Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Kultur)

Do. 25. Juni

Spuren der Wirklichkeit

Vor rund 200 Jahren gelang es dem Erfinder Joseph Nicéphore Niépce, den Blick aus seinem Arbeitszimmer dauerhaft auf einer beschichteten Zinnplatte zu fixieren. Dieses Ereignis gilt heute als eine der Geburtsstunden der Fotografie. Anlässlich dieses Jubiläums versammelt die Ausstellung Spuren der Wirklichkeit im Lentos Kunstmuseum Linz Werke unterschiedlicher Perioden aus den Sammlungen der Museen der Stadt Linz und richtet den Blick auf die vielfältigen künstlerischen, technischen und materiellen Dimensionen der Fotografie.

 

Jede Fotografie ist eine Art memento mori. Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen oder Dinge. Eben dadurch, dass sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Verfließen der Zeit.“ (Susan Sontag, In Platos Höhle, 1977)

 

„Fotografie war immer eng mit technischen Entwicklungen verbunden, gleichzeitig war sie von Beginn an ein künstlerisches Experimentierfeld. Das 200-jährige Jubiläum bietet Anlass, die Geschichte und Gegenwart des Mediums anhand der umfangreichen Sammlungsbestände der Museen der Stadt Linz zu betrachten und zugleich seine anhaltende Relevanz sichtbar zu machen“, so Hemma Schmutz, Direktorin des Lentos Kunstmuseum Linz.

„Die Ausstellung geht von der Frage aus, welche grundlegenden Bedingungen Fotografien, unabhängig von ihrer Entstehungszeit, miteinander verbinden. Historische und zeitgenössische Arbeiten werden nicht nur gegenübergestellt, sondern in einen offenen Dialog gebracht. Gerade in einer Gegenwart, in der digitale Bildproduktion das Verständnis von Fotografie zunehmend verändert, erscheint es notwendig, sich erneut mit den materiellen, technischen und referenziellen Grundlagen des Mediums auseinanderzusetzen“, so Kuratorin Sarah Jonas.

Die Ausstellung, kuratiert von Sarah Jonas, widmet sich in fünf Kapiteln – Der Apparat, Das Licht, Das Material, Die Referenz und Die Zeit – den zentralen Bedingungen fotografischer Bildproduktion. Gezeigt werden knapp 150 Exponate aus den Sammlungen der Museen der Stadt Linz, darunter historische und zeitgenössische Fotografien, Kameras und Fotogeräte, Fotogramme, Collagen und Installationen. Die Schau umfasst Arbeiten aus nahezu zwei Jahrhunderten Fotografie-Geschichte: Das früheste gezeigte Werk entstand um 1839, die jüngste Arbeit wurde 2025 realisiert.

 

Spuren der Wirklichkeit – zu sehen im Untergeschoß des Lentos Kunstmuseum ist noch bis 16. August zu sehen.   Fotocredits. Felix-Benedikt Sturm, Rainer Iglar.

Zum Beitrag im Archiv

Lentos/Nordico on air
34 Min.
Mi. 24. Juni

Monolog-Festival Landestheater Linz

8. – 12. Juli 2026 in der Linzer Innenstadt. Die Stadt ist die Bühne. Jeder Ort eine Stimme. Verlaufen ausdrücklich erlaubt!   Festivalzentrum ist der Hauptplatz 23 mit seinem Innenhof und dem Spezial-Programm während des gesamten Festivals: HP23 ist das Festivalzentrum im Herzen von Linz mit Theater – Lesungen – Karaoke – Theaterbrunch – Kinderlounge.   An mehr als 12 Orten und Schauplätzen verteilt sich das Monolog-Festival in der Stadt:   9. und 10. Juli: Altes Rathaus: Welche Droge passt zu mir? 10. und 11. Juli: Cafe Viele Leute: Wiener Liederabend. 9., 10. und 11. Juli: Galerie Hofkabinett: Die Politiker. 9. und 10. Juli: Kepler Salon: I sag gar nix – berühmte Szenen. 8., 10. und 11. Juli: Nordico: Kunst Blunzn. 9., 10. und 11. Juli: afo: Bin nebenan – Monologe für Zuhause. 8.-11. Juli: Gasthaus Alte Welt: Indien. 9., 11. und 12. Juli: Schiff Walross: Im Hafen brennt noch Licht. 10. und 11. Juli: Landesbibliothek Linz: Büchersucht 1 & 2. 10. und 11. Juli: Tresor Linz: Schachnovelle. 9.-11. Juli: Salzamt: All das Schöne. 10. Juli: Musiktheater: Zaide.   Der Kartenverkauf findet wie gewohnt über das Landestheater statt.   Stadt-Karte und Infos zum MONOLOG-FESTIVAL
Am 10. + 11. Juli um 19.00 Uhr findet zudem am HAUPTPLATZ beim LINZ LOGO das SONG BATTLE statt: Jeden Tag bitten die Battle-Hosts Sergio Langusto & Alexander Julian Meile zwei Ensemblemitglieder zum musikalischen Duell: große Balladen, peinliche Lieblingssongs, spontane Karaoke-Eskalationen und völlig unnötige Tanzmoves inklusive. Das Publikum entscheidet – Applaus, Jubel oder pure Bestechung durch Charme. Wer sammelt die meisten Siege? Wer scheitert glorreich? Und wer trägt am Ende tatsächlich die Krone des großen Songbattle-Contests? Eintritt frei!

