Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Gesellschaft) (Portugiesisch)

Mo. 15. Sep.

Weltempfänger: Georgien und die EU

Georgien und der steinige Weg in die EU

Am dritten September hat ein Gericht in Tiflis, Hauptstadt in Georgien, für acht Personen ein Strafmaß von zwei bis zweieinhalb Jahren Haft festgelegt. Grund dafür war, dass sie an einer proeuropäischen Demonstration teilnahmen. Es ist ein Beispiel von vielen, wie die Regierung mit Repression gegen proeuropäische Aktivist*innen weiterhin vorgeht. Und das schon seit der großen Protestwelle im Winter 2024/25. Gleichzeitig hat die Regierung von Georgien Anfang September bei der Europäischen Kommission einen Bericht eingereicht zur Umsetzung von Reformen, welche die Einhaltung von Menschenrechten, Pressefreiheit und der Unabhängigkeit der Justiz garantieren sollen. Diese Reformen sind ein Teil des Beitrittsprozesses Georgiens zur Europäischen Union. Radio Corax nahm diese Umstände zum Anlass, mit Zaal Andronikashvili über die aktuelle Situation in Georgien zu sprechen. Er arbeitet am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturfoschung.

Gespräch zum Nachhören
Frozine zu den Massenprotesten in Tiflis: 20.12.2024

Gewerkschaftsarbeit in Brasilien

Im Rahmen eines Austauschs kamen sechs Menschen aus Brasilien nach Halle und Radio Corax sprach mit ihnen über den Austausch und ihr politisches Engagement. Insbesondere ist die Landlosenbewegung MST (Movimento dos Sem Terra), brasilianische Gewerkschaftsarbeit und wie politische Bewegungen eine rechte Regierung wie die von Bolsonaro überstehen konnten Thema. Und auch was wir in Europa daraus lernen können.

Beitrag zum Nachhören
FROzine zu Gewerkschaftskämpfen in Brasilien: 09.12.2024

Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, wings

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FROzine
50 Min.
Mi. 22. Mai

Umweltaktivismus in Brasilien

Umweltaktivismus in Brasilien

„Für wen, für was?“, so lautet eine der Leitfragen der brasilianischen Organisation MAB (Movimento dos Atingidos por Barragens), eine Basisbewegung, die sich für die Rechte jener Menschen einsetzt, die durch Staudammprojekte betroffen und vertrieben worden sind. MAB stellt infrage für wen diese großen Infrastrukturprojekte errichtet werden, Profitinteressen stünden vor jenen der Bevölkerung. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass sich die Menschen eine Lebensgrundlage aufbauen können und alternative, umweltfreundliche Energiequellen genutzt werden.

Aktivistin Nara de Moura Silva arbeitet vor allem mit Frauen in den Gebieten. Sie war kürzlich auf Einladung des Welthauses Linz zu Gast in Oberösterreich. Ebenso Nilton Oliveira dos Santos Souza von der Organisation IRPAA (Instituto Regional da Pequena Agropecuária Apropriada). IRPAA unterstütz kleinbäuerliche Familien, die in den halbtrockenen Gebieten im Nordosten Brasiliens leben. Mit Unterstützung aus Oberösterreich wurden vor Ort u.a. Zisternen für die Wasserversorgung gebaut.

Beiden geht es darum nachhaltige Lebensgrundlagen für die Menschen und die Umwelt zu schaffen und zu erhalten. Während ihres Besuchs in Oberösterreich von 21. bis 26. April trafen sie sich auch mit lokalen Initiativen, wie Fridays For Future, der Bürgerinitiative Molln und mit ehemaligen Aktivist*innen, die sich im Widerstand gegen das Kraftwerk Lambach engagiert haben. Es ging darum Erfahrungen auszutauschen und sich solidarisch über die kontinentalen Grenzen hinweg zu zeigen, denn:

„Wir leben alle in einer einzigen Welt. Die Probleme dort können uns auch hier betreffen.“

Über ihre Anliegen und Erfahrungen erzählen Nara de Moura Silva und Nilton Oliveira dos Santos Souza bei Radio FRO im Gespräch mit Marina Wetzlmaier.

Übersetzung aus dem Portugiesischen: Karoline Santos.

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„Braune Esoterik“ – Radikalisierungsprävention im Umweltschutz

Der Beitrag ist eine Übernahme von Radio Corax aus Halle, Deutschland.

