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Zu hören am Di 15. Mär 2022 / 19 Uhr
Wegstrecken

Radlobby OÖ_Linz zu Gast im Studio

Das Fahrrad wäre vielerorts das ideale Verkehrsmittel für kurze bis mittlere Distanzen

Allerdings mangelt es häufig an der entsprechenden Infrastruktur, die gefahr- und hindernisloses Zurücklegen von Wegen  im Alltag ermöglicht.

Und da muss man gar nicht an besonders heimtückische Abschnitte wie Nibelungenbrücke Einfädeln in den Fließverkehr denken, es reicht beispielsweise schon, wenn grüne Ampelphasen für den Radverkehr deutlich kürzer sind als für den Autoverkehr, obwohl nur eine kleine Querstraße passiert werden muss. Oder Überlandradwege, die bei jeder Ausfahrt, jedem einmündenden Feldweg benachrangt sind bzw. so angelegt sind, dass an unübersichtlichen Stellen oder auf einem Abschnitt, der von den Autos mit hoher Geschwindigkeit passiert wird, ein Wechsel auf die andere Straßenseite erfolgt.

Zu schnell fahrende Autos sind generell ein Thema, auch innerstädtisch. Zu schmale Radwege bzw. Radfahrstreifen oder ausreichend breite Radfahranlagen mit zu geringem Platz für die FußgängerInnen, die unbeabsichtigte Konkurrenz zwischen Rad- und Fußverkehr, die daraus entsteht, dass dem Motorisierten Individualverkehr nichts weggenommen werden “darf”.

ek, 18.1.2022

Zuletzt geändert am 17.01.22, 12:07 Uhr

Verfasst von Erich Klinger

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