Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Wissenschaft) (Deutsch)

Do. 16. Juli

Geschichte der Korruption

Gefälschte Meinungsumfragen, veruntreute EU-Gelder und annullierte rote Karten. Korruptionsskandale machen immer wieder Schlagzeilen. Versuche, gegen Korruption vorzugehen reichen bis in die Antike. Schon das römische Rechtswesen der späten Republik kannte Tatbestände wie Veruntreuung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch. Während im Mittelalter Korruptionskritik keine große Rolle spielte, taucht sie im 16. Jahrhundert im Kontext von Staatsbildungsprozessen wieder auf. Herrschende bauten die Verwaltung aus, um ihre Macht zu stärken und gingen gegen korrupte Amtsträger vor. Als sich infolge der Revolutionen in Nordamerika und Frankreich im 19. Jahrhundert die Prinzipien der Rechtsgleichheit und der demokratischen Teilhabe durchzusetzen begannen, wurde Korruptionskritik zu einem Phänomen der Gesamtbevölkerung. Dabei spielte auch die Entwicklung der Medien eine wichtige Rolle. Im 20. Jahrhundert weitete sich Korruptionskritik auch auf den Bereich der Wirtschaft aus, wie entsprechende Paragraphen im Wirtschaftsrecht und Compliance-Regeln belegen.

Links:
Handbuch Korruptionsforschung
Niels Grüne, Biografie und Publikationsverzeichnis

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Kino für die Ohren 2022
12 Min.
Do. 25. Juni

Wie können wir vom Film lernen?

Wenn morgen in den ersten beiden Schulstunden österreichweit alle Schülerinnen und Schüler denselben Film sehen würden – welcher sollte das sein? Welchen Stellenwert hat Filmpädagogik in unserem Bildungssystem? Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir mit der Filmpädagogin Julia Defrancesco.

Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Filme bei jungen Menschen so viel auslösen können und was professionelles Filmschauen eigentlich bedeutet. Wir sprechen darüber, wie Filmpädagogik dabei hilft, Filmsprache bewusst zu lesen und zu verstehen, warum die Gespräche nach einer Filmvorführung oft genauso wichtig sind wie der Film selbst und wie uns Filmfiguren und ihre Geschichten dabei unterstützen können, über das eigene Leben, Werte und Perspektiven nachzudenken. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie Kurzvideoplattformen unsere Aufmerksamkeitsspanne verändern, welche Auswirkungen das auf unseren Umgang mit Filmen hat und was diese Entwicklung über unsere Gesellschaft aussagt. Eine Folge über Film als weit mehr als Unterhaltung – nämlich als Werkzeug für Medienbildung, Reflexion und gesellschaftlichen Dialog.

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Kompetent & Kritisch
45 Min.
Do. 02. Juli

AcroYoga – Körperbewusstsein, Vertrauen, Kommunikation

Freude an Bewegung

Acro Yoga – Körperbewusstsein, Vertrauen, Kommunikation

Thema

Der Verein AcroYoga Linz bietet Platz für eine spannende Form der Bewegung. AcroYoga ist eine Sportart, die man zu zweit oder in Gruppen ausüben kann. Ocean, unser heutiger Gast ist Mitglied im Verein AcroYoga Linz. Er hält zu dieser Sportart Kurse für Erwachsene und bietet jeden Montag Kindern im sogenannten Kinderzirkus Raum, sich akrobatisch zu entfalten….

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Tera FM
60 Min.
Mi. 24. Juni

Digitale Resilienz und KI im Journalismus

Künstliche Intelligenz ist längst im journalistischen Alltag angekommen: bei der Transkription von Interviews, bei der Recherche, beim Formulieren, Übersetzen, Zusammenfassen. Aber wie kann eine Redaktion KI sinnvoll einsetzen, ohne journalistische Verantwortung abzugeben? Welche Regeln braucht es, damit KI nicht einfach Arbeit ersetzt, sondern Qualität und Kontrolle stärkt? Und wie bleibt Journalismus glaubwürdig, wenn immer mehr Inhalte von Maschinen erzeugt oder zumindest mitgestaltet werden?