Warum ist eine Radikalisierungsprävention im Bereich Umweltschutz wichtig und was kann man dagegen tun? Kann man eine Verbindung zwischen Naturschutz und „Brauner Esoterik“ feststellen und wo gibt es Überschneidungen mit der Neuen Rechten? Was sind problematische Anknüpfungspunkte der Esoterik? Wir sprachen mit Florian Teller. Er ist Pressereferent von FARN, der gemeinsamen Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz der Naturfreunde und der Naturfreundejugend Deutschlands. FARN setzte sich unter anderem kritisch mit den problematischen Narrativen der Anthroposophie auseinander und hat mit „Braune Esoterik“ eine eigene Vortragsreihe.

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Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz

CC-Musik:

Lupus – Jawbreaker

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FROzine
50 Min.
Di. 21. Mai

Umweltaktivismus in Brasilien

„Für wen, für was?“, so lautet eine der Leitfragen der brasilianischen Organisation MAB (Movimento dos Atingidos por Barragens), eine Basisbewegung, die sich für die Rechte jener Menschen einsetzt, die durch Staudammprojekte betroffen und vertrieben worden sind. MAB stellt infrage für wen diese großen Infrastrukturprojekte errichtet werden, Profitinteressen stünden vor jenen der Bevölkerung. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass sich die Menschen eine Lebensgrundlage aufbauen können und alternative, umweltfreundliche Energiequellen genutzt werden.

Aktivistin Nara de Moura Silva arbeitet vor allem mit Frauen in den Gebieten. Sie war kürzlich auf Einladung des Welthauses Linz zu Gast in Oberösterreich. Ebenso Nilton Oliveira dos Santos Souza von der Organisation IRPAA (Instituto Regional da Pequena Agropecuária Apropriada). IRPAA unterstütz kleinbäuerliche Familien, die in den halbtrockenen Gebieten im Nordosten Brasiliens leben. Mit Unterstützung aus Oberösterreich wurden vor Ort u.a. Zisternen für die Wasserversorgung gebaut.

Beiden geht es darum nachhaltige Lebensgrundlagen für die Menschen und die Umwelt zu schaffen und zu erhalten. Während ihres Besuchs in Oberösterreich von 21. bis 26. April trafen sie sich auch mit lokalen Initiativen, wie Fridays For Future, der Bürgerinitiative Molln und mit ehemaligen Aktivist*innen, die sich im Widerstand gegen das Kraftwerk Lambach engagiert haben. Es ging darum Erfahrungen auszutauschen und sich solidarisch über die kontinentalen Grenzen hinweg zu zeigen, denn:

„Wir leben alle in einer einzigen Welt. Die Probleme dort können uns auch hier betreffen.“

Über ihre Anliegen und Erfahrungen erzählen Nara de Moura Silva und Nilton Oliveira dos Santos Souza bei Radio FRO im Gespräch mit Marina Wetzlmaier.

Übersetzung aus dem Portugiesischen: Karoline Santos.

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FROzine
28 Min.
Fr. 30. Aug.

Kolonialherren einst – Entwicklungshelfer heute? – Ein Reisebericht aus...

„Am 20. März 2019 traf ich mich mit meinen Freunden vom Verein ICT4D.at im Internet zu einem unserer Skype-Meetings. Für das aktuelle Projekt YES We Care 2 galt es, eine Reise nach Mosambik im Juli zu planen. Die Gelegenheit war gleichzeitig perfekt für eine Reportage für Radio FRO. Wir kamen allerdings nicht weit mit unseren Überlegungen. Bilder der Zerstörung machten schnell die internationale Runde. Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs hatte der Zyklon Idai bereits dutzende Menschenleben in der Küstenstadt Beira gefordert. Und genau da würde unsere Reise hingehen…“

Kolonialherren einst – Entwicklungshelfer heute? – Ein Reisebericht aud Beira, Mosambik

Beinahe der ganze Afrikanische Kontinent wurde von Europa aus kolonialisiert. Mosambik war portugiesische Kolonie und Portugiesisch ist immer noch Amtssprache.

Georg Steinfelder reiste für ein Entwicklungsprojekt nach Mosambik. Es ging darum, junge Unternehmen vor Ort zu finden und zu fördern, die einen positiven Einfluss auf die lokale Bevölkerung und die Umwelt haben. Unternehmen, die ihren Erfolg nicht nur am finanziellen Gewinn messen, sondern sich auch um die Inklusion von Benachteiligten kümmern oder für eine saubere Natur sorgen. Ein weiteres Ziel des Projekts YES We Care 2, ist es, nachhaltige Netzwerke zwischen den NGOs und zwischen den europäischen und afrikanischen Ländern aufzubauen.

