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IL(L) Machine – Ars Campus Israel

In diesem Jahr bietet die Campus Exhibition die hierzulandene seltene Gelegenheit, jungen MedienkünstlerInnen aus Israel zu begegnen. Anders als gewohnt steht nicht eine Institution allein im Mittelpunkt. IL(L) Machine ist in Zusammenarbeit der zehn führenden akademischen Einrichtungen Israels u. a. in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Ramat Gan entstanden.

Im Rahmen der diesjährigen Campus-Ausstellung steht erstmals nicht nur eine Kunstuniversität im Rampenlicht, sondern das universitäre Netzwerk eines ganzen Landes.
Unter dem Titel IL(L) Machine – Ars Campus Israel werden Arbeiten von 67 Studierenden der zehn führenden akademischen Einrichtungen Israels präsentiert.
Aus Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Ramat Gan. Die Ausstellung nimmt Bezug auf die immer weitergehende Technologisierung unseres Alltags.
Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung ist die Vermutung, dass neue Technologien längst zu Mittlern zwischen uns und der Welt geworden sind. D.h das wir uns gegebenenfalls nicht mehr selbst mit der Welt auseinandersetzen sondern nur mehr durch oder über neue Technolgien (Stichwort: Handy, Fotokamera, Facebook, etc.)
Über sie teilen wir uns der Welt mit, über sie erfahren wir die Welt.
Gleichzeitig aber wächst unser Unbehagen, was die tatsächlichen oder vermeintlichen Auswirkungen unseres ständigen Gebrauchs von Technologie angeht.
Welche Auswirkungen hat dieser Gebrauch auf unsere emotionale Verfassung, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und die Konstruktion unserer Identitäten.
Initiiert und geleitet wurde das Ausstellungsprojekt von Lila Chitayat. Kuratiert wurde die Schau von Yael Eylat van-Essen von der Tel Aviv University bzw. dem Holon Institute of Technology. Die Ausstellung kann seit donnerstag, 5.9. bis Montag 9.9.2013 zwischen 10:00 – 19:00 an der Kunstuniversität Linz (Brückenkopfgebäude West) besucht werden.

Zu Hören gibt es eine virtuelle Führung durch die Austellung.
Moderation: Rosi Kröll

Nähere Infos unter:
http://www.aec.at/totalrecall/exhibitions/

Zuletzt geändert am 06.09.13, 00:00 Uhr

Rosvita Kröll

Verfasst von Rosvita Kröll

1974*
Kunst- und Kulturarbeit, Moderationen, Workshops zu Medienkompetenz und wertschätzende Kommunikation nach M. B. Rosenberg.

Aktivistin bei Radio FRO, maiz - Zentrum von und für Migrant*innen, Gewaltfreie Kommunikation Austria - OÖ

Ich teile mein Leben mit 2 Kindern, einem Partner, einem Hund und einer Katze und vielen weiteren Menschen, Tieren, Pflanzen, ...

"You may never know what results come from your action. But if you do nothing, there will no results" [Gandhi]

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Gesendet am Fr 06. Sep 2013 / 17 Uhr

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