Zum Beitrag im Archiv

Landestheater
31 Min.
Di. 30. Juni

damals

Die ländliche, bäuerliche Kultur von damals ist heute für viele Menschen, auch im ländlichen Raum, eine fremde Welt. Eine alte Bäuerin erzählt von den Bauernbräuchen, erinnert sich an den Alltag im Nationalsozialismus, an den zweiten Weltkrieg und an die Zeit vor dem Krieg. 

Gerahmt werden ihre Erinnerungen mit der Musik der Gruppe Broadlahn.

Zum Beitrag im Archiv

Kultur Spenden
30 Min.
Mo. 22. Juni

The Bleeding Edge mit Erin Harrington und Erinnerung an Edith Paule

aufgequirlt

Im Rahmen des Final Girls Berlin Brain Binge fanden vom 20. bis 21. Juni 2026 zahlreiche Talks zum Thema Horror statt. Einer davon war „The Bleeding Edge: Menstruation, Menses and Female-Led Horror“ von Dr. Erin Harrington, aus dem wir Ausschnitte senden (der Talk ist auf Englisch).

Harrington ist Senior Lecturer an der School of Humanities der University of Canterbury, Te Whare Wānanga o Waitaha, in Ōtautahi Christchurch, Aotearoa Neuseeland. Ihre Forschung beschäftigt sich mit Gender, Verkörperung und Horror-Medien. Sie ist Autorin des Buches Women, Monstrosity and Horror Film: Gynaehorror.

//////////////////

In dieser Sendung erinnern wir an Edith Paule, ehemaliges Vorstandsmitglied von FIFTITU% und zuletzt aktiv bei JAAPO.

Musik (c): Giselle DaMier (The Love Witch Soundtrack), Charlotte Dipanda und Nina Simone
Foto: Filmstill @Final Girls Berlin Brain Binge Zoom-Talk

Zum Beitrag im Archiv

52radiominuten
59 Min.
Di. 23. Juni

Kunstuni Rundgang 2026

Bei einer Führung durch den Standort der Kunstuni Linz in der Domgasse 1 hat Rektorin Brigitte Hütter den Rundgang vorgestellt. Diesmal früher im Juni, damit der Stress mit Auf- und Abbau der Arbeiten nicht ganz so groß ausfällt. Hütter spricht in ihrer Rede auch die geplanten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich an. Man wolle zwar mit der Regierung arbeiten, aber ohne genügend Budget lasse sich keine Hochschule führen. Frank Luis, Leiter der Abteilung Plastische Konzeption und Keramik, hat durch das Haus geführt. Er meint, dass das Besondere am Rundgang sei, dass man so gut sehen könne, woran die Studierenden arbeiten. In Geisteswissenschaften sei es schwieriger, Ergebnisse greifbar zu machen.

Viele Abteilungen haben den Studierenden selbst die Kuration der Austellungen überlassen. Dadurch sind auch einige multidisziplinäre Orte entstanden. In der Plastischen Konzeption wurden zum Beispiel Flächen mit Performances wie Lesungen bespielt, in der Bildhauerei wurde ein Film gedreht und in der klassischen Malerei wurde mit Siebdruck Datenschutzerklärungen künstlerisch verarbeitet.

Die neueste Studienrichtung der Kunstuni, Plastik und Environment, hat sich in den Abschlussarbeiten mit den Abholzungen im Bergschlösslpark und der Donau beschäftigt. Holz und Wasser sind jeweils Teil von Skulpturen.

