Sujet Menschenrechtesymposium Mauthausen
FROzine

Bewusstseinsbildung für Menschenrechte

Mit Andrea Wahl sprechen wir über das erste internationale Menschenrechtesymposium in Mauthausen. Außerdem geht's im Infomagazin um die Aktion 20.000.

Bewusstseinsbildung für Menschenrechte wird immer wichtiger, denn weltweite Entwicklungen zeigen eine Abkehr von Demokratie, Freiheit und Frieden. Erschreckend, wie rasch sich Szenarien aus der Vergangenheit wiederholen, die keinen guten Ausgang vermuten lassen. „Die Menschenrechte waren schon lange nicht mehr derart in Gefahr wie jetzt!“ mahnt Manfred Nowak, Professor für International Human Rights.

Heute zu Gast im Infomagazin FROzine ist Andrea Wahl. Sie ist Geschäftsführerin der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen, die sich die Bewusstseinsbildung für Menschenrechte zum Ziel gesetzt hat. Mit ihr möchten wir über die Entwicklung der Menschenrechte vor dem Hintergrund ihrer Arbeit für die Bewusstseinsregion aber auch des Menschenrechtesymposiums sprechen.

Das erste internationale Menschenrechtesymposium findet von 9. bis 12. November in Mauthausen in OÖ statt.

Das Gespräch mit Andrea Wahl wird Andreas Wahl führen.

 

Im zweiten Teil der Sendung widmen wir uns der Aktion 20.000

Beschäftigungsaktion 20.000 beim Magistrat Linz

Nach einem Nationalratsbeschluss wurde in Oberösterreich mit 01. Juli 2017 die Beschäftigungsaktion 20.000 in den Pilotregionen Linz und Urfahr-Umgebung ins Leben gerufen. Ziel der Beschäftigungsaktion 20.000 ist die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen im gemeinnützigen Sektor für langzeitarbeitslose Personen, die älter als 50 Jahre sind und bereits ein Jahr beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind.

Dabei können ArbeitgeberInnen wie Länder, Städte und Gemeinden sowie kommunale Einrichtungen und Organisationen, Gemeinnützige Einrichtungen wie z. B. auch Kulturvereine, die Zielgruppenpersonen für gemeinnützige Tätigkeiten einsetzen.

Für die Gewährung dieser Förderung müssen aber folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Es muss sich um zusätzliche Arbeitsplätze handeln die mit ortsüblicher Entlohnung auf kollektivvertraglicher Basis begründet werden und es muss sich um existenzsichernde Vollzeitdienstverhältnisse oder zumindest Teilzeitbeschäftigungen ab 30 Wochenstunden handeln.

Das Arbeitsmarktservice gewährt dabei eine Förderung in der Höhe von bis zu 100% der Lohn- und Lohnnebenkosten, wobei diese Förderung bis längstens bis 30.6.2019 gewährt wird. In den Pilotregionen Linz und Urfahr Umgebung waren solche Dienstverhältnisse schon ab dem 01.07.2017 förderbar, mit 01.01.2018 ist dann in ganz Oberösterreich bzw. Österreich ein solcher geförderter Einsatz bis längstens 30.06.2019 möglich.

Christian Aichmayr hat mit Brigitta Schmidsberger, der Personaldirektorin des Magistrates Linz – welcher über die Beschäftigungsaktion 20.000 aktuell 167 MitarbeiterInnen beschäftigt – über ihre bisherigen Erfahrungen mit diesen zusätzlichen Mitarbeitereinsätzen ein Gespräch geführt.

Beitrag zum Nachhören

 

Und zum Abschluss gibt’s heute die alternativen Fokus Europa Nachrichten. Heute mit Kurzmeldungen aus Frankreich und Großbritannien.

Durch die Sendung führt Sandra Hochholzer.

Zuletzt geändert am 18.11.17, 15:58 Uhr

Gesendet am Di 07. Nov 2017 / 18 Uhr

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