Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Wissenschaft)
Filmbildung und Radioarbeit in der Schule
Markus Vorauer und Christian Kogler werden im kommenden Jahr ihre Tätigkeit an der PHOÖ beenden, aber wir hoffen, dass das Erweiterungsstudium auch danach fortgeführt werden kann. TERA FM macht aus diesem Anlass schon mal gleich ganz früh einen Ausblick auf das, was da möglicherweise kommen wird.
Voranmeldung zum Erweiterungsstudium Filmbildung und Radioarbeit in der Schule bis 26. 6. unter
https://ph-ooe.at/lehrgang-erweiterungsstudiumfilmbildungundradioarbeitinderschule2024-1
EDIT Videochallenge
https://www.editvideochallenge.org
Spannende Berufe in Wilhering #9: Oberst Roman Laimer – ABC-Abwehr im...
Habt ihr euch schon einmal gefragt, wer uns vor gefährlichen atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen schützt? Oder was passiert, wenn nach einer Naturkatastrophe sauberes Trinkwasser fehlt? Für solche besonderen Aufgaben gibt es speziell ausgebildete Expertinnen und Experten im Österreichischen Bundesheer.
Im Gespräch mit den jungen Reporterinnen und Reportern Lorenz, Philipp und Franziska erklärt Oberst Roman Laimer, was die ABC-Abwehr eigentlich macht, wie gefährliche Stoffe erkannt werden und warum der Eigenschutz dabei an erster Stelle steht. Außerdem berichtet er über seine Ausbildung, die Bedeutung körperlicher Fitness und seine heutige Arbeit in Planung und Einsatzvorbereitung.
Besonders spannend sind seine Erzählungen von Einsätzen im In- und Ausland: von der Trinkwasseraufbereitung in Bosnien über Hochwassereinsätze in Österreich bis hin zu Hilfseinsätzen nach dem Tsunami in Sri Lanka. Auch Erfahrungen im Zusammenhang mit Geflügelpest, Milzbrand und anderen biologischen Gefahren kommen zur Sprache.
Dabei erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur viel über die Arbeit der ABC-Abwehr, sondern auch über die abwechslungsreichen Herausforderungen des Berufs – von Übungen im Gebirge über Einsätze bei Nacht bis hin zu besonderen Situationen im Hubschrauber. Eine spannende Sendung über Verantwortung, Technik, Teamarbeit und den Schutz von Menschen in außergewöhnlichen Lagen.
„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und Radiomacherin Sabine Traxler.
Musik-Jingle: Labogalak – Pop 3
Vom Wirtshaus in die digitale Öffentlichkeit
Thomas Aichinger im Gespräch mit Simon Moser über Öffentlichkeit – am Wirtshaustisch, digital und in der Zukunft.
Wie hat sich Öffentlichkeit durch die Digitalisierung und Soziale Netzwerke geändert? Wie wird in Zukunft öffentlich diskutiert und wie können wir uns darauf vorbereiten? Darüber spricht Simon Moser in der 3. Podcast-Folge mit Thomas Aichinger.
Thomas Aichinger ist Medienexperte, Organisationssoziologe, Berater für digitale Transformation & KI.
Moderation: Simon Moser
Der Podcast „Kompetent & Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden?
Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.
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Junglehrer:innenreport 2026
Wie bewältigen Jungpädagog:innen den Einstieg ins Lehrer:innenleben?
Welche Herausforderungen haben sie zu bewältigen?
Was sind die schönen Seiten, was ist verbesserungswürdig?
Darüber (und noch viel mehr) diskutieren 5 Junglehrer:innen der Sekundarstufe im Studio.
Freie Medien als Lernorte für Kritische Medienkompetenz
Mein Gast in der zweiten Folge des Podcasts ist Andrea Sedlaczek von COMMIT. Mit ihr spreche ich darüber, was kritische Medienkompetenz heute bedeutet – und warum sie so eng mit Demokratiebildung verbunden ist. Weiters thematisieren wir die Ergebnisse des Bürger*innenrat Medien und Demokratie und wir trainieren unsere Demokratie-Fitness.
