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Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören
Polskie Radio w Gornej Austrii
König Lear & wir im Linzer Schauspielhaus !
Gespielt von 12 Schauspielern und 10 Statisten des Theatervereins Austria Theater Werke am 6. November um 19.30 im Schauspielhaus . Das Stück wurde im Frühjahr schon auf einer wesentlich kleineren Bühne in der Tribüne Linz gezeigt. Ausgewählte Amateurtheater haben im Rahmen einer Kooperation mit dem Amateurtheater Oberösterreich die Möglichkeit, als Gastspieler im Landestheater aufzutreten.
Stellvertretend für die große Theatertruppe ATW erzählen Johannes Renoldner (König Lear) und Erwin Friedl ( Graf Gloster )was sie zum Theaterspielen in der Freizeit motiviert , was das Schöne daran ist und wo die Herausforderungen liegen. Sie berichten über Textlernen, proben und wie es ist, wenn sie auf der Bühne stehen und ihnen alle zuhören .
Regie und Produktionsleitung berichten über ihre Erwartungen für den großen Auftritt im Schauspielhaus.
Karten zum Preis von € 25,– über das Landestheater Linz !
Musikalische Begleitung:
Pavarotti & Friends
`O surdato `nnammurato The Cors. Luciano Pavarotti
Va, pensiero Zucchero Luciano Pavarotti
Non ti scordar di me Vanessa Williams Luciano Pavarotti
Peace wanted just to be free. Stevie Wonder Luciano Pavarotti
Stimmlagen – Marlene Engelhorn über das Fehlen der „Reichensteuer“
„Die Welt schaut so aus, wie überreiche Menschen sich eine schöne Welt vorstellen, wir sehen aber, dass das keine schöne Welt ist“ – das sagt Marlene Engelhorn. Im Jahr 2024 hat die Millionenerbin einen großen Teil ihres Erbes über einen Bürger:innenrat „rückverteilen“ lassen, an verschiedene NGOs. Warum hat sie sich dazu entschieden, 25 Millionen Euro auf diese Art und Weise zu verteilen? Was hat diese Aktion damit zu tun, dass sie sich eigentlich lieber besteuern lassen würde? Welche Form von Finanzbildung findet sie, wird in der breiten Bevölkerung dringend gebraucht und was hat das mit dem Spannungsfeld von Vermögen und Macht zu tun? Und wie geht sie selbst, die nicht nur die Möglichkeit hatte, über die Verwendung eines sehr großen Vermögens zu entscheiden, sondern auch als Person viel in der Öffentlichkeit steht, mit ihrer eigenen Macht um? Über all diese Fragen sprechen wir im Interview. Für einen Vortrag unter dem Titel „Geld und Gerechtigkeit“ war sie Ende September auf Einladung der Alternativen Grünen und Unabhängigen Gewerkschafter:innen in Vöcklabruck zu Gast, wir haben die Gelegenheit für ein Gespräch genutzt.
Eat Flowers 26.10.2026
Nova Records Volume 1
CHICKEN SHACK – If I Were A Carpenter (Nova LP)
JOHN MAYALL – Fly Tomorrow (Nova LP)
UFO – Star Storm (Nova DoLP)
GIFT – To To Find A Way (Telefunken CD)
THIN LIZZY – The Hero And The Madman (Nova LP)
CURVED AIR – Young Mother (Repertoire CD)
Groovin 26.10.2026
It’s Blues Time
CRYSTAL SHAWANDA – Too Far To Turn Around (New Sun CD)
ALBERT COLLINS – Blue Monday Hangover (Alligator LP)
JOANNA CONNOR BAND – I Just Wanna Make Love To You (M.C. CD)
IRA WALKER – God’s Face (Arm CD)
DANIELLE NICOLE – Take Me Back (Forty Below CD)
JASON RICCI AND THE BAD KIND – 13 Hours (Gulf Coast CD)
MICHAEL HILL’S BLUES MOB – Evil Spell (Alligator CD)
NICKY T AND THE SNAKE CHARMERS – Thank You Magic Sam (Nicky T And The Snake Charmers CD)
JENI GROUWS – Burning For You (Navy House Productions LP)
RON SORIN – Hey (Big Lake CD)
JAMES KINDS – Katie (Delmark CD)
Rumble Radioshow 26.10.2026
JETSTONES – Party In The Graveyard (Rum Bar Digital)
39TH GATE OF HELL – Vampire (No Label Digital)
LOW SPIRITS – Grinnin‘ Reaper (Outro LP)
SUPER DUPER SPOOKY SUPERGROUP – Rumble In The Graveyard (Outro LP)
BOATSMEN – Nightmare! Nightmare! (Chaputa!/Ghost Highway LP)
KILLING FLOORS – Makeshift Frankenstein (Outro LP)
HIPBONE SLIM & THE KNEEJERKS – The Curse Of The Mummy’s Tomb (Ghost Highway LP)
DREAM SYNDICATE – Halloween (Omnivore CD)
CHUCK NORRIS EXPERIMENT – Night Of The Demon (Chaputa!/Ghost Highway LP)
TV PARTY – I Walke With A Zombie (Outro LP)
REBEL SET – Creeps Come Out At Night (Outro LP)
SUPER DUPER SPOOKY SUPERGROUP – The Mummy (Outro LP)
BACARRUDAS – The Invisible Song (Schuylkill Beat/Mom’s Basement 2×7″)
THEE MONTGOMERY WARDS – Vivienne’s Web (Chaputa!/Ghost Highway LP)
PREMONITIONS – She’s Fallen In Love (With A Monster) (Outro LP)
SUPER DUPER SPOOKY SUPERGROUP – Cleo’s Tomb (Outro LP)
BACARRUDAS – The Mummy Swagger (Schuylkill Beat/Mom’s Basement 2×7″)
RIPTIDE RATS – Echoes Of Halloween (Riptide Rats Digital)
UPPLOPPET – He Will Be Back (Chaputa!/Ghost Highway LP)
BLACK METAL DONALD – Halloween As Holes (No Label Digital)
🎙️Radio FRO 105.0 MHz & Studio Enns Redaktion Mentale Stärke, Druck im...