Um diese Fragen ging es im Juni bei Radio FRO in einem zweitägigen Workshop zur Erarbeitung von KI-Guidelines. Zu Gast war Stephan Weichert. Er ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Autor und Vorstand des VOCER Instituts für Digitale Resilienz. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit digitalem Journalismus, Medieninnovation und den Auswirkungen digitaler Technologien auf Öffentlichkeit und Demokratie. Aktuell arbeitet er intensiv zum Thema KI-Resilienz im Journalismus – also zur Frage, wie Redaktionen im KI-Zeitalter handlungsfähig, glaubwürdig und verantwortungsvoll bleiben können.

Für diese halbstündige Ausgabe von „Kompetent und Kritisch“ hat mein Kollege David Winkler-Ebner, Ausbildungsleiter bei Radio FRO, mit Stephan Weichert gesprochen: über KI im Journalismus, um Haltung, Verantwortung und Vertrauen.

Moderation: Michael Diesenreither

Die musikalischen Beiträge stammen aus dem Album „OK Computer“ von Radiohead aus dem Jahr 1997:

  • Paranoid Android
  • Karma Police

Der Podcast „Kompetent & Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden?

Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.

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Kompetent & Kritisch
35 Min.
Do. 18. Juni

Filmbildung und Radioarbeit in der Schule

Markus Vorauer und Christian Kogler werden im kommenden Jahr ihre Tätigkeit an der PHOÖ beenden, aber wir hoffen, dass das Erweiterungsstudium auch danach fortgeführt werden kann. TERA FM macht aus diesem Anlass schon mal gleich ganz früh einen Ausblick auf das, was da möglicherweise kommen wird.

Voranmeldung zum Erweiterungsstudium Filmbildung und Radioarbeit in der Schule bis 26. 6. unter
https://ph-ooe.at/lehrgang-erweiterungsstudiumfilmbildungundradioarbeitinderschule2024-1

EDIT Videochallenge
https://www.editvideochallenge.org

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Tera FM
60 Min.
Di. 09. Juni

Spannende Berufe in Wilhering #9: Oberst Roman Laimer – ABC-Abwehr im...

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wer uns vor gefährlichen atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen schützt? Oder was passiert, wenn nach einer Naturkatastrophe sauberes Trinkwasser fehlt? Für solche besonderen Aufgaben gibt es speziell ausgebildete Expertinnen und Experten im Österreichischen Bundesheer.

Im Gespräch mit den jungen Reporterinnen und Reportern Lorenz, Philipp und Franziska erklärt Oberst Roman Laimer, was die ABC-Abwehr eigentlich macht, wie gefährliche Stoffe erkannt werden und warum der Eigenschutz dabei an erster Stelle steht. Außerdem berichtet er über seine Ausbildung, die Bedeutung körperlicher Fitness und seine heutige Arbeit in Planung und Einsatzvorbereitung.

Besonders spannend sind seine Erzählungen von Einsätzen im In- und Ausland: von der Trinkwasseraufbereitung in Bosnien über Hochwassereinsätze in Österreich bis hin zu Hilfseinsätzen nach dem Tsunami in Sri Lanka. Auch Erfahrungen im Zusammenhang mit Geflügelpest, Milzbrand und anderen biologischen Gefahren kommen zur Sprache.

Dabei erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur viel über die Arbeit der ABC-Abwehr, sondern auch über die abwechslungsreichen Herausforderungen des Berufs – von Übungen im Gebirge über Einsätze bei Nacht bis hin zu besonderen Situationen im Hubschrauber. Eine spannende Sendung über Verantwortung, Technik, Teamarbeit und den Schutz von Menschen in außergewöhnlichen Lagen.

„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik-Jingle: Labogalak – Pop 3

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Workshops
48 Min.
Mi. 10. Juni

Vom Wirtshaus in die digitale Öffentlichkeit

Thomas Aichinger im Gespräch mit Simon Moser über Öffentlichkeit – am Wirtshaustisch, digital und in der Zukunft.

Wie hat sich Öffentlichkeit durch die Digitalisierung und Soziale Netzwerke geändert? Wie wird in Zukunft öffentlich diskutiert und wie können wir uns darauf vorbereiten? Darüber spricht Simon Moser in der 3. Podcast-Folge mit Thomas Aichinger.

Thomas Aichinger ist Medienexperte, Organisationssoziologe, Berater für digitale Transformation & KI.

Moderation: Simon Moser

 

Der Podcast „Kompetent & Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden?

Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.

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Kompetent & Kritisch
46 Min.
Do. 04. Juni

Junglehrer:innenreport 2026

Wie bewältigen Jungpädagog:innen den Einstieg ins Lehrer:innenleben?

