Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Politik) (Italienisch)
F.U.K.C. – Wie politische Schönheit zeigen?
Das Feminismus und Krawall Camp eröffnet von 29. September bis 02. Oktober in der Fabrikstraße Protestlabore für politische Poesie, queer-feministische Interventionen und zur Vernetzung von Kollektiven. In der heutigen Sendung erfahren wir, welche Themen dort zu erwarten sind, welche Strategien es gegen Stammtischparolen gibt und wie ziviler Ungehorsam in der Linzer Altstadt aussehen kann.
Im Anschluss informiert FROzine über geschützte Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigung sowie den Wandel deren gesellschaftlicher Anerkennung und Reflexion. Dies und mehr wurde bei einer Pressekonferenz vergangene Woche u.a. von Landeshauptmann Pühringer, Soziallandesrätin Gerstorfer und Silvia Kunz, der Geschäftsführerin vom Verein für Arbeit und Beschäftigung FAB, vorgestellt.
Zuletzt gibt es noch einen Beitrag von Maria Sweeney zum Literaturfestival Mantua. Zu hören ist, was diese Veranstaltung gerade in Zeiten wie diesen so besonders macht. So viel sei verraten: Es hat weit mehr zu bieten als Literatur.
Durch die Sendung führt David Haunschmidt.
Die cc-Musik der heutigen Musik: ,,Look Inside“ von Tic-tac-oh & ,,The End Of A Reign“ von Decibelles.
Durch die Sendung führt David Haunschmidt. Das live Studiogespräch wird moderiert von Christiane Löper.
We demand our rights
Am 24. November 2012 traten Asylsuchende und Flüchtlinge einen 35 km langen Protestfußmarsch von Traiskirchen nach Wien an. Sie marschierten von der sogenannten „Erstaufnahmestelle Ost“ bis zum Sigmund-Freud-Park zwischen der Universität Wien und der Votivkirche. Dort schlugen sie ein Lager auf, um auf ihre politischen Anliegen aufmerksam zu machen und für sich selbst zu sprechen. Mitte Dezember suchten die Refugees nach wiederholten Besuchen der Polizei Schutz in der benachbarten Votivkirche. Während in den österreichischen Haushalten die übliche Völlerei und Weihnachtsmästung betrieben wird, treten die protestierenden Flüchtlinge in Hungerstreik. Am 28. Dezember schließlich wird das Refugee Camp von der Polizei geräumt. Der Grund: die protestierenden Flüchtlinge verstoßen gegen die Campierordnung. Es folgt: 1 Monat Hungerstreik bei bitterkalten Temperaturen in der Wiener Votivkirche.
Ein Beitrag über 2 Monate selbstorganisierten Protest, über die Forderungen an die Politik, über Solidarisierung und Protestkundgebungen in Linz und darüber, wie die Bewegung weiter unterstützt werden kann. We will rise!
Es sprechen:
Muhammad Numan (Refugee-Aktivist)
Salaheddine Najah (Refugee-Aktivist)
Edith Paule, Marissa Lobo, Tanja Araujo (maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen)
Jan Millonig (SLP in Linz)
Sebastian Kugler (SLP in Wien und Plattform Familien und Freundinnen gegen Abschiebungen)
Links:
refugeecampvienna.noblogs.org – Blog Refugee Protest Camp Vienna: Forderungen nachlesen, Petition zur Unterstützung der protestierenden Flüchtlinge unterzeichnen!
arbeitsmarktzugang.at – Intiative für die Öffnung des Arbeitsmarktzuganges für Asylwerberinnen und Asylwerber – „Man kann auch ja sagen!“
www.maiz.at – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen
www.slp.at – Die Sozialistische Linkspartei mobilisiert für die Großdemonstration für Flüchtlingsrechte am 16.2. in Wien.
„Let’s mobilize a europe-wide protest!“
Man könnte auch ja sagen. Ein Beitrag von Veronika Moser auf Radio FRO 105.0.
FROzine: Piratenpartei in OÖ
FROzine am 18.9.2012. Zu hören: Ein Interview mit Mario Wieser und Klaus Winkelbauer vom Landesvorstand der oberösterreichischen Piraten, ein Kommentar von Bernhard Redl (akin) zur Lücke im Lebenslauf von Bundeskanzler Faymann und im Weltempfänger: ein Bericht vom Literaturfestival in Mantua (Italien).
