Gesendet am Mi 06. Apr 2016 / 18 Uhr
FROzine

Was macht unser Geld in Panama?

Über unser Geld in Panama diskutiert Martin Wassermair mit Walter Ötsch (Ökonom und Kulturwissenschafter) und Julianna Fehlinger (ATTAC-Aktivistin).

214.000 Briefkastenfirmen stehen im Mittelpunkt des jüngsten globalen Finanzskandals. Hochrangige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Unternehmen und Banken haben sich ihrer bedient, um nicht zuletzt auch Steuern zu vermeiden. Das ist per se nicht illegal – dennoch zieht das Gemeinwohl daraus einen enormen Schaden.11, 5 Millionen Datensätze im Ausmaß von 2,5 Terabyte umfassen die Informationen, die unter dem klingenden Namen Panama Papiere als einer der wohl größten internationalen Finanz- und Wirtschaftsskandale vermutlich in die Geschichtsbücher Eingang finden werden. Aber was macht unser Geld in Panama?

214.000 Briefkastenfirmen stehen im Mittelpunkt des jüngsten globalen Finanzskandals. Hochrangige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Unternehmen und Banken haben sich ihrer bedient, um nicht zuletzt auch Steuern zu vermeiden. Das ist per se nicht illegal – dennoch zieht das Gemeinwohl daraus einen enormen Schaden.

Die Studiodiskussion nimmt die Enthüllungen zum Anlass, das undurchsichtige Geflecht der Offshore-Systeme näher zu beleuchten und dabei der Frage nachzugehen, wer davon profitiert und welche Schlussfolgerungen auf politischer Ebene nun daraus zu ziehen sind.

Live im Studio diskutieren:

  • Walter Ötsch (Ökonom und Kulturwissenschafter)
  • Julianna Fehlinger (ATTAC-Aktivistin)

Moderation: Martin Wassermair

Zuletzt geändert am 03.12.17, 17:07 Uhr

Martin Wassermair

Verfasst von Martin Wassermair

Martin Wassermair ist Historiker, Politikwissenschafter und Publizist; zahlreiche Lehraufträge und Veröffentlichungen in den Bereichen Kunst, Kultur, Politik, Medien, Informationsgesellschaft, Erinnerungskultur und Politische Bildung; aktuell tätig als Leiter der Politikredaktion von Dorf TV.

zur Autorenseite
Gesendet am Mi 06. Apr 2016 / 18 Uhr

Schreibe einen Kommentar

Kommentare werden von der Redaktion moderiert. Es kann daher etwas dauern, bis dein Kommentar hier erscheint. Wir behalten uns vor, diskriminierende oder diffamierende Kommentare, sowie solche, die straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, zu entfernen.