Welche Herausforderungen haben sie zu bewältigen?

Was sind die schönen Seiten, was ist verbesserungswürdig?

Darüber (und noch viel mehr) diskutieren 5 Junglehrer:innen der Sekundarstufe im Studio.

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Tera FM
60 Min.
Mi. 27. Mai

Freie Medien als Lernorte für Kritische Medienkompetenz

Mein Gast in der zweiten Folge des Podcasts ist Andrea Sedlaczek von COMMIT. Mit ihr spreche ich darüber, was kritische Medienkompetenz heute bedeutet – und warum sie so eng mit Demokratiebildung verbunden ist. Weiters thematisieren wir die Ergebnisse des Bürger*innenrat Medien und Demokratie und wir trainieren unsere Demokratie-Fitness.

Kritische Medienkompetenz und Demokratiebildung

Andrea Sedlaczek ist Wissenschaftlich-Pädagogische Mitarbeiterin bei COMMIT (Community Medien Institut für Weiterbildung, Forschung und Beratung) mit den thematischen Schwerpunkten Kritische Medienkompetenz, Medien und Mehrsprachigkeit, Nachhaltigkeit sowie Erwachsenenbildung und Kompetenzerwerb. Sie hat Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Wien studiert und forscht neben der Tätigkeit bei COMMIT am Institut für Sprachwissenschaft an der Universität Wien zu Klima- und Nachhaltigkeitskommunikation.

Diese Folge entstand bei der Tagung „Freie Medien in der Digitalen Grundbildung“ von 20. bis 22. Mai im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz. Im Mittelpunkt der von Andrea Sedlaczek (COMMIT) und Florian Danhel (PH Wien) organisierten Tagung stehen Fragen rund um Medienbildung, Demokratie, KI, Schule und Freie Medien als Lernorte. Ziel ist ein Erfahrungsaustausch zwischen Lehrer*innen, Projektbetreuer*innen und Mitarbeiter*innen der Freien Medien. Ich hatte auch die Möglichkeit, den Podcast „Kompetent & Kritsch“ bei der Tagung vorzustellen. Im Rahmen der Tagung fand auch eine Exkursion zu Radio FRO statt. Dort entstand die zweite Folge des Podcasts mit Andrea Sedlaczek und Statements von Teilnehmenden der Exkursion.

Links und Quellen

 

Moderation: Michael Diesenreither

Der Podcast „Kompetent & Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden?

Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.

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Kompetent & Kritisch
60 Min.
Mi. 13. Mai

Warum Medienbildung?

In der Auftaktfolge diskutieren die Hosts Simon Moser (Forum Medienbildung) und Michael Diesenreither (Radio FRO) mit dem Publikum vor Ort und mit Johannes Knierzinger (Forum Medienbildung, Medienexperte, Lehrer für Digitale Grundbildung) bei der Workshopraum-Eröffnung von Radio FRO über Medienkompetenz-Vermittlung, Nutzung von Sozialen Netzwerken und KI bei Kindern und Jugendlichen und über Medienbildung in der Schule.

Das Publikum konnte vor Ort über ein Onlinetool mitdiskutieren.

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Kompetent & Kritisch
59 Min.
Do. 21. Mai

School of Creative Solutions

School of Creative Solutions

Wie können Schulen junge Menschen zu kreativen Problemlöser und Changemakern machen?
In unserer aktuellen Sendung spricht Dr. Kurt Haim von der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich über die „School of Creative Solutions“ und die innovativen Unterrichtsprogramme „SCIP – Scientific Creativity in Practice“ und „Innovative FOCUS“. Dabei geht es um kreative Denkprozesse, nachhaltige Problemlösung und die Frage, wie Schule zu einem echten Thinktank für die Herausforderungen der Zukunft werden kann.

https://www.innovative-focus.com/

Hochschullehrgänge:

https://ph-ooe.at/lehrgang-anmeldung-1/hlg-naturwissenschaftliche-kreativitaet

https://ph-ooe.at/lehrgang-anmeldung-1/innovatives-problemloesen-schule-als-thinktank-kreativer-loesungen

und als spezielle Werbung für TERA FM und PH TV:

https://ph-ooe.at/lehrgang-erweiterungsstudiumfilmbildungundradioarbeitinderschule2024-1

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Tera FM
60 Min.
Fr. 15. Mai

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Schule

Bei der Tagung „Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter (LELEDIZ)“ am 25. und 26. Februar gaben Expert*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Bildungsforschung.Das Organisationsteam bestehend aus den beiden ÖFEB-Sektionen Lehrerinnenbildung und Lehrerinnenbildungsforschung (Ann-Kathrin Dittrich, Gabriele Schauer, Michael Himmelsbach) sowie Medienpädagogik (Josef Buchner und Ines Deibl) lässt die Tagung als Gäste bei TERA FM noch einmal Revue passieren.

