Antistress-FROsch
Musik zum Durchatmen, Abschalten und Entspannen: Am "Stress Awareness Day" wird der Frühe FROsch zur stressfreien Zone.
Nur kan Stress! Das ist diesmal das Motto von Dennis und Michael beim Frühen FROsch. Anlässlich des internationalen Stress Awareness Day widmen wir uns von 7 bis 8 Uhr dem Stress im Alltag – und vor allem der Frage, wie wir ihn wieder loswerden. Kann Musik tatsächlich beim Stressabbau helfen? Welche Songs sorgen bei euch für Entspannung?
International Stress Awareness Day
Der Aktionstag soll auf die Ursachen und Folgen von Stress aufmerksam machen und einen bewussteren Umgang mit Belastungen fördern. Der Tag wurde 1998 von der International Stress Management Association (ISMA) in Großbritannien gegründet. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde daraus die International Stress Awareness Week. Der eigentliche Aktionstag steht im Mittelpunkt dieser Woche und findet immer am ersten Mittwoch im November statt, also heute.
„Shaping the Future of Stress and Wellbeing: Rehumanising the Workplace“
Im Mittelpunkt steht heuer die Frage, wie eine zunehmend digitalisierte und beschleunigte Arbeitswelt menschlicher gestaltet werden kann.
Eustress und Distress
Stress ist zunächst eine normale Reaktion auf Herausforderungen. Der Körper aktiviert den Sympathikus (das sympathische Nervensystem), schüttet Stresshormone aus und stellt Energie bereit. Herzschlag und Aufmerksamkeit können zunehmen. Dabei unterscheidet man häufig zwischen Eustress (positiv erlebter Stress, etwa Vorfreude auf einen Auftritt) und Distress (belastendem Stress, beispielsweise durch Überforderung).
Problematisch wird Stress insbesondere dann, wenn er lange anhält und ausreichende Erholung fehlt. Mögliche Folgen sind Schlafprobleme, Verspannungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und langfristig gesundheitliche Erkrankungen.
Wie verbreitet ist (Arbeits-)Stress in Österreich?
Laut dem Österreichischen Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer OÖ fühlt sich mehr als jede vierte berufstätige Person (27 % der Beschäftigten) durch Zeitdruck am Arbeitsplatz stark belastet. Die Belastung verteilt sich nicht gleichmäßig über alle Branchen. So sind Zeit- und Arbeitsdruck besonders große Probleme in der Tourismusbranche und im Bauwesen. Im Gesundheits- und Sozialwesen ist vor allem die psychische Belastung außergewöhnlich stark ausgeprägt. Hier berichten deutlich mehr Beschäftigte als in anderen Bereichen, nämlich 37 Prozent, von emotional belastender Arbeit.
Quelle: https://ooe.arbeiterkammer.at/service/presse/PKU_2026-07-02_Arbeitsbelastungen.pdf
Laut einer aktuellen Gallup-Studie haben vier von zehn Beschäftigten am Tag vor der Befragung viel Stress erlebt. Der Anteil stieg von 2024 auf 2025 um fünf Prozentpunkte. Das entspricht dem europäischen (39 %) als auch dem weltweiten Durchschnitt (40 %).
Quelle: https://www.gallup.com/workplace/704498/state-global-workplace-austria-country-level-data.aspx
Moderation: Michael Diesenreither, Dennis Hanrieder
Zuletzt bearbeitet am 03.11.26, 17:06 Uhr
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