ae34af5d05cc017038d7a1c76a7a6d0d.jpg

AK Sendung Februar 2010

Harp Attack & Bluespumpm
Amacord Wien - America Latina
Vortrag : Geld für das Leben
I Stang : Der Frauenflüsterer
Film : Plastic Planet

Bluesreihe: Tuesday – the bluesday Harp Attack & Bluespumpm
09.02.2010

Linz, Arbeiterkammer Harp Attack ist kein Blues-Duo im klassischen Sinn. Es ist die Zusammenarbeit zweier eigenständiger Musiker mit jeweils eigenen musikalischen Vorliegen und Stilen.
Die Gitarre ist nicht nur Begleiter, die Harp nicht nur Solo-Instrument. Blues-Rock-Klassiker und Eigenkompositionen werden auf das Wichtigste reduziert – einen klaren Sound; offen, ehrlich, spontan, mit viel musikalischem Spielraum ohne die Wurzeln zu verlieren.
Über die Bluespumpm und ihre Bedeutung in der österreichischen Musikszene zu schreiben, hießen, Eulen nach Athen oder Gitarren zu Fender zu tragen … nach 30 Jahren sagt man der Pumpm allerdings zu Recht noch immer nach – sie hätten NICHTS an ihrer Spielfreude und Urwüchsigkeit verloren – im Gegenteil … seit kurzem hat die Bluespumpm in ihrem Reisegepäck auch die akustischen Gitarren eingepackt und damit graben sie nach Blueswurzeln in der Bluespumpmgeschichte.

AK Classics Konzert
Juozas Domarkas, Bruckner Orchester Linz

10.02.2010

Linz, Brucknerhaus

Vilnius, die Hauptstadt Litauens, war wie Linz 2009 Kultur-hauptstadt Europas. Um den kulturellen Austausch mit Vilnius auch weiterhin zu pflegen, haben wir den litauischen Dirigenten Juozas Domarkas eingeladen, das Bruckner Orchester Linz beim kommenden AK Classics-Konzert zu leiten.
Jouzas Domarkas bringt zwei symphonische Dichtungen des bedeutendsten Komponisten Litauens, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875 – 1911). Außerdem werden Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ in der bekannten Orchesterfassung von Maurice Ravel erklingen.

 
Amacord Wien – America Latina – von Tango bis Bossa Nova
26.02.2010

Forum Neuhofen

Ein außergewöhnliches Hörerlebnis – vielfältigste Musik, spielerisch und mit gehörigem Humor präsentiert. Die Musiker von Amacord Wien erregen seit Jahren mit ihrem Spielwitz das Interesse des Publikums, stilistische Breite, virtuoses Spiel und ihr Klangsinn sind längst ein Markenzeichen des Ensembles.

 

VORTRAG
Geld für das Leben

10.02.2010

Ried, Bildungszentrum St. Franziskus

Vortrag von Gerhard Novy
Geld für das Leben I.
Mit Mikrokrediten die Armut bekämpfen

Vortrag von Mag. Karl-Heinz Rathke
Geld für das Leben II.
Das Prinzip der Schenkung in Mikroprojekten – Beispiele aus Afrika

 

Film
Plastic Planet

AK-Filmreihe

24.02.2010

Linz, Internat der Berufsschule 2

Regie: Werner Boote
Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters.
Die Menge des Kunststoffs, die wir in den letzten 100 Jahren produziert haben, würde reichen, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken.
Plastik ist leichter als Glas und weniger zerbrechlich ist es auch. Um nur zwei der positiven Eigenschaften zu nennen. Über die vielen negativen redet die Plastikindustrie nicht ganz so gerne. Das Gefährliche an Plastik ist das schleichende, heißt es. Plastik zerfällt langsam und kann dabei in unsere Nahrungskette eindringen. 200 Jahre braucht eine PVC-Windel, bevor sie sich in ihre Bestandteile aufgelöst hat.
Die Kunststoff-Industrie macht 800 Billiarden Euro Umsatz pro Jahr. Allein in Europa verdienen 1 Million Menschen ihr tägliches Brot unmittelbar mit Plastik. Jeder Industriezweig ist heute auf Kunststoff angewiesen. Es ist ein glänzendes Geschäft. Giftiges Bisphenol A gelangt über die Verpackung in unsere Nahrung. Natürlich könnten wir uns dagegen wehren, doch dafür müssten wir wissen, welche Wirkstoffe in welcher Kunststoff-Verpackung enthalten sind. Nach mehrjährigen Recherchen hat Regisseur Werner Boote 700 unabhängige Studien gesammelt, welche die Schädlichkeit von Plastik beweisen. Sowie 10, die dagegen halten – und allesamt von der Industrie in Auftrag gegeben wurden.
Hat das Plastik-Zeitalter wirklich unsere Lebensqualität verbessert?

 

 

Kabarett
I Stang : Der Frauenflüsterer

11.02.2010

Linz, Arbeiterkammer

Viele Frauen haben zwei Probleme, sie sind zu intelligent und zu attraktiv für ihre Männer. Viele Männer haben ein Problem, nämlich solche Frauen.
I Stangl, der Frauenflüsterer, weiß, es gilt dem Mann wieder seinen Stellenwert zurück zu geben, schließlich war er es, der die Menschheit von der Keule zur Cruise Missile entwickelte und nicht Frauen

 

Foto: Thomas Kirschner

Zuletzt geändert am 28.01.10, 00:00 Uhr

Verfasst von Silke Müller

Ein Duett aus Radiofeature-Produktion und Illustrationsausstellung hat mein Kommunikationsdesign und Medienstudium abgeschlossen. Seit dem beschäftige ich mich mit der großen, künstlerischen Radioform "Feature", mit Reportagen und Interviews mit KünstlerInnen und Kulturschaffenden.

Ich bin freischaftende Illustratorin für Plakate - zum Beispiel für Radio FRO - Zeitungen, Magazine, Bücher und Ausstellungen. Radiohören geht beim Zeichnen wunderbar.

zur Autorenseite

Schreibe einen Kommentar

Kommentare werden von der Redaktion moderiert. Es kann daher etwas dauern, bis dein Kommentar hier erscheint. Wir behalten uns vor, diskriminierende oder diffamierende Kommentare, sowie solche, die straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, zu entfernen.