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Wally Re (©)
Jeden 5. Mittwoch im Monat, 19 - 20 Uhr | Wiederholung jeweils:

poetologische ortungen

ist das radioexperiment jenseits des mainstreams und teil eines performativen moments der freien interaktion und ihrer wechselwirkung im öffentlichen oder privaten raum. ein zufallsexperiment transdisziplinärer grenzüberschreitung und als selbstverständlichkeit betrachtet. großer wert wird auf die kraft der einfachheit und auf den authentischen moment als einheit von vielheit im überkulturellen raum gelegt; auf zuordnungen, schubladen oder genres wird verzichtet. mantra ist: mit dem hören darf man spielen[1] und akustisch und performativ ist zu nutzen, was sowieso da ist sowie heiteres gelingen

Poetological investigations as the radio experiment for acoustic art beyond the mainstream. Transdisciplinary border crossings are seen as self-evident. Poetological investigations is a chance experiment, a part of a performative momentum of free interaction and it´s reciprocity in public or private spaces. Great emphasis is placed on the power of simplicity aswell as the authentic moment in a supracultural space as a unity of manyness; categories or genres are deliberately avoided. Mantra is: you can play with what you hear[1]  and work with what is there already aswell as joyful success

poetologische ortungen is the radio experiment, sínce 2015 broadcast approx. 4-5 times a year at the free radio of Upper Austria, Radio FRO in Linz (since 11/22 Radio Orange Vienna). Focus on (case by case participatory) basis: in-situ total poetic act audioresonances audiopieces scenic bookrevies etc and ready to be found and re-listened at the radio archive of eternity

Producers: MIRIAM, Verein zur Förderung von Medienvielfalt. coordinator: wally RE, author & producer.

Mit freundlicher Förderung durch

BMWKMS Kunst und Kultur, Land OÖ, Stadt Linz, GAV, GAV OÖ, M. Schoissengeier (Ausgabe 08/2025)

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[1] vgl. S. 4 f  Zitat M. Mittermayer in: „Mit dem Hören darf man spielen. Ein Streifzug durch die Geschichte des Hörspiels“ Vortrag anlässlich der Preisvergabe des 1. Hörspielpreises für Frauen. Linz. 2012.

Manuela Mittermayer ist Gründungsmitglied des Vereins Miriam im Jahr 2000 und war bis 2024 im Vorstand tätig

Wally RE 1015/1022/12/23/24/25/26

 

Verantwortliche/r: Miriam, Verein zur Förderung von Medienviefalt
Kontakt: wally.re@gmx.at
Sprachen: Deutsch , Englisch

Kommende Sendetermine

Jul
29
19 - 20 Uhr
Jul
30
14 - 15 Uhr
Sep
30
19 - 20 Uhr

RedakteurInnen

poetologische ortungen

Vergangene Sendungen

Literarische Intervention in Strobl

Im Juli 2015 fanden die 11. Tage für Text und Kritik [TTK] in Strobl am Wolfgangsee statt. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren, Ruth Aspöck, Patricia Brooks, Robert Eglhofer, Si.Si. Klocker, Erika Kronabitter sowie Wally Rettenbacher stellten Texte zur Diskussion, um impulsgebende Anregung zu sammeln. Im Rahmen dieses Arbeitsprozesses ist eine "literarische Intervention in Strobl" entstanden, die ich in dieser Ausgabe von seitwärts:[poetologische Ortungen] präsentieren will. Aufgenommen am und um dem Wolfgangsee sowie beim örtlichen Frisör, lesen die Autorinnen und der Autor - gekoppelt an die Geräusche der Umgebung - kurze Auszüge aus ihren, teils unveröffentlichten, Texten.

poetic act in wels

Zu dieser Sonderausgabe von seitwärts: [poetologische ortungen - zugabe] mit einem „poetic act in Wels“ möchten die in Wels lebenden Autorinnen Waltraud Seidlhofer, Ines Oppitz und der Autor Johann Kleemayr "poetologische ortungen" an Plätzen, in Gassen und Winkeln, im Innen und Außen dieser der Geschichte verbundenen Stadt vornehmen.

Wien näherbringen….

In dieser Ausgabe von seitwärts: [poetologische ortungen] möchte ich ein interessantes Projekt nach einer Idee und einem Konzept von Helmut Rizy, er ist selbst Autor, vorstellen. Unter dem Titel "Wien näherbringen" soll ein [für viele] unbekanntes Bild der reichhaltigen Literatur- und [Klein]verlagsszene aus Wien in Oberösterreich gezeigt werden. [English translation scroll down]

Aus einem Strich die Landschaft

An der Grenze Österreich/Ungarn/Slowakei aufgewachsen, sieht sich die Autorin Karin Ivancsics als "Grenzfall". In ihrem 2015 unter dem Titel "Aus einem Strich die Landschaft" erschienenen Buch macht sie sich in vier Essays Gedanken über Grenzen, deren Auswirkungen und deren Überwindung.

Selbstverständlich – Literatur am Steg

Viele Badegäste lesen am Strand in aller Öffentlichkeit. In dicken Romanen oder Zeitschriften. Aber. Auch Leseveranstaltungen in Strandbädern kennen Tradition: In den 30er Jahren etwa, als der Volksbildner und Schriftsteller Viktor Matejka und der Bund der Wiener Arbeiterdichter ihre zeitgenössischen Texte den sonnenbadenden Gästen nahe gebracht haben. Und in den 70ern, als der "Club Kritische Literatur" die Freiluft-Lesungen seiner Mitglieder in Strandbädern unter dem Rubrum "Literatur in der Badehose" zum besten gab. Gabriele Petricek, selbst Autorin, knüpft an diese Tradition an und läßt die Idee der Leseveranstaltungen wieder aufleben.

Grenzräume

Unter dem Titel „Grenzräume - eine literarische Spurensuche im Burgenland“ hat die Autorin Beatrice Simonsen in der edition lex liszt12 ein Buch herausgegeben, in dem das Grenzland Österreich/Ungarn aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet und reflektiert wird.

bahr, der hybrid

diese ausgabe von seitwärts:[poetologische ortungen] ist dem 20 jährigen bestehen des projektes AG literatur gewidmet. gegründet im jahr 1996 von armin anders, der in wien als theatermacher, autor und journalist lebt und raimund bahr, den ich in seinem wohnzimmer, in st. wolfgang im salzkammergut, besucht und interviewt habe.

Texte gegen Rechts

Wir befinden uns in einer Weltlage, deren Ursache eine Wirtschafts- und Finanzpolitik ist, die nun als [logische] Wirkung einen "Flow Back Effekt" aus allen Richtungen erfährt. Es scheint, als ob sich das Kreissegment der Metaphysik des Geldes, im Kernelement der Abzählbarkeit von Dingen verhaftet, unter der Spielanweisung von Angstmachern als eine Wiederholung von Geschichte auftut!