Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Politik) (Spanisch)

Fr. 13. Feb.

In memoriam Norma Helena Gadea – nicaraguanische Sängerin

In memoriam Norma Helena Gadea – nicaraguanische Sängerin

Im Februar/März 2010 bereisten Helga Schager (SPACEfemFM Frauenradio) und der Kulturverein PELIGRO, mit Oona Valarie Serbest und Ufuk Serbest NICARAGUA in Zentralamerika, um ein künstlerisches, audio-visuelles Porträt über aktive Frauenbewegungen, autonome Frauenradiosender und Künstlerinnen zu verwirklichen, mit dem Ziel das Engagement und die Courage dieser nicaraguanischen Aktivistinnen einzufangen.

Vor Ort interviewten wir Rebellinnen und Kämpferinnen des Alltags, die über ihre Problemfelder, ihre Strategien und ihre Visionen erzählten.
Frauen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, indigene Frauen gaben einen Einblick in ihre realen Lebensumstände.
Titel des Radioprojektes: „Soy la Mujer de mi Vida“ – ICH BIN DIE FRAU MEINES LEBENS (7-teilig á 60 min.)

Eine unserer Interviewpartnerinnen war die nicaraguanische Sängerin NORMA HELENA GADEA (1955-2025).
Bekannt war Norma Helena Gadea – im besonderen in Lateinamerika – durch ihre sozialkritischen Volkslieder und für ihre ausdrucksstarke, faszinierende Stimme / Stimmkraft.

Sie war Teil der Widerstandsbewegung der FSLN – Frente Sandinista de Liberación Nacional. Mittels Protest- und Widerstandsliedern engagierte sie sich – mit anderen MusikerInnen-Kollegen – in den 70er Jahren – in ihrer Jugend – gegen die Diktatur von Anastasio Somoza.
Nach dem Triumph der nicaraguanischen Revolution im Juli 1979 begann Norma Helena Gadea zu reisen und die Friedensbotschaft ihres Landes musikalisch in die Welt zu tragen. Sie nahm an Solidaritätskonzerten in Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, der Schweiz, Norwegen, Schweden, Finnland, den USA, Kuba, in ganz Mittelamerika sowie in Mexiko, Brasilien, Chile, Uruguay und Argentinien teil.

Die Sängerin verstarb am 7. November 2025 in Managua.

In einer Radiostunden wollen wir der widerständigen Künstlerin & ihrer Musik ein Tribut setzen! Eingespielt wird das Interview aus dem Jahr 2010 und vorgestellt „ihr musikalisches Werk“ !
Weiters berichten wir über die desaströse politische Lage – im Besonderen „Frauenpolitik“ betreffend – in Nicaragua. Unter der Herrschaft von Daniel Ortega und seiner Ehefrau Rosario Murillo (ehem. GuerillakämpferIn der FSLN), die das Land seit 2006 bis dato (2025) durchgehend regieren, hat sich Nicaragua (wieder) zu einem autoritären Regime entwickelt. Die Regierung unterdrückt die Opposition, zensiert Medien und hat tausende zivilgesellschaftliche Organisationen verboten.

Eine Produktion von Helga Schager

 

Fotos: Herbert Schager

Zum Beitrag im Archiv

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
60 Min.
Mo. 24. März

Con la misma moneda – Artivism in Action

aufgequeerlt

On March 8th, we celebrated International Women’s Day. In Linz, the annual demonstration continues to grow, with around 4,500 people marching along Landstraße under the motto: “Smash the patriarchy, fight for democracy”.

This year, the protest was accompanied by a special artistic collaboration. Over three days, a group came together to prepare a performance under the guidance of singer-songwriter and activist Mary Cow. The workshops and performance were part of Artivismus, a project initiated by activist Mar Pilz in collaboration with FIFTITU%. Together with Mary Cow, who hails from Nicaragua, participants worked on staging her song Con la misma moneda (German: Mit barer Münze).
Mary wrote this song some time ago, but it remains highly relevant. It speaks to the need for safe spaces, free from harassment—a topic that resonates deeply across borders. The multilingual workshop aimed to bring together activists, artists, and individuals to collectively rehearse and perform the piece during the March 8th demonstration in Linz.

We spoke with Mary Cow, Marta D., and Mar Pilz about the project, the song, and the political and social challenges they seek to address through their work.

Musik: Mary Cow
Foto: Jerneja Zavec

Zum Beitrag im Archiv

52radiominuten
59 Min.
Di. 28. Nov.

Feminist ecologies of self-publishing: La_bekka & tumbalacasa ediciones

In conversation with Martu and Inés from the transhackfeminist collective La_bekka, and Andrea Ancira from the project tumbalacasa ediciones, about their initiatives and individual journeys. On editorial feminist ecologies, self-publishing, fanzines, archive and translation.

La_bekka
la_bekka is a transhackfeminist collective, formerly the feminist hackerspace of Eskalera Karakola (EKKA), a transfeminist public house -formerly a squat- in the city of Madrid. We are interested in feminist digital infrastructure, self-managed and sustainable feminist servers, self-training in GNU/Linux systems administration, static web pages (Jekyll), design and layout with free software, documentation and version control tools, free and feminist licenses, energetic sustainability, security / digital protection for organizations, the creation of safe spaces on the internet. https://www.labekka.red

tumbalacasa ediciones
tumbalacasa is a journey, a companion or a ride somewhere between publishing, translation and the archive. our work performs as a practice of occupation and re-writing of the public that involves situated rehearsals of translation and memory. our publications are stagings of social relations, affections, rehearsals of critique, (counter) hegemony and collaboration, that seek to sow and cultivate thriving complicities. our aim: the contagion and co-production of meaning that commits us with others.

