0e5d49686c6f11fd82ddf3417183588d.jpg Judith Ascher-Jenull
FROzine

Totholz und Klimawandel

Mikrobiologe Heribert Insam erklärt in einem Telefoninterview warum Totholz in der Klimaforschung von Bedeutung ist. Eingebettet ist das Interview in einem Ergo Express Spezial bei dem die Erklärungen von Stoffkreisläufen zu den Bakterien im Totholz führen. Zum Todestag von Martin Luther King am 4.4.1968 bringen wir einen Beitrag über den Bürgerrechtler. Vor 100 Jahren reiste Lenin von Zürich nach Stalingrad, wir blicken auf diese Reise in einem Radio RaBe Beitrag zurück.

Ergo Express Spezial
Wie sehr Waldböden als Kohlenstoffspeicher dienen und wie dabei Bakterien mit Pilzen zusammenspielen, das untersucht eine internationale Forschergruppe und entdeckte dabei höchst vielfältiges Leben in totem Holz. Für eine Spezialausgabe von Ergo Express hat Claus Harringer ein Telefoninterview mit Prof. Heribert Insam geführt. Heribert Insam war an der Forschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig sowie an der University of Calgary tätig bis er 1993 an das Institut für Mikrobiologie der Universität Innsbruck wechselte, das er seit 2011 leitet. Als Projektleiter betreute er zwischen 2012 und 2016 im Rahmen der internationalen Kooperation DecAlp das Projekt „Klimagesteuerte Abbaudynamik von Totholz auf alpinen Böden“. Um die Inhalte und Ergebnisse nachvollziehen zu können hören wir vorab einen Beitrag, in dem klar wird, wie Stoffkreisläufe, Klimawandel und Totholz im Zusammenhang stehen.

Martin Luther King
Am 4.4.1968, also vor 49 Jahren, starb Martin Luther King. Der Bürgerrechtler widmete sein Leben dem Kampf für die Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung in den USA und musste dafür mit seinem Leben bezahlen. Dennoch erreichte er die offizielle Abschaffung der Segregation und verbesserte die Situation der Schwarzen nachhaltig. In einem Beitrag von Radio Corax blicken wir auf sein Schaffen zurück.
Beitrag zum Nachhören: freie-radios.net

Lenins Zugreise – 100 Jahre russische Revolution
Am 9. April 1917 reiste Wladimir Iljitsch Uljanow, in die Geschicte als Lenin eingegangen, von Zürich nach Petrograd. Er wollte zurück nach Russland, um die russische Revolution weiter voranzutreiben. Die Reise wurde zu einer der bekanntesten der Weltgeschichte. Radio Rabe hat einen Beitrag über diese Reise gestaltet, die nun 100 Jahre zurückliegt. Wir bringen den Beitrag in gekürzter Form.
Beitrag zum Nachhören: freie-radios.net

Moderation: Nora Niemetz
Musik: Sergio

Zuletzt geändert am 10.04.17, 00:00 Uhr

Nora Niemetz

Verfasst von Nora Niemetz

Studium der Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geographie und Raumforschung an der Uni Graz. Dissertation an der TU Graz, Fakultät Verfahrenstechnik. Absolvierung verschiedener berufsbegleitender Lehrgänge (Medienkundlicher Universitätslehrgang, Marketing & Kommunikation, Smart Enterprise Coach für nachhaltige Unternehmenskultur, Studium Integrale Vorsorge und Öffentlichkeit in Kooperation mit Ö1). 2007 Teilnahme an der Fro-Lehrredaktion. Seit 2008 wöchentliche Sendungsgestaltung bei Freien Radios. Seit 2013 Frozine Redakteurin. Arbeitet bei Südwind Oberösterreich. Freut sich über lebenslanges Lernen interessiert sich aber vor allm für Umwelt, Nachhaltigkeit, Technik, Naturwissenschaften, Entwicklungszusammenarbeit und soziale Themen.

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Gesendet am Mo 10. Apr 2017 / 18 Uhr

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