Kritische Medienkompetenz und Demokratiebildung
Andrea Sedlaczek ist Wissenschaftlich-Pädagogische Mitarbeiterin bei COMMIT (Community Medien Institut für Weiterbildung, Forschung und Beratung) mit den thematischen Schwerpunkten Kritische Medienkompetenz, Medien und Mehrsprachigkeit, Nachhaltigkeit sowie Erwachsenenbildung und Kompetenzerwerb. Sie hat Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Wien studiert und forscht neben der Tätigkeit bei COMMIT am Institut für Sprachwissenschaft an der Universität Wien zu Klima- und Nachhaltigkeitskommunikation.
Diese Folge entstand bei der Tagung „Freie Medien in der Digitalen Grundbildung“ von 20. bis 22. Mai im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz. Im Mittelpunkt der von Andrea Sedlaczek (COMMIT) und Florian Danhel (PH Wien) organisierten Tagung stehen Fragen rund um Medienbildung, Demokratie, KI, Schule und Freie Medien als Lernorte. Ziel ist ein Erfahrungsaustausch zwischen Lehrer*innen, Projektbetreuer*innen und Mitarbeiter*innen der Freien Medien. Ich hatte auch die Möglichkeit, den Podcast „Kompetent & Kritsch“ bei der Tagung vorzustellen. Im Rahmen der Tagung fand auch eine Exkursion zu Radio FRO statt. Dort entstand die zweite Folge des Podcasts mit Andrea Sedlaczek und Statements von Teilnehmenden der Exkursion.
Links und Quellen
Moderation: Michael Diesenreither
Der Podcast „Kompetent & Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden?
Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.
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Warum Medienbildung?
In der Auftaktfolge diskutieren die Hosts Simon Moser (Forum Medienbildung) und Michael Diesenreither (Radio FRO) mit dem Publikum vor Ort und mit Johannes Knierzinger (Forum Medienbildung, Medienexperte, Lehrer für Digitale Grundbildung) bei der Workshopraum-Eröffnung von Radio FRO über Medienkompetenz-Vermittlung, Nutzung von Sozialen Netzwerken und KI bei Kindern und Jugendlichen und über Medienbildung in der Schule.
Das Publikum konnte vor Ort über ein Onlinetool mitdiskutieren.
School of Creative Solutions
School of Creative Solutions
Wie können Schulen junge Menschen zu kreativen Problemlöser und Changemakern machen?
In unserer aktuellen Sendung spricht Dr. Kurt Haim von der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich über die „School of Creative Solutions“ und die innovativen Unterrichtsprogramme „SCIP – Scientific Creativity in Practice“ und „Innovative FOCUS“. Dabei geht es um kreative Denkprozesse, nachhaltige Problemlösung und die Frage, wie Schule zu einem echten Thinktank für die Herausforderungen der Zukunft werden kann.
https://www.innovative-focus.com/
Hochschullehrgänge:
https://ph-ooe.at/lehrgang-anmeldung-1/hlg-naturwissenschaftliche-kreativitaet
und als spezielle Werbung für TERA FM und PH TV:
https://ph-ooe.at/lehrgang-erweiterungsstudiumfilmbildungundradioarbeitinderschule2024-1
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Schule
Bei der Tagung „Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter (LELEDIZ)“ am 25. und 26. Februar gaben Expert*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Bildungsforschung.Das Organisationsteam bestehend aus den beiden ÖFEB-Sektionen Lehrerinnenbildung und Lehrerinnenbildungsforschung (Ann-Kathrin Dittrich, Gabriele Schauer, Michael Himmelsbach) sowie Medienpädagogik (Josef Buchner und Ines Deibl) lässt die Tagung als Gäste bei TERA FM noch einmal Revue passieren.
Der Wolf in Oberösterreich
Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements.
Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber.
Stimmlagen: Wie verändert verändert sich unser Gesellschaftlicher Diskurs durch...
Stimmlagen – Das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, diese Woche gestaltet von der Redaktion unerhört! der Radiofabrik Salzburg.
