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Retten was zu retten ist. Und wenn es sein muss die ganze Welt

FROzine am 15. September 2010

*Repair – sind wir noch zu retten* war das Gebot der Stunde beim Ars Electronica Festival 2010. Letzten Samstag lud Radio FRO den Informatiker und Künstler Gerhard Dirmoser zum Gespräch. Wir ließen die Ars 2010 noch einmal Revue passieren.

Eine Wiederholung der Sendung geht morgen um 6am und 1pm on Air.

Zwischen Komplexität und Simplifizierung

Repair war das Gebot der Stunde und liegt im irgendwo zwischen Komplexität und Simplifizierung. Heuer hat sich das Ars Electronica Festival nichts weniger zum Thema gemacht als die ganz großen Probleme zu thematisieren. Probleme und Zustände, die in ihrer Komplexität nicht nur schwierig sind zu erfassen, sondern auch deshalb schwierig, da eine Prognose nicht realistisch möglich ist.

Krieg, Hunger, soziale Ungleichheit, das kapitalistische System und seine Folgen für die Arbeitswelt, Paradigmenwechsel durch Technologien, Software, die als realer Akteur in Erscheinung tritt, ect., ect. Doch, ist die Frage des Reparierens die richtige oder fragt man nicht besser danach „das System“ von Grund auf zu ändern? Wie kann man das denken? Die Wahrnehmung korrigieren oder die Haltung?

Wir sprachen mit Gerhard Dirmoser über die Ars Electronica im Allgemeinen und Repair im Besonderen. Dirmoser nimmt auch Stellung zu einem Ausschnitt aus einem Gespräch mit dem Leiter des Futurelab Horst Hörtner.

Soziale Plastik

Jeder Mensch ist ein Künstler, das hat dereinst der deutsche Aktionskünstler Joseph Beuys gesagt. Damit hat er den Kunstbegriff erweitert und die Idee der „sozialen Plastik“ geschaffen.
Soziale Plastik heisst, aus Kunst Realität gestalten. Solche sozialen Plastiken gibt es auch in Bern, gestaltet werden sie vom Projektplaner Martin Beutler. Er erklärt wie soziale Plastiken entstehen. Radio RaBe aus Bern widmete sich der Pan-archistischen Verfassungsstelle – eine installative Arbeit, mit der Martin Beutler auf der Strasse unterwegs ist.

 

Eine Sendung von Pamela Neuwirth

Zuletzt geändert am 15.09.10, 00:00 Uhr

Verfasst von Dominik Meisinger

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