Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Gesellschaft) (Rumänisch)
Begegnungsreise in die Republik Moldau
solidar – das entwicklungspolitische Magazin
Seit über 30 Jahren bietet solidar Austria (bis 2023 weltumspannend arbeiten) Begegnungsreisen an, um Arbeits- und Lebensbedingungen erfahrbar zu machen und speziell im gewerkschaftlichen Umfeld Bewusstsein zu schaffen für globale Zusammenhänge.
Im Oktober 2025 war eine Gruppe von 10 Personen, alle aus dem gewerkschaftlichen Umfeld und Mitglieder von solidar Austria, dem entwicklungspolitischen Verein der österreichischen Gewerkschaftsbewegung, in die Republik Moldau gereist. Am Programm standen gewerkschaftliche Begegnungen, ein Betriebsbesuch, Die Auseinandersetzung mit der Transnistrienfrage inklusive Lokalaugenschein und der Nationalfeiertagsempfang der Österreichischen Botschaft.
Die Sendung beschäftigt sich mit dem Weg der Republik Moldau in die EU-Mitgliedschaft und der Provinz Transnistrien (also über dem Fluss gelegen), die den Anspruch stellt ein eigenständiges Staatsgebiet zu sein.
In der Sendung zu hören sind Interviews und Mitschnitte, die rund um die Reise aufgenommen wurden mit:
Emma Wyschata: Projektleiterin bei solidar und Mitorganisatorin der Begegnungsreise.
Marcus Strohmeier: Historiker, Leiter des Internationalen Referats des ÖGB und ein Geschäftsführer von solidar. Außerdem Honorarkonsul der Republik Moldau.
Paulus Adelsgruber: Lehrer an der HTL in Chisinau
Vasili Mamaliga: Vorsitzender der Gewerkschaft Landwirtschaft und Verarbeitungsindustrie in der Republik Moldau
Lilia Frant: Vize-Präsidentin und Bildungsverantwortliche des Moldauischen Gewerkschaftsbundes CNSM
Marc Hangler: Vorsitzender des Fachausschusses Chemie in der AK Wien.
Sandra Hochholzer: Gestaltung und Moderation
Gefördert von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Spaces for expressing grief
aufgequeerlt
We’re thrilled to bring you insights from our recent interview with multimedia artist Andreea Vladut and performer/singer Christa Wall. Back in 2021, we had the pleasure of hosting them, where they shared details about the evolving research project initially named “From Tears to Ideas,” now known as Moirologue.
In collaboration with Romanian dirge singers Maria Casandra Hauși and Zamfira Ludovica Mureșan, they’ve produced the same named composition that we are broadcasting throughout the show.
Their goal was to recontextualize the traditional ritual of mourning within a contemporary framework, providing a structured platform for those experiencing grief. Their collective effort emphasizes the significance of shared spaces for expressing grief.
During their collaboration, Andreea conducted an interview with Zamfira Ludovica Mureșan – the complete interview is available online.
Moderatorin Daria gibt offen zu, dass sie kein Mensch ist
Es gibt sie auch in Europa: Entlegene und infrastrukturell schwache Regionen, wo die Anbindung an moderne Kommunikationsnetze zu wünschen übrig lässt. Das Projekt Grassrootsradio versucht nun freie Radiosender gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung an solchen Orten aufzubauen. Zum einen um Demokratische Prozesse und das kulturelle Schaffen zu stärken, zum anderen um wichtige Informationen zu verbreiten – dieser Aspekt bekommt gerade jetzt in der Coronakrise besondere Bedeutung. Das Grassrootsradio-Projekt verbindet dabei modernste Technologie mit sozialem Feingefühl, Kreativität und natürlich auch viel Einsatz. So wurden bereits 3 Radioprojekte in Rumänien, Irland und Portugal gestartet und befinden sich momentan in der Aufbauphase.
Barrierefreie Low-High-Tech-Radiosender ohne Studios?
Das Projekt zielt darauf ab, den Start und die Aufrechterhaltung vom lebendigen Community-Radiosendern zu vereinfachen. Es wird durch Mittel der Europäischen Kommission finanziert. Den Rahmen dafür bildet das Forschungs-Förderprogramm Horizon 2020. Grassroots movement bedeutet auf deutsch wörtlich übersetzt „Graswurzelbewegung“ und bezeichnet politische und gesellschaftliche Initiativen, die aus der Basis der Bevölkerung entstehen. Das Grassrootsradio-Projekt verfolgt dabei interessanterweise nicht eine Bottom-Up, sondern eine Top-Down-Strategie. Die Initiative für dieses Projekt ging eben nicht von den lokalen Bevölkerungsgruppen aus, sondern von einem Zusammenschluss aus Ingenieuren, Sozialwissenschaftlerinnen, Künstler und Designerinnen, die mit dem Projekt an die Gemeinschaften herangetreten sind, um es mit diesen gemeinsam aufzubauen. Das Ziel dabei ist, dass die Bevölkerung diese Möglichkeit nutzt, den jeweiligen Sender Schritt für Schritt übernimmt und unabhängig von den Initiatoren weiterführt.