 

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Tera FM
60 Min.
Di. 05. Mai

Der Wolf in Oberösterreich

Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements.

Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber.

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FROzine
20 Min.
So. 03. Mai

Stimmlagen: Wie verändert verändert sich unser Gesellschaftlicher Diskurs durch...

Stimmlagen – Das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, diese Woche gestaltet von der Redaktion unerhört! der Radiofabrik Salzburg.

Aktuell wird angesichts der globalen Konflikte, die wir erleben, viel über Aufrüstung, Wehrfähigkeit und Ähnliches gesprochen. In Deutschland wird über die Wiedereinführung eines Wehrdienstes diskutiert und in Österreich wird über die Verlängerung des Wehrdienstes diskutiert. Was macht der Fokus auf diese Themen mit unserer Gesellschaft, welche Risiken gibt es dadurch und was können wir tun, um uns dieser voranschreitenden Militarisierung entgegenzusetzen? Darüber hat Lennart Grünhagen mit der Professorin Claudia Brunner für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt gesprochen.

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Mi. 22. Apr.

Früher Frosch vom 22.04.2026

In dieser Episode des Frühen Froschs besprechen Ralf und Dennis die verschiedenen Anlässe des 22. April, wie den Mother Earth Day bzw. den Tag der Erde, wobei sie in diesem Zusammenhang auch auf die Themen des Klimawandels und der Psychologie des Klimawandels zu besprechen kommen und ihre Meinungen dazu austauschen. Außerdem wird in dieser Sendung das große „Frosch Erwecken“ angekündigt und das eine oder andere über unseren Paten-Frosch erzählt.

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FRO – Sonderprogramm
59 Min.
Do. 16. Apr.

Schulaufsicht im Fokus – eine Perspektive aus Nordbayern

Was macht eigentlich eine Schulaufsicht und was passiert wenn sie neue Wege geht? Gast bei TERA FM ist Heidi Hübner, Ministerialbeauftragte für die Berufliche Oberschule in Nordbayern, und sie spricht offen über einen Arbeitsbereich, der meistens im Hintergrund agiert und deshalb vielen von uns verschlossen bleibt.

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Tera FM
60 Min.
Mi. 15. Apr.

Brüllen wie ein Bär – leben mit Chronischen Krankheiten

Leben mit schwerer angeborener Neutropenie

Julia Katharina Loy lebt mit einer seltenen Erkrankung: der schweren angeborenen Neutropenie. Diese beeinflusst ihren Alltag maßgeblich, auch wenn sie für Außenstehende oft unsichtbar bleibt. Umso wichtiger ist es ihr, über die Herausforderungen chronischer, nicht sofort erkennbarer Krankheiten aufzuklären. Auch ihre vierjährige Tochter Alma wurde mit dem gleichen Gendefekt geboren. Aktuell befindet sich Julia in Familienhospizkarenz, einer besonderen Form der Karenz, die es ermöglicht, sich intensiv um ein schwer erkranktes Kind zu kümmern. Es ist Julia ein besonderes Anliegen, dass ihre Tochter möglichst gut versteht, was es bedeutet krank zu sein, und das Alma früh lernt für ihre eigenen (medizinischen) Bedürfnisse einzustehen.

Fachwissen und persönlicher Erfahrung

Vor ihrer Karenz war Julia im diplomierten medizinischen Assistenzberuf tätig. Dieses medizinische Fachwissen verbindet sie heute mit ihren persönlichen Erfahrungen als Betroffene und Mutter. Dadurch gelingt es ihr, komplexe medizinische Zusammenhänge verständlich zu erklären, sogar so, dass ihre kleine Tochter sie verstehen kann.