Aktuell wird angesichts der globalen Konflikte, die wir erleben, viel über Aufrüstung, Wehrfähigkeit und Ähnliches gesprochen. In Deutschland wird über die Wiedereinführung eines Wehrdienstes diskutiert und in Österreich wird über die Verlängerung des Wehrdienstes diskutiert. Was macht der Fokus auf diese Themen mit unserer Gesellschaft, welche Risiken gibt es dadurch und was können wir tun, um uns dieser voranschreitenden Militarisierung entgegenzusetzen? Darüber hat Lennart Grünhagen mit der Professorin Claudia Brunner für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt gesprochen.
Früher Frosch vom 22.04.2026
In dieser Episode des Frühen Froschs besprechen Ralf und Dennis die verschiedenen Anlässe des 22. April, wie den Mother Earth Day bzw. den Tag der Erde, wobei sie in diesem Zusammenhang auch auf die Themen des Klimawandels und der Psychologie des Klimawandels zu besprechen kommen und ihre Meinungen dazu austauschen. Außerdem wird in dieser Sendung das große „Frosch Erwecken“ angekündigt und das eine oder andere über unseren Paten-Frosch erzählt.
Schulaufsicht im Fokus – eine Perspektive aus Nordbayern
Was macht eigentlich eine Schulaufsicht und was passiert wenn sie neue Wege geht? Gast bei TERA FM ist Heidi Hübner, Ministerialbeauftragte für die Berufliche Oberschule in Nordbayern, und sie spricht offen über einen Arbeitsbereich, der meistens im Hintergrund agiert und deshalb vielen von uns verschlossen bleibt.
Brüllen wie ein Bär – leben mit Chronischen Krankheiten
Leben mit schwerer angeborener Neutropenie
Julia Katharina Loy lebt mit einer seltenen Erkrankung: der schweren angeborenen Neutropenie. Diese beeinflusst ihren Alltag maßgeblich, auch wenn sie für Außenstehende oft unsichtbar bleibt. Umso wichtiger ist es ihr, über die Herausforderungen chronischer, nicht sofort erkennbarer Krankheiten aufzuklären. Auch ihre vierjährige Tochter Alma wurde mit dem gleichen Gendefekt geboren. Aktuell befindet sich Julia in Familienhospizkarenz, einer besonderen Form der Karenz, die es ermöglicht, sich intensiv um ein schwer erkranktes Kind zu kümmern. Es ist Julia ein besonderes Anliegen, dass ihre Tochter möglichst gut versteht, was es bedeutet krank zu sein, und das Alma früh lernt für ihre eigenen (medizinischen) Bedürfnisse einzustehen.
Fachwissen und persönlicher Erfahrung
Vor ihrer Karenz war Julia im diplomierten medizinischen Assistenzberuf tätig. Dieses medizinische Fachwissen verbindet sie heute mit ihren persönlichen Erfahrungen als Betroffene und Mutter. Dadurch gelingt es ihr, komplexe medizinische Zusammenhänge verständlich zu erklären, sogar so, dass ihre kleine Tochter sie verstehen kann.
Im Gespräch berichtet sie offen über die Herausforderungen ihres Alltags: das Leben mit einer „unsichtbaren“ Krankheit, die ständige Verantwortung als Mutter eines kranken Kindes und die Belastung, die damit einhergeht.
Engagement für mehr Sichtbarkeit
Doch Julia möchte nicht nur aufklären, sie möchte etwas bewegen. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für seltene und unsichtbare Erkrankungen zu stärken und insbesondere Kindern altersgerechte Zugänge zu diesem sensiblen Thema zu ermöglichen.
Dafür hat sie mehrere Projekte ins Leben gerufen:
- Kinderbuch „Brüllen wie ein Bär“ Ein in Reimen verfasstes, pädagogisch geprüftes Buch, das betroffenen Familien Mut machen soll. Gleichzeitig trägt es dazu bei, seltene Krankheiten kindgerecht zu erklären. Produziert wird das Buch nachhaltig bei Metabooks in Dresden. Die Illustrationen stammen von der Grazer Künstlerin Clara Sinnitsch.
- Y-Challenge Eine Initiative, die Aufmerksamkeit für seltene Erkrankungen schafft und Menschen zum Mitmachen und Weiterdenken anregen soll.
- Veranstaltungen in Oberösterreich Im April organisiert Julia zwei Events, bei denen Austausch, Information und das erzeugen von Bewusstsein im Mittelpunkt stehen.
