More or Less Gender Teil 2

FROzine am 16. Jänner

Die 2. Sendung zum Monatsschwerpunkt im Jänner:
More or Less Gender die Zweite beschäftigt sich mit dem Thema Gender in der Musikszene

Ist eine Quotenregelung bzw. ein Gender Mainstreaming Auftrag in der Musikindustrie notwendig?

Gute Musik kennt doch kein Geschlecht, oder?
Warum sind dann zu wenig Musikerinnen auf der Bühne?

„Dont be in love with the guitarist, be the guitarist“ (Sushila Mesquita)

„(…) it seems a bit sad, a bit defeatin', that in 2002 we still need to make the distinction. But that's why we still need a Ladyfest, because all the other music festivals out there are, essentially, Boyfest.“ Von Sushila Mesquita, Mitveranstalterin des Ladyfest 2002 in London und DJ Kollektiv die Quote.

Sushila Mesquita spricht da ein grundsätzliches Problem an.

Fakt ist: Es gibt zu wenig Frauen in der Musik das zeigt die Statistik:eingehoben von SRA ( Skug Research Archiv)

Gesamt:
weiblich: 3159
männlich: 16339

Als MusikerIn in Bands:
weiblich: 1796
männlich: 12814

Als MitarbeiterIn in einer Firma:
weiblich: 361
männlich: 1387

Die hier gedruckten Werte unterscheiden sich allerdings von den Werten aus dem PDF in geringem Maß, da im PDF Musiker, welche z.B. in 2 Bands spielen, auch als 2 Personen gezählt werden, während das hier nicht der Fall ist.

Das PDF folgt

Im Hinblick auf die Linzer Szene wird diese Frage Live im Studio diskutiert.

Anlass ist eine Versantaltungsserie des im Rahmen des Inovationstopfes geförderten Projektes Genderclubbing, wo es um einen Genderansatz in der Programmierung geht und natürlich der Schwerpunkt Gender im Monat Jänner.

Es soll auf die Problematik hingewiesen werden.

Live im Studio sprechen zu diesem Thema Josef Gaffl (Initiator und Veranstalter von Genderclubbing), Gabi Kepplinger (Musikerin, Gitarristin und ehemalige Genderbauftragte an der Kepler Universität), Karin Fisselthaler alias Cherry Sunkist (Musikerin).

Weiters gibt es Statements von Klemens Pilsl, derzeitiger Geschäftsführer der KAPU, Richard Herbst, Veranstaltungskoordinator der Stadtwerkstatt und Satements aus Interviews im Rahmen des Projektes „Genderclubbing“ von Patrizia Enigl (Irradiation), Simone Grillberger (DJane Meduzza) und Catarina Pratter mit Martin Stepanek (55rnd), geführt von Petra Moser ( Mitveranstalterin von Genderclubbing).
Moderation: Simone Boria
Sendungsgestaltung: Simone Boria

Sendung zum Nachhören:

Interview: Klemens Pilsl KAPU

Interview:Richard Herbst STWST

Links zum Thema „Frauen in der Musik“:

Ein Plädoyer für den Ausbau feministischer Netzwerke innerhalb der Popkultur (und anderswo):

Frauen in der Musik 2.0 – Zusammenfassung einer Diskussion im mica:

mica-Interview mit Doris Mitterbacher:

 

Zuletzt geändert am 16.01.08, 00:00 Uhr

Verfasst von Simone Boria

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