Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Kultur)
Habgier – ein szenisch-musikalischer Abend
In der heutigen Sendung hören Sie den szenisch-musikalischen Abend „Habgier“ der am 10.März im Theater Phönix Premiere feierte.
Das Wort „Habgier“ beschreibt erschreckend gut die politische Lage unserer Zeit. Doch nicht nur in der Politik wird gegiert. Vielleicht tragen wir alle etwas Habgier in uns? Ein szenisch-musikalischer Abend von und mit Johanna Egger und Theo Helm. Sie spielen eigene Kompositionen und Cover-songs
Habgier ist eine der sieben Todsünden, und ein Stück aus der Reihe „die Sieben Todsünden“ welche diese und kommende Spielsaison am Phönix:Balkon im Theater Phönix aufgeführt werden.
Kann denn Schreiben Arbeit sein?
So lautete der Titel der 1.Sendung der ‚Literarischen Matinée‘ am 7.August 2012. Und diese Sendung gibt es heute zu hören, anlässlich der 300.Sendung der ‚Literarischen Matinee‘, frisch live eingesprochen. Denn die damalige Sendung wurde nicht aufgezeichnet; es gibt sie daher nicht nachzuhören bei CBA.
Die des öfteren an Schriftsteller*innen gestellte Frage, ob Schreiben überhaupt eine Arbeit sei, werden zwei berühmte Schreibende versuchen, zu beantworten – Ingeborg Bachmann und Paul Celan.
Musikalisch begleiten – The Beatles, Mary Black und Sting
Die Vielfalt des Seins – Dr. Sabine Englich
Eine sehr unterhaltsame Stunde mit Frau Dr. Sabine Englich. Eine Frau, die uns ganz viel Ansporn und ganz viele Ideen für die Zeit im sogenannten „Ruhestand“ geben kann. Wie man diesen Lebensabschnitt sinnvoll, spannend und voll Freude gestalten kann. Es muss ja nicht so intensiv sein, wie Sabine Englich das praktiziert, aber es ist so viel Anregung für uns alle dabei. Eine Frau, die sich auch durch Rückschläge nicht abbringen lässt, immer wieder neu zu beginnen und immer wieder aktiv weiter zu tun.
Boris Bukowski erzählt aus seinem Leben
„Boris fucking Bukowski – eine Legende, Oida“, hat Marco Wanda 2024 beim Konzert auf der Donauinsel gebrüllt, nachdem der letzte Ton des Bukowski-Hits „Kokain“ verklungen ist. Marco und Boris haben „Kokain“ im Duett gesungen. Am 5. Februar 2026 ist Boris Bukowski 80 Jahre jung geworden. Im Podcast spricht der Sänger aus der Steiermark über Meilensteine seiner knapp 60jährigen Karriere. Aber vor allem wie es Boris geschafft hat, trotz Krebserkrankung nie seinen Lebensmut zu verlieren.
geplantes Live-Album
Boris denkt derzeit auch über die Produktion eines Live-Albums nach. Auf seiner Jubiläumstour 2026 spielt er zahlreiche Open Airs, die werden mitgeschnitten. Nach der Aufnahme ist vor dem Studio-Mix, erklärt Boris. Es wird intensiv am Sound gebastelt. Das bedeutet viel Arbeit, deshalb sind neue Songs derzeit noch kein Thema. Zudem ist die Produktion und Veröffentlichung eines neuen Albums nach wie vor mit hohen Kosten verbunden. Live spielt Boris mit seiner Band „die bunten Hunde“. Aber auch im Duo ist er zu erleben. Im Programm „Bukowski privat“ erzählt er pointierte Stories aus seinem Leben. Boris bringt also seine Hits und erlebte Storys auf die Bühne – Damit hat er Erfolg. Aussagekräftige deutschsprachige Texte mit exzellenten Rock-Riffs vereinen, das ist Boris Ziel. Präzise Arbeit, die niemals schlampig werden dürfe, so würde der Weg zum Erfolg führen, sagt der Sänger. Manche Bukowski-Songs sind im Team entstanden. So wie „Im Namen Gottes. Amen“, den Boris gemeinsam mit EAV-Mastermind Thomas Spitzer geschrieben hat. Thomas Spitzer hat mit seinen Text-Beiträgen den Song vollendet, zu Boris vollster Zufriedenheit: Einer meiner absoluten Lieblingstexte, die ich da mit Tom zusammen fabriziert habe, erklärt der Sänger. 1991 ist „Im Namen Gottes. Amen“ auf dem Album „Ganz stark im Kommen“ erschienen.