Radio FRO 105.0 MHz & Studio Enns Redaktion Mentale Stärke, Druck im Spitzensport & der Mut zum Aufstehen nach existenziellen Lebenskrisen
Radio FRO 105.0 MHz & Studio Enns RedaktionMentale Stärke, Druck im Spitzensport & der Mut zum Aufstehen nach existenziellen Lebenskrisen
Ausführlicher Sendungsbericht, Tiefeninterview-Reflexion und Praxis-Kompendium zur Radiabled-Ausstrahlung mit Ex-Volleyball-Nationalspieler, Mentaltrainer und Buchautor Philipp Kroiss.
Sendungsinformationen & Direkte Nachhörquellen
- Sendereihe: Radiabled / No Handicap auf Radio FRO 105.0 MHz (Sendetag: 4. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr)
- Redaktionsleitung & Regie: Harald Bachlmayr (Studio Enns)
- Im Studio am Mikrofon: Harald, Mario, Silke, Andreas, Lukas & Technikerin Michi
- Studiogast: Philipp Kroiss (ehem. Volleyball-Nationalteamspieler, 173 Länderspiele, Mentaltrainer & Lebensberater i.A.)
- CBA Medienarchiv (Sendung in voller Länge nachhören): https://cba.media/798129 (die letzte Sendung)
- Sendeankündigung & Updates: studioenns.eu/sendungsankuendigung/
- Radio FRO Sendungsportal: fro.at/sendungen/radiabled/

Wichtiger redaktioneller Hinweis & Triggerwarnung
Dieser Beitrag und die verlinkte Radiosendung thematisieren neben mentalen Trainingsmethoden im Leistungssport auch schwere Schicksalsschläge, schwere Gewalttaten innerhalb der Familie, den Verlust von Angehörigen sowie Suizidversuche und psychische Extremsituationen. Die offenen Schilderungen können emotional belastend und retraumatisierend wirken.
Empfehlung der Redaktion: Für Kinder und jüngere Jugendliche ist dieser Beitrag nicht geeignet. Wir raten Jugendlichen und sensiblen Personen dringend, die Sendung nur im Beisein, in Rücksprache oder gemeinsam mit erwachsenen Vertrauenspersonen anzuhören. Bitte entscheide eigenverantwortlich, ob und in welchem Rahmen du diese Inhalte konsumierst.
Kostenlose & vertrauliche Hilfsangebote in Krisensituationen (Österreich):
- Telefonseelsorge Österreich: Notruf 142 (kostenlos, 24 Stunden täglich erreichbar, vertraulich & anonym)
- Krisenhilfe Oberösterreich: 0732 / 21 77 (Rund um die Uhr kompetente Hilfe in akuten Krisen)
- Rat auf Draht (für Kinder, Jugendliche & deren Bezugspersonen): Notruf 147 (kostenlos ohne Vorwahl, auch per Online-Beratung)
- Verein „Bleib bei uns“ (Hilfe für Angehörige nach Suizid / Trauerbegleitung OÖ): Information & Selbsthilfe unter Sendungsprojekt Bleib bei uns
- Gewaltschutzzentrum Oberösterreich: 0732 / 60 77 60
- Sozialpsychiatrische Ambulanzen & Notdienste der Region: Rettung 144 oder Euro-Notruf 112
Das Freie Radio zeichnet sich dadurch aus, dass es Räume öffnet, an denen der kommerzielle Rundfunk und die Hochglanzmedien häufig scheitern. Während Mainstream-Sender Sportlerinnen und Sportler oft nur dann ins Rampenlicht zerren, wenn Medaillen glänzen oder knackige Schlagzeilen Quote versprechen, verfolgt die Sendereihe Radiabled / No Handicap auf Radio FRO 105.0 MHz seit Jahren einen radikal anderen Weg: Wir stellen den ungeschminkten Menschen, seine Biographie, seine Hürden, aber auch seine innere Widerstandskraft in den Mittelpunkt.In der aktuellen Ausgabe hatten Moderator Harald Bachlmayr und das Studio-Team – bestehend aus Mario, Silke, Andreas, Lukas und Regietechnikerin Michi – einen ganz besonderen Gast am Mikrofon: Philipp Kroiss, gebürtiger Ennser, ehemaliger Volleyball-Nationalspieler Österreichs mit über 170 Länderspielen, international erfahrener Profiathleth in den stärksten europäischen Ligen (Frankreich, Belgien, Rumänien, Schweiz) und heute als diplomierter Mentaltrainer, Buchautor und angehender Lebens- und Sozialberater tätig.
Was als fundierter Fachaustausch über Leistungsdruck, Athleten-Mindset und Nervenflattern im Finale begann, entwickelte sich im Verlauf der einstündigen Live-Sendung zu einem berührenden, tiefgehenden Zeitdokument. Es zeigte sich in schonungsloser Klarheit: Mentale Stärke ist kein Zaubermittel, um Probleme wegzulächeln. Sie ist vielmehr ein mühsam erarbeitetes Handwerkzeug, um in dunklen Stunden nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, wenn das Schicksal mit voller Härte zuschlägt.
Die sportliche Vita von Philipp Kroiss liest sich auf dem Papier wie eine Bilderbuchkarriere: Mit sieben Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für den Volleyballsport, mit gerade einmal 15 Jahren stand er bereits in der ersten österreichischen Bundesliga auf dem Feld. Es folgten zwei Jahrzehnte als Vollprofi, 15 Jahre im Ausland auf allerhöchstem europäischem Niveau sowie 173 Einsätze für das österreichische Nationalteam. Doch hinter diesen beeindruckenden Zahlen verbirgt sich eine Realität, über die im Spitzensport nur selten gesprochen wird.Auf die Einstiegsfrage von Mario, was die eigentliche Motivation war, sich der mentalen Arbeit zuzuwenden, fand Philipp im Studio bemerkenswert ehrliche Worte:
„Ich war mit 15 schon sehr gut und in der Bundesliga, aber ich war mental damals sicher nicht der Beste. Ich bin oft als ‚zu weich‘ abgestempelt worden. In entscheidenden Phasen habe ich die Nerven weggeschmissen. Erst als mir mein damaliger Trainer mit 17 Jahren ein Buch über Mentaltraining in die Hand gedrückt hat, habe ich verstanden, dass der Kopf ein Muskel ist, den man gezielt trainieren kann.“
Dieser Moment markierte den Wendepunkt. Philipp begriff früh, dass Talent, Athletik und Balltechnik zwar die Eintrittskarte in den Profibereich darstellen, aber auf dem Spielfeld letztlich der Kopf darüber entscheidet, wer unter extremem Stress seine Bestleistung abrufen kann und wer unter der Last der Erwartungen zusammenbricht.
