Mexiko: Gewalt überleben
Im Weltempfänger des Infomagazins FROzine drei Themen: Gewalt überleben in Mexiko, Doppelstaatsbürgerschaft als komplizierte Realität, Hitze in der Stadt.
Mexiko: Gewalt überleben
Juan de Dios Ñunez Barojas verschwand im Alter von 23 Jahren im Bundesstaat Puebla. Seine Mutter María Luisa suchte jahrelang allein nach ihm. Dann fand sie Hinweise, wo ihr Sohn sein könnte. Die forensische Krise, mit der Mexiko konfrontiert ist – 52.000 nicht identifizierte menschliche Überreste – verhinderte jedoch, dass María Luisa erst anderthalb Jahre später Gewissheit darüber erlangte, ob es sich um ihren Sohn handelte oder nicht. Deutschland ist eines der Länder, das Mexiko technisch unterstützt haben, um diese schmerzhafte Krise zu mildern, von der Hunderttausende Mexikaner betroffen sind. Ein Beitrag vom Nachrichtenpool Lateinamerika für Radio Dreyeckland.
Sounddesign, Produktion und zusätzliche Stimme: Marco Appel, Mastering: David Arce, Música: Verónica Mota (Cortesía), Espectra Negra (Cortesía), Oxomaxoma (Cortesía), Dimitri Berzerk (Cortesía) y las plataforma de audio Mixkit y Pixabay.
Zwischen Welten: Doppelstaatsbürgerschaft
„Peruanisch-deutsch oder deutsch-peruanisch?“. Ein deutscher Pass gilt oft als Symbol für Sicherheit und Zugehörigkeit. Wer die Staatsangehörigkeit besitzt, so die verbreitete Vorstellung, habe automatisch Zugang zu gesellschaftlicher Anerkennung und gleichen Chancen. Doch die Erfahrungen von Miriam und Gerardo, zwei Menschen mit peruanisch-deutscher Doppelstaatsbürgerschaft, zeigen eine kompliziertere Realität. Ein Beitrag vom Nachrichtenpool Lateinamerika für Radio Dreyeckland.
Hitze im Land
Viele Städte und Orte in Europa erleben wie in Österreich momentan eine extreme Hitzewelle. In Deutschland gilt beispielsweise Freiburg als besonders hitzebelastet. Die Stadt zählt zu den sonnenreichsten und wärmsten Städten der Republik. Doch es gibt Lösungen, denn sie sieht sich zugleich als Vorreiterin bei der Klimaanpassung. Doch wie gut schützt Freiburg wirklich, und das vor allem jene, die am stärksten gefährdet sind: obdachlose Menschen, Ältere und Menschen in beengten Wohnungen? RDL sprach darüber mit Harald Schaich , dem stellvertretenden Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg. Auch Linz erlebt eine ungewöhnliche Hitzewelle, als Reaktion öffnete die Stadt bereits frühzeitig einige Coole Orte. Das sind speziell eingerichtete Räume im Innenraum, die allen, die Schutz vor Hitze suchen, offen stehen. Alle Orte und deren Öffnungszeiten finden sich auf www.cooleslinz.at. Hitzetipps und wertvolle Hinweise zum Umgang mit Hitze finden sich auf der Website der Stadt Linz, zu dem kann über den Linzer Hitzeschutzplan nachgelesen werden.
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah
Zuletzt bearbeitet am 28.06.26, 09:51 Uhr