„Wir sitzen auf den Schultern von Riesen“
Boris und der etwas jüngere Thomas Spitzer tragen jenen revolutionären Geist in sich, der für die Jugend der Nachkriegsgeneration steht. Vor allem prägt Musik aus den USA und Großbritannien den revolutionären Geist der 1960er Jahre. Im Gegensatz zu heute ist es damals allerdings nicht möglich, rund um die Uhr Songs hören zu können. In Boris Jugend ist Musikhören daher ein großes Erlebnis. „Wir sitzen auf den Schultern großer Künstler, von denen stets Inspiration ausgegangen ist“, erklärt Boris Bukowski. Zu seinen Musik-Riesen zählt Boris unter anderem auch „Fleetwood Mac“. Besonders das Album „Rumors“ hat es dem Sänger angetan. Ein weiterer All-Time-Favorit ist für Boris Bukowski Jimmy Hendrix „Hey Joe“, ein Song über Liebe, die sich nicht erzwingen lässt und schon gar nicht durch brachiale Gewalt zu kriegen ist. 1993 hat Boris „Hey Joe“ gecovert. In meiner Version von „Hey Joe“ habe ich versucht, nicht zu moralistisch zu sein, erklärt der Sänger, „sondern knallhart darzulegen, wie schlimm es ist, was Joe vorhat: Eben aus Eifersucht eine Frau zu töten.“
Poppendorf 1971
Boris Bukowskis früheste Versuche, eine Musikerkarriere zu starten, finden in Burgenländischen Gasthäusern statt. Boris und seine Band dürfen hier spielen. Allerdings nicht in der für ein Rock-Konzert üblichen Länge von 2 mal 45 Minuten, sondern gleich 6 Stunden lang. Bald findet Boris den Weg raus aus den Gaststuben Richtung Pop-Feste auf der Grazer Uni. Ebenso spielt er im Haus der Jugend, dem heutigen Orpheum Graz. Daneben maturiert Boris und studiert Jus. Als Schlagzeuger ist Bukowski in diversen Gruppen engagiert, unter anderem bei „Music Machine“. Hier spielt er mit Schulfreund Schiffkowitz, der später mit STS zum Pop-Star aufsteigt. Zum ersten großen Höhepunkt für viele Musiker aus der Steiermark wird das Pfingstwochenende 1971: Music Machine spielt beim Steirischen Woodstock neben dem austro-kanadischen Folksänger Jack Grunsky und der Wiener Punkband Nowaks Kapelle als Headliner. Die Wiese vor Schloss Poppendorf in der Südoststeiermark ist zum Festivalgelände geworden. An die 3.000 Leute versuchen, die Hippie-Kultur so gut wie möglich zu adaptieren. „Nowaks Kapelle“ tut sich mit dem steirischen Publikum allerdings schwer. Der Punk zählt in jenen Jahren noch nicht zu den Hörgewohnheiten der steirischen Jugend. Auch das teils ruppige, teils arrogante Gehabe der Band kommt nicht gut an. Das Publikum beginnt Nowaks Kapelle auszubuhen.