Im Gespräch berichtet sie offen über die Herausforderungen ihres Alltags: das Leben mit einer „unsichtbaren“ Krankheit, die ständige Verantwortung als Mutter eines kranken Kindes und die Belastung, die damit einhergeht.

Engagement für mehr Sichtbarkeit

Doch Julia möchte nicht nur aufklären, sie möchte etwas bewegen. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für seltene und unsichtbare Erkrankungen zu stärken und insbesondere Kindern altersgerechte Zugänge zu diesem sensiblen Thema zu ermöglichen.

Dafür hat sie mehrere Projekte ins Leben gerufen:

  • Kinderbuch „Brüllen wie ein Bär“ Ein in Reimen verfasstes, pädagogisch geprüftes Buch, das betroffenen Familien Mut machen soll. Gleichzeitig trägt es dazu bei, seltene Krankheiten kindgerecht zu erklären. Produziert wird das Buch nachhaltig bei Metabooks in Dresden. Die Illustrationen stammen von der Grazer Künstlerin Clara Sinnitsch.
  • Y-Challenge Eine Initiative, die Aufmerksamkeit für seltene Erkrankungen schafft und Menschen zum Mitmachen und Weiterdenken anregen soll.
  • Veranstaltungen in Oberösterreich Im April organisiert Julia zwei Events, bei denen Austausch, Information und das erzeugen von Bewusstsein im Mittelpunkt stehen.

Veranstaltungen im April 2026

  • 22. April 2026, 18:00 Uhr – Kolpinghaus Linz Auftaktveranstaltung und gleichzeitiger Start der Crowdfunding-Kampagne für das Kinderbuch „Brüllen wie ein Bär“.
  • 29. April 2026 18:00 Uhr – Buchensaal Puchenau Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn um 18:00 Uhr.

 

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FROzine
49 Min.
Mi. 15. Apr.

Zungenbrecher

Frühe Frösche funken flinke, freche Zungenbrecher-Fragmente,
doch brechende Zungen zögern zwischen fröhlichem Froschfunk!

 

Tracklist:

  • Shirley Ellis – The Puzzle Song
  • Bodo Wartke – Barbaras Rhabarberbar (feat. Marti Fischer)
  • Willy Astor – Fischflossenflipflops
  • Def Ill – Mac Lethal Tribute
  • Run DMC – Peter Piper
  • Christoph & Lollo – Seit ich ein Kind hab
  • Eminem – Godzilla (feat. Juice WRLD)
  • Opiuo – Glottal Stomp

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Der frühe FROsch
59 Min.
Fr. 10. Apr.

Zwei Menschen unter Bibern

Was mit der Jagd nach dem perfekten Naturschnappschuss begann, wurde zu einer Langzeitbeziehung: Bettina und Christian Kutschenreiter haben sich mit Beharrlichkeit und Geduld die Freundschaft einer Familie von Bibern erarbeitet. Sie erzählen von der Individualität und dem reichen Sozialleben ihrer Biber, von deren Marotten, Ticks und Eigenheiten und davon, wann man als Mensch von Bibern akzeptiert wird.

Foto: © Christian Kutschenreiter

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Flaneur und Distel
63 Min.
Do. 02. Apr.

Kann KI menschliche Kreativität ersetzen?

Kann KI menschliche Kreativität ersetzen?

Kreativhacks – Kreativität = Lebensfreude und Gesundheitsvorsorge

Ist Kreativität nur das, was Maschinen berechnen können – oder steckt darin etwas zutiefst Menschliches? Kreativität zeigt sich dort, wo Neugier, Gefühl und Erfahrung zusammenkommen und Neues mit Bedeutung entsteht. Gerade für Kinder und in der Schule wird sie zur Schlüsselkompetenz: Sie stärkt nicht nur Ausdruck und Problemlösung, sondern auch Selbstbewusstsein und mentale Gesundheit. Wer Kreativität fördert, investiert in Bildung, Lebensfreude und eine gesunde Zukunft. Gast im TERA FM Studio ist Helene Huemer.

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Tera FM
60 Min.
Mi. 25. März

Rostrot das Pflaster und Radioastronomie

Das heutige FROzine widmet sich den Aufständen im Februar 1934, sowie der Radioastronomie.