Hier können Sie Fotos der Ausstellungen sehen: www.kunstuni-linz.at/universitaet/organisation/zentrale-verwaltung/kommunikation-pr/veranstaltungsrueckblick/rueckblick-rundgang-2026

Sendungsgestaltung: Aylin Yilmaz

Zum Beitrag im Archiv

Kunstuniversität Linz on Air
29 Min.
Di. 23. Juni

Talente nützen in jedem Alter !

Radio FRO Kollege Dipl. Ing. Herbert Weissengruber  aus Rottenegg im Mühlviertel macht es vor. Der 68-Jährige Informatiker geht mit offenem Herzen durchs Leben und macht was ihm Spass macht.

Der Zufall hilft ihm dabei seine Talente in vielerlei sinnstiftende Tätigkeiten umzusetzen. Seine sonore Stimme ist seit knapp 2 Jahren in der Musiksendung Herberts Lieder und Geschichten zu hören. Seit kurzem auch in Menschenrechte – Der AlltagsPodcast mit Experten von SOS Menschenrechte. Dort gibt er den launigen Fragesteller  und sitzt an der Technik.

Die Recherche im Internet ist sein Hobby und keine Arbeit , da findet er viel Interessantes und Kurioses rund um Sänger und Manager der Interpreten seiner Musikstücke. Die Ergebnisse seiner Recherchen präsentiert er humorvoll und kurzweilig in seiner Sendung.

Sein Stimmtalent und seine Vortragskunst stellt er auch als Trauerredner unter Beweis und er erzählt was für ihn eine gute Trauerrede ausmacht. Zufällig ist er  auch fallweise Moderator des LinzAG Chores .

Eine Herzensangelegenheit ist  die Mitorganisation von TheCho- Kindertheater und Chor in Gramastetten im Mühlviertel. Viel Freude bereitet ihm zu sehen, wie Kinder von 6 – 14 Jahren mit der Zeit durch Schauspiel viel selbstsicherer in ihrer Entwicklung werden. Ein bißchen Schauspieltalent hilft ihm dabei.

Die Begleitmusik kommt aus Herberts Archivschatz:

City od Lies und Pretty Picture von R&B und Soul Sängerin Aiyana-Lee.

Beyond the Sea und Bad Romance aus Scott Bradlee`s Post Modern Jukebox

Rossini Ouverture The Barber of Seville von The King`s Singers.

Zum Beitrag im Archiv

Radio von Senior*innen
59 Min.
Di. 23. Juni

Resis.danse – der Frauentanzclub

In dieser Folge vom FROzine hören Sie etwas zum Frauentanzclub „Resis.danse“. Ein Interview mit dem Urgestein Karin Erhart bringt Ihnen die Geschichte des Vereins näher.

Der Frauentanzclub „Resis.danse“ hatte in den 80er Jahren seinen Beginn. Gleichgeschlechtliches Tanzen war damals jedoch noch nicht so akzeptiert, wie das heute ist. Zur Geschichte des Vereins, den Highlights, verschiedenen sozio-politischen Gegebenheiten berichtet Karin Erhart, eine der jahrelangen Begleiterinnen und Mitbegründerin sowie Tanzlehrerin.

https://www.resisdanse.at/verein.php

Außerdem hören Sie ein Gespräch mit dem Bündnis „Leipzig steht zusammen“ über die bundesweite Proteste gegen die Kürzungen im Sozialbereich und für gerechte Arbeitsbedingungen. Am Montag gab es dazu auch eine Kundgebung in Leipzig am Naschmarkt. Vom 16.6. von Radio Blau.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
So. 21. Juni

Polskie Radio w Gornej Austrii – 21.06.2026

W dzisiejszej audycji rozmawiamy o twórczości Kazika Staszewskiego – jednej z najbardziej charakterystycznych postaci polskiej sceny muzycznej.

Przybliżamy jego artystyczną drogę, najważniejsze utwory oraz wpływ na kolejne pokolenia słuchaczy. Gościem audycji jest Wiktor Jędrzej Rączy, który w wywiadzie dzieli się swoimi refleksjami na temat twórczości Kazika, jego tekstów oraz fenomenu popularności artysty.

Zapraszamy do odsłuchania audycji!

Zum Beitrag im Archiv

Polnisches Radio in OÖ
60 Min.
So. 21. Juni

21.06.2026-Radio Polonia

Najdluzsza niedziela w roku-Zyczliwosc i szacunek dla kazdego-audycja Janusza Usewicz

Zum Beitrag im Archiv

Radio Polonia – ZPwGA
59 Min.
Fr. 19. Juni

Vernissage – TEXTE 2026

In dieser Ausgabe von Kultur und Bildung spezial hören Sie Eindrücke, Lesungen und Performances vom Eröffnungsabend des mehrtägigen Sprachfestivals TEXTE aus dem DH5.