Von „Music Machine“ zu „Magic 69“
Nach dem Festival wechselt Boris die Band: Von „Musik Maschine“ kommt er zu „Magic 69“: Gemeinsam mit Wilfried wird ein alter Kinosaal als Proberaum genützt: Boris hat sein „Ludwig Double Base Drum Set“ verloren. „Eines der besten, das es damals gegeben hat“, erklärt er. Außer ein paar halbverkohlten Metallreifen von den Trommeln ist davon nichts übriggeblieben. Auch Robby Musenbichlers Fender Stratocaster ist kaputt. Die Flammen haben den Hals weggebrannt. Und Andi Beits Hammondorgel gleicht einem Baumstumpf. Boris und seine Kollegen nehmen nun eine Gegenposition ein: Demonstrativ setzen sie sich im Proberaum auf verkohlte Kinosessel und machen ein Foto, auf die Wand schreiben sie: Magic – die Band, die noch Feuer hat. Magic lässt sich nicht unterkriegen, probt, spielt Konzerte und nimmt 1977 das deutschsprachige Album „Ich bin müde“ auf. Boris hat zu dieser Zeit bereits vom Schlagzeug zum Mikrophon gewechselt. Die Verkaufszahlen des Albums „Ich bin müde“ sind mäßig. Gitarrist Robby Musenbichler arbeitet gegen Ende der 1970er Jahre bereits für „Boney M“-Produzent Frank Farian. Das zweite Magic-Album „Herzflimmern“ soll nun im neuen Farian-Studio in Frankfurt aufgenommen werden und zum Hit avancieren. Doch die Aufnahmen misslingen. Die Akustik ist schlecht, das Album klingt daher nicht gut. Die zweite Magic-LP verkauft sich somit noch schlechter als die erste. Doch nicht nur die Akustik sei Schuld am Debakel gewesen, erklärt Boris. „Rock-Songs müssten für das Publikum eben auf Englisch gesungen werden.“ Boris und seine Kumpel sehen nun keine Chance mehr für „Magic“ und es kommt im Grazer Orpheum zum Abschiedskonzert. Auch wenn Fans und Kritiker hinter Magic stehen, ist der Zauber am Ende. Was bleibt, sind drei Langspielplatten, zehn Singles, Hitparadenplatzierungen und zahllose Tourneen. Aber auch einige Songs, die Boris später als Solo-Künstler covern und zum Hit machen wird. Darunter „Euer Fritze mit der Spritze“.
Das Magic Sound Studio
Nach dem Ende von Magic bauen Boris und Magic-Keyboarder Andi Beit in Graz das „Magic-Sound-Studio“ auf und legen somit die Grundsteine zum Erfolg unter anderem von STS und der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, die dort zu Beginn ihrer Karrieren aufnehmen. Um am Puls der Zeit bleiben zu können, muss regelmäßig in das Studio investiert werden. Mehrmals verpfändet Boris seine Garçonnière, um beispielsweise eine Mehrspurbandmaschine oder ein großes Mischpult finanzieren zu können. Und wieder stellt sich die berufliche Überlebensfrage. Nachdem Boris Bukowski und Andi Beit erfolgreich ein Tonstudio betreiben, wird klar, dass Boris wohl nicht mehr in einen bürgerlichen Beruf einsteigen würde. Sein Vater war Rechtsanwalt, sein Bruder ebenfalls Jurist. Auch Boris hat Jus studiert und es ebenso zum Doktor gebracht. Nachdem es die Gruppen EAV und STS an die Spitze der österreichischen Charts geschafft haben, fasst auch Boris Bukowski Mut, es noch einmal zu probieren, diesmal als Solo-Künstler. 1985 ist es dann soweit: Boris produziert sich im Magic-Sound-Studio selbst. Im selben Jahr ist er mit dieser Produktion beim österreichischen Musik-Award „Pop Amadeus“ als „bester Nachwuchskünstler“ nominiert und das mit 39 Jahren. Auf den ersten drei Alben von Boris Bukowski finden sich auch Magic-Covers. Auf der ersten LP „Euer Fritze mit der Spritze“ auf der zweiten „Kokain“ und auf der dritten „Fandango“. Für das Album „100 Stunden am Tag“ aus 1989 hat sich Boris internationale Studiomusiker ins Produktionsteam geholt. Am Schlagzeug spielt Curt Cress und den E-Bass zupft Tony Levin von der Peter Gabriel Band. Für Boris eine interessante Erfahrung. „100 Stunden am Tag“ Titelsong des Albums von 1989, das in Österreich vergoldet wird, Platin wird nur knapp verfehlt. Mit dem Erfolg des Albums „100 Stunden am Tag“ prolongiert Boris seinen Erfolgslauf, der bereits zwei Jahre zuvor mit der Solo-Veröffentlichung von „Kokain“ begonnen hat. „Kokain“ ist ein harmloses Liebeslied. Aufgrund des Titels wird es aber vorerst nicht im Radio eingesetzt. Bis Ö3-DJ Eberhard Forcher von der Nummer nicht genug bekommen kann. Boris setzt gegen Ende der 1980er Jahre zum Karrierehöhepunkt an. Er spielt große Konzerte, unter anderem im Wiener Konzerthaus, am Donauinselfest und in der Wiener Stadthalle. Und Ende 1991 will die Plattenfirma den Sänger in Deutschland groß rausbringen. Als Boris Förderer Roman Rybnikar allerdings in die Klassik-Abteilung aufsteigt, wird die für Bukowski angedachte PR-Kampagne stillschweigend abgeblasen. Nachdem Boris erkennen muss, dass es für ihn am deutschen Markt schwer ist, konzentriert er sich auf Österreich, bringt neue Alben heraus, spielt Konzerte und dreht mit Peter Patzak 1993 den Spielfilm „Das Glück liegt in Waikiki“.