Lesung: Arbeiter*innen Aufstand 1934

Das Bündnis 12.Februar organisiert regelmäßig unterschiedlichste Veranstaltungen zum österreichischen Widerstand. Das Bündnis beschäftigt sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Ereignissen des Februars 1934. Neben politischer und aktivistischer Arbeit wird auch versucht, den Widerstand gegen den Austrofaschismus wissenschaftlich aufzuarbeiten. Einer der diesjährigen Veranstaltungen war eine Lesung, bei denen die Darstellung des Arbeiter*innenaufstands im Februar 1934, in der deutschsprachigen Literatur, im Mittelpunkt stand. In der Sendung hören Sie zwei Gedichte, eines von Kurt Tucholsky: „Oh du mein Österreich“ und das zweite von Erich Weinert: „Wiener Blut“. Beide gelesen von Robert Reinagl. Des Weiteren hören Sie Paul Ferstl, der einen Ausschnitt aus seinem Roman „Rostrot“ liest, der 2028 erscheinen wird.

Radioastronomie – Hören wir das Universum?

Im zweiten Teil der Sendung hören Sie ein Interview mit Anahí Caldú Primo. Sie ist Astrophysikerin und arbeitet am Institut für Astrophysik der Universität Wien im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation. Sie hielt, bereits im Dezember, einen Vortrag mit dem Titel: Radioastronomie – Hören wir das Universum?, welcher auf dem YouTube Kanal des Instituts verfügbar ist. Zusätzlich zu ihrem Vortrag sprach Anahí Caldú Primo mit uns nochmals darüber, was Radioastronomie eigentlich ist, wie ihr Alltag als Astronomin aussieht, und sie beantwortet die Frage, ob wir das Universum tatsächlich hören können.

Am Mikrophon ist Anneta Trimis.

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FROzine
49 Min.
Do. 19. März

„Wenn Erkrankten Sterbehilfe bewilligt, aber Pflegegeld abgelehnt wird, macht sich...

Am 15. März fand in Wien anlässlich des Long-COVID-Awareness-Days eine Kundgebung statt. Organisiert von MUT (ME, Unterstützung und Teilhabe) und Long Covid Austria versammelten sich Betroffene, Angehörige und Initiativen vor dem Parlament, um auf Long COVID, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und andere postakute Infektionssyndrome (PAIS) aufmerksam zu machen.

Über 1.000 Menschen versammelten sich vor dem Parlament, um auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen. Im Fokus standen Long COVID, ME/CFS, das posturale Tachykardiesyndrom (POTS) sowie weitere PAIS. Das sind Erkrankungen, die nach Infektionen auftreten und eine Vielzahl schwerwiegender Symptome verursachen können. Dazu zählen unter anderem extreme Erschöpfung, Atemprobleme, Herzbeschwerden, Kreislaufprobleme, Schmerzen und Schlafstörungen. Schätzungen zufolge sind weltweit 400 Millionen Menschen von Long Covid betroffen, in Österreich allein mehrere hunderttausend.

Trotz dieser hohen Zahlen gilt das Forschungsfeld weiterhin als unzureichend erschlossen. Für viele Erkrankungen wie ME/CFS oder POTS existieren bis heute keine ursächlichen Therapien. Betroffene berichten zudem von langen und oft schwierigen Diagnosewegen, die sich über Jahre ziehen können. Gründe dafür sind unter anderem fehlendes Wissen in der medizinischen Ausbildung sowie mangelndes Forschungsinteresse.

Ein zentrales Problem stellt auch die mangelnde Anerkennung der Erkrankungen dar. Viele Patient*innen sehen sich mit Vorurteilen konfrontiert oder erhalten Fehldiagnosen, häufig im psychischen Bereich. Dieses sogenannte „Medical Gaslighting“ führt dazu, dass Beschwerden nicht ernst genommen oder bagatellisiert werden. Auch nach einer Diagnose bleiben Herausforderungen bestehen: Pflegeeinstufungen und die Anerkennung von Arbeitsunfähigkeit verlaufen häufig schwierig – insbesondere im Zusammenhang mit Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt (PVA).

Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Neben dem Krankheitsmanagement stellt vor allem der Versuch, Schule oder Ausbildung aufrechtzuerhalten, eine enorme Belastung dar. Viele berichten zudem von emotionalem Druck, sich ständig erklären zu müssen, und von mangelndem Verständnis in ihrem Umfeld.

