bis heute tragen die Gebäude noch immer die Spuren der Kugeln.
Im Laufe der Jahrzehnte drohte der Staat wiederholt mit dem Abriss dieses historischen Viertels. Es soll Pläne gegeben haben, dort ein Gerichtsgebäude und eine Shopping-Mall mit großem Parkplatz zu errichten. Ab den späten 90ern bis in die frühen 2000er bot die staatliche Immobiliengesellschaft den Bewohner*innen eine Geldsumme, damit jene die Wohnungen verlassen, manche nahmen dies an, andere weigerten sich nur, um dann der Gefahr gegenüber zu stehen, zwangsenteignet zu werden. Bis 2003 waren 177 Wohnungen in staatliches Eigentum übergegangen. Nur 51 Bewohner*innen hielten dem Druck stand, mit Unterstützung mehrerer Solidaritätsgruppen traten sie vor Gericht um ihren Wohnblock zu verteidigen. In zweiter gerichtlicher Instanz gewannen sie.
Die Situation heute
Heute steht die Gemeinschaft vor ihrer bislang größten Herausforderung: Die Regionalregierung von Attika plant eine umfassende Sanierung und Umnutzung der Gebäude. Bewohner und Unterstützer befürchten jedoch, dass dies zu einer Räumung und Verdrängung der aktuellen Einwohner führen würde. Die Gemeinschaft kritisiert insbesondere das Fehlen konkreter Umsiedlungs- und Wohnkonzepte für die Betroffenen. Seit Februar 2026 läuft ein Hungerstreik von Mitgliedern der Gemeinschaft gegen die Räumungspläne, der internationale Aufmerksamkeit erregt hat.
Gleichzeitig finden Solidaritätsaktionen in mehreren europäischen Städten statt, und Menschenrechtsorganisationen sowie verschiedene politische Akteure verfolgen die Entwicklungen aufmerksam. Auch in Österreich gibt es ein Solidaritätsnetzwerk für Prosfygika. Sie veranstalten immer wieder Events, um auf die Situation vor Ort aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Wir sprachen mit einer Person aus dem Netzwerk, Dimir. Er hat selbst einige Zeit als Geflüchteter dort gelebt und obwohl er heute seinen Lebensmittelpunkt in Wien hat, ist er regelmäßig in Athen und unterstützt die Gemeinschaft dort. Er erzählt von der Geschichte des Komplexes und davon, was es bedeuten würde, wenn die Regierung diesen räumt.
Quelle: https://sykaprosquat.noblogs.org/files/2025/08/BROCHURE-OF-THE-COMMUNITY-ENG.pdf
Weltempfänger: Haiti in der Krise
Radio Isidor – Kein Sommerfest
Das hier ist die erste Radiosendung, die von und mit Kindern und Jugendlichen aus St. Isidor gestaltet worden ist.
Wir haben uns fünf (5) Mal jeweils eineinhalb (1,5) Stunden getroffen. Wir haben Regeln fürs Miteinadner vereinbart, jedesmal gehört wie es jeder und jedem grad geht und dann miteinander Radio gemacht.Eigentlich war das unsere Vorbereitung, um am Sommerfest LIVE von der Festwiese zu senden. Das Wetter hat uns aber einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Und weil wir an den 5 Radiotagen ordentlich Material gesammelt haben, haben wir beschlossen das alles zu einer Sendung zusammen zufügen und trotzdem „on Air“ zu gehen.
Mit dabei waren: Amelie, Gabriel, Laura, Nicki, Sebastian, Viktoria.
An mehreren Tagen sind wir ausgezogen und haben Menschen, die in Isidor leben oder arbeiten befragt.
- Was sie hier machen?
- Wie sie hergekommen sind?
- Was sie so den ganzen Tag lang tun?
- Was ihnen hier gefällt? Ob sie zum Sommerfest kommen?
- Was sie den Kindern und Jugendlichen hier wünschen? …
An einem Tag haben wir Frau Krader, eine ehemalige Kiderdorfmutter befragt wie es früher hier so war.
Am letzen Tag die Feinarbeit:
- Amelie hat die Moderation vorbereitet und gesprochen.