Das Sprachfestival TEXTE lädt bereits zum dritten Mal dazu ein, Text in seinen vielfältigen Erscheinungsformen zu entdecken. Die Gruppenausstellung versammelt Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen, die Sprache zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten machen.

Von 18. bis 21. Juni ist die Ausstellung TEXTE im DH5 in Linz zu sehen.

Umrahmt wird die mehrtägige Ausstellung von vielfältigem Programm mit Konzerten, Performances, Lesungen, Workshops und partizipativen Formaten.

Besonders lebendig wurde es bei der Vernissage am 18. Juni: Ab 19 Uhr verwandelte sich der Innenhof des DH5 in eine Bühne für Lesungen, Performances und Live-Musik von Djaro und die anonymen Melancholiker und der Stirnbänd. Durch den Abend führte Sofia Engler, Mitorganisatorin von TEXTE

In dieser Sendung hören Sie Eindrücke der Vernissage, sowie Ausschnitte der Lesungen und Performances von all caps (Mio Costa, Lio Diona, Luca Böhnlein), Haras Ananas, Nathan Grinzinger und Doris Leeb. Das vollständige Programm und die Ausstellungszeiten findet ihr unter www.textefestival.at.

 
 

Sendungsgestaltung: Anna Jungwirth

Zum Beitrag im Archiv

Kultur und Bildung spezial
30 Min.
Mi. 17. Juni

Das Spiel ist aus

basierend auf Les Jeux sont faits von Jean-Paul Sartre. Choreografie: Lilit Hakobyan.

„Der Mensch ist dazu verurteilt frei zu sein.“ – Jean Paul Sartre

 

Das Stück Das Spiel ist aus von Jean Paul Sartre, der Philosoph des Existenzialismus, wurde von Lilit Hakobyan als Tanz inszeniert. Die Fragen, um radikale Freiheit oder die Last der Verantwortung, die mit ihr einhergehen, überwinden kulturelle Debatten, durch die Kunst und ermöglicht damit eine neue Sichtweise durch die Mittel der Ästhetik.

Inspiriert von Jean-Paul Sartres Das Spiel ist aus bringt mit der Sparte Tanz am Landestheater Linz unter Roma Janus und Lilit Hakobyan mit dem Stück zentrale Fragen des Dramas – etwa nach freiem Willen und einem zweiten Leben – durch Bewegung und Körperausdruck in die Gegenwart und auf die Bühne.

Die Choreografie nähert sich dem Stoff aus einer heutigen Perspektive: Zeitlose Fragen des Originals werden in einen modernen, aktuellen Kontext gestellt. Dabei spielt der zeitgenössische Tanz eine zentrale Rolle – als Ausdrucksmittel für das Spannungsfeld zwischen innerem Wunsch, gesellschaftlicher Erwartung und individueller Handlungskraft. Das Stück als moderne Tanzinterpretation eines Sartres Klassikers: Jean Paul Sartre hat Das Spiel ist aus während des Zweiten Weltkriegs verfasst. In der modernen Inszenierung finden sich die Figuren in einem bleiernen Raum wieder.

Durch eine ästhetisch wie inhaltlich zeitgenössische Umsetzung wird die Geschichte zweier Menschen, die eine zweite Chance erhalten, in die Gegenwart geholt. Sartres Stück mit historischen Anleihen aus dem griechischen Drama mit einer Unterwelt oder einem imaginierten Jenseits lädt das Publikum ein, über heutige Formen von Entscheidung, Verantwortung und Hoffnung nachzudenken. Hintergrund und Rahmen für den Tanz sind das Bühnenbild und die Kostüme von Falko Herold und Malte Luebben, und – natürlich die Musik, von Samuel van der Veer.

Das Spiel ist aus basierend auf Les Jeux sont faits von Jean-Paul Sartre

© Gallimard

TANZ LINZ | Preisträger der 39. International Choreographic Competition Hannover

Choreografie: Lilit Hakobyan

Tanz
Nächste Termine: 19. Juni, 21. und 30. Juni, am 3. Juli und zum letzten Mal am 6. Juli 2026.
Spielstätte BlackBox Musiktheater

 

In der Sendung zu hören sind Ausschnitte von der Premiere sowie Lilit Hakobyan, Choreografie und Inszenierung, Samuel van der Veer, Sounddesign, Falko Herold, Bühne, Malte Lübbe, Kostüme und Roma Janus, Dramaturgin und Leiterin der Sparte Tanz.