Auf der einen Seite wichtige und schöne interkulturelle Arbeit als Chance für mehr Verknüpfungen zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Kontinent…
Auf der anderen Seite verbunden mit großem Ressourcenverbrauch: Als 6-köpfiges Team aus Europa sind wir jeweils tausende Kilometer per Flugzeug angereist und leben auch vor Ort nicht gerade umweltschonend.

In diesem Feature erzählt Georg Steinfelder von Erlebnissen mit der internationalen Projektgruppe und vermittelt persönliche Eindrücke während der einwöchigen Reise. Zu hören sind unter anderem Interviews mit Unternehmen und NGOs im Rahmen der Projekttage. Ein kritischer Blick auf die Sinnhaftigkeit von Entwicklungsprojekten und eine Reflexion der Chancen und Schäden in einem Land, das mit Armut und den Folgen einer schweren Naturkatastrophe umgehen muss.

Diese Sendung entstand im Rahmen des Projekts YES We care 2, das sich dafür einsetzt junges und soziales Unternehmertum zu fördern.

Das Projekt wird vom Förderprogramm Erasmus+ der Europäischen Union unterstützt. Ziel ist es, ein Netzwerk zur Förderung von sozialen Unternehmen zwischen Mosambik, Namibia, Zimbabwe, Mazedonien, Rumänien und Österreich zu etablieren. 6 Länder, 4 Vereine, 1 Ziel.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von mladiinfo aus Mazedonien. Die rumänische Partnerorganisation ist risky business.

YOUNG AFRICA ist die Partnerorganisation in Afrika und in mehreren Ländern tätig (Mosambik, Namibia, Zimbabwe etc.). Die NGO bietet unter anderem jungen Menschen aus prekären Verhältnissen Stipendien für Schul- und Lehrausbildungen an.

Georg Steinfelder war als Mitglied von ICT4D.at in Beira. Der Name des Vereins steht für Information and Communication Technology for Development. Der Verein setzt sich dafür ein, Menschen mit Bildung, zwischenmenschlichen Netzwerken und mit digitalen Werkzeugen zu unterstützen, damit diese sich selbst entwickeln können. Die Vision ist eine Welt mit gleichen Chancen für alle.

Im Feature geht es auch um den persönlichen Ressourcenverbrauch. Ein Online-Tool hilft dabei, den CO2-Ausstoß für verschiedene Verkehrsmittel zu berechnen.

Persönliche Eindrücke werden vom Autor auch illustratorisch verarbeitet:

copyright Georg Steinfelder: freiheitfressen’19

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Kultur und Bildung spezial
59 Min.
Di. 14. Feb.

Solidarökonomie in Brasilien

Solidarökonomie in Brasilien – English/Portuguese
Examples of successful solidarity-based initiatives, many of them on a local scale, include consumer-producer communities, local exchange trading systems, giveaway shops, open-source projects, repair cafés, house and garden projects and lots more. As initiatives such as these thrive, and show what the solidarity economy can achieve, more and more people are looking to them as an alternative way of living and working. 23 project partners call it SUSY – „SUstainability and SolidaritY in Economy“!, an EU-funded project that is carried out until 2018 and brings people from all over the world together to share experiences. Südwind in Austria is one of the project partners and invited Elisabeth Grimberg and Gilberto Ohta de Oliviera from Brazil, which is an important country of solidarity economy. Bernhard Leubolt translates the interview.
Berichte über Solidarökonomie in Brasilien und Österreich
Mehr über SuSY: hier erfahren

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FROzine
27 Min.
Di. 14. Feb.

Solidarökonomie in Brasilien

Zu Gast im Studio sind Elisabeth Grimberg und Gilberto Ohta de Oliviera aus São Paulo, um über Solidarökonomie in Brasilien zu berichten. Christian Diabl war beim European Ideas Lab in Brüssel und hat dort gleich die Gelegenheit genutzt, um sich mit Ulrike Lunacek zu unterhalten.

