Das Gewöhnliche neu sehen
Die Künstlerin Xian Zheng spricht im Podcast "Gekommen, um zu bleiben" über Perspektivenwechsel. Und ein Ausblick auf die Ungarn-Wahl.
Xian Zhengs Perspektiven auf Linz
Die Zeichnungen der Künstlerin Xian Zheng sind wie ein Spaziergang auf Papier. Mit Bleistift zeichnete sie zum Beispiel Landkarten von Marchtrenk und Scharnstein. Sie lädt die Betrachter*innen dazu ein unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Man blickt nicht nur von oben auf die Gebäude, sondern sieht sie zugleich von der Seite. Mit vielen Details zeichnete sich auch Innenräume, etwa Ateliers von verschiedenen Künstler*innen. Es gebe in den Bildern viel zu entdecken, sagt sie, wie in einem Wimmelbuch.
Von 15. April bis 1. Juli sind Xian Zhengs Werke im Rahmen der Ausstellung „Bottom-Up Top-Down“ in der Kunstrampe der Tabakfabrik Linz zu sehen. In der neuen Ausgabe des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch“ erzählt sie von ihrem Werdegang als Künstlerin und von ihren Perspektiven auf Linz, wo sie seit 2017 lebt.
Mehr Informationen: www.xianzheng.at
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Wahlen in Ungarn: Welche Szenarien sind möglich?
Am 12.04.2026 wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt und zum ersten Mal seit 16 Jahren besteht die Möglichkeit, dass die Partei Viktor Orbáns verlieren könnte. Derzeit liegt Péter Magyar von der Oppositionspartei Tisza vorne. Doch falls es tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen sollte, bedeutet das noch nicht, dass sich auch das politische System ändert, denn jenes hat Orbán während seiner Regierungsjahre stark verankert.
Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz sprach Péter Techet, Jurist und Historiker sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, darüber was ein illiberaler Staat eigentlich ist und skizziert vier mögliche Szenarien für Ungarn, abhängig von unterschiedlichen Wahlausgängen.
Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier
Musik: 一生所愛 Love of a lifetime – Lowell Lo
Zuletzt geändert am 07.04.26, 21:53 Uhr
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