Dancing Stars und die Diagnose Krebs
2021, Boris hat zuvor einige Jahre eine künstlerische Pause eingelegt, bekommt er die Einladung, bei „Dancing Stars“ dabei zu sein, die er gerne annimmt. 2022, also kurz nach Dancing Stars, dann der Schock: Boris Bukowski erhält die Diagnose „Non-Hodgkin-Lymphom“, eine besonders aggressive Form von Krebs. Boris muss alle Gigs verschieben. Sämtliche Veranstalter stehen allerdings zu ihm und buchen den Sänger fix für die Zeit nach seiner Genesung. Ende des Jahres 2023 dann die ärztliche Bestätigung: Die Lymphome sind verschwunden. „Wissenschaft und Medizin sind in Riesenschritten weitergekommen, das hat mir geholfen“, freut sich Boris und schätzt sein Leben vor dem Tod nun noch mehr. Wertschätzung für Boris kommt mittlerweile auch von der Austropop-Szene 2.0. 2024 lädt Marco Wanda Bukowski ein, mit ihm auf der Bühne „Kokain“ zu singen und zwar in der Wiener Stadthalle und einige Monate später am Wiener Donauinsel-Fest.
Sämtliche Termine und weitere Infos können auf Boris Homepage unter: bukowski.at abgerufen werden.
Text: Peter Pohn
Foto: bukowski.at
10.05.2026-Radio Polonia
Niedziela-ktora przytula i kocha-dzien Matki w Austrii-audycja Janusza Usewicz
La Feria de Abril – Feria de Linz
- Este programa está dedicado a la fiesta más emblemática de Sevilla y sin duda una de las más fabulosas y divertidas de España.Entrevisto a nuestra amiga andaluza, Marixeli Barea, que nos contará con detalle cómo se celebra esta fiesta. Marixeli también es la organizadora de la Feria de Linz que se celebra este año el 9 de mayo de 2026 en el centro cultural DH5 a partir de las 13:00 horas. ¡Ven a disfrutar de esta típica fiesta española!
- Diese Sendung ist dem berühmtesten Fest in Sevilla und sicherlich eines der fabelhaftesten und unterhaltsamsten Feste in Spanien gewidmet.Ich interviewe unsere andalusische Freundin Marixeli Barea, die uns genau erzählen wird, wie diese Feier gefeiert wird. Marixeli ist auch die Organisatorin der Feria de Linz, die dieses Jahr am 9. Mai 2026 im Kulturzentrum DH5 ab 13:00 Uhr stattfindet. Komm und genieße dieses typische spanische Fest!
Gryllus Vilmos járt Linzben
2026. május 8-án egy tavaszi koncerttel lépett fel Linzben Gryllus Vilmos, s tudtunk vele pár szót váltani a HungaroStudioban is. Csodáltuk az energiáját, amivel járja a világot s énekli a dalait. Kérdeztük az ars poeticájáról, mesélt nekünk arról, ő hogyan töltődik fel és arról is, hogy hogy nem lett építész belőle.
Hallgassátok meg a beszélgetést s utána meg vegyétek elő az otthon lapuló CD-t vagy bakelitet, s hallgassátok szeretettel.