Veranstaltungen im April 2026
- 22. April 2026, 18:00 Uhr – Kolpinghaus Linz Auftaktveranstaltung und gleichzeitiger Start der Crowdfunding-Kampagne für das Kinderbuch „Brüllen wie ein Bär“.
- 29. April 2026 18:00 Uhr – Buchensaal Puchenau Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18:00 Uhr.
Zungenbrecher
Frühe Frösche funken flinke, freche Zungenbrecher-Fragmente,
doch brechende Zungen zögern zwischen fröhlichem Froschfunk!
Tracklist:
- Shirley Ellis – The Puzzle Song
- Bodo Wartke – Barbaras Rhabarberbar (feat. Marti Fischer)
- Willy Astor – Fischflossenflipflops
- Def Ill – Mac Lethal Tribute
- Run DMC – Peter Piper
- Christoph & Lollo – Seit ich ein Kind hab
- Eminem – Godzilla (feat. Juice WRLD)
- Opiuo – Glottal Stomp
Zwei Menschen unter Bibern
Was mit der Jagd nach dem perfekten Naturschnappschuss begann, wurde zu einer Langzeitbeziehung: Bettina und Christian Kutschenreiter haben sich mit Beharrlichkeit und Geduld die Freundschaft einer Familie von Bibern erarbeitet. Sie erzählen von der Individualität und dem reichen Sozialleben ihrer Biber, von deren Marotten, Ticks und Eigenheiten und davon, wann man als Mensch von Bibern akzeptiert wird.
Foto: © Christian Kutschenreiter
Kann KI menschliche Kreativität ersetzen?
Kann KI menschliche Kreativität ersetzen?
Kreativhacks – Kreativität = Lebensfreude und Gesundheitsvorsorge
Ist Kreativität nur das, was Maschinen berechnen können – oder steckt darin etwas zutiefst Menschliches? Kreativität zeigt sich dort, wo Neugier, Gefühl und Erfahrung zusammenkommen und Neues mit Bedeutung entsteht. Gerade für Kinder und in der Schule wird sie zur Schlüsselkompetenz: Sie stärkt nicht nur Ausdruck und Problemlösung, sondern auch Selbstbewusstsein und mentale Gesundheit. Wer Kreativität fördert, investiert in Bildung, Lebensfreude und eine gesunde Zukunft. Gast im TERA FM Studio ist Helene Huemer.
Rostrot das Pflaster und Radioastronomie
Das heutige FROzine widmet sich den Aufständen im Februar 1934, sowie der Radioastronomie.
Lesung: Arbeiter*innen Aufstand 1934
Das Bündnis 12.Februar organisiert regelmäßig unterschiedlichste Veranstaltungen zum österreichischen Widerstand. Das Bündnis beschäftigt sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Ereignissen des Februars 1934. Neben politischer und aktivistischer Arbeit wird auch versucht, den Widerstand gegen den Austrofaschismus wissenschaftlich aufzuarbeiten. Einer der diesjährigen Veranstaltungen war eine Lesung, bei denen die Darstellung des Arbeiter*innenaufstands im Februar 1934, in der deutschsprachigen Literatur, im Mittelpunkt stand. In der Sendung hören Sie zwei Gedichte, eines von Kurt Tucholsky: „Oh du mein Österreich“ und das zweite von Erich Weinert: „Wiener Blut“. Beide gelesen von Robert Reinagl. Des Weiteren hören Sie Paul Ferstl, der einen Ausschnitt aus seinem Roman „Rostrot“ liest, der 2028 erscheinen wird.
Radioastronomie – Hören wir das Universum?
Im zweiten Teil der Sendung hören Sie ein Interview mit Anahí Caldú Primo. Sie ist Astrophysikerin und arbeitet am Institut für Astrophysik der Universität Wien im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation. Sie hielt, bereits im Dezember, einen Vortrag mit dem Titel: Radioastronomie – Hören wir das Universum?, welcher auf dem YouTube Kanal des Instituts verfügbar ist. Zusätzlich zu ihrem Vortrag sprach Anahí Caldú Primo mit uns nochmals darüber, was Radioastronomie eigentlich ist, wie ihr Alltag als Astronomin aussieht, und sie beantwortet die Frage, ob wir das Universum tatsächlich hören können.