Im Gespräch mit dem Team kristallisierte sich heraus, wie klassisches Mentaltraining in der modernen Trainingslehre verankert sein sollte. Philipp gliedert die athletische Entwicklung in drei gleichwertige Säulen:
- Technik-Training: Das Erlernen und Perfektionieren sportspezifischer Bewegungsabläufe, Ballgefühls und taktischer Grundlagen.
- Kondition & Athletik: Physische Belastbarkeit, Kraft, Schnelligkeit und Verletzungsprävention.
- Mentale Fitness & Kognition: Emotionsregulation, Aufmerksamkeitslenkung, Resilienz bei Rückständen und das Bewältigen von Versagensängsten vor großem Publikum.
Studiokollege Andreas warf hierbei treffend ein, ob der Kopf nicht letztlich der einzige wirkliche Unterscheidungsfaktor sei, sobald man die oberste Leistungsspitze betrachtet. Denn dort sind alle Athleten physisch austrainiert und beherrschen ihr Handwerk nahezu fehlerfrei. Philipp bestätigte dies uneingeschränkt:
Wenn zwei Mannschaften mit identischem Trainingspensum und ähnlichem Budget aufeinandertreffen, gewinnt nicht zwingend die Mannschaft mit der schöneren Technik, sondern jene, die im fünften Satz beim Stand von 23:23 trotz kreischender Fanblöcke die innere Ruhe bewahrt. Genau hier setzt gezieltes Mentaltraining an: Es liefert Techniken wie Visualisierung, strukturierte Selbstdialoge und Atemregulation, um das vegetative Nervensystem aus der Schockstarre zu holen.
Einer der aufschlussreichsten Momente der Sendung war die Entmystifizierung des Profi-Alltags. Viele Menschen verbinden mit dem Leben eines Profisportlers Ruhm, Reisen, Applaus und finanzielle Sorglosigkeit. Die Realität hinter den Kulissen sieht jedoch oft düster aus.Philipp berichtete offen über die jahrelange Isolation im Ausland. Acht Jahre lang stand er in Frankreich unter Vertrag, spielte vor tausenden Zuschauern – und saß danach oft allein in einer fremden Wohnung, fernab von Freunden und Familie. Hinzu kommt eine Kultur des Schweigens, die im Leistungssport bis heute tief verankert ist:
„Ich habe fast 15 Jahre lang verheimlicht, wie intensiv ich mich mit Mentaltraining beschäftige. Warum? Weil man in der Kabine sofort als Schwächling oder ‚Psycho‘ abgestempelt wurde, wenn man gesagt hat, man arbeitet an seinem Geist. Du musstest immer der unerschütterliche Gockel sein, an dem alles abprallt.“
Dieses „Harte-Kerle-Dogma“ führt dazu, dass viele Sportlerinnen und Sportler ihre Ängste, Schlafstörungen und Überlastungssymptome jahrelang herunterschlucken, anstatt rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dass sich heute immer mehr Top-Athleten wie Simone Biles oder Naomi Osaka öffentlich zu ihren mentalen Krisen bekennen, sei ein wichtiger Schritt, doch an der Basis – insbesondere im Jugendbereich – herrsche weiterhin enormer Aufklärungsbedarf.
Ein zentraler Schwerpunkt der Studio-Diskussion drehte sich um das oft unterschätzte Trauma des Karriereendes. Wer 20 bis 30 Jahre lang in einem fest durchgetakteten Rhythmus aus Aufstehen, zwei Trainingseinheiten pro Tag, taktischen Besprechungen und Wochenendspielen gelebt hat, fällt nach dem Rücktritt in ein tiefes existenzielles Loch.Harald und Andreas brachten diesen Umstand mit treffenden Fragen auf den Punkt: Was passiert mit dem Dopaminspiegel? Woher holt man die Bestätigung, wenn plötzlich niemand mehr klatscht? Philipp verglich diesen Übergang treffend mit einem chemischen und sozialen Entzug:
- Verlust des Dopamin-Kicks: Im Wettkampf schüttet der Körper unter Adrenalin und vor tausenden Fans massive Mengen an Glückshormonen aus. Fällt dieser Reiz von einem Tag auf den anderen weg, reagiert das Gehirn mit Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit.
- Verlust des sozialen Gefüges: Als Mannschaftssportler verbringt man mehr Zeit mit Teamkollegen als mit der eigenen Familie. Nach dem Karriereende bricht dieses Netz schlagartig weg; man sitzt plötzlich allein im Wohnzimmer.
- Struktur-Vakuum: Wenn der Verein nicht mehr vorgibt, wann man isst, schläft und trainiert, muss der gesamte Alltag völlig neu erfunden werden.
Philipp betonte, wie essenziell es ist, dass Sportler bereits während ihrer aktiven Laufbahn eine zweite Identität aufbauen – sei es durch Ausbildungen, das Schreiben von Büchern oder unternehmerische Projekte –, um nach dem Abpfiff nicht in die sprichwörtliche Leere zu stürzen.