Die Piratenpartei in OÖ – Interview mit Mario Wieser und Klaus Winkelbauer
„Als Piratenpartei bezeichnen sich in verschiedenen Ländern gegründete Parteien, welche in ihrem Programm die Stärkung der Bürgerrechte, mehr direkte Demokratie und Mitbestimmung, die Reform des Urheber- und Patentrechts, freien Wissensaustausch (Open Access), besseren Datenschutz, die Achtung der grundrechtlich garantierten Privatsphäre, mehr Transparenz und Informationsfreiheit, freie Bildung und verwandte Themen propagieren.“ Soweit die Online-Enzyklpädie ‚wikipedia‘ über die Politik von ‚Piraten‘ im Allgemeinen. (wikipedia-Artikel: „Piratenpartei“)
Auch in Österreich gibt es eine zunehmend aktive Piratenpartei, sowie seit einigen Monaten auch einen oberösterreichischen Landesverband. Im Interview, das Christoph Srubar mit Mario Wieser und Klaus Winkelbauer vom Landesvorstand der oberösterreichischen Piraten führte, ist zu hören, mit welchen Konzepten und Ideen sich die österreichischen (bzw. oberösterreichischen) Piraten gegenwärtig befassen, und welchen Weg sie womöglich noch einschlagen werden. Außerdem werden eingangs die Jugendorganisation der Piraten und die Petition für den Verbleib des Lokals „Grand Hotel zum Rothen Krebsen“ thematisiert.
https://oberoesterreich.piratenpartei.at/
https://www.openpetition.de/petition/online/lokal-rote-krebs-in-linz-soll-bleiben
Kommentar der Woche: Die Lebenslauffanatiker
Bernhard Redl (akin) bringt zur Sprache, warum es ihn aufregt, dass man bohrende Fragen darüber stellt, was ein Mensch, in dem Fall Bundeskanzler Faymann, im Alter zwischen 18 und 20 gemacht hat, und warum er der Meinung ist, dass das niemanden etwas angeht.
Weltempfänger: Literaturfestival in Mantua / Michela Murgia
Maria Sweeney berichtet auch dieses Jahr von ihrem Besuch des Literaturfestivals in Mantua. Zu hören ist Allegemeines über die Veranstaltung, sowie ein Porträt der sardinischen Schriftstellerin Michela Murgia, die derzeit zu den beliebtesten Schriftstellerinnen Italiens zählt. Sie wurde 1972 in Cabras geboren, studierte Theologie und unterrichtete Religion. Nach mehreren Jahren in Mailand lebt sie nun wieder in Sardinien. 2010 erhielt sie den Premio Campiello für ihren Roman Accabadora.
Am Mikrophon: Stefan Rois
Geht Frauen das Geld aus?
Diese Frage erörtern wir in der heutigen Sendung, anläßlich des „Equal Pay Days“, der am 30.09.2011 in Linz stattfinden wird. Außerdem ist auch noch ein Beitrag von Maria Sweeney zum italienischen Schriftsteller Erri de Luca zu hören.
„Ich bin einfach Geschichtenerzähler“
das zumindest behauptet Erri de Luca. Kritiker wie z.b. Massimo Onofri, bezeichnen seine Werke widerum als „theologischen Kitsch“. Trotz allem, Erri de Luca ist eine wichtige Stimme in Italien!
Heute hört ihr ein näheres Portrait zum Schriftsteller von Maria Sweeney.
Der Equal Pay Day
oder Tag für gleiche Bezahlung wurde 1966 in den USA durch Frauen- und Bürgerrechtsorganisationen ins Leben gerufen. Doch noch immer ist der Unterschied bei Bezahlung für gleich getane Arbeit groß.
Aus diesem Grund hat Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger unter dem Motto „Warum nicht gleich? Gleiche Bezahlung!“ eine besondere Initiative gestartet. Mit einer 25 – prozentigen Rabattaktion für Frauen ziehen an genau diesem Tag auch 23 Linzer Geschäfte mit. Über diese Aktion, über Maßnahmen der Stadt Linz und über das neue Gleichbehandlungsgesetz hat sich Michael Gams mit der Linzer Frauenstadträtin Eva Schobesberger unterhalten.
Nähere Infos zum Equal Pay Day:
http://www.linz.at/presse/2011/201109_59011.asp
http://de.wikipedia.org/wiki/Equal_Pay_Day
http://ec.europa.eu/justice/gender-equality/document/index_en.htm#h2-7
http://www.frauen.bka.gv.at/site/5570/default.aspx
http://www.frauen.bka.gv.at/site/5572/default.aspx
Durch die Sendung führt Sarah Praschak.