Polskie Radio w Gornej Austrii-10.05.2026
Bitwa o Monte Cassino
W 1944 roku było już jasne, że klęska Niemców w wojnie z aliantami jest już blisko. Hitlerowcy cofali się na wszystkich frontach, a ukaranie ich za rozliczne zbrodnie zdawało się być już na wyciągniecie ręki. Naziści nie zamierzali się jednak poddać bez walki. Ta było i we Włoszech, gdzie nieopodal klasztoru Monte Cassino znalazła się ich główna linia obrony na południowym froncie europejskiego teatru wojennego II wojny światowej.
Michi Kapitänin 2
Michi Kapitänin
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 2 – Recht auf Arbeit
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 2 – Recht auf Arbeit
2. ERWARTUNG – Jenseits des Wartens. Worauf wartest DU?
- Was ist Erwartung wirklich?Geht es darum, dass etwas eintritt, sich erfüllt, besser wird –
oder darum zu erkennen, wie sehr sie dich vom Leben trennt?Erwartung beginnt nicht im Außen, im Lebensumstand.
Sie entsteht in dir – als Vorstellung, als Bild, als Morgen.Solange du erwartest, bist du gebunden.
Gebunden an ein „Dann“, an ein Anderswerden, an ein Mehr.Getrieben von Erfahrungen, Erinnerungen und dem Wunsch,
dass das Leben deinem inneren Bild folgt.Und genau darin entsteht Unruhe.
Eine feine Spannung.
Ein Gefühl, dass dieser Moment nicht genügt.Erst im klaren Sehen dessen, was ist,
wird Erwartung still.Nicht durch Tun.
Sondern durch Verstehen.Du hörst auf zu warten –
und bist da.Nicht morgen.
Nicht irgendwann.Jetzt.
Nicht mehr etwas erwarten –
sondern bewusst das sein, was ist: das Leben selbst.Darin liegt Freiheit.
Bewusstseinssendung mit WERICH
Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten
Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp „Die Straße ist kein...
In dieser Ausgabe vom FROzine hören sie Beiträge zu einem Rundgang durch die HOSI Linz sowie zum Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“.
Community Rundgang durch die HOSI Linz
Der Vereinssprecher Müller Michael macht mit Ihnen einen Rundgang durch das vielfältige Engagment und Angebot der HOSI Linz. Von Schulworkshops, über den Buchclub, bis hin zum Pride Magazin können sich Menschen hier ehrenamtlich beschäftigen. Bei der HOSI Linz ist für jede*n etwas dabei!
Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“
Vom 31. März bis zum 5. April fand in der Hamburger Innenstadt das Aktionscamp „Die Straße ist kein Zuhause – Obdachlosigkeit abschaffen jetzt!“ statt. Für das FSK-Morgenmagazin hat Mara mit den Aktivistinnen Renia, Ida und Doro über die Forderungen des Camps, selbstverwaltete Räume gegen Obdachlosigkeit und langfristige Perspektiven gesprochen. Vom FSK-Morgenmagazin aus Hamburg
Verne XR
In Jules Vernes Spätwerk Reise durch das Unmögliche bereist der Protagonist George auf phantastische Weise die ikonischsten Schauplätze vorhergegangener Verne-Werke. So findet er sich etwa auf dem Grund des Meeres (20.000 Meilen unter dem Meer) oder dem Erdmittelpunkt (Die Reise zum Mittelpunkt der Erde) wieder. Dieser szenische Querschnitt durch das Schaffen des vermutlich einflussreichsten Wegbereiters moderner Science-Fiction bildet die Grundlage für Verne XR – eine interaktive Mixed Reality-Performance.
Der echte Schauspieler Jakob Schmölzer führt bis zu sechs mit XR-Brillen ausgestattete Zuseher:innen als Live-Schauspieler durch Vernes fantastische Szenerien. Die Produktion Verne XR erforscht Schnittstellen von Theater- und Digitalkunst und lädt das Publikum ein, Vernes Welten auf neue, interaktive Weise zu erleben.

Verne XR übersetzt Jules Vernes Universum in eine zeitgemäße Mixed-Reality-Erfahrung und zeigt, wie klassische Geschichten durch moderne Technologie lebendig, spielerisch und unmittelbar erfahrbar werden. Designt und entwickelt wurde Verne XR technisch von Digital Artist Renate Schuler.