PAIS sind schwerwiegende Erkrankungen. Das Leitsymptom von ME/CFS, die Post-Exertional Malaise (PEM), führt dazu, dass schon geringe Überanstrengung den Zustand stark verschlechtern kann. Schwerstbetroffene leben oft isoliert, in reizarmen Räumen, mit kaum Bewegung oder sozialen Kontakten. Diese Situation betrifft nicht nur Erkrankte selbst, sondern auch ihre Angehörigen, die häufig Pflege und Unterstützung übernehmen und dabei an ihre körperlichen, emotionalen und finanziellen Grenzen stoßen.

Jüngst bekannt wurde der Fall des 21-jährigen Samuel R., der an ME/CFS erkrankte und Ende Jänner dieses Jahres Sterbehilfe in Anspruch nahm. Seine Freundin spricht auf der Kundgebung und teilt seine Worte, um auf die fehlende Versorgung aufmerksam zu machen.

In der Sendung zu hören:

 

 

Foto: Aylin Yilmaz

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FROzine
57 Min.
Do. 19. März

Praxis an einer Schule im Ausland

Sophie Enthofer verbrachte ein Kurzzeit Praktikum in Frankreich

Erasmus+ gibt Studierenden die Möglichkeit einen Teil ihrer Ausbildung an einer Partnerhochschule im Ausland zu absolvieren – viel weniger bekannt ist noch die tolle Chance für angehende Lehrer*innen an einer Schule im Ausland ein Praktikum zu machen. Diese Möglichkeit gibt es sowohl für Kurzzeit (ca. 3 Wochen), als auch für 2 Monate. Sophie Enthofer war auf diese Weise in Orleans, Frankreich – sie ist Gast im TERA FM Studio.

 

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Tera FM
60 Min.
Do. 05. Feb.

Digitale Grundbildung: Vorstellung vs. Realität

Jedes Jahr drängen motivierte Junglehrer:innen in die Schulen.

Jede:r Junglehrer:in hat vor Dienstbeginn eigene Vorstellungen, den Unterricht zu gestalten und ein Stück weit besser zu machen.

Lassen sich diese Vorstellungen in der Realität auch umsetzen?

Darüber sprechen bzw. darüber berichten fünf Junglehrer:innen des Fachs Digitale Grundbildung.

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Tera FM
60 Min.
Mi. 04. Feb.

Bewegung auf Rezept – die Rolle von Sport bei Krebs

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Anlässlich hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert.

Der Weltkrebstag wurde von der Union for International Cancer Control ins Leben gerufen, unterstützt von der WHO. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, über Vorsorge und Therapie zu informieren und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. Gleichzeitig soll der Tag auch aufzeigen, wie wichtig ein gerechter Zugang zu moderner Krebsversorgung ist.

In Oberösterreich übernimmt diese Aufgabe unter anderem das Tumorzentrum OÖ. Es ist eine Kooperation aller oberösterreichischen Fondskrankenanstalten, also Krankenhäusern, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Gemeinsam begleiten sie Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen während und nach einer Krebserkrankung.

10.000 – so viele neue Tumorerkrankungen werden jedes Jahr in Oberösterreich diagnostiziert. Bewegungsmangel gilt als Risikofaktor für mehrere Krebsarten. Aktuelle Analysen zeigen, dass drei bis vier Prozent aller Krebsfälle allein durch ausreichend Bewegung verhindert werden könnten. Anlässlich des Weltkrebstages hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert – vor, während und nach der Diagnose.

Die WHO und die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie, kurz ESMO, empfehlen 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche, ergänzt durch Krafttraining. Für Kinder und Jugendliche gelten rund 60 Minuten Bewegung täglich. Entscheidend sei dabei, Patientinnen und Patienten individuell zu beurteilen und das Training an ihre jeweiligen Möglichkeiten anzupassen. Wie Medikamente soll körperliche Betätigung verschrieben werden – Bewegung auf Rezept.

 

Im Beitrag zuhören sind:
LH-Stv. in Mag. a Christine Haberlander – Gesundheitslandesrätin
Priv.-Doz. in Dr. in Kathrin Strasser-Weippl – Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
Prim. a Priv.-Doz. in Dr. in Sonja Heibl – Stv. Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
Prim. a Dr. in Daniela Gattringer – Leitung Physikalische Medizin und Remobilisation

 

Weitere Informationen:

www.worldcancerday.org
www.krebshilfe.net (österreichweite Informationen und Unterstützung)

 

Foto: © Land OÖ/Kauder

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
19 Min.
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