Der emotional anspruchsvollste und zugleich bewegendste Teil der Sendung berührte Philipps persönliche Biographie. Vor rund einem Jahr, im Herbst 2025, ereilte ihn und seine Familie eine unfassbare Tragödie, die medial kurzzeitig für großes Aufsehen sorgte: Ein schwerer familiärer Gewaltakt riss ihm auf tragischste Weise seine Mutter und seinen Bruder aus dem Leben, während der Vater nach einem Suizidversuch schwer verletzt überlebte.Die Redaktion von Studio Enns und Radio FRO hatte im Vorfeld im Regieplan klar vereinbart, diese Thematik mit größtem Respekt und äußerster Sensibilität zu behandeln. Philipp selbst bestimmte die Tiefe seiner Schilderungen vollkommen frei. Seine Worte im Studio zeugten von einer tiefen, fast ehrfurchtgebietenden Reife:
„Wenn du in einem Finale stehst und um die Meisterschaft spielst, glaubst du, das ist das Wichtigste auf der Welt. Aber auf ein Ereignis, bei dem du von einer Sekunde auf die andere fast deine gesamte Familie auf so verstörende Weise verlierst, kann dich kein Mentaltraining der Welt vorbereiten. Da nützt kein Lehrbuch.“
Und dennoch, so erklärte Philipp weiter, haben ihm bestimmte Mechanismen aus seiner sportlichen Vergangenheit geholfen, in den dunkelsten Stunden nicht vollends den Verstand zu verlieren: die Fähigkeit zur Aufmerksamkeitslenkung. Wenn existenzielle Panik, Trauer und Ohnmacht überhandnehmen, besteht die einzige Überlebensstrategie darin, die Gedanken radikal auf das Hier und Jetzt zu fokussieren – auf den nächsten Atemzug, den nächsten Schritt, das nächste Glas Wasser – und sich nicht in endlosen „Warum“-Fragen zu verlieren, auf die es keine rationale Antwort gibt.
Harald wies in diesem Zusammenhang auf die unschätzbare Arbeit von regionalen Hilfsorganisationen hin, insbesondere auf den oberösterreichischen Verein „Bleib bei uns“, der Hinterbliebene nach traumatischen Verlusten und Suizidfällen begleitet. Ein Thema, das in unserer Gesellschaft noch immer tabuisiert wird, obwohl professionelle Trauerbegleitung oft der einzige Rettungsanker vor dem seelischen Zusammenbruch ist.
Da die Sendereihe Radiabled den Schwerpunkt auf Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe legt, lenkte Moderatorin Silke das Gespräch auf Philipps Bruder Nick, der mit dem Down-Syndrom geboren wurde und in Enns aufgewachsen war.Die Erinnerungen, die Philipp an seinen Bruder teilte, berührten das gesamte Studio-Team zutiefst:
- Ungefilterte Lebensfreude: Nick besaß die seltene Gabe, Menschen mit seiner Herzlichkeit sofort für sich einzunehmen. Er lebte im absoluten Hier und Jetzt – frei von den zermürbenden Zukunftssorgen, unter denen die meisten sogenannten „gesunden“ Menschen leiden.
- Der Wert von Integrationsklassen: Philipp betonte, wie wertvoll es für die gesamte Gemeinschaft war, dass Nick in Enns ganz regulär die Integrationsklasse der Volks- und Hauptschule besuchte. Kinder lernen dadurch von klein auf ganz selbstverständlich, dass Anderssein normal ist.
- Erfahrungen am Arbeitsmarkt: Nick arbeitete später erfolgreich in geschützten Werkstätten und zeigte, wie viel Potenzial in Menschen mit Beeinträchtigung steckt, wenn ihnen Gesellschaft und Betriebe eine faire Chance geben.
Auf die Frage von Silke und Harald, wie gut Menschen mit Behinderungen heute in Österreich tatsächlich integriert sind, entwickelte sich eine kritische Diskussion: Andreas und Harald gaben zu bedenken, dass Österreich trotz der UN-Behindertenrechtskonvention noch meilenweit von echter Inklusion entfernt ist. Noch immer scheitert es an bürokratischen Hürden, unzureichend finanzierten persönlichen Assistenzen und dem zögerlichen politischen Willen, inklusive Bildung und barrierefreies Wohnen flächendeckend zur Pflicht zu machen.
Im weiteren Verlauf der Sendung ging Mario der Frage nach, welche Rolle das aktive Zuhören in der Praxis eines Mentaltrainers und Lebensberaters spielt. In einer Zeit, in der soziale Medien von selbsternannten Motivationsgurus überschwemmt werden, die schnelle Patentrezepte für Reichtum und ewiges Glück versprechen, plädierte Philipp für Demut und professionelle Zurückhaltung:Echtes Mentaltraining beginnt nicht mit schlauen Ratschlägen oder motivierenden Durchhalteparolen. Es beginnt damit, dem Gegenüber den Raum zu geben, sich alles von der Seele zu reden – ohne Unterbrechung, ohne vorgefertigte Schablone und vor allem ohne Wertung. Erst wenn ein Klient spürt, dass er in seiner Schwäche und seinen Zweifeln vollständig angenommen wird, kann die eigentliche methodische Arbeit beginnen.
Harald ergänzte dies mit seinen Erfahrungen aus der Studio Enns Radioproduktion: Auch beim Interviewen und Gestalten von Sendungen ist das Zuhören die wichtigste journalistische Tugend. Nur wer dem Gast echten Respekt entgegenbringt, entlockt ihm die authentischen, bewegenden Geschichten, die Hörerinnen und Hörer berühren.
Neben seiner Arbeit als Coach ist Philipp Kroiss mittlerweile auch erfolgreicher Buchautor. Im Studio stellte er seine beiden aktuellen Werke vor, die im Buchhandel und auf Amazon erhältlich sind:
- Buch 1: Mentale Stärke im Sport: Ein praxisnaher Ratgeber für Athleten, Trainer und ambitionierte Sportler, der verständlich erklärt, wie man kognitive Blockaden löst, mit Druck umgeht und Routinen für den Wettkampftag etabliert.
- Buch 2: Die Volleyball-Biografie & Anekdoten: Ein persönlicher Rückblick auf 30 Jahre Volleyball-Leidenschaft, gespickt mit spannenden Geschichten aus den europäischen Top-Ligen und dem Alltag eines Nationalspielers.
Für Philipp war das Führen von Trainingstagebüchern und das spätere Verfassen von Büchern nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch eine Form der Selbsttherapie. Gedanken auf Papier zu bringen zwingt das Gehirn dazu, diffuse Ängste und Gefühle zu ordnen, zu strukturieren und aus einer gesunden Distanz zu betrachten.