Zum Beitrag im Archiv

d_sign week 2023
59 Min.
Fr. 15. Apr.

Das Kollektiv

Hoy nos visitan en el estudio, Virginia Bermúdez de Colombia y Cristina Kelis, de Moldavia, ambas trabajadores de Das Kollektiv, un colectivo que se dedica a dar formación a mujeres migrantes. Nos cuentan cuándo y cómo se formo el colectivo, la amplitud de cursos y formación que ofrecen a las mujeres. Ellas entienden la educación como una herramienta para cambiar el futuro.

Links de interés.

https://das-kollektiv.at/

Zum Beitrag im Archiv

Linzeando
60 Min.
Sa. 09. Nov.

Bolivia lucha por la democracia

  • Bolivia lucha por la democracia después de las elecciones presidenciales del 20 de octubre de 2019
    Después de un obvio y torpe fraude electoral del régimen de Evo Morales que quiere perpetuarse ilegalmente en el poder, el pueblo de Bolivia lucha pacíficamente en las calles para recuperar su voto y su democracia. Un resumen de lo que está pasando en Bolivia. ¡Un momento decisivo en la historia de Bolivia y de Latinoamérica!

 

  • Bolivien kämpft um ihre Demokratie nach der Präsidentschaftswahlen am 20. Oktober 2019
    Nach einem offensichtlichen und ungeschickten Wahlbetrug von Evo Morales, der illegalerweise sich an der Macht verewigen will, kämpft das bolivianische Volk freidlich auf der Straßen um seine Stimme und Demokratie wiederzuerlangen. Eine Zusammenfassung der aktuellen Situation in Bolivien. Ein Wendepunkt in der Geschichte Boliviens und Lateinamerikas!

Zum Beitrag im Archiv

viva la eñe
59 Min.
Mo. 08. Apr.

Weltempfänger 8. April 2019

Im heutigen Weltempfänger bewegten wir uns von Honduras über Nicaragua nach Deutschland.

Themen/Beiträge

Umweltaktivistinnen und -aktivisten leben gefährlich: Lateinamerika ist für sie weltweit die unsicherste Region. Ob im mexikanischen Bergland, im honduranischen Regenwald oder an der chilenischen Pazifikküste: Die Naturschutz-NGO Global Witness zählt in der Region jedes Jahr etwa 200 Morde an Menschen, die sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen stark machten – und verbunden damit häufig den Interessen großer Konzerne entgegentraten. Besonders brisant ist die Situation im mittelamerikanischen Honduras. Eines des prominentesten Opfer war die Feministin und Umweltaktivistin Berta Cáceres, die im März 2016 einem Attentat zum Opfer fiel. Ein Beitrag von Ute Höhning für den Nachrichtenpool Lateinamerika – www.npla.de

https://www.freie-radios.net/94152

https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/honduras-berta-caceres-mord-voith-hydro-siemens-menschenrechte-verantwortung

https://hondurasdelegation.blogspot.com

Die in Nicaragua lebende Autorin Giaconda Belli über die vergangenen 12 Monate: „Ich hatte Angst, rauszugehen“

https://www.freie-radios.net/94591

Ein Zugbegleiter im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB AG) berichtet aus seinem Alltag:

„Wir brauchen in den Werkstätten mehr Personal, wir brauchen mehr Züge, die mit mehr Personal besetzt sind“.

https://www.freie-radios.net/94634

Frauen bildet Banden – Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora – Interview mit den Filmemacherinnen.

https://www.freie-radios.net/94593

http://www.lasotras.de/roteZ.htm – über diese Seite gelangt ihr auch zu weiteren Filmen, u.a. über sans papiers

 

Beschlagwortung wird noch ergänzt.

Auswahl Beiträge & Moderation: Erich Klinger

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
56 Min.
Fr. 29. Okt.

„Artistas de Nicaragua“

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss präsentiert „Kostbares aus dem Archiv“:

Artistas de Nicaragua“ – im Gespräch mit: Gioconda Belli (Schriftstellerin & Poetin), Norma Helena Gadea (Volksliedsängerin), La Baca Loca (Liedautorin & Sängerin).

Wie in so vielen – sagen wir in den meisten Staaten dieser Welt – ist auch in Nicaragua die Geschichtsschreibung großteils männlich besetzt. Sind die COMPAÑERAS, die Widerstandskämpferinnen der nicaraguanischen Sandinistischen Befreiungsfront genauso präsent geblieben in der Weltöffentlichkeit, als die männlichen Freiheitskämpfer? Ich würde sagen, ein eindeutiges „Nein“. Wer schreibt nun die Frauengeschichte von Nicaragua ? Es sind die Künstlerinnen, die Aktivistinnen, die Feministinnen, für SIE ist es ein wichtiges Anliegen „Frauengeschichte“ in die Historie aufzunehmen. Gioconda Belli, Norma Helena Gadea & La Baca Loca gehören zu jenen Künstlerinnen, die mitgestalten, dass die nicaraguanische Frauengeschichte ein Podium erfährt. SIE machen in und mit ihrer Kunst Geschichtsschreibung und beschäftigen sich mit Themen aus der Vergangenheit, aktuellen Themen und Zukunftsvisionen.