 

Fotocredits: Tom Mesic

Zum Beitrag im Archiv

Landestheater
31 Min.
Do. 18. Juni

Dog Days Of Montenegro

In dieser Folge vom FROzine erfahren Sie etwas über den Dokumentarfilm „Dog Days Of Montenegro“ von Elena K. Richtsfeld und Marie-Therese Jahn.

Dog Days of Montenegro begleitet die Tierschützerin Milica bei ihrem täglichen Einsatz für Straßenhunde in ihrer Stadt. Der Film folgt ihr von ihrer Arbeit im Hotel über ihre tägliche Tour zu Hunden auf freien Feldern, in notdürftigen Einzäunungen und an verlassenen Orten. Dabei dokumentiert der Film nicht nur das Leid und die Hoffnung der Tiere, sondern beleuchtet auch strukturelle Zusammenhänge: gesetzliche Lücken, unkontrollierte Zucht, mangelnde Kontrolle und die Diskrepanz zwischen bestehenden Tierschutzgesetzen und deren Umsetzung.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Hunden, die Milica aus gefährlichen Situationen rettet – darunter Dio, der heute bei einer der Filmemacherinnen lebt. Die Geschichten dieser Tiere führen zu einer grundlegenden Frage: Welche Verantwortung tragen wir Menschen gegenüber jenen Tieren, die wir einst domestiziert haben?
Erzählt wird aus Milicas Perspektive, ergänzt durch Interviews mit ihrer Unterstützerin Nicole sowie geplante Gespräche mit Expert:innen und Hundehalter:Innen von Straßenhunden. Der Film schafft Bewusstsein für länderübergreifenden Tierschutz, würdigt Milicas Engagement und fragt: Was braucht es, damit Hilfe nicht nur individuell, sondern strukturell wirksam wird?

Nächstes Screening ist am 20.6. an der Kunstuniversität in Linz, HP6, Strafsachengalerie.

www.richfield.at
Instagram: dog.days.of.mentenegro

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
60 Min.
Di. 16. Juni

Herberts Lieder und Geschichten Folge 23

Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir
Ich mag Oldies, guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder:

Consuelo Velazquez — Besame Mucho
Matt Forbes – Smile
Nanda Garcia Girl from Ipanema
Sunny Holiday – La Mer
The King’s Singers – Overture The Barber Of Seville
Aiyana-Lee – Housebroken
Aiyana-Lee – City of Lies
Aiyana-Lee – Love’s Graveyard
Aiyana-Lee – My idols lied to me
Aiyana-Lee – Pretty Picture
Amy Winehouse – Rehab

Zum Beitrag im Archiv

Radio von Senior*innen
57 Min.
Di. 16. Juni

ME/CFS bei Kindern

Wie können junge Menschen mit der chronischen Krankheit ME/CFS umgehen und wie werden sie unterstützt? Der Verein UN:LOCKJU vernetzt Betroffene und leistet politische Arbeit. ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome) ist eine schwere, chronische Multisystemerkrankung, die oft nach einer Virusinfektion auftritt. Die Krankheit ist seit 1969 bekannt, aber bis heute gibt es keine Heilung oder offizielle Behandlung. Die Symptome reichen von Gliederschmerzen, bis Konzentrationsstörungen, zu Schwindel, Herz-Kreislauf Problemen und Verschlechterung des Gesamtzustandes nach körperlicher oder geistiger Anstrengung, die sogenannte PostExertional Malaise (PEM). Diese Verschlechterung tritt zeitversetzt ein und kann eine permanente Folgen für Betroffene haben. Trotz dieser vielen Symptome wird ME/CFS oft bei Begutachtungen für das Pflegegeld oder ähnliches nicht anerkannt. Ärzt*innen würden nicht genug über die Krankheit wissen und teils mit veralteten Unterlagen arbeiten, wie auch eine Recherche von Dossier, APA und ORF zeigt. Auch Ruth Karner, Vorsitzende des Vereins UN:LOCKJU hat damit Erfahrung. Sie und viele Eltern bekommen kein Pflegegeld für ihre erkrankten Kinder, was eine finanzielle Belastung darstellt. Eltern müssen oft Stunden reduzieren oder teilweise ganz den Job aufgeben, um ihre Kinder zu pflegen. Manche ME/CFS erkrankten schaffen keine eigenständige Nahrungsaufnahme oder Körperpflege mehr. UN:LOCKJU wurde gegründet, um Eltern und Betroffene zu vernetzen und auch mit der Politik in Kontakt zu treten, um Verbesserungen schneller herbeizuführen. Für Kinder und Jugendliche ist oft ein regulärer Schulbesuch kaum möglich. Die Kraft reicht nicht, die Klassenzimmer sind zu hell und laut und wenn Gedächtnisprobleme vorliegen, kann dem Unterricht nicht gefolgt werden. Lösungsvorschläge würden hier oft von Schule zu Schule individuell angeboten, allgemein gilt, dass in jedem Gegenstand eine Note eingetragen werden muss, um das Jahr positiv abschließen zu können. Für alle Fächer den Stoff lernen ist für viele Kinder eine zu große Hürde. Hier müsse es Gesetzesänderungen geben, die mehr Flexibilität anbieten, so Karner. Sie gibt als Beispiel Abendschulen an, wo Kurse modulartig besucht werden können. So könne man in einem Semester drei Fächer belegen und sich weiterarbeiten. Karner und viele andere Angehörige und Betroffene setzen Hoffnung in die Forschung und fordern auch, dass hier Politik und Medizin mehr Dringlichkeit zeigen würden.   Headerbild: Sergej Preis/Deutsche Gesellschaft für ME/CFS

