Der Linzer Autor Walter Kohl spricht über die Edgar Broughton-Band, die ihn in den 1970er Jahren begeistert hat und die er immer noch gern hört. Mit seinem neuen, quasi autobiografischen Roman Out demons out (Picus Verlag) setzt er nun die Lebensgeschichte des britischen Musikers in Beziehung zu seiner eigenen.
In seinem Essay Exil/Front/Widerstand. Das Ende des Zweiten Weltkriegs in der österreichischen Literatur"(edition art science St.Wolfgang) setzt sich Helmut Rizy mit Werken österreichischer AutorInnen auseinander, die im ersten Jahrzehnt nach Kriegsende veröffentlicht wurden.
Von 23. 26. 2. 2017 gibt es wieder die Möglichkeit, mit einem Ticket um 9,00 neun verschiedene Museen in Linz zu besuchen. Das Stifterhaus nimmt heuer zum 2. Mal daran teil, daher steht diese Sendung ganz im Zeichen von Museum total:
Am 12.1. liest Richard Wall aus seinem neuen Gedichtband "Achill. Verse vom Rande Europas. Als Artist in Residenz im Böll-Cottage auf Achill-Island. Mit Mischtechniken von Martin Anibas. Literaturedition Niederösterreich 2016. Im Interview spricht der Autor über seine Gedichte, über seine Liebe zu Irland und Heinrich Böll.
Der am 16. Oktober 2016 verstorbene Hofrat Dr. Johann Lachinger leitete von 1978 bis 2004 das Adalbert Stifterinstitut des Landes Oberösterreich. Dr. Petra Maria Dallinger, die Direktorin des Stifterhauses, Dr. Regina Pintar, Leiterin des Literaturhauses im Stifterhaus, sowie Dr. Christian Schacherreiter, OÖN-Literaturkritiker und Autor, sprechen über ihre Erinnerungen an ihn.
Die Ausstellung des Linzer Künstlers Fritz Lichtenauer Textbild, Zeichnung, Fotografie wird am 15. November um 19:30 Uhr eröffnet und ist bis 6.Dezember täglich außer montags von 10:00 bis 15:00 Uhr zugänglich. Am Eröffnungsabend liest Fritz Lichtenauer aus eigenen Texten, im Anschluss findet ein Gespräch mit Claudia Lehner zum bildkünstlerischen Werk statt und schließlich wird das Hörstück Und für 4 Stimmen von Peter Androsch nach Texten von Fritz Lichtenauer vorgestellt. Außerdem wird Fritz Lichtenauer und sein Werk mit einem Sonderheft der Literaturzeitschrift Die Rampe gewürdigt, die an diesem Abend vorgestellt wird. Im Interview spricht er über sein literarisches und bildnerisches Schaffen.
In Elisabeth Reicharts neuem Roman "Frühstück bei Fortuna" (Otto Müller Verlag, Salzburg) versucht eine Stammzellenforscherin missglückte Zellveränderungen ihrer Kollegen rückgängig zu machen. " Liebe in ihrer Vielschichtigkeit, Hass und Angst, eine Natur, die nicht vergisst, Wissenschaft an der Grenze zur Legalität inmitten unserer Gegenwart: alles erfahrbar durch Figuren, die auf ihren Eigenartigkeiten bestehen." (Verlagstext)
In Anna Weidenholzers Roman Weshalb die Herren Seesterne tragen macht sich ein pensionierter Lehrer auf den Weg, um herauszufinden, wie glücklich und zufrieden die Bevölkerung ist. Im Gepäck der nur leicht veränderte Fragebogen, mit dessen Hilfe das Bruttonationalglück in Bhutan erforscht wird. Bald muss er jedoch feststellen, dass sich die Befragungen völlig anders gestalten, als er sich das ursprünglich vorgestellt hat. Am 20. September wird die Auorin im Stifterhaus aus dem Roman lesen.
Zwischen (W)Orten ist der Schwerpunkt der Literaturzeitschrift Die Rampe, die am 5.7.2016 vorgestellt wird. Im Interview spricht Claudia Lehner vom Stifterhaus über einige Aspekte der eingereichten Texte. Einer davon stammt von der Linzer Autorin und Radiomacherin Claudia Taller, die einen kleinen Einblick in ihr Schaffen gibt.
Maestro, Magistrat und Mathematiker ist der Titel des neuen Romans von Tendai Huchu. Der Autor ist in Zimbabwe geboren und aufgewachsen und hat in seiner Heimat Bergbautechnik studiert.
Dialektaufnahmen für Hitler sind Thema eines Vortrages am 3.März, 19:30 Uhr, im Rahmen der Veranstaltungsreihe Linzer Vorträge zur deutschen Sprache. Stephan Gaisbauer von der Abteilung Sprachforschung im Stifterhaus hat mit dem Vortragenden Jan David Braun über das Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten gesprochen: