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Sprache in der ökonomisierten sozialen Arbeit

Thomas Erlach, Mitarbeiter der oberösterreichischen Sozialeinrichtung "exit sozial", die psychisch kranke und beeinträchtigte Menschen betreut, hat mit "Worte verändern die Welt" ein Buch geschrieben, welches die Entwicklung der letzten 10 Jahre im oö. Sozialbereich beschreibt.

Die Sozialbereiche nahezu aller europäischer Länder werden seit Jahren massiv umstrukturiert. Dabei wird die Ökonomisierung als einfache Verwaltungsumstellung präsentiert und die Verwendung wohlklingender Begriffe, mal subtil, mal mit Druck, eingefordert, zB: Kundin/Kunde – Effizienz – Non-Profi.

Erlach untersuchte erstmalig differenziert, wie diese Begriffe die Welt der ökonomisierten sozialen Arbeit verändern und welche Folgen die neuen Sprachregelungen auf das konkrete Verhalten der Professionellen haben und damit auf die soziale Arbeit, wie sie bei den betroffenen Menschen ankommt.

Der Beitrag wurde von Christian Aichmayr gestaltet, der auch das Interview mit Thomas Erlach über den Inhalt seines Buches und den Paradigmenwechsel im oö. Sozialbereich führte. Durch die Sendung führte Elisabeth Ertl. Die technische Ausarbeitung des Interviews wurde von Rainer Haid vorgenommen. 

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Durch die heutige FROzine-Ausgabe führt Michael Gams.

Zuletzt geändert am 28.04.10, 00:00 Uhr

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Verfasst von Michael Gams

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