Solidarökonomie in Brasilien
Selbstverwaltete Betriebe, in denen Entscheidungen demokratisch getroffen werden, mit dem Ziel ein gutes Leben für alle zu ermöglichen, sind Grundgedanken von solidarökonomischen Wirtschaftsformen. Auf Einladung der Menschenrechtsorganisation Südwind sind Elisabeth Grimberg und Gilberto Ohta de Oliveira,  zwei brasilianischen ExpertInnen zum Thema Solidarökonomie, für zwei Wochen in Österreich zu Gast, um sich über die Umsetzung von solidarökonomischen Konzepten in der Land- und Abfallwirtschaft mit Interessierten auszutauschen. Heute kommen sie ins Frozine-Studio, morgen werden sie um 19 Uhr einen Vortrag im Wissensturm halten.
Das Gespräch wird auf Englisch sein, Gilberto Ohta de Oliviera wird aus dem Portugiesischen ins Englische von Bernhard Leubolt übersetzt.
Berichte über Solidarökonomie in Brasilien und Österreich
Mehr über SuSY: hier erfahren
Studiogespräch nachhören: cba.media

 

Von der Krise Europas bis hin zu Donald Trump
Radio FRO und Dorf.TV waren 3.-5.2.2017 zum European Ideas Lab der Grünen Fraktion im Europaparlament in Brüssel eingeladen – eine Veranstaltung mit dem Ziel Grüne Europapolitiker*innen und sogenannte „Changemakers“ – also NGOs, Aktivist*innen und Freie Medien – zusammenzubringen und Keynotes, Workshop etc. zu den wichtigsten politischen Fragen anzubieten. Christian Diabl war für Radio FRO dabei und hat die Gelegenheit genutzt die Vizepräsidentin des Europaparlaments Ulrike Lunacek über die Krise der EU, mögliche Strategien, den Umgang mit dem Rechtspopulismus und Donald Trump zu interviewen.

CC-Musik: Vintage Beats, Caerou, Anthony
Moderation: Nora Niemetz

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FROzine
49 Min.
Mi. 26. Okt.

„Nie wieder ein Österreich ohne uns“

Kurzbeschreibung
Sie hören SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Aktuell zu hören sind eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen. Am Ende mischen sich die beiden WS in der Demo-Perfomace.

Gestaltung und Redaktion: Rosvita Kröll und Jerneja Zavec

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Sednungsgestaltung

Jingel

Musik – Lila Lisi

ATMO- KRAWALL

Herzlich willkommen in spacefem FM – Frauenradio. Am Mikrofon: RosVita Kröll und Jerneja Zavec

Urlaub kann jede. Aber eine Auszeit vom System, wie schön wäre das? Lasst es uns ein Wochenende lang gemeinsam versuchen. Das Feminismus und Krawall Camp (f.u.k.c.) bietet euch einen Kurzttrip ins gute Leben: Kommt zum queer-feministischen Trainingslager!
Wir üben Aktivismus im Protestlabor, wir bauen uns Strategien, wir vernetzen uns mit anderen Kollektiven, wir schmieden Allianzen. Wir bieten an: Rebellische Clown*innen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils und Böszen Krawall, respektverschaffende Selbstverteidigung und zivilen Ungehorsam. Kurz: politische Schönheit.“ S
o lautete Einladung der transkulturellen frauenpolitischen Allianz Feminismus und Krawall zum gleichnamigen Camp.
Von 29. September bis 2. Oktober 2016
hat das Feminismus und Krawall Camp im ehemaligen HOSI-Haus in Linz stattgefunden. Was genau dort passiert ist, hören wir in der heutige Ausgabe von SPACEfemFM-Frauenradio.

MUSIK

Feminismus und Krawall! Was ist eigentlich das?
Feminismus und Krawall ist ein transkulturell, frauenpolitischer Zusammenschluss für »Feminismus und Krawall« in der Stadt Linz! Zweck ist mit musikalischen, akustischen und performativen Aktionen für Frauenrechte zu kämpfen.
Auf Initiative der Künstlerin Oona Valarie Serbest haben sich 2013 rund 70 Frauen, Vertreterinnen aus den unterschiedlichsten NGOs, Kunst- und Kulturvereinen und Privatpersonen zu einem frauenpolitischen Zusammenschluss organisiert, um den Internationalen Frauentag unter dem Motto “Feminismus und Krawall” in der Linzer Innenstadt zu begehen. Partizipativ und basisdemokratisch werden seitdem jährlich Inhalte und Forderungen erarbeitet, die am 8. März an öffentlichen Plätzen in der Linzer Innenstadt künstlerisch, musikalisch und performativ in Szene gesetzt werden. 2016 wird erstmals ein Camp organisiert.
Das Camp versteht sich als queer-feministisches Trainingslager und offeriert Bildung im Bereich Aktivismus: Rebellische Clownessen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils, Böszer Krawall und ziviler Ungehorsam.
Das Feminismus und Krawall Camp eröffnete von 29. September bis 02. Oktober in der Fabrikstraße Protestlabore für politische Poesie, für queer-feministische Interventionen und für die Vernetzung von Kollektiven. Die heutige Sendung haben wir uns 2 Laboren gewidmet.
In „Böszer Krawall“ wurden Klangmaterialien, die eine Demo begeleiten kreiert und passend dazu wurden in „Nie wieder ein Österreich ohne uns“ Demeosprüche für einen feminischen Krawall produziert.