Am Mikrophon ist Anneta Trimis.
„Wenn Erkrankten Sterbehilfe bewilligt, aber Pflegegeld abgelehnt wird, macht sich...
Am 15. März fand in Wien anlässlich des Long-COVID-Awareness-Days eine Kundgebung statt. Organisiert von MUT (ME, Unterstützung und Teilhabe) und Long Covid Austria versammelten sich Betroffene, Angehörige und Initiativen vor dem Parlament, um auf Long COVID, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und andere postakute Infektionssyndrome (PAIS) aufmerksam zu machen.
Über 1.000 Menschen versammelten sich vor dem Parlament, um auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen. Im Fokus standen Long COVID, ME/CFS, das posturale Tachykardiesyndrom (POTS) sowie weitere PAIS. Das sind Erkrankungen, die nach Infektionen auftreten und eine Vielzahl schwerwiegender Symptome verursachen können. Dazu zählen unter anderem extreme Erschöpfung, Atemprobleme, Herzbeschwerden, Kreislaufprobleme, Schmerzen und Schlafstörungen. Schätzungen zufolge sind weltweit 400 Millionen Menschen von Long Covid betroffen, in Österreich allein mehrere hunderttausend.
Trotz dieser hohen Zahlen gilt das Forschungsfeld weiterhin als unzureichend erschlossen. Für viele Erkrankungen wie ME/CFS oder POTS existieren bis heute keine ursächlichen Therapien. Betroffene berichten zudem von langen und oft schwierigen Diagnosewegen, die sich über Jahre ziehen können. Gründe dafür sind unter anderem fehlendes Wissen in der medizinischen Ausbildung sowie mangelndes Forschungsinteresse.
Ein zentrales Problem stellt auch die mangelnde Anerkennung der Erkrankungen dar. Viele Patient*innen sehen sich mit Vorurteilen konfrontiert oder erhalten Fehldiagnosen, häufig im psychischen Bereich. Dieses sogenannte „Medical Gaslighting“ führt dazu, dass Beschwerden nicht ernst genommen oder bagatellisiert werden. Auch nach einer Diagnose bleiben Herausforderungen bestehen: Pflegeeinstufungen und die Anerkennung von Arbeitsunfähigkeit verlaufen häufig schwierig – insbesondere im Zusammenhang mit Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt (PVA).
Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Neben dem Krankheitsmanagement stellt vor allem der Versuch, Schule oder Ausbildung aufrechtzuerhalten, eine enorme Belastung dar. Viele berichten zudem von emotionalem Druck, sich ständig erklären zu müssen, und von mangelndem Verständnis in ihrem Umfeld.
PAIS sind schwerwiegende Erkrankungen. Das Leitsymptom von ME/CFS, die Post-Exertional Malaise (PEM), führt dazu, dass schon geringe Überanstrengung den Zustand stark verschlechtern kann. Schwerstbetroffene leben oft isoliert, in reizarmen Räumen, mit kaum Bewegung oder sozialen Kontakten. Diese Situation betrifft nicht nur Erkrankte selbst, sondern auch ihre Angehörigen, die häufig Pflege und Unterstützung übernehmen und dabei an ihre körperlichen, emotionalen und finanziellen Grenzen stoßen.
Jüngst bekannt wurde der Fall des 21-jährigen Samuel R., der an ME/CFS erkrankte und Ende Jänner dieses Jahres Sterbehilfe in Anspruch nahm. Seine Freundin spricht auf der Kundgebung und teilt seine Worte, um auf die fehlende Versorgung aufmerksam zu machen.
In der Sendung zu hören:
- Jana Winter (Long Covid Austria)
- Miriam Hohl (MUT)
- Bettina Wittman (POTS und andere Dysautonomien)
- Marie Lipphart (Kritische Medizin Wien)
- Antonia (Betroffene)
- Nadine Taschler (Betroffene)
- Enna Erber-Gludowatz (Betroffene)
- Sara (Betroffene)
- Margarete Erber-Gludowatz (Mutter einer Betroffenen und ÖG MECFS)
- Angehörige von Samuel R.