Inszenierung
XR Development und Design
Sounddesign und Dramaturgie
Live-Schauspiel
Fotocredit: Renate Schuler
Rilke in Linz
Frau.Macht.Film | »Geschlechterrollen« | Podiumsdiskussion 2026
Frau.Macht.Film – Auflage 12
Podiumsdiskussion mit dem Titel: »Geschlechterrollen« – ein Mitschnitt (Ausschnitte)
Es ist nie „nur ein Film“:
Wie prägen Geschlechterrollen das Kino und umgekehrt: Wie prägen Darstellungen im Film unsere Vorstellungen von Geschlechterrollen?
Welche Werkzeuge braucht es, um Muster zu benennen, aber auch zu überwinden?
Was kann Politik tun, um Frauen ins Zentrum zu rücken, auch in der Kultur? Um Schieflagen, Diskriminierungen sichtbar zu machen und auch auszugleichen?
Welche Spielregeln gelten für unterschiedliche Räume, und stehen diese allen offen?
Wie können Analyse und der Anspruch gesellschaftlicher Veränderung Hand in Hand gehen?
Das werden einige der Fragen sein, die uns beschäftigen.
ES DISKUTIEREN
MELANIE LETSCHNIG
Melanie Letschnig unterrichtet Filmtheorie und Filmanalyse am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und am Institut für Gender Studies der Universität Wien sowie im Bereich
textil.kunst.design der Kunstuniversität Linz.
MARTINA RESCH
Martina Resch ist Katholische Theologin in Linz und forschte zuletzt zu Frauen- und Familienbildern im Linzer Mariendom (DonnaStage. Familien.Bilder.Mariendom). Aktuell ist M. Resch Projektmitarbeiterin in der Pfarre Linz-Mitte und beschäftigt sich mit der Bedeutung von Kirchenräumen als möglichen Begegnungszonen zwischen Kunst, Kultur, Religion und Gemeinschaft.
EVA SCHOBESBERGER
Eva Schobesberger ist Linzer Politikerin und als Stadträtin verantwortlich für Klima, Stadtgrün, Frauen und Bildung, vorher war sie am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung an der JKU tätig sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rechtsgeschichte mit dem Schwerpunkt Frauenrecht.
Moderation: Julia Pühringer, Journalistin, Filmkritikerin und Kuratorin
Kuratiert von Sara Köppl
Ein Kooperationsprojekt vom Programmkino Moviemento Linz und dem Linzer Frauenbüro.
Stattgefunden hat diese Veranstaltung am Freitag, den 13. März 2026 im Solaris Linz
Eine Sendung von Helga Schager
Nino
Nach der Geburtstagsfeier des einjähirgen Ninos geht die Party in der Küche weiter. Doch das Baby weint, bei den Erwachsenen fehlt es nun nicht an Wein und „guten Ratschlägen“. Die beste Freundin der Mutter, genauso wie die Schwester des Vaters die mit ihrem 25 Jahre älteren Freund auf Besuch ist, wissen genau was zu tun ist.
Von Fanny Brunner inszeniert ist die letzte Saalpremiere der Spielzeit 25/26 ist eine bissige Komödie über Mutterschaft.
In dieser Sendung hören Sie ein Gespräch mit der Regisseurin Fanny Brunner und der Schauspielerin Johanna Egger. Ebenso wie Ausschnitte aus dem Stück und auf der Pressekonferenz sprach Sigrid Blauensteiner, die Dramaturgin über die kanadische Autorin des Stücks. Über das Bühnebild sprach Elisabeth Pscheidl
Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka
In dieser FROzine Ausgabe hören Sie etwas zum Film „Kein Gold für Kalsaka“, der im Rahmen von FERNSICHT im Kino Gmunden gezeigt wurde.
Der Film „Kein Gold für Kalsaka“ wurde im Rahmen der FERNSICHT – entwicklungspolitische Film- und Dialogabende von WELTHAUS (Diözese Linz) – die uns mit auf eine Reise nach Burkina Faso nehmen, im Kino Gmunden gezeigt.