Zwei Radios für zwei rumänische Dorfgemeinschaften
Gleich zwei Radiosender werden im Rahmen von Grassrootsradio in Rumänien aufgebaut. Radio Civic sendet auf 89,9 MHz in Sfantu Gheorghe im Süden des Donaudeltas und in Vârvoru de Jos im Landesinneren auf 106 MHz. Natürlich funktioniert die Umsetzung eines solchen Projekts nicht reibungsfrei und politische Hürden und praktische Herausforderungen sind vorprogrammiert. Allerdings trägt die Arbeit am Grassrootsradio bereits erste Früchte. Nicht zuletzt in Form von Radiosendungen der lokalen Bevölkerung.
Moderatorin Daria gibt offen zu, dass sie kein Mensch ist
Um den durchgehenden Sendebetrieb eines solchen Radios zu gewährleisten, benötigt es technische Unterstützung in Form von automatisch generierten Inhalten und Programmen, die die Umsetzung von Sendungen erleichertern. Der Aufbau eines Grassrootsradio-Senders ist eine Mischung aus altbewährten und hochmodernen Technologielösungen und das System RootIO spielt dabei eine zentrale Rolle.
Ein anderer wichtiger Faktor sind Text-To-Speech-Systeme, die automatisch gesammelte Daten oder SMS-Nachrichten vorlesen können. Aktuell besonders nützlich ist es, die laufenden Updates zur Coronavirus-Pandemie über die Radios zu verbreiten.
In den rumänischen Radiosendern wird die synthetische Stimme „Daria“ eingesetzt. Sie liest nicht nur Nachrichten vor, sondern ruft die Hörerinnen und Hörer auf, sie als „Moderatorin“ zu ersetzen. Brauchen wir also keine Angst haben, dass Computerprogramme die echten Menschen aus dem Radio verdrängen?
Hören Sie Ausschnitte aus Interviews mit:
- Liana Ganea, Aktivistin der NGO Active Watch, die sich um den Aufbau von zwei Grassroots-Radiosendern im Donaudelta kümmert. Das ganze Interview hören Sie hier.
- Matthew Aylett, Chief Scientific Officer und Mitgründer von CereProc, einer Technologiefirma aus Edinburgh (Schottland), die hochmoderne Lösungen für Sprachtechnologie entwickelt. Das ganze Interview hören Sie hier.
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Musik: Ausschnitte aus Radiosendungen von Radio Civic – Schwarzmeer-Chor (Black Sea Choir), Volkslieder ukrainischer Kosaken
Gestaltung und Moderation:
Georg Steinfelder
Bürgerin Europas
Die Europäerin Rodica Lörincz in einem Interview über Rumänien, das Land ihrer Jugend – das Land ihrer Flucht und über Neuanfänge innerhalb eines kleinen Kontinents.
In dieser Sendung ist Rodica Lörincz, Europäerin mit rumänischen Wurzeln, live im Studio zu Gast. Wir sprechen über ihr Aufwachsen in der Diktatur Rumäniens, ihre Flucht nach Westeuropa und ihr Leben als Europäerin in Österreich. Dabei geht es auch um Identitäten, persönliche Entwicklung und die Definition von Heimat.
Außerdem besprechen wir die Lebensbedingungen in Rumänien damals und heute und gehen dabei auf die Situation der Roma dort und hier in Österreich ein.
Zum Ende der Sendung präsentieren wir ausgewählte Tipps aus dem Arcobaleno-Veranstaltungskalender für den Monat Oktober.
Dazwischen gibt´s wie immer internationale Musik.
Reinhören lohnt sich!
Süd-Ost-Europa – Einblicke und Informationen
Das Künstler*innenkollektiv Kompott hat im Laufe des letzten Jahres sehr intensiv mit Künstler*innen im Kosovo zusammen gearbeitet. Gemeinsam gestalten sie am Mi, 14. Juni um 19 Uhr eine Präsentation im Salzamt, bei der u.a. ein Film gezeigt wird.