Böszer Krawall mit Cordula Bösze.
Auch Krawall kann dramaturgisch spannend aufgebaut und aufgeführt werden. Dazu wurden in diesem Protestlabor lust- und fantasievoll Konzepte zur Selbstorganisation und zum Laienmusizieren ausprobiert. Eingeladen waren Frauen*, die Lust auf freie Improvisation und Krawall haben, ganz egal, ob Aktionist*in, Musiker*in, Performer*in, Literat*in, Schüler*in, … Alle, die Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos haben, konnten mitspielen! Folgende Klangerzeuger*innen aller Arten waren vertreten: Musikinstrumente ebenso, wie Gartengeräte, Werkzeuge, Küchenutensilien etc… Im Anschluss an das Protestlabor hat die mobile Kapelle bei der Performance-Demo für akustische Interventionen und Untermahlung gesorgt.

Explanation Kordula + Bischen ATMO

Übungsraum für Kreativität und kommunikatve In/Kompetenz gab es auch im WS „Nie wieder ein Österreich ohne uns“ in dem Demosprüche passen zur Performance.Demo kreiert wurden. Die Teilnehmer*nnen haben interveniert und artikuliert. In interaktiven Diskussionsübungen sind verschiedene Demosprüche und Handlungsstrategien entstanden.
Neue Wörter und Sprüche aus der ganzen Welt zu hören und zu sprechen war eine der Erfahrungen im WS.

Marissa Lobo, Grace Latigo und Tania Araujo erfahrene Expert*innen in Sachen Demo haben den WS begeleitet. Sie haben gefragt: „Was ist deine erste Demo-Erinnerung“. Sie selbst haben auch von ihren Erfahrungen erzählt. Mit gegenseitiger Unterstützung sind dann Coole Sprüche an diesem Tag gemixt und erprobt worden: Sprache als Ex-peri-mentier-feld!

Während der Sendung hören Sie nun eine Ver-zahnung der beiden WS „ Bözer Krawall“ und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, die sich am Ende mischen und in die Demo-Perfomace übergehen.

Workshops verzahnt – ATMO
Sie hören SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Aktuell zu hören sind eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen. Am Ende mischen sich die beiden WS in der Demo-Perfomace.

Workshops verzahnt – ATMO
Sie hörten SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Es war eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen.
Demo – ATMO
Auf ein Queer-feminist storytelling – Konzert war Teil des Camps.
Lila Lisi erzählte mit Gitarre und Stimme Geschichten über die vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe. Ihr Repertoire ist eine Erkundung der Liebe und von bedeutungsvollem Firlefanz in Liedern, denen sie überraschende Wendungen und Bedeutungen gibt. Am Beginn ihres Konzerts steigt die mit einem Pädoje für queer feministischen Sichtweisen – „Ich möchte gleichzeitig für diversität und eine gemeinsame grundlage stehen, für das vergessen von Interpretationen und das wertvolle von Widersprüchen…“

MUSIK Lila Lisi
Das war SpacefemFM – Frauenradio mit Auszügen aus dem queer feminisistischen “Feminismus und Krawall” – Protestcamp. Es war eine Ver-zahnung der beiden WS „Bözer Krawall“, mit Freude an Krach, Musik und organisiertem Chaos und „Nie wieder ein Österreich ohne uns“, (mit queer feministischen antirassistischen Demosprüchen. Und Lila Lisi mit queer feministischen Storrytelling von der auch die Musik in dieser Sendung stammte.
Die Sendung kann nachgehört werden via cba.media
Gestaltung Rosvita Kröll und Jerneja Zavec.
MUSIK Lila Lisi
Jingle

 

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
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