 Im Februar/März 2010 bereisten Helga Schager (SPACEfemFM Frauenradio) und der Kulturverein PELIGRO, mit Oona Valarie Serbest und Ufuk Serbest NICARAGUA in Zentralamerika, um ein künstlerisches, audio-visuelles Porträt über aktive Frauenbewegungen, autonome Frauenradiosender und Künstlerinnen zu verwirklichen, mit dem Ziel das Engagement und die Courage dieser nicaraguanischen Aktivistinnen einzufangen, um zu dokumentieren „Wie sich Emanzipation entwickelt“ und gleichfalls das Interesse an der Thematik „Feministischer Bewegungen“ zu wecken. Interkulturelle Kompetenzen werden vermittelt, um sich an Netzwerkarbeit und an einer feministischen Geschichtsschreibung zu beteiligen.   

Artistas de Nicaragua“ ist eine Radiosendung aus einer 7-teiligen Serie, betitelt „Soy la Mujer de mi Vida“ – ICH BIN DIE FRAU MEINES LEBENS 

Produziert 2010 von SPACEfemFM Frauenradio; Redakteurinnen: Helga Schager & Oona Valarie Serbest.

Zum Beitrag im Archiv

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
59 Min.
Do. 10. Nov.

Bananen aus Ecuador

Bananenproduktion :  Segundo Canar ist Geschäftsführer einer Kooperative aus 150 Kleinbauern-Familien in Ecuador. Er  ist auf Einladung von Südwind zur Zeit in Linz. In einem ausführlichen Studio-Gespräch mit Karl Koczera erklärt er, in welchen Gegenden von Ecuador  ein Bananenanbau nicht möglich ist und wie hoch die Produktionsmengen sind. Die Fragen von Radio Fro drehen sich um Kinderarbeit, gewerkschaftliche Organisation und die Zusammenarbeit mit Fairtrade Österreich. Welche Verbesserungen bietet eine Kooperative gegenüber dem früheren Alleingang der armen Bananenbauern?  Wie können die ArbeiterInnen vor Pestiziden und Funghiziden geschützt werden ?  Wie können kleine Bananen-Kooperativen gegen riesige Bananenkonzerne bestehen und überleben ?

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
10 Min.
Mo. 17. Okt.

Ohne Uns? Viel Spaß!

Die Angelobung der Mitglieder der Landesregierung am 23. Oktober 2015 zeigte einmal mehr, dass unsere Gesellschaft von der Gleichstellung beider Geschlechter weit entfernt ist. Denn Frauen sind darin mit keiner einzigen Stimme vertreten. ,,Ohne uns? Viel Spaß!” lautete deshalb das Motto einer Initiative einer Gruppe von Frauen, die von November 2015 bis Juli 2016 in einer Aktion auf die fehlende Geschlechtergerechtigkeit in Politik und Gesellschaft aufmerksam machten: Parallel zu Landtagssitzungen im Rathaus veranstalteten sie ihre eigenen Regierungssitzungen vor dem Landhaus.

Im ersten Teil der heutigen Sendung sind Vertreter*innen von der #OhneUnsVielSpass-Initiative als Studiogäste eingeladen. Sie erzählen uns über ihre Forderungen, die Resonanz auf die Aktion sowie aktuelle Anlässe, die es notwendig machen, sich für die Anliegen der Frauen in Oberösterreich zu engagieren.

Im Anschluss gibt es in der Rubrik „Ergo Express“ wieder einige wissenschaftliche Meldungen der letzten Zeit zu hören. Heute geht es darum, was Fossilien über Gemeinsamkeiten bei verschiedenen Artensterben aussagen, welches das älteste Fossil der Welt ist, was über einen neu entdeckten Archosaurier bekannt ist, wie sich der Klimawandel vor 55 Millionen Jahren erklären lässt und wie sich mit einer neuen Methode Erdbeben und Vulkanausbrüche besser vorhersagen lassen.

Und zuletzt werfen wir noch einen Blick nach Kolumbien: Die Provinz Cesar im Nordosten Kolumbiens ist die wichtigste Bergbauregion des Landes. Von hier wird Kohle auch nach Deutschland exportiert. Doch zu welchem Preis? Paramilitärs haben auch dort tausende Menschen ermordet und Zehntausende vertrieben – nach Aussagen zahlreicher Zeug*innen im Auftrag der Bergbauunternehmen Drummond und Glencore-Prodeco. Doch die weisen bis heute jede Verantwortung von sich. Organisationen kämpfen auf beiden Seiten des Atlantiks für einen Importstopp sogenannter „Blutkohle“.

cc-Musik: Klever, Alm Producions & Geoff Lapp Trio.

Durch die Sendung führt David Haunschmidt.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
49 Min.
Mi. 15. Aug.

20 Jahre „Casa de Mujer“ – Bocana de Paiwas in Nicaragua

Am 17. Juli 2012 feierten die autonomen Frauenaktivistinnen aus Bocana de Paiwas in Nicaragua ihr „20-jähriges Jubiläum“. SPACEfemFM gratuliert herzlich und präsentiert eine Stunde Berichterstattung über diese mutigen und engagierten Frauen !

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………….
„Soy la mujer de mi vida“ – Ich bin die Frau meines Lebens (Teil 1) – ein interkulturelles, feministisches Radioprojekt.

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Wir interviewen nicaraguanische Aktivistinnen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen – die im Gesundheitsbereich tätig sind und indigene Frauen. Die Auslese dieser Projektreise hören Sie in einer 7-teiligen Radioserie.

