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Von der Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden

3teilige Symposienreihe zu den inflationär verwendeten Begrifflichkeiten Integration, Kultur und Gender

3. Symposium am 15. Juni 2012
Beginn: 14 Uhr im Audimax der Kunstuniversität Linz

Die Symposienreihe wirft einen kritischen Blick auf gängige Begriffe und Konzepte des Politischen und bringt eine neue Perspektive in den Alltagsdiskurs ein, indem sie die Begrifflichkeiten vor dem Hintergrund (neo)liberalen Regierungsdenkens und der gesellschaftlichen Ungleichverteilung von Macht- und Besitzverhältnissen diskutiert.
Anhand von Praxisbeispielen werden Alternativen zum öffentlichen Diskurs und zur gelebten politischen Praxis vorgestellt.

Das Symposium 3 — Wem nützt Gender? stellt die Frage nach dem Begriff Gender und wirft einen kritischen Blick auf die Geschlechterverhältnisse im Dreieck Ökonomie-Kultur-Struktur innerhalb einer Gesellschaft neoliberaler Deutungsmacht.

Referat 1:

Ilona Horwath wird Einführendes zur Entwicklung und Relevanz von Gender erläutern.

Ilona Horwath ist Soziologin und arbeitet derzeit als Universitätsassistentin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Johannes Kepler Universität Linz.

Referat 2:

Brigitte Rauschenbach widmet sich in ihrem Referat dem Wert des (sozialen) Geschlechts und zeigt, wie Geschlecht in unserer westlichen Welt konstruiert wird und welche Rolle der Kapitalismus dabei spielt.

Brigitte Rauschenbach ist Grenzgängerin zwischen den Disziplinen Philosophie, Politische Wissenschaften
und Psychologie. Sie war bis 2007 Professorin für Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Anmeldung: symposium@fro.at

 

 

 

Zuletzt geändert am 01.02.12, 00:00 Uhr

Daniela Schopf

Verfasst von Daniela Schopf

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