Zum Abschluss der Sendung bat Harald seinen Studiogast um einen zentralen Leitsatz, den er den Hörerinnen und Hörern von Radio FRO und Studio Enns für ihren Alltag mitgeben möchte. Philipp formulierte eine Erkenntnis, die so simpel klingt und doch das Fundament jeder psychischen Gesundheit bildet:
Die goldene Regel des Mentaltrainings:
„Glaub nicht alles, was du denkst!“
Unser Gehirn produziert täglich zehntausende Gedanken. Viele davon sind pessimistisch, irrational, fremdgesteuert oder von alten Ängsten geprägt. Mentale Freiheit beginnt in jenem Moment, in dem wir begreifen: Ein negativer Gedanke ist kein Fakt und keine unabwendbare Realität. Wir haben jederzeit die Wahl, schädliche Gedankenmuster als solche zu entlarven, sie ziehen zu lassen und unseren Fokus bewusst auf das zu lenken, was wir im Hier und Jetzt positiv beeinflussen können.
Die Sendung vom 27. Oktober hat eindrucksvoll bewiesen, wie kraftvoll Freies Radio sein kann, wenn ehrliche Fragen, empathische Moderation und ein mutiger Studiogast aufeinandertreffen. Das gesamte Team von Studio Enns dankt Philipp Kroiss für seine Offenheit, seine Kraft und seinen unermüdlichen Einsatz für das Thema mentale Gesundheit.
Redaktionell wurden wir auch von Radiosupermaus unterstützt. Hierfürmöchten wir uns wie immer herzlich bedanken.
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Inklusionstag 2026 | Protesttour nach Straßburg
In dieser Folge zu Hören: eine Reportage zum Inklusionstag 2026 im neuen Rathaus in Linz, sowie einen Beitrag zur europaweiten Protesttour der serbischen Studierenden aus dem Jahr 2025.
Zweiter Inklusionstag im neuen Rathaus
Barrieren abbauen, Chancen schaffen und Vielfalt leben: Am 14. Oktober 2026 laden Vizebürgermeisterin Karin Leitner und Stadtrat Dr. Michael Raml zum zweiten Inklusionstag ins Neue Rathaus ein. Von 9 bis 17 Uhr stehen Gesundheit und Bewegung als wichtige Bausteine eines inklusiven Lebens im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Leben = Barrieren brechen, Chancen schaffen“ bringt die Veranstaltung Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen und schafft Raum für Begegnung, Information und Austausch.
Der Inklusionstag macht diese Grundsätze mit Workshops, Vorträgen, Erfahrungsberichten sowie Info- und Aktionsständen konkret erlebbar. Tanz-, Sport- und Kulturvorführungen sowie kreative Aktionen ergänzen das Programm. Am Vormittag wurden besonders Schüler*innen ab der achten Schulstufe angesprochen. Workshops und weitere Angebote sollen junge Menschen für Inklusion sowie für die Bedeutung von Gesundheit und Bewegung sensibilisieren.
Melanie Schiller berichtet.
Mehr Informationen finden Sie hier: https://fit.linz.at/inklusionstag-2026-schaut-vorbei/
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Protesttour nach Straßburg (WH 15.4.2025)
„Subotica, Budapest, Bratislava und Wien, über Linz und Salzburg geht’s weiter, unsere Route ist wirklich lang“, riefen die Studierenden aus Serbien, die auf ihrer Protesttour durch Europa am 9. April in Linz ankamen.
Am 3. April machten sie sich mit ihren Fahrrädern von Novi Sad aus auf den Weg. Am 15. April wollen sie Straßburg erreichen, wo sich das EU-Parlament befindet. Sie fordern die europäischen Staaten und Institutionen dazu auf Druck auf die serbische Regierung auszuüben. Dort demonstrieren die Menschen seit November 2024 gegen die Korruption im Land und für die Demokratie. Auslöser der Proteste war der Einsturz eines neu renovierten Vordachs am Bahnhof von Novi Sad. 16 Menschen starben dabei.
Am Linzer Hauptplatz versammelten sich u.a. viele Menschen mit serbischen Wurzeln, um ihre Solidarität mit den Protestierenden auszudrücken. Sie machen sich Sorgen um die politische Situation im Land, wie sie sagen. Marina Wetzlmaier war vor Ort und hat Eindrücke vom Empfang der Studierenden gesammelt.
Mehr Informationen zur “Tour nach Straßburg”: de.turadostrazbura.rs
Jugend online: Einblicke in die Arbeit von Rat auf Draht
Kompetent & Kritisch ist der Podcast für Medienbildung von Radio FRO und dem Forum Medienbildung. Gemeinsam mit Expert werfen wir einen kritischen Blick auf digitale Medien, aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
In dieser Folge sprechen wir mit Christine Piriwe von Rat auf Draht über die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Welche Auswirkungen haben Social Media, Algorithmen und Online-Trends auf junge Menschen? Wann wird aus intensiver Mediennutzung eine Sucht? Und welche Rolle spielen Cybermobbing, künstliche Intelligenz und sozialer Druck?
Wir sprechen über Herausforderungen und Chancen digitaler Medien, Erfahrungen aus der Beratungsarbeit und darüber, wie Medienbildung Jugendliche dabei unterstützen kann, sich sicher und selbstbestimmt im Internet zu bewegen.
Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.
Demokratie aufgetischt – Küchenshow
Welche Zutaten braucht die Demokratie? Im Rahmen der Demokratiewoche des Bündnis2025 wird die Küche der Stadtwerkstatt live auf Radio FRO und auf dorftv zum Ort des gemeinsamen Kochens und Redens.
„Beim Essen kommen die Leut‘ z’samm!“
Die vier Beteiligten bringen jeweils eine Zutat und eine persönliche Geschichte mit. Auf Basis einer Grundauswahl an Lebensmittel, entscheiden sie gemeinsam, was daraus entsteht – mit Raum für unterschiedliche Ideen und Bedürfnisse.