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Do. 18. Juni

Dead Channel Radio #1 18.06.2026

Die Erstübertragung von Dead Channel Radio auf Radio Fro besteht zu einer Hälfte aus einem Mitschnitt (Straight to Tape) eines frühen Sets der DC-DJ-Kombo, aufgenommen Gerüchten zufolge bereits im Juli 2025 im Café Strom (stilecht: Bootleg auf Kompaktkassette) — unschwer zu erkennen: die musikalischen Säulen von A wie Alternativ bis Z wie Zirkusmusik — und zur anderen Hälfte aus einem exklusiv für diese Ausstrahlung zusammengestellten MIX mit Leitgedanken Schlagwort „FUTURE“ (d.h. bei allen Stücken kommt der Begriff vor) — ist eine wilde Mischung.

Zum Beitrag im Archiv

Dead Channel Radio
119 Min.
So. 14. Juni

Kulturzentren in Steyr

Am 16. April waren Schüler: innen der Fachrichtung „Kultur- und Kongressmanagement“ der HLW Steyr bei Radio FRO zu einem Workshop zu Besuch.
Im Zuge des Unterrichts haben sie schon vor dem Workshop Interviews über verschiedene Kultureinrichtungen in Steyr geführt.
Bei Radio FRO haben die Schüler: innen diese Interviews dann im Studio zu einer Sendung zusammengeführt und die jeweiligen Beiträge an- und abmoderiert. Im Beitrag hören Sie Interviews über
das City Kino Steyr,
das Haus der Musik Faderl,
die Stadtbücherei Steyr und
das AKKU-Kulturzentrum Steyr.

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
59 Min.
So. 14. Juni

Polskie Radio w Gornej Austrii – 14.06.2026

W dzisiejszej audycji zapowiadamy XVI Zlot i Igrzyska Polonijne w Górnej Austrii, które odbędą się 20 czerwca 2026 roku w Linzu.

Opowiadamy o programie wydarzenia oraz o tym, dlaczego warto wziąć udział w tym wyjątkowym spotkaniu polonijnej społeczności. W audycji wracamy także wspomnieniami do ubiegłorocznych Igrzysk i przedstawiamy najważniejsze informacje o najbliższych wydarzeniach organizowanych przez Wspólnotę Polaków w Górnej Austrii.

Zapraszamy do odsłuchania audycji!

Zum Beitrag im Archiv

Polnisches Radio in OÖ
60 Min.
So. 14. Juni

14.06.2026-Radio Polonia

Niedziela-pelna wydarzen i energii wiosenno-letniej w obliczu Dnia Ojca-audycja Janusza Usewicz

Zum Beitrag im Archiv

Radio Polonia – ZPwGA
59 Min.
Sa. 13. Juni

In memoriam Rumy Flores

  • Un homenaje póstumo a mi amigo Rumy, Luis Humberto Flores Tixicuro, que en paz descanse.

 

  • In memoriam an meinen Freund Rumy, Luis Humberto Flores Tixicuro, ruhe in Frieden.

Zum Beitrag im Archiv

viva la eñe
60 Min.
Fr. 12. Juni

Heute bei UNIsounds: Ein Bericht über „Zu Gast in der Bibliothek“ und Musik von...

