Armes reiches Land – Sendung von Proton das freie Radio
Lisa und Julia begegneten Menschen, die trotz einer Geschichte von Kolonialisierung, Gewalt und Enteignung auf starke Formen von Gemeinschaft, gegenseitige Verantwortung und Heilung setzen.
Die Friedensforscherin Julia Felder und Lisa Präg, Leiterin des Büros für Kollaborationskultur, begaben sich im Sommer nach Secwepemchúluw (befindet sich in sogenannt Kanada) auf einer Lern- und Begegnungsreise zu indigenen First-Nations-Gemeinschaften. Sie begegneten Menschen, die trotz einer Geschichte von Kolonialisierung, Gewalt und Enteignung auf starke Formen von Gemeinschaft, gegenseitige Verantwortung und Heilung setzen.
Was können wir aus diesen Erfahrungen für Österreich mitnehmen? Gerade angesichts eines Sozialstaates, der zunehmend unter Druck gerät, stellt sich die Frage: Wie viel soziale Fürsorge kann und soll der Staat leisten – und welche Rolle spielen Gemeinschaft, Solidarität und gegenseitige Verantwortung? Lisa und Julia erzählen von ihren Begegnungen in Secwepemchúluw und sprechen mit Proton – das freie Radio darüber, was ein „reiches“ Land eigentlich ausmacht und wie wir in Österreich miteinander leben und füreinander sorgen wollen.
Sendung: PROTON / Hohenems
Zuletzt bearbeitet am 21.10.26, 09:48 Uhr
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