Während geschnippelt, gerührt und abgeschmeckt wird, sprechen Menschen aus den freien Medien über Demokratie im Alltag: Wer wird gehört? Wer kann mitbestimmen? Wie gelingt Zusammenleben trotz unterschiedlicher Vorstellungen?

Köch*innen (vlnr):
Melanie Schiller (Redaktionsleiterin FROzine)
Vera Ecser (Programmkoordinatorin Radio FRO)
Michael Diesenreither (Projektmanager Radio FRO)
Bibi Finster (Programmleitung DORFTV)
Moderation: Aylin Yilmaz (Radio FRO)
Radio Frech: Sprache verbindet
Was haben Galgenhumor, Sündenbock und Quarantäne gemeinsam? Hinter diesen Wörtern stecken überraschende Geschichten! In unserem Podcast „Sprache verbindet“ entdecken wir die Herkunft spannender Begriffe, rätseln über alte Wörter und sprechen mit unserer Direktorin darüber, was Sprache mit Identität, Vielfalt und Zusammenleben zu tun hat. Dazu gibt’s eine Soundcollage in vielen Sprachen und überraschende Einblicke in die Welt unserer Sprache. Also: Ohren auf – denn Sprache verbindet!
Musik
- Georg Danzer – Ruaf mi net
- Mark Forster – Wir sind groß
- Silbermond – Leichtes Gepäck
- Sarah Connor – Das Leben ist schön
- Pizzera und Jaus – Jedermann
- Julian Le Play – Wir haben noch das ganze Leben
- Sportfreunde Stiller – Ein Kompliment
- Michael Jackson – Smooth Criminal
- Katy Perry – Legendary Lovers
Infos & Links
Hoftermine
Mittwoch, 18. November: Elli Bauer: fAngst? – Kabarett
Donnerstag, 19. November: ams / Eva Plankton – Pop-, Soul- und Jazzkonzert
Freitag, 20. November: Salon Spontan für ALLE ab 6 Jahren – Impro-Musical für Familien
Freitag, 20. November: Salon Spontan: One Night Only – Impro-Musical
Samstag, 21. November: Syayvo & Point of Ukraine: Die Schneekönigin – Kindertheater
Donnerstag, 26. November: Martin Kosch: Bauchfleck ins Fettnäpfchen – Kabarett
Freitag, 27. November: Now + Support – Pop- und Rockkonzert
GruselFROsch III: Gegenwartshorror
Blut spritzt, Äxte werden geschwungen, die Seele wird sichaus dem Leib gekreischt: es ist Halloween Time!
Anna und Aylin machen mittlerweile zum dritten Mal einen gruseligen Frühen FROsch. Sie sprechen über Filme, Bücher, Videospiele und ein neues Medium, wo Horro vertreten sein kann: Musicals! Freut euch über eine blutig, lustig, schaurige Stunde als Einstimmung für Halloween.
Tracklist:
Evil Dead The Musical – What the Fuck Was That?
Black Friday – Feast or Famine
Melina KB – I’ve Had Enough
Carmen DeLeon – He Hit Me (And It Felt Like A Kiss)
The Stupendium – The End Of The Line
Wie sinnvoll ist ein Taubenfütterungsverbot?
In Linz ist es jetzt verboten, Tauben in der Öffentlichkeit zu füttern. Sauberkeit und Hygiene sind als Gründe genannt worden. Alternativen zeigt eine Expertin der JKU auf.
Seit Herbst 2023 gibt es das Taubenhaus am TNF Turm am Gelände der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz. Dort werden die Tauben betreut, die sich am Gelände und der näheren Umgebung befinden. Sie haben Futter, frisches Wasser, Nist- und Schlafplätze. Die Idee für das Taubenhaus entstand dadurch, dass der Kot der Tauben an den Gebäuden und am Boden sehr störend und mit großem Putzaufwand verbunden war.
Munise Cobet, eigentlich vom Institut für physikalische Chemie, hat ein Konzept entwickelt, wie man die ortsansässigen Tauben an einem Ort bündeln könnte und mit einem Taubenschlag den Dreck auf dem restlichen Gelände minimieren kann. Sie und andere Ehrenamtliche kümmern sich um die Reinigung und das Füttern der Tiere. Die Leiterin der Stabstelle für Nachhaltigkeit, Maria Buchmayr, fand den Vorschlag recht schlüssig. Weniger Schmutz und erhöhtes Tierwohl waren gute Argumente. Normalerweise werden Taub „vergrämt“ also mit Netzen oder Spikes davon abgehalten, sich an Gebäuden niederzulassen. Das sei nicht besonders effektiv, meint Cobet und zeigt Fotos von Nestern, die auf solchen Stacheln gebaut wurden. Auch Verletzungen sind keine Seltenheit, wenn sich Tiere in kaputten Netzen verheddern.
Fütterungsverbot löst das Problem nicht
Auf das Fütterungsverbot angesprochen, meint Cobet, dass es wenig bringen würde. Zuerst einmal würden die Taubenansammlungen in der Stadt mit einem Hygieneproblem gleichgesetzt. Das stimme schon einmal nicht, da die Menge an Tauben sich nicht groß ändern würde, sie würden sich nur noch mehr auf die ganze Stadt verteilen, anstatt gebündelt an Plätzen, wo zum Beispiel bis jetzt Ehrenamtliche Futter ausgelegt hätten. Ohne dieses würden Tauben noch verzweifelter auf Essenssuche gehen und ungeeignetes Futter fressen. Essensreste, Erbrochenes, all das führt zu dem bekannten weißen, klebenden Kot. Mit artgerechter Fütterung von Körnern, ist der Kot trocken und lässt sich leicht entfernen. Laut ihr sind im JKU Taubenschlag schon über 1.300 kg Kot entsorgt worden. Ein weiterer Aspekt ist, dass kranke, hungrige Tauben einen noch höheren Bruttrieb hätten. Dieser ist genetisch bedingt, aber zumindest würden gesunde Vögel seltener brüten. Gesunde Tauben würden sich auch mausern, also das alte Gefieder abwerfen und neues wachsen lassen. In dieser Zeit brüten sie auch nicht.
