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Ergebnisse der Podiumsdiskussion „Förderung Freier Medien“

25. August 2009

ÖVP, SPÖ und Grüne bekennen sich zu einer Erhöhung der Förderungen für Freie Radios und Community TV in OÖ ab 2010. Aber: Zuerst muss noch gewählt und verhandelt werden...

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Zusammenfassung der Podiumsdiskussion

 

 

Pressemitteilung der Freien Radios und Community TV in Oberösterreich
vom 23.8.2009

Vergangenen Samstag  trafen sich beim Linzer Radio FRO VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Freien Radios und Community TV, um gemeinsam mit rund 50 Radio- und TV-Macherinnen die Zukunft der Landesförderung für Freie Radios und Community TV zu diskutieren.

Eine deutliche Erhöhung der Landesförderung ab 2010 forderten Veronika Leiner (Radio FRO) und Gabriele Kepplinger von der Community TV Initiative „matrix“. SPÖ, ÖVP und Grüne schlossen sich dem Wunsch an. Konkrete Zahlen gibt es vor den Wahlen im Herbst allerdings keine.

Die Zeit drängt. Die 2007 eingerichtete Förderung von jährlich 180.000 für drei Freie Radios läuft mit Jahresende aus. Seit 2007 kann der nichtkommerzielle Rundfunk auf eine beispiellose Steigerung der Produktionsvielfalt verweisen. 11.000 Stunden redaktionelles Radioprogramm gehen pro Jahr auf Sendung. Mittlerweile 600 ehrenamtliche RedakteurInnen  sind aktiv. Mit B138 ist bereits ein viertes Freies Radio dazugekommen. Das Community Fernsehen DORF startet als zweites nichtkommerzielles TV in Österreich demnächst den Sendebetrieb, digital-terrestrisch im OÖ Zentralraum. DORF und B138 sind im bisherigen Fördertopf nicht berücksichtigt.

Die Freien Radios und Community TV fordern deshalb eine Erhöhung von 180.000 auf 600.000 € jährlich.

„Zuerst wählen, dann zählen, dann verhandeln …“

Maria Buchmayr (Grüne), Jasmine Chansri (SPÖ), Bernhard Baier (ÖVP) und Gerhard Hasenöhrl (als Leiter der Landespresseabteilung für die Förderungen zuständig) waren sich in einem Punkt einig: Die Leistungen des nichtkommerziellen Rundfunks werden durchwegs anerkannt und geschätzt. Tatsächlich ist OÖ in diesem Bereich Vorreiter. In keinem anderen Bundesland gibt es ein so vielfältiges Angebot an Freien Radios.

Die Höhe der künftigen Förderung wird freilich vom Wahlergebnis und den anschliessenden Regierungs- und Budgetverhandlungen sein. Für Grüne und SPÖ ist die Förderung der nichtkommerziellen Medien auf jeden Fall ein Thema. Auch Bernhard Baier von der ÖVP (als Obmann des Linzer Kulturzentrums HOF übrigens auch Mitgesellschafter bei Radio FRO) verspricht, dass es mit der ÖVP keine Schlechterstellung des Freien Bereichs gibt, in welcher Konstellation auch immer.

 

Rückfragen an:

Mag. Otto L. Tremetzberger, MBA

Freier Rundfunk Freistadt GmbH
Salzgasse 25, 4240 Freistadt
Mobil: 0043 (0) 664 9201325
E-Mail: otto.tremetzberger@frf.at

Zuletzt geändert am 28.08.09, 00:00 Uhr

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Verfasst von Thomas Kreiseder

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