- Viktoria und Gabriel waren für die Nachrichten verantwortlich
- Niki, Laura, Gabriel, Sebastian haben weitere Interviews gemacht.
Technisch und mental unterstützt haben: Joachim Schlupek und Roswitha Kröll
Im Rahmen des Freizeitpädagogik-Programm „Villa Kunterbunt“ St.Isidor
Links und Hinweise:
Eine Ortschaft stellt sich vor: St. Isidor
St. Isidor Kinderdorf heute – Caritas
St. Isidor ist 100 Jahre jung (2003/Kirchenzeitung)
Geschichte der Landes-Sonder-Schule I / heute Peter-Petersen-Landesschule, St. Isidor
Radio FRO als außerschulischer Lernort
Eine Gruppe junger Lehrer*innen der PH OÖ war bei Radio FRO zu Gast. Dabei lernten sie über die Möglichkeiten, Radio als außerschulischen Lernort zu nutzen. Alisa, Anna, Katja, Nick, Nina, Thomas und Xenja versuchten sich dann selbst gleich im Studio von Radio FRO. In Ihrer Sendung geht es um Suchtverhalten und Vandalismus im Schulalltag.
Exkursionsleitung: Katja Marso
Betreuung: David Winkler-Ebner
Frühpension für Alleinerziehende
Diesmal keine übliche Folge, sondern nur ein Text…
„Frühpension für Alleinerziehende – lächerlich? absurd? Ja, genau so absurd wie das Leben, das wir führen müssen.“
Ein Text über Schuldzuweisungen, Diskriminierung, Mental-Load, Care-Arbeit und das tägliche Überleben. Sarkastisch, ehrlich, wütend und mitten aus dem Leben von alleinerziehenden Müttern.
Lasst mir gern ein Kommentar da, was sind eure Erfahrungen dazu? Und bitte, teilt das Video gerne mit denen die es hören sollten.
Eure Kaltrina 
Spannende Berufe in Wilhering #10: Schriftstellerin Dominika Meindl
Papier: eine Reise von der Geschichte in die Zukunft
Schüler*innen der Mittelschule 2 in Wels haben sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Papier beschäftigt:
- Worauf haben die Menschen in der Steinzeit gezeichnet?
- Wie wurde Papyrus hergestellt?
- Wer hat das Papier erfunden und wie kam es nach Europa?
- Welche Rolle spielte der Buchdruck?
- Wird Papier in Zukunft von neuen Entwicklungen ersetzt?
Die Vielfalt des Seins – „Tücken in der Altenpflege“
Nach einer 3-jährigen Erfahrung mit dem Problem Pflege, habe ich mich dazu entschlossen eine Sendung darüber zu machen. Ich möchte damit einen Einblick geben, wie sich diese Dinge in der Realität abspielen könnten. Wir sind selbst ziemlich ahnungslos in diese Pflegesituation gestolpert. Ein Bericht wie dieser, hätte uns wahrscheinlich einige unrealistische Erwartungen erspart. Wir hatten viele Hürden, wir hatten aber auch oft große Hilfestellung und man muss alles, was irgend möglich ist, in Anspruch nehmen. Dabei möchte ich nochmal die Institution MAS ansprechen, ein gemeinnütziger Verein, der sich für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen engagiert. Gut ausgebildete Leute machen dort professionelle, auf die speziellen Bedürfnisse dieser Menschen abgestimmte Förderung. Man bekommt dort sehr einfühlsam Rat. Ich habe schon im August 2025 eine Sendung über diese Institution gemacht, ein Interview mit der Leiterin und einer professionellen Trainerin. Der Podcast ist unter https://cba.media/728732 zum Nachhören.
Weltempfänger: Präsidentschaftswahl Kolumbien
Wegstrecken tanzt aus der Reihe: Studiogespräch Salzburger S-Link
Auch in der ersten Juni-Sendung sowie in der Juli-Sendung wird es aus privaten Gründen (v.a. Wohnungssuche) jeweils Wiederholungen* ausgesuchter Sendungen geben. Die Wegstrecken Ausgabe 400 am 30. Juni werden jedoch gewohnter Weise live ausgestrahlt.