Eiertausch gegen Überpopulation
Im Taubenhaus der JKU werden die Eier der dort ansässigen Tauben gegen Plastikeier getauscht, nach drei Wochen werden diese entfernt und die Tauben geben für ca. zwei Monate „Ruhe“. Überwachte Orte mit artgerechtem Futter und Eiertausch sieht Munise Cobet als einzige langfristige Lösung für Tauben in der Stadt. Die Population könne so auf artgerechte Weise kontrolliert werden, ohne dass Tiere verhungern müssten.
Der größte Verursacher von Tauben sei die Züchtung. Es werden extrem viele Tiere freigelassen für Rennen, wo Tauben Strecken von bis zu 800 km zurücklegen müssen. Schaffen das die Tiere nicht, was über 50 Prozent der Tiere sind, werden sie von Züchter*innen nicht wieder eingesammelt und landen so in den Städten. Auch weiße Tauben, die bei Hochzeiten freigelassen werden, oder Brieftauben, werden sich selbst überlassen. Da diese Tauben Haustiere und keine Wildtiere sind, können sie nicht alleine überleben.
Cobet wünscht sich ein Umdenken in der Gesellschaft. Tauben sind saubere, intelligente Tiere, die besser behandelt werden müssten. Sie verstehe es auch nicht, dass Kinder Tauben jagen, oder sogar nach ihnen treten. Das würde man mit Katzen und Hunden auch nicht machen. Buchmayr sieht es positiv, dass es Anfragen gäbe von Gemeinden und Einrichtunge, um auch anderorts Taubenhäuser zu errichten.
Weiterführende Links:
FROzine „Tauben in der Stadt“, der Verein Streunertauben stellt seine Arbeit vor
BestOff 2026
Die BestOff ist eine jährlich stattfindende Ausstellung an der Kunstuniversität Linz. Dabei sind künstlerische Arbeiten der Studierende zu sehen, anwelchen im vergangenen Studienjahr gearbeitet wurde. Die Arbeiten werden von einer Unabhängigen Jury ausgewählt und die Ausstellung wird von Absolvent*innen und einem Team von Studierenden kurartiert.
Bei der diesjährigen Ausgabe sind 44 Arbeiten an drei Orten zu sehen. Ausgestellt wird im Erdgeschoß des östlichen Brückenkopfgebäudes, im Kunstuni eigenen White Cube- dem Splace und in der Paramentenwerkstatt in der Seilerstätte 1.
In der heutigen Folge hören Sie ein Gespräch mit der Kuratorin Barbara Seyerl und einige der ausstellenden Künstler*innen kommen zu Wort. Außerdem erzählt die Kuratorische Assitenz Laura Weiss über ihre Aufgaben und Erfahrungen bei der BestOff. Und Radio FRO war vor Ort bei der Clay- Dinner Masterclass mit Tetiana Shtykalo, auch daraus hören Sie Ausschnitte. Begleitet wurde die Eröffnung vom ned d´Accord Chor, dem querfeministischen Chor der ÖH.
Dünnes Haar #80: Fans
Hallo und herzlich willkommen, sehr geehrte Hörerinnen und Hörer! Wir freuen uns, euch zu unserer 80. Sendung DÜNNES HAAR begrüßen zu dürfen. 80 Sendungen lang haben wir geplaudert, philosophiert, diskutiert und uns mit mehr oder weniger gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigt. Und das meistens unter uns – denn bis heute haben wir es geschafft, ohne Gäste auszukommen. Aber damit ist jetzt Schluss!
Wir öffnen heute erstmals die Türen unseres Studios für Besuch von außen. Und das aus einem ganz besonderen Anlass: Wir widmen uns dem Thema FANS.
Um diese Fragen nicht nur aus der Sicht von vier Herren zu diskutieren, die bekanntlich zu fast allem eine Meinung haben, haben wir uns diesmal Verstärkung geholt. Sabine und Barbara sind unsere allerersten Gäste bei DÜNNES HAAR! Herzlich willkommen bei uns im Podcaststudio im KULTUR HOF in Linz.
Wir, das sind Wiff La Grange, Jörg Dieter Hanzhanz und Reinhold „Reini“ Gruber – und Wolfgang Pfeiffer.
Machen sie es sich gemütlich wenn wir heute in erweiterter Runde über Begeisterung, große Gefühle, treue Anhängerschaft und vielleicht auch ein bisschen Fan-Wahnsinn reden.
Fans – das sind Menschen, die für ihre Idole schwärmen, bei Konzerten jede Textzeile mitsingen, kein Spiel ihrer Lieblingsmannschaft verpassen oder für ein Autogramm auch einmal längere Wartezeiten und weite Reisen in Kauf nehmen. Aber was macht einen Fan eigentlich aus? Wie viel Begeisterung ist normal, wann wird aus Leidenschaft Besessenheit – und was macht es mit einem, wenn man seinem Idol tatsächlich gegenübersteht?
MUSIK
Jellyfish: Joining a Fanclub
Melissa Etheridge: „Indiana“(2010 vom Album Fearless Love)
The Beautiful South: Song for Whoever
„Super Trouper“ ABBA
Musik Sendungsanfang und Sendungsende: „Raab15“ – Wolfgang Pfeiffer (Musik: Wolfgang Pfeiffer)
Dünnes Haar #79: Unendliche Weiten
Der Kulturhof – endliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer der Radiosendung DÜNNES HAAR, deren vierköpfige Besatzung sich auf eine Reise durch die Untiefen gesellschaftlich mehr oder weniger relevanter Themen begibt. Ihr Auftrag: Gedankenwelten zu erforschen, Meinungen zu entdecken und gelegentlich auch in Regionen vorzudringen, die noch nie ein vernünftiger Mensch zuvor betreten hat.
Musik Sendungsanfang und Sendungsende: „Raab15“ – Wolfgang Pfeiffer (Musik: Wolfgang Pfeiffer)
Musik:
„Weit weit weg“ – Hubert v. Goisern
Rocket Man (I Think It’s Gonna Be A Long Long Time)
Harbour lights – Bruce Hornsby
Mike Oldfield: Saved By a Bell
Schauspieler der Tribüne Linz Jakob Griesser liebt was er tut – ein Interview !