Teil 1: „Palabra de Mujer“ – zu Besuch bei der autonomen Frauenradiostation in Bocana de Paiwas im Herzen Nicaraguas.

In Nicaragua waren und sind – großteils noch immer – „Frauenrechte“ klein geschrieben.
Dass es doch zu Veränderungen kommt, ist engagierten mutigen Frauenaktivistinnen zu verdanken. So auch den Feministinnen in Bocana de Paiwas, die sich in dieser ländlichen – vom „Machismo“ geprägten Region formierten und Anfang der 90er die „Casa de la Mujer“ gründeten. Casa de la Mujer (Das Haus der Frau) sind Kommunikationsräume/Häuser bespielt von Frauen für Frauen. Dort werden Frauenanliegen besprochen und Frauenpolitik gemacht. Außerdem ist eine – sehr wichtige Funktion – die medizinische Versorgung und Vorsorge.
2002 wurde ein zusätzlicher Raum – der Äther – eingenommen, die Radiostation „Palabra de Mujer“ wurde ins Leben gerufen. Das außergewöhnliche an dieser Radiostation ist: die Frauenaktivistinnen sind Besitzerinnen und Betreiberinnen des Radios und haben – als einziges Radio in dieser Gegend – eine Monopolstellung – eine wahre Rarität.
Das Frauenradio ist ein wichtiger Informationsträger zur Vermittlung von sexuellen und reproduktiven Rechten bzw. Gesundheit.
Ein Sendeformat, dass täglich on air geht ist die „Bruja Mensajera“ (Botschafterin der Hexe), die sich kein Blatt vor dem Mund nimmt, „tacheles“ spricht und machistischen Machtansprüchen einen Spiegel vorhält.
Wir interviewen die 3 Gründungsfrauen: Celia Contreras, Esperanza Oporta, Jamileth Chavarrí­a.

Moderation/Sendungsgestaltung: Helga Schager

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Fr. 18. Mai

„los indignados“ ein Jahr später

Es ist schon ein Jahr vergangen, seit auf den Straßen von Spanien die Bürger-Protestbewegung “15M (benannt nach ihrer Entstehung am 15. Mai) -los indignados” (die Empörten) begonnen hat. Nach der Finanzkrise, der politischen Korruption, den Sparmaßnahmen im Bildungs und Gesundheitssystem, dem Ansteigen der Arbeitslosigkeit und vielem mehr haben die Spanier die Nase voll von ihrer konservativen Regierung und wollen Veränderungen, und zwar sofort.

Am 12 und 13. Mai, kurz vor dem Gründungstag der 15M sind zehntausende Menschen auf die Straße in Spanien gegangen, um die Regierung daran zu erinnern, dass ihre Stimme noch da ist.

Unsere EU-Freiwillige, Gemma Plans Garcia, hat Israel Saeta Pérez, Mitglied der Volkversammlung von Sants (einem Bezirk in Barcelona) interviewt. Israel erzählt uns in diesem Interview wie die Massenproteste in Barcelona und Spanien gelaufen sind, Näheres zu den Änderungen im Gesetz für Demonstrationsrecht und zu den Zukunftplänen von “los indignados”.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
8 Min.
Do. 29. März

Generalstreik in Spanien

Heute findet  in Spanien ein Generalstreik gegen die neue Reform des Arbeitsmarktes statt. Es ist der zehnte Generalstreik in Spanien. „Nein zu Kosteneinsparungen, gegen die Sparmaßnahmen und Kürzungen der Arbeitnehmerrechte in Spanien“ – aus diesen Gründen streikte man schon vor zwei Jahren in Spanien (September 2010) . Der katalanische Journalist Alexandre Miquel arbeitet für crònica.cat. Gemma Plans Garcia hat via Internet mit ihm gesprochen.

Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass 77 Prozent der Arbeitnehmer dem Streikaufruf gefolgt sind. Das berichtet die heutige Ausgabe  der spanischen Zeitung „El País“.  Bis zu unserem heutigen Redaktionsschluss wurden 58 Menschen verhaftet.  Der Grund: einige von ihnen sollen Arbeitnehmer gezwungen haben, am Streik teilzunehmen. Andere wurden festgenommen, weil sie Müllcontainern und Reifen angezündet haben.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
13 Min.
Fr. 27. Mai

Linke Gespräche über AKW

FROzine, 27.05.2011

AKW-Ausstieg

Die Linzer KPÖ und der Verein LIBIB luden am 18.05.2011 zu den „Linken Gesprächen“ in der M8 ein.

Thema: Tschernobyl & Fukushima – Warum der AKW-Ausstieg notwendig ist

Vortragende: Eva Bulling-Schröter (LINKE-Bundestagsabgeordnete, Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag)

Ausstieg statt Verharmlosung!

„Die Konsequenz aus den atomaren Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima muss lauten: Raus aus der Atomkraft, so schnell es nur geht“, erklärt Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses, zum 25. Jahrestag von Tschernobyl. Die Abgeordnete weiter:

„Rund 600 Millionen Menschen in ganz Europa waren vom GAU in Tschernobyl gesundheitlich betroffen, schätzt ein aktuelles Gutachten der Ärzteorganisation IPPNW Deutschland und der Gesellschaft für Strahlenschutz. Die Zahl der direkten und indirekten Todesfälle infolge des Atomunfalls wird in verschiedenen Studien auf bis zu 100.000 geschätzt.