Vorab der Hinweis auf Änderungen im Bereich der Weststrecke ab 14. Juni 2026, bedingt durch Umleiterverkehre wegen Streckensperren der Deutschen Bahn, siehe:
In Kürze einige wesentliche Änderungen:
Der Fernverkehr Richtung Deutschland über Passau entfällt.
Als Ersatz werden drei EC-Zugpaare von Wien nach München und retour über Wels – Simbach – Mühldorf geführt
Zwei ICE-Zugpaare verkehren über Salzburg nach München.
Von München Hbf aus gibt es Zugverbindungen zu jenen Zielbahnhöfen, die sonst über Passau erreicht werden.
Die Züge der Linie REX 70 Linz – Attnang-Puchheim mit den Zielbahnhöfen Obertraun-Dachsteinhöhlen, Stainach-Irdning bzw. Selzthal verkehren nicht im Abschnitt Linz – Attnang-Puchheim vice versa.
Einzelne IC-Züge verkehren aus Richtung Wien kommend nur bis Wels bzw. fahren erst ab Wels Hbf Richtung Wien.
Inhaltsverzeichnis der Sendung vom 16. Juni 2026:
Bei der Volksbefragung zum Salzburger S-Link am 10. November 2024 sprach sich eine relativ knappe Mehrheit gegen das Projekt aus. Die Errichtung der Verlängerung der Salzburger Lokalbahn in Richtung Mirabell und weiter mit dem Innenstadttunnel als Herzstück eines möglichen künftigen Regionalstadtbahn-Netzes wurde abgesagt, auch der vom Verfassungsgerichtshof Anfang Jänner 2026 getroffene Entscheid, wonach die Volksbefragung aufgrund unklar formulierter Fragestellung rechtswidrig gewesen sei, änderte nichts daran.
https://salzburg.orf.at/stories/3336978/
In dieser Sendung werde ich die von mir am 8. März 2023 mit dem damaligen S-Link-Sprecher Robert Mosser und mit Erik Schnaitl für den Verein fairkehr geführte Studiodiskussion zum Salzburger S-Link nochmals on Air bringen, ein spannendes Zeitdokument, auch angesichts dessen, dass man in der Stadt Salzburg aktuell wieder einmal auf der Stelle tritt, was die nötige Reduktion des Kfz-Verkehrs anlangt.
Erik Schnaitl hat im Herbst 2025 den 18 Jahre tätigen und vieles in Bewegung bringenden Verein fairkehr aufgelöst – mit einer großen Abschlussaktion am 26. November, siehe hier
Robert Mosser ist wieder Pressesprecher der ÖBB für Salzburg.
Die Ankündigung der am 21. März 2023 ausgestrahlten Sendung:
S-Link-Salzburg – Herzstück Regionalstadtbahn-Netz, Endstation Mirabell oder vergrabenes Geld
Unterirdisch. Oberirdisch. Radikale Umgestaltung der Stadt- und Verkehrsräume.
(…… weiter im Text: siehe hier)
Erich Klinger, 7. Juni 2026
Spannende Berufe in Wilhering #8: Augenoptikermeister Andreas Feitzlmaier
Zu Gast ist Augenoptikermeister Andreas Feitzlmaier aus Wilhering. Seit 39 Jahren arbeitet er als Optiker und führt heute ein Fachgeschäft in Linz. Im Gespräch erzählt er, warum ihn dieser Beruf bis heute begeistert, wie die Ausbildung aussieht und worauf es ankommt, wenn man ein eigenes Geschäft führt.
Lara und Oskar sprechen mit ihm außerdem über die Bestimmung der Sehstärke, die Anpassung von Brillen und darüber, wie modernes Handwerk und Beratung im Alltag zusammenpassen.
Natürlich geht es auch um unsere Augengesundheit: Andreas Feitzlmaiergibt praktische Tipps für Eltern und Kinder, damit gutes Sehen möglichst lange erhalten bleibt.
„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.
https://www.optica.cc
Gedenkfeier Gunskirchen
Eindrücke vom Gedenken an die Befreiung des KZ-Außenlagers Gunskirchen vor 81 Jahren.
