70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Foto: Sigrid Ecker
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70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Wussten sie, dass Linz eine Friedensstadt ist, einen Friedensplatz hat und einen Menschenrechtsbrunnen? Sehen sie...höchste Zeit genau dort die Feier zum Gedenken an die Abstimmung über die endgültige Fassung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Am 10. Dezember 1948 fand diese in der Vollversammlung der Vereinten Nationen statt. Dieser Tag ist seither der Internationalen Tag der Menschenrechte.

Seit 25 Jahren bemüht sich die Stadt Linz, der selbstgewählten Aufgabe einer Friedensstadt gerecht zu werden. Bereits 2011 wurde eine Friedenserklärung verfasst und seither jährlich erneuert. Im Gedenkjahr 2018 wird daher ein besonderer Schwerpunkt auf das Jubiläum 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gesetzt. Die Friedensstadt Linz lud daher am 10. Dezember 2018 gemeinsam mit SOS-Menschenrechte und Amnesty International zur Feier 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Am „Brunnen der Menschenrechte“ , der anlässlich 500 Jahre Stadt Linz errichtet wurde, sind alle 30 Artikel dieser Erklärung aufgelistet. Er ist 1990 als sichtbares Zeichen errichtet worden und soll anlässlich dieser Feier mit einer speziellen Beschilderung in den Mittelpunkt gerückt werden. Es bestand die Möglichkeit, sich am größten Menschenrechts-Event der Welt – dem Amnesty Briefmarathon– zu beteiligen. Jedes Jahr im Dezember schreiben hunderttausende engagierte Menschen auf der ganzen Welt im Rahmen des Amnesty International Briefmarathons Millionen Briefe, Faxe, E-Mails und Postkarten zugunsten von Menschen, die sich in Gefahr befinden.

Über.morgen – Audiowalk durch Linz im Jahr 2050 von theaternyx*

Das Linzer Theater- und Performance-Kollektiv theaternyx* macht Linz zum Schau- und Hörplatz eines außergewöhnlichen Spazierganges. Eine Stimme im Ohr führt die Reisegruppe via Kopfhörer zu Fuß und in der Straßenbahn durch die Stadt im Jahr 2050. Anlässlich der Feier präsentierte das Linzer Performance-Kollektiv exklusiv als Vorpremiere ihren Audiowalk-Abschnitt beim Linzer Menschenrechtsbrunnen.

Standup!-Workshop von SOS-Menschenrechte

Sos Menschenrechte bot im Vorfeld bereits einen Workshop zum Thema Menschenrechte für junge Menschen an. Dabei wurden menschenrechtsorientierte Werte und Normen nicht nur vermittelt, sondern erfahrbar gemacht, denn das Vermittlungskonzepte baut vor allem auf Methoden der Selbst- und Fremdreflexion beziehungsweise der Selbsterfahrung auf.

Zu hören sind:

  • Gerda Forstner, Linz Kultur/Bildung, Projektverantwortliche Friedensstadt
  • Madlen Rammerstorfer, Schülerin Georg von Peuerbach Gymnasium
  • Sarah Kotopulus, Geschäftsführerin SOS-Menschenrechte
  • Ernest Fuhrmann, Amnesty Linz Gruppe 8

Die Bläser waren von der Magistratsmusik Linz unter der Leitung von Willi Luckeneder.

Der Nikolaus und die Arbeitslosigkeit

Von 11. bis 13. Dezember 2018 fand die Veranstaltung „Sperren abschaffen“ vor dem AMS Linz statt. Das „Themenforum Arbeitslosigkeit“ im ÖGBmachte so den Kampf gegen das Sperren des Arbeitslosengeldes sichtbar und informierte Betroffene über Arbeitslosengeldbezug, Notstandshilfe und die „bedarfsorientierte Mindestsicherung.

FROzine-Redakteur Erich Tomandl sprach mit

  • Alois Wiesmayer und Brirgitte Hofer,  Themenforum Arbeitslosigkeit und mit
  • Rudolf Diensthuber, ÖGB Sekretär

Kontakt zum Themenforum Arbeitslosigkeit: rudolf.diensthuber@oegb.at

Budget-Gemeinderat

Am 13. Dezember 2018 fand die Budget-Sitzung des Linzer Gemeinderats statt. Schon am Dienstag hat die ÖVP in einer Presseaussendung bekannt gegeben, der Finanzplanung der Stadt Linz im Gemeinderat nicht zuzustimmen. FROzine Redakteur Michael Diesenreither führte ein Gespräch mit

  • Vizebürgermeister Bernhard Baier, ÖVP

über die Finanzplanung der Stadt Linz und dem Vorschlag der ÖVP Linz, das Linzer Stadion auf der Gugl zu verkaufen.

 

Moderation: Sigrid Ecker

Zuletzt geändert am 07.01.19, 12:51 Uhr

Gesendet am Do 13. Dez 2018 / 18 Uhr

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