Radioballett beim Pflasterspektakel
Udo Danielczyk (cc)
Gesendet am Do 21. Mär 2019 / 12:30 Uhr
Sondersendung

Radioballett: #rassismusmogined

Der Internationale Tag gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 21. März ist Anlass, um öffentlich ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und ein respektvolles Miteinander zu betonen. Die Initiative „Rassismus? Mog i ned!“ ruft deshalb zum oberösterreichweiten Radioballett auf.

Mach mit beim Radioballett am 21. 3. 2019 von 12:30 – 13:00 Uhr am Linzer Hauptplatz. Du hörst um 12:40 Uhr vor Ort und live auf Radio FRO ein Radiohörspiel zum Thema Rassismus.

Was ist ein Radioballett?

Ein Radioballett ist gleichzeitig Hörspiel und performative Aktionsform. Die Teilnehmer*innen hören eine Radiosendung, die auch choreografische Anleitungen bzw. Bewegungsvorschläge enthält. Sie tauchen ein in eine eigene akustische Welt und setzen mit synchronen Bewegungen ein starkes Zeichen im öffentlichen Raum für ein respektvolles Miteinander. Das Radioballett ist also so etwas wie ein Flash Mob – vielschichtig, öffentlich und multimedial.

Ablauf

1) Komm auf den Linzer Hauptplatz (zwischen Dreifaltigkeitssäule und Brunnen) – du brauchst nichts weiter mitzunehmen.

2) Mach mit, wo Du gerade bist – am Sportplatz, in der Aula, in der Firma, in der Klasse, auf der Uni, in der Arbeit, am Bahnhof etc. – mit Kolleg*innen, Freund*innen etc. Radiogerät einschalten und auf 105,0 MHz (im Großraum Linz) oder 102,4 MHz (Urfahr West/Eferding) mithören oder via Livestream (www.fro.at/livestream) bzw. FRAPP – Freie Radios App abspielen.

3) Keine Zeit und trotzdem mitmachen? Kein Problem! Nimm mit uns Kontakt auf unter: programm@fro.at oder office@landdermenschen.at. Gerne schicken wir dir dann das File vorab zu. So bist du zeitlich unabhängig!

4) Sichtbar machen! Filme dich/deine Gruppe beim Radioballett und poste das Video am Do, 21. März mit dem Hashtag #rassismusmogined auf Social Media.

 

Nach wie vor ist Rassismus für viele trauriger Bestandteil des Alltags. Sei es in der Öffentlichkeit, der Schule oder am Arbeitsplatz – rassistische Bemerkungen sind an der Tagesordnung und dabei kann man von Glück sprechen, wenn es bei Bemerkungen bleibt. Statistiken zeigen, dass strafrechtliche Delikte – und damit sind nicht die verbalen Beleidigungen gemeint – in den vergangenen Jahren immer stärker zunehmen.

 

 

Zuletzt geändert am 22.03.19, 08:42 Uhr

Gesendet am Do 21. Mär 2019 / 12:30 Uhr

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