Heute freue ich mich besonders, einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltung „Zu Gast in der Bibliothek“ vom 9. Juni 2026 zu geben. Vizerektor Markus Neuwirth interviewte Irena Müller-Brozović in der Universitätsbibliothek der Anton Bruckner Privatuniversität zu ihrer Mitherausgeberschaft des neuen Musikvermittlungsjournals „International Journal of Music Mediation“ (IJMM). Wir erhalten Einblicke in die Entstehung der Publikation, die damit verbundenen Herausforderungen sowie in die Fragen, die der Einsatz von KI für solche Veröffentlichungen aufwirft.

Der zweite Teil der Sendung widmet sich dem Namensgeber der Universität: Anton Bruckner. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 2008, entstanden anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Oberbank. Zu hören sind (ehemalige) Künstlerinnen und Künstler sowie Lehrende der Universität – darunter Josef Sabaini, Philipp Sonntag, Thomas Kerbl, Robert Holzer und viele mehr.

Gute Unterhaltung!

Zum Beitrag im Archiv

UNIsounds
60 Min.
Sa. 13. Juni

Kunst am Bierfilz – Wasserdeckel 2026

Die Donau prägt Linz wie kaum ein anderes Element. Mit einer Länge von rund 2.850 Kilometern ist sie nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas und verbindet zehn Länder miteinander. Ihre Wassermengen bieten Lebensraum für fast fünfhundert unterschiedliche Wirbellose Tierarten, für über 70 Arten von Fischen. Auch Biber und Otter bevölkern den Fluss.

Für den Menschen ist die Donau allerdings nicht nicht als Trinkwasser nutzbar. Es muss aufwendig aufbereitet werden, bevor es bedenkenlos konsumiert werden kann. Aber das muss so nicht sein. Die Vision einer trinkbaren Donau liegt der Ausstellung Wasserdeckel 2026 zu Grunde und ist auch die Kernidee der Organisation Pure Water water for generation, die hinter der Ausstellung steht.

Künstler*innen aus Europa haben sich mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt. Und ihre Ideen auf Wasserdeckeln – also Untersetzer für Getränke festgehalten. Die 33 besten Arbeiten wurden ausgewählt und zeigen auf kleinstem Raum große Fragen: Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Welche Bedeutung hat Wasser für unser Leben? Und wie können Kunst und Kreativität dazu beitragen, das Bewusstsein für diese lebenswichtige Ressource zu stärken?

Elli Hurst, Elisabeth Süss, Napsugár Trömböczky, Anna Bungenberg und Julia Ostermeier sprechen über ihre Werke und darüber wie sie künstlerisch arbeiten.

Radio Fro war bei der Vernissage dabei. Gespräche mit dem Gründer von Pure Water for Generations und den Künstler*innen zeigen Eindrücke von einem Abend, an dem Kunst, Umweltbewusstsein und die Donau auf besondere Weise zusammenfinden.

 

Beitragsbild: Der von Anna Bungenberg gestaltete Wasserdeckel, Sofia Engler

Zum Beitrag im Archiv

Kultur und Bildung spezial
29 Min.
Do. 11. Juni

Open Sundays im O.K Linz

Ein Sonntag. Ein Raum. Unzählige Möglichkeiten. Das O.K Linz präsentiert sich mit seinen Communities als demokratisches Museum. Ausgerufen wurde auch ein Open Call. Diesen Sommer wird der OPEN SPACE zum lebendigen Treffpunkt in Linz: offen, kostenlos und für alle da. Ein Ort zum Ankommen, Durchatmen, Austauschen – und zum Mitgestalten. Hier treffen Ideen aus der Stadt auf Impulse des Museums. Gemeinsam mit Communities und Besucher:innen entsteht ein vielfältiger Raum, der sich ständig weiterentwickelt. Ob Workshop, Performance, Gespräch oder spontanes Mitmachen: Beim OPEN SUNDAY wird der OPEN SPACE zur Bühne für neue Perspektiven und gemeinsame Erlebnisse. Das O.K interssiert sich dafür, was die Menschen in Linz brauchen. Besucher:innen und Gruppen können Inhalte mitbestimmen und mitgestalten. Das O.K möchte zuhören, Fragen stellen und gemeinsam ins Gespräch kommen. Jeden Sonntag erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm – von Familienangeboten bis hin zu Community-Events, Talks und kreativen Formaten. Alles kann, nichts muss: vorbeikommen, bleiben, einbringen. Teilt eure Ideen, gestaltet mit und erlebt, was entsteht, wenn viele Perspektiven zusammenkommen. Wir haben die Kuratoren und Kunstvermittler:innen Miro Craemer und Petra Hensche befragt und über den Dächern von Linz – am Voest Alpine Space des O.K zur Open Sunday Serie, die am 27. Juli endet, befragt. Zu hören sind außerdem Ausschnitte von der Eröffnung mit der Präsidentin Dominika Meindl, die souverän und entspannt auf der Bühne durch den Tag begleitet hat. Queerness – als Überbegriff, Thema und Aneignung bei den Open Sundays – wird gelebt und zelebriert, dh. es wird ein Space im Museum und im öffentlichen Raum geschaffen, der nicht ausschließt, sondern zum Dabeisein in einer offenen Gemeinschaft einlädt. Die Live-Mitschnitte vom 1. Open Sunday über den Dächern von Linz kommen von Mia Sophia Justl.   Fotocredit: Open Space Open SUndays, OÖ Landeskultur GmbH

