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FILMGESCHICHTE, die Dritte 1950 – 1980

FROzine am 15. April 2009. In dieser Schwerpunktsendung zum Thema Film beleuchten wir den Heimatfilm, den politischen Film, sowie den Disaster- und Horrorfilm von den 1950er Jahren bis in die 80er.

Eine Reise zurück in die Vergangenheit, bei der wir euch die eine oder andere österreichische Peinlichkeit in Sachen Film nicht vorenthalten möchten.

Etwa der Heimatfilm, er dümpelte nach dem 2. Weltkrieg noch einige Jahre in der Blut- und Boden-Ideologie herum. Es brauchte länger als man heute ad hoc annehmen möchte bis Film, vor allem in Österreich, die national verklärte identitätsstiftende Gefährlichkeit verließ und unabhängig wurde. 

Erwachsen wurde Film dann in der Zeit als sich der politische Film spätestens Ende der 60er Jahre und dann in den 70er Jahren endgültig etablierte. Der Film „Z“ von Costa Gavras thematisierte einen fiktiven Staat, indem das Königshaus mit dem Militär einen undurchsichtigen, korrupten und mörderischen Gesellschaftsentwurf bildeten, indem die Demokratie unmöglich ist. Auch der Filmtitel ist Programm. Nach der griechischen Romanvorlage wird deutlich, dass der Buchstabe „Z“ auch bedeutet „Er lebt“ – es ist eine Hommage an die Bedingungen der Möglichkeit von Demokratie.

Und dann kamen Genres, wie der Disasterfilm oder auch Horrorfilm. Titanik, tatsächlich stattgefundene Erdbeben oder andere Disasters, und vor allem auch technische Apokalypsen, werden vom Katastrophenfilm aufgegriffen; doch besonders schön sind in diesem Genre, die B-Movie-Katastrophenfilme: „Tarantula“, „The Swarm“, „Killer-Tomatoes“ oder auch „Die Heuschrecken kommen“ zeigen uns, wie mutierte Tiere oder Pflanzen uns fatal das Leben verderben können.

Der Horrorfilm – ein Genre so alt wie der Film selbst – enthielt in diesen Jahren einige, das kulturelle Gedächtnis prägende, Elemente: Von der xten Verfilmung alter Stoffe wie Dracula und Frankenstein, über die ersten Zombies, die über die Leinwand wandelten, bis zu Figuren wie Michael Meyers und Freddy Krüger. Beim Horror gefriert den meisten von uns das Blut und auch diese Befindlichkeit wollen wir euch heute nicht vorenthalten …

Film ab!

Eine Sendung von Daniela Fürst und Pamela Neuwirth 

 

 

Zuletzt geändert am 15.04.09, 00:00 Uhr

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