Schätzungen haben immer eine Bandbreite. Dass aber die Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nur von einem Bruchteil dieser Opferzahlen ausgeht, ist ein Skandal. Noch zum 20. Jahrestag hieß es bei der WHO, bislang ließe sich der Tod von weniger als 50 Menschen auf den Unfall zurückführen. Insgesamt erwarte man etwa 4.000 Tote. Das liegt wohl auch daran, dass die WHO nach einem alten Vertrag bis heute ihre Zahlen nur im Einvernehmen mit der Atomlobby-Organisation IEAE herausgeben darf.

Es muss endlich Schluss sein mit der offiziellen Verharmlosung der Folgen von Tschernobyl. Unabhängige Untersuchungen müssen nicht nur das das Ausmaß der Schäden von Tschernobyl, sondern auch das von Fukushima feststellen. Dann werden die wahren Kosten der Atomwirtschaft sichtbar. Das würde vielleicht Einigen den Mund stopfen, die in der aktuellen Debatte über die Kosten eines schnellen Atomausstiegs versuchen, den AKW-Strom billig zu rechnen.“ (http://www.bulling-schroeter.de/)

Wir bringen eine Zusammenfassung des Mitschnitts  der Veranstaltung vom 18.05.2011 in der Melicharstraße 8 in Linz.

Beitragsgestaltung Richard Paulovsky

Zur Rolle der freien Radios bei den Protesten in Spanien

Interview mit dem freien Radiojournalisten Rafael Cuesta zur Rolle der freien Radios in/für die spanische Protestbewegung des 15. Mai. Rafael Cuesta lebt und arbeitet in Madrid und produziert dort 5x die Woche das Info- und Nachrichtenmagazin Más Voces (www.masvoces.org), dass von weit über 100 freien Radios weltweit ausgestrahlt wird. Derzeit engagiert sich Rafa zudem v.a. in der Koordination und Produktion der gemeinsamen Sondersendungen.

Ein Beitrag von Radio Dreyecklend, Freiburg 102,3 MHz

Kommentar der Woche zum Thema Linzfest von Michaela Schoissengeier (Sprecher Andi Wahl)

FROzine-Moderation: Richard Paulovsky

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Mi. 16. März

Lateinamerika Frauen-Special

Anlässlich unseres Monatsschwerpunktes „100 Jahre internationaler Frauentag“ haben wir heute Gäste aus Lateinamerika im Studio, die sich unter anderem aktiv für Frauenrechte in Nicaragua einsetzen. Außderdem haben wir noch weitere Meldungen aus Lateinamerika für euch, in denen es um Frauen und Frauenrechte geht.

Zu hören am Mittwoch, 16.03.2011 von 18 – 19 Uhr in der Sendung FROzine
„Von Hexen und verrückten Kühen“
Am 8. März jährte sich der internationale Frauentag zum  einhundersten Mal. In Österreich werden die errungenen Rechte gefeiert, aber wie sieht es beispielsweise in Lateinamerika aus? Diesen Donnerstag  gibt es dazu in der Stadtwerkstatt eine Filmpräsentation. Der präsentierte Film „Von Hexen und verrückten Kühen“ ist eine  Dokumentation über aktive Frauenbewegungen, autonome Frauenradiosender und Künstlerinnen in Nicaragua. Im Anschluss an den Film wird es auch die Gelegenheit für eine Diskussion mit zwei nicaraguanischen  Frauenaktivistinnen geben, die wir heute im Studio begrüßen: Jamileth Chavarría und Yolanda Rossman Tejada. Chavarría ist das Herz des Radiosenders „Palabra de la Mujer“ in Bocana  de Paiwas/Nicaragua. Als satirische Kunstfigur „la bruja“ (die Hexe)  spricht sie im Radio offen gewaltsame Übergriffe gegen Frauen an. Rossman Tejada ist Koordinatorin von Frauen- und Jugendprojekten bei  HORIZONT 3000 (Österreichische Organisation für  Entwicklungszusammenarbeit). 2008 und 2010 hat sie am Internationalen  Poesie-Festival in Granada teilgenommen, im August 2010 am  mittelamerikanischen Dichterkongress in San Salvador. Bis dato sind zwei  Gedichtbände erschienen. In ihrer Lyrik thematisiert Yolanda Träume der  AtlantikbewohnerInnen für Freiheit und eine bessere Zukunft.
„Von Hexen und verrückten Kühen“ – Filmpräsentation mit anschließender Podiumsdiskussion: 17. März 2011, 19.00 Uhr /STADTWERKSTATT Linz, Kirchengasse 4, 4040 Linz
Weitere Meldungen aus Lateinamerika:
Mexiko: Ein Bericht über Frauenmorde in Mexiko aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, die nicht dem Mainstream entspricht.
Argentinien: „Homo-Ehe“-Gesetz wird eingeführt
Bolivien: Frauen in Männersportarten
Außerdem: Ein Interview mit der argentinischen Rockmusikerin Barbi Utopians. Sie erzählt, wie sie zur Musik gekommen ist und über ihre Band Los Utopians.
Diese Meldungen haben wir von der lateinamerikanischen Nachrichtenagentursendung onda-info übernommen.
Durch die Sendung führt Michael Gams.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Mi. 23. Feb.