Zum Beitrag im Archiv

OÖ Landeskultur on air
30 Min.
Do. 09. Juli

Anita Putscher 25-jähriges Jubiläum Treffpunkt Sonnenhügel

Termine für Workshops und Seminare (online und in Präsenz) findet Ihr auf www.putscher.at/termine

ebenso auf www.putscher.at findet Ihr den Podcast Treffpunkt Sonnenhügel

Kontakt: anita@putscher.at

 

Zum Beitrag im Archiv

Kompetenzschmiede
59 Min.
Di. 09. Juni

#Stimmlagen: Protest gegen Kürzungen bei den Unis und der österreichische Blick auf...

Diese Ausgabe der Stimmlagen wurde gestaltet von der Redaktion von ANDI – den O94News auf Radio Orange in Wien.

 

Große Proteste gegen Kürzungen bei den Universitäten

Am Mittwoch, dem 27. Mai, fand eine von der ÖH und der Uniko organisierte Demonstration gegen die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Universitätsbudgets für die Periode 2028 – 2030 statt. Schätzungsweise 21.000 Teilnehmer:innen waren vor Ort in Wien. Die Eröffnungsredner:innen gaben sich kämpferisch; interviewte Teilnehmer:innen sprachen über Studiengebühren, den Forschungsstandort Österreich und vieles mehr.

Beitragsgestaltung: Sophia Tietjen und Vinzent Lutz

 

Wie Österreich nach Daras ESC-Sieg über Bulgarien spricht

Das „Armenhaus Europas“, das „unbekannte Land“ am Balkan: Beides echte Beschreibungen Bulgariens in österreichischen Medien nach Daras Sieg beim Eurovision Song Contest. Während auf Parties Bangaranga erklingt, ist der Blick auf den nächsten Gastgeber des ESC von Exotismus und Vorurteilen gegenüber Südosteuropa geprägt. Gleichzeitig steht es in Bulgarien selbst nicht gut um die Akzeptanz der LBTIQ+ -Community.

Beitragsgestaltung: Dobrina Trendafilova

 

Österreichische Meister*innenschaften im Roller Derby

Von 4. bis 6. Juni 2026 fanden die 7. österreichischen Meister*innenschaften im Roller Derby statt, erstmals im Rahmen der Sport Austria Finals. Die Derby-Community zeichnet sich dabei nicht nur durch ihre sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch durch ihre inklusive Haltung aus.

Beitragsgestaltung: Stefan Resch

Zum Beitrag im Archiv

#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Di. 09. Juni

Für Menschenrechte im digitalen Raum

Der digitale Raum, insbesondere Online-Plattformen, wird oft als rechtsfreier Raum wahrgenommen. Hass im Netz greift die Menschenwürde an und bringt Meinungen zum Verstummen. Online-Plattformen bedienen sich manipulativer Algorithmen und fördern bewusst negative Emotionen. Grenzen, die im „echten“ Leben gelten, scheinen außer Kraft gesetzt.

Wir stellen zwei spannende Projekte vor, die das Ziel haben, Menschenrechte im digitalen Raum besser zu schützen: das Konter Kollektiv von ZARA und Amnesty sowie das JKU-Forschungsprojekt FA(i)R:Feeling All Rights in the Digital World.

Dafür haben haben wir mit Florentine Schennach von Amnesty International Österreich sowie Jan Schlüter von der Johannes Kepler Universität Linz gesprochen.

Außerdem haben wir Neuigkeiten, Musik sowie „Literatur und Menschenrechte“ mit Susanna Aistleitner.

Gestaltung und Moderation: Martin Walther, Schnitt: Sarah Walther

Zum Beitrag im Archiv

Amnesty informiert – die monatliche Sendung für die Menschenrechte.
59 Min.
Mehr Ergebnisse ausklappen

Letzte Videos auf dorftv nachsehen