Auch 2017 war Politik – aber nicht nur
In der letzten Live-Sendung in diesem Jahr zieht die FRO-Redaktion Bilanz.
Das Infomagazin FROzine ist das journalistische Flaggschiff von Radio FRO und berichtet jeden Werktag informativ, kritisch und von unten über Linz, Oberösterreich und die ganze Welt.
Das Infomagazin FROzine versteht sich als Schnittstelle und Kommunikationsplattform von unterschiedlichen politischen sowie gesellschaftspolitischen Ebenen und Strukturen. Wir beleuchten Gemeindepolitik der Stadt Linz und auch der umliegenden Gemeinden, genauso wie Themen der Landes- und Bundesebene. Das Leben besonders von marginalisierten Gruppen und das Handeln der Zivilgesellschaft steht im Fokus.
Da im Großen das Detail steckt und im Detail das Ganze, bilden wir auch europäische Themen – mit einem Schwerpunkt auf Osteuropa, sowie Internationales – besonders im Hinblick auf Entwicklungspolitik, Migration, Klimawandel und SDGs ab.
FROzine ist seit über 20 Jahren ein Sprachrohr zwischen politischen Vertreter*innen, Zivilgesellschaft und Bevölkerung.
Die Redaktion versucht inhaltlich eine breite Palette an Ressorts abzudecken – unter anderem Gleichstellungspolitik, ebenso wie Sozial-, Umwelt-, Arbeits-, Wirtschafts-, Kultur- und Medienpolitik. Wichtig ist uns auch, die Pläne im Bereich Stadtentwicklung besonders unter die Lupe zu nehmen.
Wir bringen einen Mix aus Live-Talks und politischen Magazinen. Crossmediales arbeiten ist zum Alltag geworden. Radio, Podcasting, Fernsehen, Website, Online-Archive, Social Media Präsenz – all diese Kanäle gilt es zu bedienen. Durch die Zusammenarbeit mit dorf tv gibt es FROzine Talks auch als Video und so der Blick über die Schulter ins Radiostudio ermöglicht.
Generell liegt inhaltlich der Schwerpunkt sicherlich bei der Sichtbarmachung von Standpunkten außerhalb des Medienmainstreams, der Menschenrechte, des zunehmenden Rechtsrucks in Österreich und den damit verbundenen Gefahren, sowie Antidiskriminierung in jeder Hinsicht und der Begleitung des freien kulturellen Treibens in Linz und OÖ.
FROzine hat bewährte Formate, wie zum Beispiel den montäglichen Weltempfänger mit internationalen Themen, die Stadtgespräche mit Linzer Stadtthemen und dem Gemeinderatstalk, der aktuelle Themen der vorangegangenen Gemeinderatssitzung aufgreift. Außerdem experimentieren wir auch mit neuen Formaten im Info-Bereich im Rahmen unserer donnerstäglichen Podcast-Reihen. Bisher gibt es drei davon:
Gekommen, um zu bleiben mit Marina Wetzlmaier, Mosaik::Klima mit Georg Steinfelder und Was wäre wenn… der utopische Podcast mit Sigrid Ecker.
#Stimmlagen, das bundesweite Infomagazin der Freien Radios von Österreich wird von unterschiedliche Freien Radiostationen aus Österreich produziert und bundesweit ausgestrahlt. Bei uns läuft es immer am Freitag. Kräfte zu bündeln und das
Netzwerk der Freien Radios zu stärken ist uns in Zeiten von politischer Spaltung ein Anliegen.
Sendezeiten: Montag bis Freitag von 18:00 – 19:00 Uhr, Wiederholung am jeweils folgenden
Werktag von 6:00 – 7:00 Uhr und von 13:00 – 14:00 Uhr.
Redaktionsleitung: Melanie Schiller
In der letzten Live-Sendung in diesem Jahr zieht die FRO-Redaktion Bilanz.
Ob Selbstbestimmung, freie Zeiteinteilung oder Spaß beim Arbeiten - Freiberuflichkeit wird häufig als positives Gegenteil eines Angestelltenverhältnisses gesehen. Weniger beachtet wird dabei die Frage der sozialen Absicherung, der sich Barbara Trost, Birgit Waldhör und Daniela Koweindl in dieser Sendung widmen.
Der Verfassungsgerichtshof öffnet die Ehe für homosexuelle Paare und hebt die unterschiedlichen Regelungen für verschieden- und gleichgeschlechtliche Paare mit Ablauf des 31. Dezember 2018 auf. Wir diskutieren heute im Studio, wie es nun weitergeht. Was sind die Unterschiede zwischen Ehe und Eingetragener Partnerschaft? Soll es beide Institute weiterhin geben oder soll die Ehe reformiert werden? Und es geht um die Rolle des Verfassungsgerichtshof als politischer Akteur.
FROzine-Redakteurin Sigrid Ecker hat mit Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch ein Interview über die neue schwarzblaue Bundesregierung geführt.
Was eine bewegte Stadt braucht dokumentieren Sarah Kieweg und Jakob Mathauer in einer Audio Collage. Soziologe Alfred Scherr spricht im Interview mit Radio Corax über "Sanctuary Cities".
Immer mehr negative Bescheide gibt es seit neuestem in OÖ für AsylwerberInnen, die sich mitten in Lehre oder Ausbildung befinden. Aber es regt sich auch immer mehr Widerstand dagegen, wie z.B. die Kampagne initiiert von Rudi Anschober (Die Grünen OÖ).
Im Weltempfänger widmen wir uns heute kolumbianischen Indios, Computerspielen im Unterricht und werfen einen Blick nach Ungarn.
Soziologin Andrea Hummer ist zu Gast im Studio und spricht über die Workshopreihe "Erweiterung der Genfer Flüchtlingskonvention". Cesy Leonard vom Zentrum für politische Schönheit spricht im Interview über das Projekt "Flüchtlinge fressen".
Welche Mittel stehen zur Verfügung, um Medienkunst zu archivieren? Worauf sollte ein solches Archiv abzielen und wie können relevante Entscheidungen demokratisch getroffen werden? Dies und mehr wird mit Franz Xaver, Leiter der Stadtwerkstatt Linz, diskutiert.
Seit ihrem Wahlsieg in Polen hat die neue polnische Regierung eine Reihe von Rechtsakten verabschiedet, wie z.B.: ein neues Mediengesetz, ein neues Gesetz über den öffentlichen Dienst, die Änderung des Polizeigesetzes, ein Gesetz über die Versammlungsfreiheit und höchst umstrittene Justizreformen.
Eine Sendung rund um Verkehrspolitik in Linz: Wie steht es um die Zweite Schienenachse durch den Osten von Linz? Wie geht es weiter mit der Mühlkreisbahn? "Eine Milliarde Euro für Linz" wird ab 2018 für Verkehrsprojekte in Linz ausgegeben, vorerst aber nur für die AutofahrerInnen. Für die 2. Schienenachse und andere Öffi-Projekte heißt es weiterhin bitte warten, bei der Mühlkreisbahn prüft derzeit im Vorhinein der Landesrechnungshof.
Wir schauen zurück auf die gestrigen Demo gegen Sozialabbau und Kürzungen im Kultursektor. - Bereits 1932 verfasste die Sozialforscherin Marie Jahoda ihre lebensgeschichtlichen Protokolle, die die fehlenden sozialen Strukturen und die hohe Notwendigkeit von Absicherung unterstrichen. - Abschließend geht's um Ölbohrungen in der Arktis.