Jannis im Iran
Jannis, ein Mann von 25 Jahren, beschließt, den Iran zu bereisen. Warum ausgerchnet Iran? Dort fährt doch keiner hin. Genau das ist einer der Gründe für Jannis, aber nicht der einzige.
Selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Reisen und Wandern, individuales Reisen, genussvolles, meditatives Reisen.
Reise! Reise!
Individuelles, selbstbestimmtes, eigenverantwortliches, sanftes, umweltfreundliches, respektvolles, achtsames und nachhaltiges Reisen in die Welt der Geografie und in andere Welten, die es ja auch noch geben soll.
Subtil ist die Frage spürbar, was das Reisen tut mit uns, was wir tun, wenn wir reisen. Wie respektvoll begegnen wir den anderen Menschen, der Landschaft, der Natur, der Kultur, der wir fremd sind und die uns fremd ist? Wie achtsam gehen wir um mit Energie und Rohstoffen, wenn wir uns fortbewegen? Nachhaltiges Reisen, sanfter Tourismus ist angesprochen. Es geht auch um den ökologischen Fußabdruck auf unserer Lebensreise.
Was der/die Reisende sieht, hört, schmeckt, riecht, spürt, wie er/sie sich darin stehen, gehen und fahren sieht, wird subtil betrachtet. Nicht im Vordergrund stehen Reiseroute, Logbuch, Itinerary. Es gibt gelegentlich Fantasiereisen und andere Reisen, als die in die Welt der Geografie. So ist gelegentlich auch vom Weg des Herzens die Rede oder vom Weg zu sich selbst.
Ich sehe die Sendereihe selbst als eine Reise, die vor mir liegt, bei der ich das Ende nicht kenne, bei der mich der Weg fasziniert.
Video: Volkmar Baurecker stellt seine Sendung vor.
Jannis, ein Mann von 25 Jahren, beschließt, den Iran zu bereisen. Warum ausgerchnet Iran? Dort fährt doch keiner hin. Genau das ist einer der Gründe für Jannis, aber nicht der einzige.
Dem Gast der heutigen Sendung war das Reisen in die JWiege gelegt worden. Als er 6 Jahre alt war, sind seine Eltern mit ihm aus Bulgarien geflohen: Jugoslawien, Italien, Deutschland, Kenia. Für ihn war es ein Abenteuer. Der Wechsel der Welt um ihn ist für ihn Normalität. Es wir unbehaglich für ihn, wenn er längere Zeit an ein und dem selben Ort verharrt.
wo erst vor ein paar Millionen Jahren die indische Platte herangedriftet war und dabei sich und das Festland von Asien ganz hoch gehoben hat. Alle paar Jahre zieht es meine Gesprächspartner in die Ferne. Freunde hatten so begeistert von Land, Leuten und einer ganz persönlichen Freundschaft zu einem Dorflehrer berichtet. Da haben Rikki und Vinenz sich auf den Weg gemacht, in jenes Land, dessen Nordgrenze über den höchsten Berg der Erde zieht und in dem heute der Ort liegt, wo wahrscheinlich Siddharta Gautama, der historische Buddha, vor etwa 2500 Jahren geboren worden war: NEPAL.
Ein Vater fährt zuerst mit der einen Tochter durch die Sahara in den Niger. Mit der Jüngeren geht es ein paar Jahre später nach Südamerika. Nachts fährt man gemeinsam in Überlandbussen oder schläft in Hostels. Man besucht märchenhafte Städte. Man sucht Orte auf, wo Menschen gelebt und gewirkt haben, die beiden was bedeuten. Man trifft und trägt gemeinsame Entscheidungen und weiß sich hinterher auf Augenhöhe. Die Töchter sind erwachsen! Das ist nun tief verwurzelt und besiegelt . Es ist das Geschenk, die Ernte der gemeinsamen Reise.
Wiederholung der Sendung vom 3. Januar 2017. Auf meinen Reisen in der Welt habe ich den Charme von Hostels und das Wohlbefinden darin schätzen gelernt. Während in vielen Ländern der Welt diese schlichten, auch für Menschen mit wenig Geld leistbaren Herbergen Hostels in hoher Dichte entstanden sind. Von Österreich kann man das nicht behaupten. Der Bedarf wäre gegeben. Ich halte die Marktgemeinde Ottensheim für einen guten Hostel-Standort. Durchwegs zustimmenden Antworten bekomme ich bei Straßenumfragen in der Marktgemeinde. Die guten Gründe dafür sind vielfältig und gewichtig.
Auf meinen Reisen in der Welt habe ich den Charme von Hostels und das Wohlbefinden darin schätzen gelernt. Während in vielen Ländern der Welt diese schlichten, auch für Menschen mit wenig Geld leistbaren Herbergen Hostels in hoher Dichte entstanden sind. Von Österreich kann man das nicht behaupten. Der Bedarf wäre gegeben. Ich halte die Marktgemeinde Ottensheim für einen guten Hostel-Standort. Durchwegs zustimmenden Antworten bekomme ich bei Straßenumfragen in der Marktgemeinde. Die guten Gründe dafür sind vielfältig und gewichtig.
Hostels sind einfache, leistbare Unterkünfte für Menschen, die sich ihre Reise selbst organisieren. Das selbstorganisierte Reisen ist Übungsfeld für selbstbestimmtes Leben. In einem Hostel kann man schnell und rücksichtsvoll nahe kommen. Volkmar Baurecker hat mit 4 Reisenden gesprochen, sie befragt nach woher, wohin, wer bist du, warum, wie geht es weiter. Die Angesprochenen breiten ihren Lebensentwurf aus. Ein Hostelbetreiber lässt erkennen, wie sehr er für die Hostelidee brennt.
Olivia ist im Mühlviertel aufgewachsen. Seit ein paar Jahren ist sie in Tirol verwurzelt mit Haus, Mann und Kind. In den 2 Jahrzehnten dazwischen ist sie viel gereist. Die Sehenswürdigkeiten, wie sie in den Reiseführern gepriesen werden, hat sie in der Regel ausgelassen. In Mexiko feiert sie Partys, die Pyramiden gehen an ihr vorbei. Sie reist zum Vergnügen, wegen der Menschen, der Landschaften und der Natur.
Es gibt äußere Umstände, die fordern: Weg von hier! Als 28jährigem ist Dieter solch äußere Umstände geraten und hat gewusst, es kann nur besser werden und ist nach Thailand geflogen. Dort berühren ihn die kleinen Dinge am Weg. Und zurückgekehrt in Österreich ist auch hier auf einmal alles anders. Eine Ermutigung, für alle, die niedergedrückt sich durch den Alltag schleppen und die Sehnsucht spüren, alles einmal sein zu lassen und sich hinausziehen zu lassen in die Welt der Geografie! Reise! Reise!