- Birgit Meinhard-Schiebel (IG pflegende Angehörige)
- Martin (Bruder einer Betroffenen)
- Manfred Müller (Vater einer Betroffenen)
Foto: Aylin Yilmaz
Praxis an einer Schule im Ausland
Sophie Enthofer verbrachte ein Kurzzeit Praktikum in Frankreich
Erasmus+ gibt Studierenden die Möglichkeit einen Teil ihrer Ausbildung an einer Partnerhochschule im Ausland zu absolvieren – viel weniger bekannt ist noch die tolle Chance für angehende Lehrer*innen an einer Schule im Ausland ein Praktikum zu machen. Diese Möglichkeit gibt es sowohl für Kurzzeit (ca. 3 Wochen), als auch für 2 Monate. Sophie Enthofer war auf diese Weise in Orleans, Frankreich – sie ist Gast im TERA FM Studio.
Digitale Grundbildung: Vorstellung vs. Realität
Jedes Jahr drängen motivierte Junglehrer:innen in die Schulen.
Jede:r Junglehrer:in hat vor Dienstbeginn eigene Vorstellungen, den Unterricht zu gestalten und ein Stück weit besser zu machen.
Lassen sich diese Vorstellungen in der Realität auch umsetzen?
Darüber sprechen bzw. darüber berichten fünf Junglehrer:innen des Fachs Digitale Grundbildung.
Bewegung auf Rezept – die Rolle von Sport bei Krebs
Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Anlässlich hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert.
Der Weltkrebstag wurde von der Union for International Cancer Control ins Leben gerufen, unterstützt von der WHO. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, über Vorsorge und Therapie zu informieren und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. Gleichzeitig soll der Tag auch aufzeigen, wie wichtig ein gerechter Zugang zu moderner Krebsversorgung ist.
In Oberösterreich übernimmt diese Aufgabe unter anderem das Tumorzentrum OÖ. Es ist eine Kooperation aller oberösterreichischen Fondskrankenanstalten, also Krankenhäusern, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Gemeinsam begleiten sie Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen während und nach einer Krebserkrankung.
10.000 – so viele neue Tumorerkrankungen werden jedes Jahr in Oberösterreich diagnostiziert. Bewegungsmangel gilt als Risikofaktor für mehrere Krebsarten. Aktuelle Analysen zeigen, dass drei bis vier Prozent aller Krebsfälle allein durch ausreichend Bewegung verhindert werden könnten. Anlässlich des Weltkrebstages hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert – vor, während und nach der Diagnose.
Die WHO und die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie, kurz ESMO, empfehlen 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche, ergänzt durch Krafttraining. Für Kinder und Jugendliche gelten rund 60 Minuten Bewegung täglich. Entscheidend sei dabei, Patientinnen und Patienten individuell zu beurteilen und das Training an ihre jeweiligen Möglichkeiten anzupassen. Wie Medikamente soll körperliche Betätigung verschrieben werden – Bewegung auf Rezept.
Im Beitrag zuhören sind:
LH-Stv. in Mag. a Christine Haberlander – Gesundheitslandesrätin
Priv.-Doz. in Dr. in Kathrin Strasser-Weippl – Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
Prim. a Priv.-Doz. in Dr. in Sonja Heibl – Stv. Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
Prim. a Dr. in Daniela Gattringer – Leitung Physikalische Medizin und Remobilisation
Weitere Informationen:
www.worldcancerday.org
www.krebshilfe.net (österreichweite Informationen und Unterstützung)
Foto: © Land OÖ/Kauder
Wittgenstein, Sprache, Schule und KI
Im Kepler Salon wurde darüber diskutiert, wie man über den Umgang mit künstlicher Intelligenz spricht und vor allem jungen Menschen effektiv vermittelt.
Künstliche Intelligenz (KI) ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Schon eine Suchanfrage im Internet zeigt mittlerweile eine KI-generierte Zusammenfassung ganz oben, bevor man überhaupt zu einer eigentlichen Website scrollen kann. Auch bei Schüler*innen und Studierenden sind Programme beliebt, die mit KI Zusammenfassungen schreiben, Texte verbessern, Rechnungen lösen können. Wie gut das die KI macht ist teilweise umstritten, dass die Technologie verboten werden könnte, steht außer Frage.