Mitten in einem Waldstück, „Hochholz“ genannt, auf dem heutigen Gemeindegebiet von Edt bei Lambach befand sich das KZ-Außenlager Gunskirchen. Überlebende bezeichneten es als die Hölle. Viele der Häftlinge waren ungarische Jüdinnen und Juden. Sie wurden von den Konzentrationslagern Mauthausen und Gusen auf Todesmärschen nach Gunskirchen getrieben. Tausende Menschen starben auf dem Weg dorthin. Jene, die das Lager erreichten fanden katastrophale Bedingungen vor. Sie waren mehr oder weniger sich selbst überlassen, wurden kaum versorgt, Krankheiten breiteten sich schnell aus. Nach Schätzungen waren 20.000 Menschen im KZ Gunskirchen interniert, 5.000 überlebten die Bedingungen nicht. Viele weitere starben nach der Befreiung an den Folgen ihrer Gefangenschaft.
Vor 81 Jahren, am 5. Mai 1945, befreiten Soldaten der 71. US‐Infanteriedivision das Lager.
Daran erinnert die jährliche Gedenkfeier, zu der die Gemeinden Gunskirchen und Edt bei Lambach gemeinsam mit der Welser Initiative gegen Faschismus einladen. Heuer fand sie am Samstag, 9. Mai 2026 statt.
Schüler*innen der Mittelschule Gunskirchen haben das Programm mitgestaltet. Sie setzten sich mit dem Thema „Täter*innen“ auseinander und berichteten, welche Gedanken sie nach einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, beschäftigten.
Das Mauthausen Komitee Österreich errichtet derzeit einen offiziellen Gedenkort am ehemaligen Lagergelände. Die Eröffnung findet am Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 Uhr statt.
Mehr Informationen:
Gedenkinitiative Gunskirchen-Edt: www.lager-gunskirchen.at
Informationen zum KZ-Außenlager Gunskirchen: www.mauthausen-guides.at
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Außerdem zu hören sind Ausschnitte vom „Fest der Freude“, das am 8. Mai 2026 am Wiener Heldenplatz stattfand.
Zum Weiterhören: ein Gespräch mit Zeitzeugin Lucy Waldstein
Weltempfänger: Situation in Mali
Wenn das Leben Flügel bekommt
In dieser Folge von „Der kraffftvolle Weg“ spricht Erika Krafft mit Larissa über einen Lebensweg voller Leidenschaft, Mut und Lebensfreude.
Schon als Kind träumte Larissa davon, Ballerina zu werden. Mit großer Disziplin und Hingabe verfolgte sie dieses Ziel und erlebte die faszinierende Welt des professionellen Tanzes. Später entschied sie sich für ihren zweiten großen Traum: den Beruf der Flugbegleiterin. Trotz Widerständen, wirtschaftlicher Krisen und unerwarteter Herausforderungen blieb sie ihrem Herzen treu und blickt heute auf mehr als drei Jahrzehnte in einem Beruf zurück, den sie noch immer liebt.
Offen erzählt Larissa von den Veränderungen in der Luftfahrtbranche, von steigendem Druck, gesellschaftlichem Wandel und den Anforderungen eines Berufs, der weit mehr bedeutet als Service über den Wolken. Gleichzeitig teilt sie, wie sie durch Sport, Yoga, Natur, Tanz und bewusste Regeneration ihre innere Balance bewahrt.
Das Gespräch führt tief in die Themen Selbstreflexion, Intuition und Authentizität. Larissa spricht darüber, wie wichtig es ist, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und gleichzeitig loszulassen, was außerhalb der eigenen Kontrolle liegt. Ihre Offenheit, ihre positive Ausstrahlung und ihre Fähigkeit, auch schwierigen Situationen etwas Gutes abzugewinnen, machen diese Episode besonders inspirierend.
Eine bewegende Begegnung über gelebte Träume, persönliche Entwicklung und die Frage, wie wir unseren ganz eigenen kraffftvollen Weg finden können.
Ein herzlicher Dank gilt Christine Högl für einige Takte aus ihrem Musikstück „Der Aufbruch“, die freundlicherweise mit ihrer Erlaubnis verwendet werden durften.