“LINZ/AUSTRIA – SAN CARLOS/NICARAGUA”

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Zur 7-teiligen Radioserie „Soy la mujer de mi vida“ – in der Frauenaktivistinnen aus Nicaragua uns ihre Stimme schenkten,  präsentieren wir Ihnen eine weitere Nicaragua-Ausgabe zum Thema: „Städtepartnerschaften und Förderung von Frauenprojekten“.
Österreichische Städte pflegen seit der sandinistischen Revolution „Städtepartnerschaften“ in Nicaragua. Im Visier heute  Linz/Austria und San Carlos/Nicaragua. 1988 wurde zwischen diesen beiden Städten eine Partnerschaft vertraglich festgelegt und seit diesem Zeitpunkt wird reger Austausch und entwicklungspolitische Projektförderung angewandt.  Im Besonderen interessierte uns, welches Augenmerk auf Förderung von Frauenprojekten in Nicaragua sprich San Carlos gesetzt wird.
Die Stimmen dazu schenken uns:
Frau Drin. Christiana Dolezal, Vizebürgermeisterin der Stadt Linz, u.a. Zuständigkeitsbereich „Städtepartnerschaften“
Frau Doctora Marisol Mcrea Quiros, ehem. Bürgermeisterin aus San Carlos und
Herr Dr. Elmer Zelaya aus Leon in Nicaragua, er ist Koordinator der österr. Städtepartnerschaften und Solidaritätsgruppen.

Moderation/Sendungsgestaltung: HELGA SCHAGER

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Do. 24. Feb.

Ein Feature über Baskische Medien, Traditionen und baskischen Punk

Die baskische Minderheit im Norden Spaniens und Süden Frankreichs gestaltet freie Radios, Webradios und Zeitungen in der eigenen Sprache. Die Basken sind äußerst stolz auf ihre eigene Kultur. Das drückt sich neben den Medien auch in der Musik und im Brauchtum aus. Ein Feature von Michael Gams, der kürzlich zu Besuch im Baskenland war und sich für die FROzine über Freie Medienproduktion und kulturelle Besonderheiten im Baskenland informierte.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
16 Min.
Di. 23. Nov.

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Teil 5

SPACEfemFM Frauenradio präsentiert – ein interkulturelles, feministisches Radioprojekt:

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Ich bin die Frau meines Lebens.

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Wir interviewen nicaraguanische Aktivistinnen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen – die im Gesundheitsbereich tätig sind und indigene Frauen. Auch ÖsterreicherInnen die eine Affinität zu Nicaragua, zur nicaraguanischen Frauenbewegung haben, kommen zu Wort. Die Auslese dieser Projektreise hören Sie in einer 7-teiligen Radioserie.

Teil 5: „SOLIDARITÄT“ – Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit
Im Porträt: Doris Gruber & Doris Kroll – 2 Österreicherinnen, die in den 80er Jahren aus Solidarität zur sandinistischen Befreiungsfront nach Nicaragua gereist, um beim Wiederaufbau zu helfen und seither leben sie in Nicaragua. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklungszusammenarbeit mit Priorität „Frauenprojekte“.

Doris Gruber ist zZ Projektleiterin von Frauenprojekten in Bluefields / Karibikküste über das Büro der Internationalen Andalusischen Entwicklungszusammenarbeit.
Doris Kroll ist Leiterin von „Horizont 3000“ – Station Managua und Preisträgerin des „Eduard-Ploier-Preises 2005“ – eine Auszeichnung für besondere Leistungen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland.

Moderation/Sendungsgestaltung: Helga Schager

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Mi. 15. Dez.

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Teil 7

SPACEfemFM Frauenradio präsentiert – ein interkulturelles, feministisches Radioprojekt: „Soy la Mujer de mi Vida“ – Ich bin die Frau meines Lebens.

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Wir interviewen nicaraguanische Aktivistinnen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen – die im Gesundheitsbereich tätig sind und indigene Frauen. Auch ÖsterreicherInnen die eine Affinität zu Nicaragua, zur nicaraguanischen Frauenbewegung haben, kommen zu Wort. Die Auslese dieser Projektreise hören Sie in einer 7-teiligen Radioserie.

Teil 7: „Muchas Gracias a las Mujeres Nicaragüense „
Nicaragua gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Die Geschichte dieses Landes ist geprägt von Revolutionen – von Aufständen des Volkes, um sich vor Besatzungsmächten / Diktaturen zu befreien und der immerwährenden Sehnsucht endlich in einem freien, demokratischen Nicaragua leben zu können, wo soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung nicht nur leere Wahlversprechen sind. Die Ausbeutung durch Besatzungsmächte, die Korruption der jeweiligen Machthabenden haben dazu beigetragen, dass sich in Nicaragua – eigentlich ein reiches Land – an der hohen Armutsrate nichts verändert hat. Der Kampf für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ist fortwährend und wird vehement von nicaraguanischen Frauen/Frauenaktivistinnen vollführt. Die Aktivistinnen kämpfen an der politischen Front: engagiert, mutig. eloquent und lautstark: Im letzten Teil (7) der Radioserie „Soy la Mujer de mi Vida“ präsentieren wir 3 Beiträge:

Beitrag 1: im Gespräch mit Senora Ferretti, einer Heldin des Alltags – Sie war Alleinerzieherin von 8 Kindern und hat ihnen sogar eine akademische Ausbildungen ermöglicht. Im Zusammenspiel mit ihrer Tochter Maria Elena gibt sie uns einen Einblick in ihr Leben.

Beitrag 2: Drei junge Menschen (Raphael Seiwald, Michael Svoboda, Lena Mendieta) bekunden ihre Affinität zu Nicaragua.

