Mikro_1_01 Foto: Felix Neudecker/Maria Mihaescu
Foto: Felix Neudecker/Maria Mihaescu
Kultur & Bildung spezial

Potenziale freier Radioarbeit

Der Radio-Alltag nichtkommerzieller Radiosender und mögliche zukünftige Gestaltungsformen des Radios.

Freie Medien im Regierungsprogramm von ÖVP und Grünen

Am 2. Jänner 2020 wurde das Regierungsprogramm von ÖVP und Grünen präsentiert. Im 2-seitigen Abschnitt zur Medienpolitik findet sich auch ein Satz zum nichtkommerziellen Rundfunk, also zu den Freien Radios und Freien Fernsehstationen. Dieser lautet:

Überprüfung der Dotierung des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds (NKRF) mit dem Ziel einer Erhöhung im Hinblick auf Entwicklung innovativer Medienformen.

Ob es also tatsächlich eine Erhöhung des 2010 geschaffenen Nichtkommerziellen Rundfunkfonds geben wird, oder nur eine „Überprüfung“ stattfindet, und was die Definition „innovativer Medienformen“ sein wird, ist also noch vage. Zu den bundespolitischen Forderungen der Freien Medien siehe auch unsere Publikation Land der Freien Medien Edition 2019

Der VCFÖ als österreichischer Verband der Community TVs ( Okto, FS1 – Freies Fernsehen Salzburg und Dorf TV) fordert ab dem Jahr 2020 eine Anhebung der Förderungen für den nichtkommerziellen Sektor von derzeit 3 auf 10 Millionen Euro. Die detaillierte Begründung dieser Forderung lässt sich im Positionspapier vom November 2019 nachlesen.

Potenziale freier Radioarbeit

Aus dem aktuellen medienpolitischen Anlass übernimmt Kultur & Bildung spezial die Projektserie über Gestalter*innen von Medien: Radiomachende und Sende-Stationen des Campus & City Radio 94.4 aus St. Pölten.

In der zweiteiligen Reihe „Medien gestalten“ geht es um Gestalterinnen und Gestalter, also die Akteur*innen freier Radioarbeit.

Wer sind die Leute, die jeden Tag dafür sorgen, dass es in den freien Radios die unterschiedlichsten Programme mit den unterschiedlichsten Themen gibt? Was motiviert sie, was treibt sie an? Wie kommen sie zu ihren Inhalten? Wie sind freie Radiostationen organisiert, welche Ausrichtungen haben sie? Was brauchen diese Stationen, damit sie Radio zur Verfügung stellen können?

Teil 2 über Radio-Alltag, die Potenziale freier Radioarbeit und mögliche zukünftige Gestaltungsformen des Radios

Mit:
Gaby Falböck – Lehrbeauftragte am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, Bereich Historische Kommunikationsforschung; Dozentin an der FH St. Pölten; Obfrau des Journals „medien & zeit

Christine Felkl – Sendungsmacherin beim CR 94.4, „Kunst Regional“

Anna Pfeiffer – Leiterin Musikredaktion CR 94.4; Sendungsmacherin: „Charts“, „A&B Sæiten“

Alice Reinhart – bis Herbst 2019 Leiterin Radio 3Fach (Luzern)

Romy Ruppert – Leiterin Jugendradiosparte „Graffiti“ bei Radio ARA (Luxemburg)

Mike Schedlberger – Geschäftsleiter Radio B138 (Kirchdorf a. d. Krems)

Josef Seethaler – Medienwissenschaftler und Soziologe; Direktor des Instituts für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung an der Österreichische Akademie der Wissenschaften.

Gestaltung: Heinrich Deisl, Campus & City Radio 94.4
Einleitung Kultur & Bildung spezial: Michael Diesenreither, Radio FRO

Zuletzt geändert am 07.01.20, 13:24 Uhr

Gesendet am Fr 03. Jan 2020 / 17 Uhr

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