Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Kultur) (Kroatisch)
Radio Sarajevo

„Augustin-das Musical“ uraufgeführt
Das Musical Augustin, basierend auf dem Hörspiel von Wolfgang Ambros, Joesi Prokopetz und Manfred O. Tauchen, erzählt mit viel Humor und einem Hauch Ironie die faszinierende Geschichte des Wiener Volkssängers Augustin, der nach einer Nacht in der Pestgrube lebendig daraus hervorgeht und zum gefeierten Symbol des Sieges über die Seuche wird.
Wolfgang Ambros’ unvergessliche Lieder wie „A Mensch mecht I bleib’n“, „Du verstehst mi net“, „Zwickt’s mi“ und „Es lebe der Zentralfriedhof“ sind kunstvoll in die Handlung eingebettet und geben der Erzählung einen unverwechselbaren musikalischen Zauber. Das Musical Augustin ist eine Hommage an diese ikonische Figur und bringt ihre inspirierende Lebensgeschichte auf die Bühne. Gespielt wurde in Amstetten in den Monaten Juli-August 2025 vor rund 12.500 Besucherinnen und Besuchern.
Der liebe Augustin – mehr als eine Sagengestalt?
Wir waren bei der Uraufführung, haben unter anderem mit Joesi Prokopetz und den Premierengästen Andy Lee Lang, Wolfgang Pissecker und Gary Lux gesprochen. Aber natürlich auch mit den Hauptdarstellern Vincent Bueno, der den Augustin spielt, und Hanna Severin, die als Corinna zu sehen ist. Zudem tauchen wir mit dem Ambros-Forscher Herbert Eigner-Kobenz in die Geschichte des Hörspiels “Augustin” von Ambros-Tauchen-Prokopetz ein und mit dem Soziologen Prof. Roland Girtler begeben wir uns auf die Spuren des wirklichen Augustin.
Crossing Europe 2011 Spezial: Arbeitswelten & Local Artists
Filmkritiken und Interviews: “Jesam li sreta?” von der kroatischen Regisseurin Vanja Sviličić handelt vom Alltag einer Putzkolonne eines Luxushotels in Zagreb. Die deutsche Regisseurin Anna Hoffmann erzählt in “Die Haushaltshilfe” von einer Slovakin, die rund um die Uhr für ein altes Ehepaar am Bodensee sorgt. Außerdem im Interview: Local Artist Margit Greinöcker.
Durch die Sendung führen Michael Gams und Sabine Traxler.
Beiträge nachhören:
- Interview mit Margit Greinöcker: Durchblick auf eine neue Landschaft: “Dahinterland”
- Bericht über den Film „Die Haushaltshilfe“
Creative Commons Musik von Benoit Stanek , Lohastana Naturel , Bielebny
Das war crossing europe 2010
Diesmal bringen wir nicht nur einen Rückblick auf das Festival, sondern auch einen Ausschnitt aus der Diskussionsveranstaltung vom 24. April zur neuen Programmschiene „Reclaiming Space“ (Filme zum Thema Architektur und Film), die vom afo architekturforum oberösterreich in Kooperation mit crossing europe gezeigt wird.
Der diesjährige Preisträgerfilm The Blacks wird vorgestellt in einem Sendungsausschnitt vom 22. 4. 2010 (Pamela Neuwirth und Simone Boria).
Weiters gibt es eine kurze Besprechung ausgewählter Festivalfilme.
Durch die Sendung führen Sabina Köfler und Maggie Brückner.
The Culture of Power in Cinema
THE CULTURE OF POWER IN CINEMA: Bilddokumente der fragmentierten Gesellschaften des Balkan.
Pamela Neuwirth und Alexander Vojvoda diskutieren die durch den globalisierten Kapitalismus entstehenden sozialen und politischen Trennlinien und Verwerfungen in den Gesellschaften des postsozialistischen Jugoslawiens. Im Zentrum der Diskussion stehen die Filme „Stara Š kola Kapitalisma“ (The Old School Of Capitalism, 2009, Želimir Žilnik) und „Nemam Ti Š ta Reæ‘ Lijepo“ (I Have Nothing Nice To Say To You, 2006, Goran Deviæ). Želimir Žilniks Film spiegelt eine entsolidarisierte und gespaltene Gesellschaft wieder, die im Kampf gegen wilde Privatisierungen an ihren eigenen Gegensätzen und unterschiedlichen Vorstellungen zerbricht. Goran Devic, selbst Teil jener Gesellschaft, die er im Film porträtiert, entwirft mit „I have nothing nice to say to you“ eine Abwägungs-Arithmetik des Todes. Am Beispiel eines Einzelschicksals werden die frühen 90er- Jahre im ehemaligen Jugoslawien thematisiert.