Im Kepler Salon der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) haben am 19. Jänner Experten darüber diskutiert, wie man konstruktiv mit künstlicher Intelligenz umgehen kann und welche Mechaniken hinter den Modellen stehen, die wir Menschen benutzen, um Antworten auf Anliegen zu bekommen. Am wichtigsten sei das kritische Denken über die Ergebnisse der KI und wie man das konstruktiv verwerten kann. Eigene Denkleistung dürfe nicht auf der Strecke bleiben, sonst würde das Hirn, ähnlich einem Muskel, an Fähigkeiten verlieren.
Diskutiert haben:
Matthias Leichtfried, der sich in seiner Forschung u.a. mit Literatur- und Mediendidaktik, Ästhetischer Bildung und den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Schule und Unterricht beschäftigt.
Wilfried Utz, der u.a zu symbolische KI, Knowledge Management & Engineering sowie konzeptionelle Modelle als Grundlage maschinenverarbeitbaren Wissens forscht.
Moderiert hat Claudia Werner, die neue Leiterin der PR und Marketing Abteilung des Bruckner Orchesters Linz.
Im Kepler Salon finden das ganze Jahr über Veranstaltungen zur Wissensvermittlung statt. Das Programm ist hier zu finden.
Vielen Dank an den Kepler Salon für die Audiodatei.
#Stimmlagen: Zu wenig Anpassungen an die Klimakrise
Die #Stimmlagen von der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz mit diesen Themen: Staaten machen zu wenig, um die Klimakrise einzudämmen. Wikipedia ist 25, wie wird die Enzyklopädie bearbeitet?
Zu wenig Anpassung an die Klimakrise
Am 20. Jänner 2026 fand ein Mediengespräch der Initiative Diskurs. Das Wissenschaftsnetz statt. Im Vordergrund standen dieses Mal der steigende Bedarf sowie die wachsenden Lücken in der Klimaanpassung. Dazu gab es Inputs aus der Forschung von Thomas Schinko und Birgit Bednar-Friedl. Thomas Schinko leitet die Forschungsgruppe Equity and Justice am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse in Laxenburg. Birgit Bednar-Friedl ist Assozierte Professorin am Institut für Volkswirtschaftslehre und dem Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz. Beitrag: Jakob Mak
Wikipedia als Quelle?
Wikipedia ist heuer 25 Jahre alt geworden. Die Onlineenzyklopädie steht immer wieder in der Kritik, falsche Informationen zu beinhalten und allgemein keine gute Quelle zu sein. Die Community Managerin von Wikimedia Österreich, Annemarie Buchmann, und eine Linzer Wikipedia Autorin, Marlen Potye, haben über diese Problematiken gesprochen. Die beiden beschreiben die Schritte, die die Community macht, um hochwertige Inhalte zu produzieren. Laut ihnen sei das Kollaborative der Schlüssel zum Erfolg. Beitrag: Aylin Yilmaz. Das gesamte Interview ist hier zu hören.
Mehr Informationen zu den Stimmlagen, dem österreichweiten Nachrichtenmagazin finden Sie hier: stimmlagen.at
Das Poly Ottensheim über Alkohol und Sport
Die Schüler des Poly Ottensheim waren am 20. Jänner zu Gast bei einem Workshop von Radio FRO und haben dabei eine Sendung über Alkohol, Sport und Fitness gestaltet.
Tera FM – Promoting Life Skills
Promoting Life Skills
Lebenskompetenzen fördern – Wohlbefinden stärken
Kreatives Denken, Problemlösen, der Umgang mit Emotionen und effektive Kommunikation sind Lebenskompetenzen, die Kindern und Jugendlichen helfen, die Herausforderungen des schulischen Alltags zu meistern. Im Kooperationsprojekt Promoting Life Skills (ProLiSk) wird untersucht, wie diese Kompetenzen durch manualisierte Programme sowie durch allgemeine Maßnahmen von der Volksschule bis zum Bildungsabschluss gezielt gefördert werden können und welche Maßnahmen dabei besonders effektiv sind. Gast im TERA FM Studio ist Eva Mahringer.
PHTV
Beiträge und Sendungen der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. http://www.ph-ooe.at/ Kontakt: christian.kogler@ph-ooe.at