Im Schlussbeitrag sprechen nicaraguanische Frauen über ihre Wünsche, Träume, Visionen.

Moderation/Sendungsgestaltung: Helga Schager

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Di. 30. Nov.

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Teil 6

SPACEfemFM Frauenradio präsentiert – ein interkulturelles, feministisches Radioprojekt:

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Ich bin die Frau meines Lebens.

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Wir interviewen nicaraguanische Aktivistinnen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen – die im Gesundheitsbereich tätig sind und indigene Frauen. Auch ÖsterreicherInnen die eine Affinität zu Nicaragua, zur nicaraguanischen Frauenbewegung haben, kommen zu Wort. Die Auslese dieser Projektreise hören Sie in einer 7-teiligen Radioserie.

Feminismo y Movimiento de Mujeres
Autonome Frauenbewegung in Nicaragua
– Im Porträt: Patricia Orozco & Ana Quirós

Den Kampf für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in Nicaragua führen  – seit mehr als 20 Jahren – die nicaraguanischen Frauen, die Frauenaktivistinnen, mutig und engagiert. 2 dieser couragierten Feministinnen aus der autonomen Frauenbewegung stellen wir Ihnen im Teil 6 der Nicaraguareihe vor. Patricia Orozco – Journalistin (Radio-/Printbereich) und Ana Quirós – Direktorin des CISAS (Informationszentrum und Beratungsstelle im Gesundheitsbereich) und Mitglied der Strategiegruppe für die Entkriminalisierung der Abtreibung.

Moderation/Sendungsgestaltung: Helga Schager

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Mo. 15. Nov.

Von Juarez bis Rio Grande

Thematisch geht es sowohl im Sendungsfeature als auch im zweiten Teil der Sendung um Lateinamerika. Die Gestalter von „Sin Fronteras“ sind live im Studio zu Gast.
Zusätzlich sendeten wir einen Beitrag zu politischen und sozialen Neuigkeiten des Kontinents.

Sin Fronteras

Der Name „Sin Fronteras“ bedeutet „grenzenlos“ und damit möchte das Redaktionsteam ein Zeichen für die Multikultur aus der lateinamerikanischen Sicht sein. Kultur und Politik gehören zu den Schwerpunkten der Sendung. „Sin Fronteras“ ist ein Magazin, das Nachrichten, Musik, Diskussionen, Hintergrundberichte und Interviews über die aktuelle Politik und Kultur in Lateinamerika für ihre Zuhörer aufbereitet.

Die Sendung von Mauricio und Arturo hört man jeden 1. Sonntag im Monat von 20-21 Uhr.

Link zum Sendungschat:

http://www.sinfronteras.at/

Noticias – Meldungen aus Lateinamerika vom 10.11.2010

Neueste politische und soziale Entwicklungen sind Thema der Reihe „Noticias. Die aktuellste Ausgabe des wöchentlichen Magazins von Radio Corax / Halle bringen wir heute in gekürzter Fassung.

Themen u.a. :

“’Der jährliche Kongress der internationalen Assoziation der community Radios kurz AMARC hat am Montag, den 8.11 im argentinischen La PLata begonnen“‘

“’Kolumbien und Venezuela stärken ihre Wirtschaftsbeziehungen“‘

Beitrag:

http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=37216

Durch die Sendung führten Julia Kulczycki und Robin Schäfer.

Erneute Ausstrahlung am Dienstag um 6 und um 13 Uhr.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
60 Min.
Mi. 27. Okt.

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Teil 2

SPACEfemFM Frauenradio präsentiert – ein interkulturelles, feministisches Radioprojekt:

„Soy la Mujer de mi Vida“ – Ich bin die Frau meines Lebens.

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Wir interviewen nicaraguanische Aktivistinnen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen – die im Gesundheitsbereich tätig sind und indigene Frauen. Die Auslese dieser Projektreise hören Sie in einer 7-teiligen Radioserie.

Teil 2: „Artistas de Nicaragua“- im Gespräch mit: Gioconda Belli (Schriftstellerin & Poetin), Norma Helena Gadea (Volksliedsängerin), La Baca Loca (Liedautorin & Sängerin).

Wie in so vielen – sagen wir in den meisten Staaten dieser Welt – ist auch in Nicaragua die Geschichtsschreibung großteils männlich besetzt. Sind die COMPAÑERAS, die Widerstandkämpferinnen der nicaraguanischen Sandinistischen Befreiungsfront genauso präsent geblieben in der Weltöffentlichkeit, als die männlichen Freiheitskämpfer? Ich würde sagen, ein eindeutiges „Nein“. Wer schreibt nun die Frauengeschichte von Nicaragua ? Es sind die Künstlerinnen, die Frauenaktivistinnen, die Feministinnen, für SIE ist es ein wichtiges Anliegen „Frauengeschichte“ in die Historie aufzunehmen.
Gioconda Belli, Norma Helena Gadea & La Baca Loca gehören zu jenen Künstlerinnen,
die mitgestalten, dass die nicaraguanische Frauengeschichte ein Podium erfährt. SIE machen in und mit ihrer Kunst Geschichtsschreibung und beschäftigen sich mit Themen aus der Vergangenheit, aktuellen Themen und Zukunftsvisionen.

Moderation/Sendungsgestaltung: Helga Schager

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Mo. 18. Okt.

„Soy la mujer de mi vida“ – Teil 1

SPACEfemFM Frauenradio präsentiert – ein interkulturelles, feministisches Radioprojekt:

„Soy la mujer de mi vida“ – Ich bin die Frau meines Lebens.