Sie hören ein Filmgespräch mit Oliver Böck von der ÖJAB – Österreichische JungArbeiterBewegung aus dem Stadttheater Gmunden, der selbst immer wieder Projekte in Burkina Faso begleitete.
Der Film handelt von Ausbeutung in Burkina Faso, genauer dem Dorf Kalsaka. Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum dieses bewegenden Dokumentarfilms, der durch besondere Kunstgriffe ein Erlebnis der besonderen Art garantiert.
AMRO26 on air #2
Together, they explore the strong community dimension at the heart of Art Meets Radical Openness and reflect on how digital technologies continue to shape artistic production, collaboration, and exchange. The conversation offers insights into the curatorial approaches behind this year’s festival and highlights how AMRO creates spaces for collective engagement across disciplines.
A special focus is placed on the 2026 program: What kinds of formats invite participation? How do artists respond to current technological and social conditions? And in what ways can digital tools foster not only innovation but also critical reflection?
From exhibitions and performances to the Nightline, this episode sheds light on the diverse practices and perspectives that define AMRO26. It reveals how the festival operates not just as an event, but as a living network shaped by its contributors and audiences alike.
This episode invites listeners to take a closer look at the intersections of community, technology, and artistic experimentation. And to discover how AMRO continues to evolve as a platform for radical openness.
For more information about the festival and the program visit: www.radical-openness.org
Beitragsgestaltung: Anna Jungwirth
Bild:c AMRO26, Design by Hanna Priemetzhofer
Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.
Die Aktionsgemeinschaft zum Tag der Arbeitslosen hat am 30. April zu einem Rundgang zu den Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher in Linz eingeladen.
Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren haben über ihre Lebensrealitäten und ihre Sicht auf die Stadt gesprochen. „In unserem Alltag gibt es oft Stress, den andere nicht sehen.“, so ein arbeitsloser Jugendlicher.
In Oberösterreich steigt die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen. Gleichzeitig sinkt das Angebot an Lehrstellen. Noch vor Beginn ihres Berufslebens geraten Jugendliche stark unter Druck.
Besonders schwierig ist die Situation für Jugendliche, die zusätzlich belastende Erfahrungen gemacht haben, wie Mobbing oder Gewalt, und die mit Ängsten und Depressionen kämpfen. Für sie sind psychosoziale Unterstützung und verlässliche Begleitung entscheidend.
Damit junge Menschen ihren Weg in die Arbeitswelt finden und sich ein eigenständiges Leben aufbauen können, braucht es passende Unterstützungsangebote und wirksame Maßnahmen gegen den Lehrstellenmangel.
Der Stadtrundgang führt zu Orten in Linz, die Einblick in die Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher geben. Ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche werden sichtbar. Wir konnten die Stadt gleichsam durch ihre Augen sehen.
Mag.a Katja Haller moderierte durch den Stadtrundgang.
Aktionsgemeinschaft „Tag der Arbeitslosen OÖ“ Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, B7 Arbeit und Leben, Caritas OÖ, IAB Institut für Ausbildungs- und Beschäftigungsberatung, Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung OÖ – Mensch & Arbeit, Katholische Jugend, migrare, Österreichischer Gewerkschaftsbund, pro mente OÖ, Solidarwerkstatt, Sozialplattform OÖ, Unabhängige Alternative Grüne Gewerkschafter:innen, Verein arbeitslos. selbstermächtigt, Volkshilfe OÖ, VSG Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte
Chinesische Drachen
La musique de New Orleans et de la Louisiane-04.05.2026
La musique de New Orleans et de la Louisiane
New Orleans est connu comme étant le berceau du Jazz, bien sûr, mais également d’un son unique reconnaissable entre tous.
Louis Armstrong et Fats Domino en furent certainement ses représentants les plus connus, mais, du Jazz et du Gospel, au Blues et au Rhythm and Blues en passant par la musique cajun, le Zydeco et le Swamp Pop, la Louisiane a engendré d’autres grands artistes et produit une des musiques les plus enthousiasmantes qui soit.
L’histoire de cet état y est pour quelque chose !
Pour nous français, il représente un bout de notre propre histoire.