Polskie Radio w Gornej Austrii – 31.05.2026
W dzisiejszej audycji pt.“ Irlandzkie ciekawostki i Dzien Dziecka“ przedstawiamy Państwu wywiad z Emilią Krysztofiak oraz ciekawostki z okazji nadchodzącego Dnia Dziecka.
Nasza rozmówczyni jest irlandzką dziennikarką, pracująca w regionalnej telewizji MPC-TV, grupie medialnej stworzonej przez społeczność Midlands Polish Community z siedzibą w Irlandii. Emilia jest korespondentką w Dublinie, która wspiera integracje i rozwój kulturalny.
Przygotowaliśmy dla Państwa także ciekawostki związane z Dniem Dziecka w różnych zakątkach Europy.
Zapraszamy do odsłuchania audycji.
Tekst: Sylwia Szpak
Foto: Nikita Zychowska
Spannende Berufe in Wilhering #7: Laura Swoboda – Ruderathletin
Laura Swoboda lebt den Leistungssport: Als Berufsruderin startet sie für den österreichischen Ruderverband, den WSV Ottensheim und steht zugleich als Athletin im Dienst des Bundesheeres. In dieser Saison tritt sie erstmals im Weltcup der allgemeinen Klasse (Elite) an.
Zum Rudersport fand sie 2019 – angestoßen durch einen Lehrer. Mit 16 Jahren saß sie in Ottensheim erstmals im Boot. Nur wenige Jahre später folgte der internationale Durchbruch: Im vergangenen Jahr holte sie Silber bei den U23-Weltmeisterschaften. Über diesen Weg und ihre Erfahrungen spricht sie im Interview mit Lounis und Sophie.
Ihr Alltag ist intensiv: Laura trainiert täglich, oft sogar zweimal. Rudern, Radfahren und Krafttraining gehören fix zu ihrem Programm. Insgesamt absolviert sie rund 23 Trainingsstunden pro Woche, die je nach Trainingsplan unterschiedlich aufgeteilt sind. Das Training ist häufig hart und anstrengend – doch das gehört für sie genauso dazu wie in jedem anderen Beruf.
Im Gespräch gibt sie auch Einblicke in die Welt des Rudersports: Sie erklärt Bootsklassen, Ausrüstung und Trainingsabläufe. Vom Einer bis zum Achter reichen die möglichen Besetzungen. Ein „Zweier ohne“ etwa bezeichnet ein Boot mit zwei Ruderern, die jeweils ein Ruder führen – ohne Steuermann.
Der Blick ist bereits nach vorne gerichtet: Als nächste Ziele stehen der zweite Weltcup sowie die Weltmeisterschaft in Amsterdam an.
Was es braucht, um diesen Weg zu gehen, fasst Swoboda treffend zusammen: „Wenn man es wirklich will, geht es sich irgendwie aus.“ Entscheidend sei vor allem der Ehrgeiz – der Glaube an sich selbst, das Streben nach Verbesserung und die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben.
Spannende Berufe in Wilhering #6 Birgit und Bernhard Niedermayer – iSEE / Impact...
Bernhard ist Geschäftsführer, während Birgit als kaufmännische Generalistin tätig ist. Gemeinsam entwickeln sie ein Radar, das mithilfe eines Satelliten ins All geschickt wird, um fliegende Objekte zu lokalisieren und Weltraumschrott zu erkennen.
Da sie in einer sehr internationalen Branche arbeiten, sprechen sie viel Englisch und arbeiten mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen. Bernhard ist häufig auf Reisen und trifft dabei auch Astronauten wie beispielsweise Chris Hadfield.
Im Gespräch berichten Birgit und Bernhard von den Höhen und Tiefen ihres Berufs. Sie betonen, wie wichtig Energie, Durchhaltevermögen, Austausch untereinander, Risikobereitschaft sowie Freude und Begeisterung sind. Ihre Arbeit ist spannend und abwechslungsreich, da es ständig Neues zu entdecken gibt – besonders in einem Bereich des Weltalls, in dem noch so vieles unbekannt ist.
Im nächsten Jahr wird es besonders aufregend: Dann soll der Satellit mit ihrem Radar ins All gestartet werden.
Link: https://isee-space.ai/
Studio Enns @ FRO Archiv