Studium der Visuellen Gestaltung an der Kunsthochschule Linz. Seither Beschäftigung mit Architektur und Baukultur in Form von Video und Beiträgen in Fachmedien und im Radio. Vortrags- und Lehrtätigkeit, Gründungsmitglied von LandLuft, Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen.
Die letzte Woche stattgefundene Exkursion und Konferenz, eine Kooperation zwischen dem architekturforum oö und den friends of franckviertel, sollte den wahren Zustand von Stadt an ihren Rändern verdeutlichen. Jenseits der Tourismuszonen mit ihren Kulturbauten, auch jenseits der von den Creative Industries verschönten Stadtvierteln zeigen sich die Folgen neoliberaler Globalisierung ungeschminkt. Man sieht weg und übersieht dabei, dass in diesen Schattenzonen die Zukunft der Städte entschieden wird. Zu fragen ist daher, welche Akzente an diesen Orten gesetzt werden können. Und, fast noch wichtiger: Welche Initiativen sind bereits vor Ort und in welcher Form aktiv? Um nur zwei Fragen aus einem ganzem Spektrum an möglichen Ansatzpunkten zu nennen.
Obwohl Friedrich Goffitzer ein breit gefächertes Werk hinterlassen hat, sind seine Bauten und Projekte, seine Ausstellungsgestaltungen und Bühnenbild-Visionen, seine Entwürfe für Industrie und Design sowie seine umfassenden Studien zu Harmonik und Proportion selbst in Fachkreisen wenig bekannt.
Kunst und Kultur im öffentlichen Raum sind im aktuellen Kulturentwicklungsplan ein wesentlicher Schwerpunkt für die städtische Kulturpolitik. Kürzlich fand im architekturforum oö auf Initiative von Kulturreferent Vizebürgermeiser Baier das Symposium STADT KUNST LINZ statt.
Bereits seit Juli dieses Jahres feiert das architekturforum oberösterreich sein 20jähriges Einmischen in die Debatte um Architektur und Baukultur in unserem Bundesland mit vielfältigen, spannenden Aktivitäten. Von Anfang an war es Bestreben der Vermittlungsplattform, sich nicht nur dem Thema Architektur und damit den schönen Objekten zu widmen, sondern auch die Blicke in Richtung was dazwischen passiert zu lenken. Mit dieser Grundsatzentscheidung war dem Prozesshaften Tür und Tor geöffnet, was durch das visionäre, forschende Planungsexperiment mit dem Titel Stadt in Latenz aus Mitte der 90er Jahre eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird.
Das afo - architekturforum oberösterreich widmet sich zu seinem 20jährigen Jubiläum der visionären Publikation "Stadt in Latenz" aus seiner Anfangszeit. Damals gingen die Autoren anhand des Dreiecks Linz-Wels-Steyr und seiner semi-urbanen Umgebungen Mitte der 1990er Jahre von der Frage aus, ob das Land (das ehemals Ländliche) eine Stadt im Werden sei.
Das afo- das architekturforum oö feiert heuer sein zwanzigjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird ein visionäres Projekt aus Mitte der 90er Jahre wieder aufgegriffen. Unter dem Titel Stadt in Latenz wurde damals der Frage nachgegangen, ob das Land (das ehemals Ländliche) bereits eine Stadt im Werden sei. Damals wie heute geht es darum, die Spuren der vermeintlichen Freiheit des ungehemmt In-die-Landschaft- Hinausbauens im Großraum Linz-Wels-Steyr auszumachen bzw. nachzuforschen, ob diese noch deutlicher als vor 20 Jahren wahrzunehmen sind.
Anlässlich des 20-Jahrjubiläums einer visionären Publikation und Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Stadt in Latenz", will das architekturforum oberösterreich die zentrale Fragestellung "ob das Land (das ehemals Ländliche im Dreieck Linz-Wels-Steyr) eine Stadt im Werden sei." neuerlich aufgreifen bzw. das eigene Jubiläum mit einer weiteren Lesung zum Thema Urbanität im Werden verknüpfen.
Am 16. und 17. Mai 2014 finden österreichweit wieder die Architekturtage statt - die größte biennale Veranstaltung für Architektur und Baukultur. Unter dem Motto Alt Jetzt Neu geht es dieses Mal um das Bauen im Bestand, Denkmalschutz sowie Um- und Neunutzung..
ZIMT steht für "Ziviltechnikerinnen Mitte" und ist der im Frühsommer 2005 gegründete interdisziplinäre Ausschuss der Länderkammer für Oberösterreich und Salzburg.
Das afo architekturforum oberösterreich versteht Architektur in vielfältigen Bezügen zu Interessens- und Anspruchsgruppen in unserer Gesellschaft. Die gebaute Umwelt schafft Lebens-, Wirtschafts- und Kulturräume für die Menschen. Daher steht Architektur in einer besonderen Verantwortung. Wir haben mit der Leiterin Gabriele Kaiser über die Aktivitäten gesprochen, mit denen sich das afo auch heuer wieder ins Szene setzen will.
Katharina Kloibhofer und weitere Studierende der Kunstuniversität Linz platzieren ab Anfang kommenden Jahres das RAUMSCHIFF am Linzer Hauptplatz (Brückenkopfgebäude Ost). Es handelt sich um einen studentengeführten Ausstellungs- und Veranstaltungsraum der interdisziplinäre Aktivitäten fördert und den Austausch mit der Bevölkerung ermöglicht. Ein Gespräch mit der Initiatorin des Projekts, Katharina Kloibhofer.