Jakob Griesser ist Kärntner , lebt in Wien und ist als Schauspieler fix engagiertes Ensemblemitglied der Tribüne Linz . Derzeit spielt er den Leutnant Gustl in Arthur Schnitzlers Meisternovelle und bekommt sehr gute Kritiken dafür. Der Kurier berichtet: “ Jakob Griesser brilliert als Leutnant Gustl, gekonnt pendelnd zwischen dem – heute würde man sagen – Macho und dem im Grunde psychisch armseligen Offizier“. Auch für die zweite Eigenproduktion der Tribüne Geister in Princeton von Daniel Kehlmann wird ihm große Schauspielkunst attestiert.
Im Gespräch spricht er von ständigen Zweifeln, wie Meditation ihm die frühere Angst vor der Bühne genommen hat und über das Privileg , das beruflich zu tun, was man liebt. Er erzählt wie er sich den Text seiner Rollen erarbeitet und wir sprechen über den Preis , im Schauspiel Erfolg zu haben. Von einem Riesentraum und was er aus reinem Spaß einmal gerne machen würde erzählt er ebenso.
Musiktitel und Interpreten:
I denk an di Wolfgang Ambros
Di Kinettn wo i schlof W. Ambros
Du bist wia di Wintersun W. Ambros
Es wird a Wein sein. W. Ambros singt Moser Gast R. Fendrich
Für immer jung. W.Ambros/André Heller
Heute bei UNIsounds: ein Rückblick auf „Zu Gast in der Bibliothek“ sowie rockige...
Nach einer kurzen Zusammenfassung der vergangenen Veranstaltung „Zu Gast in der Bibliothek“, zu der der Musikwissenschaftler Dr. Johannes Hentschel eingeladen war, entführt Sie UNIsounds in die faszinierende Klangwelt des Spring String Quartetts – mitreißend, virtuos und überraschend rockig.
Gute Unterhaltung!
TMC + Chris Dove
Transmission Clubnight / Radioshow
Nach längerer Pause, melden wir uns zurück, mit einer fünf Stunden Show und einen super netten Interview Partner Chris Dove
Oktober 2026 mit Chris Dove
- TMC – Intro
- Eric Sneo – Night on Fire (Extended Version)
- Fatboy Slim – Star 69 (Extended Mix)
- Dosem – Become One (Original Mix)
Interview Chris Dove Part One
- Chris Dove – Flowers
Interview Chris Dove Part 2
- Chris Dove – Orpus
Interview Chris Dove Part 3
- Johannes Heil – Artology
- Joris Voorn – MPX309
- Russian Roulette – Believe (I am Pussy Mix)
Interview Chris Dove Part 4
- Kölsch – Opa
- Sunbeam – Outside World (Bart Skils & Weska Extended Mix)
Interview Chris Dove Part 5
- Gecko – Just Close your Eyes (Rework 2002)
- Tomaz & Filterheadz – Sunshine (UMEK Remix)
- Chris Liebing – October (Ben Sims Remix)
- Schiller with Jan Blomqvist – In Between
Interview Chris Dove Part 6
- KH – Looking at your Pager
- AIO – Dilemma
- Ben Clock, Coby Sey, Fadi Mohem – Ultimately (Amotik Remix)
- Benjamin Damage – Deep Space Transit
Interview Chris Dove Part 7
- Dennis Ferrer – Hey Hey (DF´s Attention Vocal Mix)
- Jan Blomqvist – Somethings Says
- Oxia – Domina (Matador Remix)
- Bentech – No One takes me Down (Ben Dust Remix)
- Miss Djax – Headbangin (Miss Djax Studio Original)
- Dj Rolando – Jaguar
- Filterheadz – Yimanya (Original Mix)
- Chris Liebing – Spring Theory (Mauro Picotto Remix)
- Dubfire & Oliver Huntemann – Fuego (Julian Jewel Remix)
- D-Jean D – Strong (Techno Mix)
- Sam Paganini – Rave (Original Mix)
- Mauro Picotto & Riccardo Ferri & Bryan Kearney – Taotek (Extended Mix)
25.10.2026-Radio Polonia
Niedziela pachnaca jesiennia-audycja Janusza Usewicz
ZPwGA-18.10.2026
Audycja Jacka Jablonskiego
Polskie Radio w Gornej Austrii-25.10.2026
Czy człowiek ma wolną wolę? Różne perspektywy i naukowe wątpliwości
Wolna wola, rozumiana jako zdolność do podejmowania samodzielnych decyzji, staje w obliczu poważnych wątpliwości w kontekście biologicznego determinizmu i wpływu środowiska. Dowody z neurobiologii sugerują, że nasze decyzje mogą być z góry ustalone przez procesy, o których nie mamy pojęcia. Jak zatem pogodzić nasze poczucie sprawstwa z naukowymi odkryciami?
herbstklänge – licht und schatten
Verschiedene bunte Hörbilder zeigen, wie der Oktober mit Stimmung und Farbe spielt…
Radioreisen 252
Teil 10, winterliche Tage in Potsdam, Musik: Felix Mendelssohn Bartholdy, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Oliver Welter und Clara Frühstück sowie We stood like kings
Dünnes Haar #78: Lieblingsspeisen
Hallo und herzlich willkommen zur 78 Ausgabe unserer Sendung DÜNNES HAAR.
Wir vier dünnen Haare begrüßen Sie aus dem KULTUR HOF Podcast Studio und freuen uns, wenn Sie uns in der nächsten Stunde Ihre Aufmerksamkeit schenken. Wir, das sind Jacky Hanzhanz, Reinhold Gruber, Wiff La Grange und Wolfgang Pfeiffer.
Unser heutiges Thema hat wieder einmal mit Essen zu tun und lautet LIEBLINGSSPEISE(N).
MUSIK
The Beatles: Savoy Truffle
Watermelon Sugar – Harry Styles
A Gulasch und a Seitl Bier – Wolfgang Ambros (mit Georg Danzer)
„Carbonara“ – Spliff
Musik Sendungsanfang und Sendungsende: „Raab15“ – Wolfgang Pfeiffer (Musik: Wolfgang Pfeiffer)