True Worriors Filmstill Foto: Nicklas Schenk True Worriors Filmstill
Foto: Nicklas Schenk
Niklas Schenck

Film Screening „True Warriors“ und Filmgespräch mit Ronja von Wurm Seibel (Regie)

"Wer auch immer sich auch nur minimal mit Afghanistan beschäftigt, muss diesen Film sehen."
Alexey Yusopov, ehemaliger Büroleiter der FES in Kabul

Radio FRO zeigt im Rahmen der Lehrredaktion und in Kooperation mit Movimento Kino

„True Warriors“

in Anwesenheit der Regiseurin Ronja von Wurm-Seibel das Filmgspräch führt Rosvita Kröll

Kabul, 11. Dezember 2014. Bei der Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordanschläge sprengt sich ein 17 Jahre alter Junge in die Luft. Manche Zuschauer klatschen – sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist.
Der Dokumentarfilm TRUE WARRIORS erzählt die Geschichte der Schauspieler und Musiker, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Jemals wieder Theater spielen? Nicht vorstellbar. Als Musiker berühmt werden? Viel zu gefährlich.
Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen so, ihr Trauma zu besiegen. TRUE WARRIORS zeigt uns, dass wir dem Terror mehr entgegensetzen müssen als Hass und Angst.

/Koproduziert von den Machern von „Hot Dog“ und „You are Wanted“. Editiert von der für einen Oskar 2018 nominierten Julia Drache.
/Auf ARTE gesendet am 6.6. 2018 – in Frankreich unter dem Titel „Kaboul: Les guerriers de l’art„. Französischer Trailer hier.
/ Regisseurin und Journalistin Ronja von Wurm-Seibel

24.Mai, 18Uhr, Moviemento Kino
Anmeldung für Gruppenticket (7€ / Person)  bis 22.Mai per mail an ausbildung@fro.at
Reaktionen auf den Film:
  • „Uns allen verschlug der Film zunächst die Sprache. Mich hat lange kein Film mehr so gepackt.“
    Winfried Nachtwei, MdB a.D.
  • „Kabul wäre der schönste Ort der Welt, wäre es nur sicher, hören wir zu Beginn eine junge Frau sagen. Sie hat Recht. Eine starke Stadt, starke Menschen und eine unglaubliche Situation. Der großartige Dokumentarfilm True Warriors erzählt vom (Über)Leben in diesem Paradox.“
    Henning Kober, Schriftsteller
  • „Impressive movie about Afghan artists capabilities, courage and resilience facing death and destruction.“
    Andreas von Brandt, Stellvertreter des dt. Botschafters in Kabul
  • „Wer auch immer sich auch nur minimal mit Afghanistan beschäftigt, muss diesen Film sehen.“
    Alexey Yusopov, ehemaliger Büroleiter der FES in Kabul
  • „Die Stärke der Dokumentation liegt darin, dass sie in den Mittelpunkt rückt, was in Medienberichterstattungen und Asyldebatten häufig zu kurz kommt: die Menschlichkeit.“
    (Alsharq)
  • Die Filmemacher Niklas Schenck und Ronja von Wurmb-Seidel lassen in „True Warriors“ (Wahre Kriegerinnen), Schauspielerinnen, Musikerinne und Zuschauerinnen das Erlebnis des Anschlags ganz genau rekonstruieren. Dabei entsteht auch eine Erzählung von der generellen Rolle der Kultur in einem Land wie Afghanistan. Sie ist Flucht- und Hoffnungspunkt, Zukunftsversicherung, und oft einziges Medium sich auszudrücken. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29511940 ©2018

 

Zuletzt geändert am 16.07.19, 20:49 Uhr

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