Le festival annuel de New Orleans est le reflet de la diversité d’une région et de sa musique.
If Pigeons Turned To Gold//Silencio//Jenseits der Erinnerung//This Is Not A French Film
Am letzten Festivaltag von Crossing Europe 2026 berichtet Radio FRO über eine sehr vielfältige Palette an Filmen. Diese reicht von der sehr persönlichen und bewegenden Arbeit der tschechischen Filmemacherin Pepa Lubojacki, die den Preis der Competition Fiction gewann, über den skurrilen Vampirfilm „Silencio“ und einer Dokumentation über das Andenken an NS-Kriegsverbrechen im oberösterreichischen Mühlviertel bis hin zur Satire „This Is Not A French Film“.
KDYBY SE HOLUBI PROMĚNILI VE ZLATO / IF PIGEONS TURNED TO GOLD, Pepa Lubojacki CZ/SK 2026
Die sehr persönlich gehaltene Dokumentation erzählt über Suchterkrankung innerhalb Pepas Familie. Sie portraitiert ihren Bruder und ihre beiden Cousins und macht sichtbar, dass auch wenn Sucht und Obdachlosigkeit ein großer Teil ihrer Leben ist, sie auch noch mehr sind als das. Mit bunten, teils flippigen Stilmitteln werden Familienfotos durch KI zum Sprechen gebracht und die schwere Geschichte mit einer guten Menge Humor erzählt, ohne dabei ihre Ernsthafitgkeit zu verlieren.
Sofia Engler im Interview mit der Filmemacherin Pepa Lubojacki. Der Film wurde außerdem mit dem CROSSING EUROPE Social Awareness Award – Best Documentary ausgezeichnet.
SILENCIO/SILENCE, Eduardo Casanova, ES 2025
Aylin Yilmaz und Melanie Schiller stellen sich die Frage „Wie viele Vampirfilme braucht es noch“ und besprechen dabei den Film „Silencio“ von Eduardo Casanov. In diesem Film aus der Nachtsicht-Programmschiene stehen vier Vampirschwestern vor ethischen Problemen. Denn die Menschheit ist durch die Pest geplagt.
JENSEITS DER ERINNERUNG, Michael John, Bernhard Branstein, AT 2025
Michael Diesenreither mit dem Historiker Michael John über dessen Film Jenseits der Erinnerung. Schattenseiten Gallneukirchen 1938 bis 1945 gesprochen. Der Film beschäftigt sich mit NS-Kriegsverbrechen in Gallneukirchen.
Ceci n’est pas un film français/This Is Not A French Film
„This is not a french Film“ zeigt Tom Adjibi, den Filmemacher selbst, wie er erst etwas planlos versucht, als Reaktion auf die eurozentrische Filmwelt einen Film auf die Beine zu stellen, bei dem nur nicht-weiße Personen im Cast und in der Crew sind. Im Stile eines Making-Off-Videos nimmt er uns mit auf eine Reise über Black Pain, Rassismus und die Spuren der Kolonialzeit in Belgien. Die satirische Dokumentation „This is not a french film“ von Tom Adjibi besprechen Raissa Iradukunda und Sofia Engler.
Am Sonntag, 3.5. noch im Programm des Crossing Europe Film Festivals:
- 18.15 Uhr, City 1: ON VOUS CROIT/WE BELIEVE YOU/WIR GLAUBEN EUCH, BE 2025
- 18.15 Uhr, Movie 1: SOLOMAMMA, NO/LV/DK/FI 2025
- 18.15 Uhr, Movie 3: HEX, NO 2026
- 19.00 Uhr, Movie 2: MIOB NEW VISION AWARD 2026: VETRE, PRIČAJ SA MNOM / WIND, TALK TO ME, SR/SI/HR 2025
- 20.00 Uhr, City 1: KDYBY SE HOLUBI PROMĚNILI VE ZLATO / IF PIGEONS TURNED TO GOLD, CZ/SK 2026
Moderation: Sofia Engler und David Winkler-Ebner
27.04.2025 – ZPwGA
Audycja Jacka Jablonskiego i jego goscie
ZPwGA-3.05.2026
Jacek Portala i Krzysiek Sieranski-Konstytucja 3 maja