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Gesendet am Di 30. Jul 2013 / 20 Uhr
Nachspann

Buchvorstellung „Schwimmfüchslein“ von Judith Gruber-Rizy

In Folge 11 der Sendereihe Nachspann kommt die aus OÖ stammende, in Wien lebende Autorin Judith Gruber-Rizy in Gestalt ihres neuen Romans zu Wort.

Judith Gruber-Rizy hat ihren im Limbus Verlag erschienenen Roman “Schwimmfüchslein” genannt. Was es mit diesem Titel auf sich hat, und, vor allem, welche Parallelen die Hauptfigur des Romans, die Schriftstellerin Rosa, zur Malerin Gabriele Münter (1877-1962) zieht, wird in der Vorstellung des Buches und in Auszügen hörbar.

Rosas Leben zeigt, dass die Bedingungen für Männer und Frauen trotz Annäherungen unterschiedlich geblieben sind, dass es für Frauen noch immer schwerer ist, Anerkennung zu finden als für ihre in männlich dominierten Denk-, Organisations- und Gesellschaftsstrukturen besser verankerten Kollegen.
 
Und letztlich handelt der Roman auch von Rosas Lebensträumen und der Übereinstimmung oder Unvereinbarkeit mit dem realen Leben, der Familie, dem Schreiben. Der Traum, wie Gauguin “alles zurückzulassen”, um nur mehr für die Kunst zu leben, hat für Rosa, trotz intensiver Beschäftigung damit, keine besondere Anziehungskraft. Sie möchte ihr Leben und ihre Arbeit als Schreibende ohne diese Bedingungslosigkeit bewältigen.
 
Die Auszüge aus dem Roman lesen Renate Hofmann und Erich Klinger.
 

Zuletzt geändert am 29.07.13, 00:00 Uhr

Erich Klinger

Verfasst von Erich Klinger

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Gesendet am Di 30. Jul 2013 / 20 Uhr

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