Helga Schager von SPACEfemFM Frauenradio und der Kulturverein PELIGRO mit Oona Valarie Schager & Ufuk Serbest bereisen im Februar/März 2010 Nicaragua auf den Spuren der hiesigen Frauenbewegungen. Wir interviewen nicaraguanische Aktivistinnen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen – die im Gesundheitsbereich tätig sind und indigene Frauen. Die Auslese dieser Projektreise hören Sie in einer 7-teiligen Radioserie.

Teil 1: „Palabra de Mujer“ – zu Besuch bei der autonomen Frauenradiostation in Bocana de Paiwas im Herzen Nicaraguas.

In Nicaragua waren und sind – großteils noch immer – „Frauenrechte“ klein geschrieben.
Dass es doch zu Veränderungen kommt, ist engagierten mutigen Frauenaktivistinnen zu verdanken. So auch den Feministinnen in Bocana de Paiwas, die sich in dieser ländlichen – vom „Machismo“ geprägten Region formierten und Anfang der 90er die „Casa de la Mujer“ gründeten. Casa de la Mujer (Das Haus der Frau) sind Kommunikationsräume/Häuser bespielt von Frauen für Frauen. Dort werden Frauenanliegen besprochen und Frauenpolitik gemacht. Außerdem ist eine – sehr wichtige Funktion – die medizinische Versorgung und Vorsorge.
2002 wurde ein zusätzlicher Raum – der Äther – eingenommen, die Radiostation „Palabra de Mujer“ wurde ins Leben gerufen. Das außergewöhnliche an dieser Radiostation ist: die Frauenaktivistinnen sind Besitzerinnen und Betreiberinnen des Radios und haben – als einziges Radio in dieser Gegend – eine Monopolstellung – eine wahre Rarität.
Das Frauenradio ist ein wichtiger Informationsträger zur Vermittlung von sexuellen und reproduktiven Rechten bzw. Gesundheit.
Ein Sendeformat, dass täglich on air geht ist die „Bruja Mensajera“ (Botschafterin der Hexe), die sich kein Blatt vor dem Mund nimmt, „tacheles“ spricht und machistischen Machtansprüchen einen Spiegel vorhält.
Wir interviewen die 3 Gründungsfrauen: Celia Contreras, Esperanza Oporta, Jamileth Chavarría.
http://www.cibersivas.net/palabra_de_mujer/principal.htm

Moderation/Sendungsgestaltung: Helga Schager

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Mi. 03. Sep.

„Palabra de Mujer“ – Frauenradiosender in Nicaragua

„Palabra de Mujer“ ist eine Frauenradiostation in Bocana de Paiwas im Herzen Nicaraguas (280 km von Managua entfernt), deren Betreiberinnen auch Besitzerinnen des Radios sind – eine wahre Rarität. Als einziges Radio in dieser Region besitzen sie das Monopol viel gehört zu werden, denn – trotz der Armut in Nicaragua (70 %) – ein Radio besitzt jede/r.
Nicaragua ist ein von „Machismus“ geprägtes Land, Frauenrechte sind klein geschrieben.
Das Frauenradio „Palabra de Mujer“ ist eine wichtige Botschafterin der Frauenbewegung Nicaraguas. Inhaltlich beschäftigt sich das Sendeprogramm vorwiegend mit sexuellen und reproduktiven Rechten von Frauen, mit juristischer Aufklärung und mit Programmen für Jugendliche (Schwerpunkt: Gleichberechtigung). Die tägliche Sendung „Bruja mensajera“ (die Hexe, die sich kein Blatt vor dem Mund nimmt und „tacheles“ spricht) hält machistischen Machtansprüchen einen Spiegel vor.
Interview mit Doris Gruber, Mitarbeiterin von Horizont 3000. Doris Gruber lebt und arbeitet seit 23 Jahren in Nicaragua. Sie erzählt über das Frauenradio und über „Casa de Mujer“ – das Frauenhaus. http://cibersivas.net/palabra_de_mujer/principal.htm

Eine Sendung von Helga Schager.

Zum Beitrag im Archiv

spacefemfm
60 Min.
Sa. 08. März

MAIZ – MigrantInnen öffnen Türen

Migrantinnen öffnen Türen! ¡ABRIENDO PUERTAS!

maiz organisierte im Rahmen des Projektes „Migrantinnen_MACHT in process“ am

8. März2008, der Internationaler Frauentag, eine zweiteilige Veranstaltung:
1) eine Tagung, die die Reflexion und den Austausch von Migrantinnen hinsichtlich der Situation und den Möglichkeiten von Migrantinnen am Arbeitsmarkt in Österreich zum Inhalt hat (nur für Migrantinnen!) und
2) eine Kundgebung/Performance & Feier, zu der alle Frauen eingeladen sind!

Diese Veranstaltung wurde vorbereitet und durchgeführt von einer Migrantinnengruppe.

Zum Beitrag im Archiv

FRO – Sonderprogramm
59 Min.
Do. 14. Okt.

eu-migration: interview con wilfredo de COIN

Wilfredo de COIN, la Coordinadora de Inmigrantes, en España responde a preguntas sobre la participaciòn política de l@s inmigrantes en España y la posición del nuevo gobierno socialista en cuanto a la situación de l@s „sin papeles”.

Zum Beitrag im Archiv

Migration@EU
30 Min.
Mehr Ergebnisse ausklappen

Letzte Videos auf dorftv nachsehen