Im Studio begrüßen wir Thomas Kluckner vom Kompott Kollektiv sowie die Künstler*innen Alban Muja und Vala Osmani aus dem Kosovo.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit interessiert uns natürlich auch die aktuelle politische Situation im Kosovo. Gerade wurden dort Wahlen abgehalten, deren Ergebnis die Künstlerin Vala Osmani nicht überraschen – ist es die Konsequenz der Politik, die gemacht wird.
Außerdem war Sandra Hochholzer letzte Woche bei einem internationalen Gewerkschaftskongress in Chisinau und konnte dort Stimmen zur politischen Lage in der Republik Moldau einfangen.
Wir hören Interviews mit dem Moldauischen Gewerkschaftspräsidenten Oleg Budza (Übersetzt von Nadejda Vizitiu) und mit Rodica Popescu
Auch Liene Liekna, Gewerkschafterin aus Riga, hat uns ihre Sicht zur Situation im baltischen Lettland geschildert und starke Parallelen zur Republik Moldau aufgezeigt.
Während es in Mitteleuropa und im ex-jugoslawischen Raum stärker um das Ringen zwischen Links und Rechts geht, ist es in den ehemailigen Sowjetstaaten das Zerren um die Ausrichtung zur EU oder zu Russland.
Durch die Sendung führt Sandra Hochholzer
Moldau – Linz
Gewerkschaftsschule Moldau
Ob wir wollen oder nicht, Globalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die zunehmende Globalisierung macht es möglich, dass Kapital, die Produktion von Waren und die Arbeitskraft immer weniger an einen Ort gebunden sind. Das bedingt eine Auslagerung der Produktionen in Billiglohnländer – schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne sind Folgen dieser Entwicklung. Daher ist es auch so wichtig, Gewerkschaften und deren Arbeit vor allem auch in Ländern, die keinen westlichen Standard haben, zu stärken.
Der entwicklungspolitische Verein des ÖGB, „weltumspannend arbeiten“, hat die sogenannte Gewerkschaftsschule in Moldau ins Leben gerufen. Am 19. Juni 2014 beendeten 16 Teilnehmer*innen den zweiten Lehrgang der moldauischen Gewerkschaftsschule im Institutul Muncii, dem gewerkschaftlichen Bildungshaus des Gewerkschaftsbundes CNSM. Zu einer erfolgreichen Absolvierung dieser umfassenden Ausbildung gehörten ein Kommunikationstraining, insgesamt 56 Abendveranstaltungen, zwei Organizing- und ein Videotraining.
Sandra Hochholzer, Mitarbeiterin von weltumspannend arbeiten, wird heute mit Gästen ins Frozine-Studio kommen. Als Einleitung in das Thema hören wir vorab ein Interview mit Sepp Wall-Strasser, Geschäftsführer von weltumspannend arbeiten, der das ganze Projekt umreißt, dass seit 2012 von Weltumspannend Arbeiten gemeinsam mit dem moldauischen Gewerkschaftsbund umgesetzt wird.
Nähere Informationen zu: weltumspannend arbeiten
Stimmen aus den Schützengräben – Luftkrieg III
Im 13. Teil der Sendereihe Stimmen aus den Schützengräben blicken wir erneut 100 Jahre zurück auf den 1. Weltkrieg. Matteo Coletta von der Radiofabrik Salzburg hat in den Beiträgen geschichtliche Dokumente gesammelt, Briefe, Tagebucheinträge, Interviews, die ein bestimmtes Thema, dass mit WWI im Zusammenhang steht, genauer beschreibt. Die Beiträge werden in den Originalsprachen gebracht. Heute handelt die Sendung vom Luftkrieg im ersten Weltkrieg.
Nähere Informationen zur Sendung im Blog der Radiofabrik Salzburg
Musik in der Sendung: BrunoXe, David G. Bonacho, Torley on Piano
Moderation: Nora Niemetz
Radio Otto. Schüler*innen live on air am 05.06.2014
Selbstgeschriebenes und Texte von Lieblingsliedern präsentieren die 6 Schülerinnen Nuran, Baska, Luljeta, Havva, Mari und Bianca der Otto Glöckel Schule in Linz!
Sie lesen von ihnen verfasste Gedichte und Texte aber auch Übersetzungen ihrer Lieblingslieder!
Die Sendung wurde von den Schüler*innen selbst gestaltet! Sie sprechen die Texte auf Deutsch, Rumänisch, Albanisch, Türkisch, Arabisch, Mongolisch, Deutsch und Englisch!
Viel Spaß beim Zuhören!
Wo die Liebe hinfällt
Radio froheim: Ein Portrait von Beziehungen von Menschen aus verschiedenen Kulturen.