FROmat
ausgewählte Musik
Spezialsendung
Von Mo bis Sa,  7 bis 8 Uhr, gibt es Musik und Veranstaltungstipps. Jeden Mittwoch begrüßen wir euch außerdem live aus dem Studio.
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ausgewählte Musik
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Spezialsendung
Hier haben Radiointeressierte die Möglichkeit zu schnuppern bzw. Sendungen zu machen. Neben ersten Testsendungen Interessierter wird diese Plattform von Programmmachenden besonders gerne für einmalige Sendungen und Programm-Specials in Anspruch genommen. Ansonsten werden zu diesen Zeiten Sendungen kooperierender freier Radiostationen im Programmaustausch übernommen.
Literatur
Gastautor*innen: Raimund Bahr mit Auszügen aus Journaltexten 2024 gelesen und aufgenommen an einem Regentag in einer Linzer Dachkammer und Geckoart Evelyn Blumenau und Walter Kreuz gelesen, performt und aufgenommen im 7. und 8. Bezirk in Wien.
Aufnahmen und Sendungsgestaltung: Wally Rettenbacher 
Musiken: 1. redemption (1,2)- retti and the tiny tisch connection; 2. tablas imaginarium on a bowl - pinski and the tiny tisch connection
Kunst und Kultur
Missverständnis, Zwiespaltigkeit und Kummer. Wo Worte machtlos sind kann Kunst Verständnis fördern. Fiktionale und echte Menschen lernen in den zwei vorgestellten Filmen ihre Annahmen beiseitezulegen für ein besseres Miteinander.
Kunst und Kultur
„Salon der Menschenrechte“, Interview mit Walter Ötsch; „Quo vadis Feminismus? Auf der Suche nach der feministischen Solidarität“, Interview mit Katja Fischer; „Fahrrad-Reparatur-Workshop für Kinder“, Interview mit Gerhard Dehmer
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ausgewählte Musik
Politik & Gesellschaft


Video: Andreas Anderle und Harald Schatzl stellen ihre Sendung vor.
Kunst und Kultur
Die österreichische Dramatikerin Lida Winiewicz hat ausgehend von den Erinnerungen des großen Komikers und KZ-Überlebenden Ernst Waldbrunn ein Stück über ein jüdisches Künstlerschicksal im 20. Jahrhundert verfasst.
Kunst und Kultur
Visuell ist die Ausstellung im Nordico Stadtmuseum hell und leicht, fast ätherisch. In einem der Ausstellungsräume findet sich ein Schiff aus Papier, das auf Federn zu schweben scheint. Die vielschichtige Entstehungsgeschichte, erzählt Edgar Honetschläger in der Sendung.
Politik & Gesellschaft



AM 28. April 2025 um 18 Uhr fand in den Räumlichkeiten des “Haus Der Geschichte Österreich” die Veranstaltung mit dem folgenden Titel “Der Staatsvertrag wird 70. Welche Bedeutung hat dieses Grundgerüst der Zweiten Republik für aktuelle minderheitenpolitische Fragen?” statt. Die Veranstaltung wurde von der “Initiative Minderheiten” konzipiert und umgesetzt. Diese Aufnahme wurde uns von Haus der Geschichte Österreich zur Verfügung gestellt. Die Aufteilung der Sendung gestaltete simon INOU von freshVibes

– Veranstaltungsbeschreibung –


Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Herrschaft wurde Österreich wieder ein souveräner Staat – mit dem am 15. Mai 1955 unterzeichneten Staatsvertrag. Die Zweite Republik verpflichtete sich darin zur Wahrung der Menschenrechte und garantierte die Sicherstellung der Rechte von Minderheiten.


Mit dem Staatsvertrag von 1955 assoziiert man in Bezug auf Minderheitenrechte in der Regel den Art. 7, auf den sich die slowenische und die kroatische Minderheit berufen können.


Art. 6 geht jedoch über diese spezifischen Gruppen hinaus. Österreich verpflichtet sich damit, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um allen unter österreichischer Staatshoheit lebenden Personen ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion den Genuss der Menschenrechte und der Grundfreiheiten zu gewährleisten. Dies schließt potenziell alle Minderheitengruppen ein, unabhängig von ihrer expliziten Erwähnung.


Art. 9 verpflichtet Österreich, Organisationen faschistischen Charakters aufzulösen. Eine zeitgemäße Anwendung lässt sich auf moderne rechtsextreme Parteien und neonazistische Gruppierungen erstrecken, deren Ziel die Errichtung autoritärer Systeme ist.


Am Maßstab des breit gefassten Minderheitenbegriffs der Initiative Minderheiten wollen wir den Gesetzestext des Staatsvertrages neu lesen. Wir wollen Ein- und Ausschlüsse diskutieren, Grenzen und Möglichkeiten aufzeigen und mit diesem Grundtext nationalen Selbstverständnisses zeitgemäße Fragen stellen.




Begrüßung

Monika Sommer, Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich


Cornelia Kogoj, Initiative Minderheiten




Keynotes

Alfred Noll, Jurist, Autor und ehem. Nationalratsabgeordneter


Elena Messner, Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin (Universität Wien)




Podiumsdiskussion: Minderheitenrechte im Staat und Staatsvertrag

Andreas Brunner, QWIEN – Zentrum für queere Geschichte


Marianne Schulze, Juristin und internationale Menschenrechts-Expertin


Terezija Stoisits, ehem. Volksanwältin und Nationalratsabgeordnete


Bernhard Weidinger, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes




Moderation

Jessica Beer, Initiative Minderheiten




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