Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Politik) (Kurdisch)
Die Ethnische Säuberung der türkischen Armee gegen Kurden in West Kurdistan-Syrien...
Wir haben am 12.01.20 den 3Teil, bereits angekündigte Reihe: Die Ethnische Säuberung der türkischen Armee gegen Kurden in West Kurdistan-Syrien und Völkerrecht.
Es wurde die Geschichte des Rom-Statuts detailliert dargestellt ab 17.07.1998 und bis heute.
Seine Organisation, Hauptorgane, Rechtsstellung und Befugnisse des Gerichtshofs, der Gerichtshof besitzt Völkerrechtspersönlichkeit. Er besitzt außerdem die Rechts- und Geschäftsfähigkeit, die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben und zur Verwirklichung seiner Ziele erforderlich ist( Art. 4, §.1).
Der Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs unterliegende Verbrechen
(1) Die Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs ist auf die schwersten Verbrechen beschränkt, welche die internationale Gemeinschaft als Ganzes berühren. Die Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs erstreckt sich in Übereinstimmung mit diesem Statut auf folgende Verbrechen( Art. 5,§1).
Die Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs ist auf die schwersten Verbrechen beschränkt, welche die internationale Gemeinschaft als Ganzes berühren. Die Gerichtsbarkeit des Gerichtshofs erstreckt sich in Übereinstimmung mit diesem Statut auf folgende Verbrechen:
a)
das Verbrechen des Völkermords;
b)
Verbrechen gegen die Menschlichkeit;
c)
Kriegsverbrechen;
d)
das Verbrechen der Aggression.
Wir haben alle diese 4 Arten von Verbrechen, die in den Statuten vorgesehen worden, analysiert und zu Schlussfolgerung gekommen, dass die Türkische Armee und ihre syrischen Söldner haben gegen das Kurdische Volk begangen und genau deshalb die Kurden müssen viele Anstrengungen unternehmen um den Fall mit Hilfe eines UNO ständiges Sicherheitsrates Mitglied vor Sicherheitsrat zu bringen, den entsprechenden Beschluss zu verabschieden und wiederum den Internationalen Strafgerichtshof zu beauftragen die verbrechen der Türkischen Armee gegen Kurden zu untersuchen, Beweismaterial zu sammeln, den betroffenen,Opfer und Augenzeugen zu befragen.
Das wäre sehr gerecht gegenüber den Kurden und auch Wiederherstellung des Vertrauens in solche repräsentativen internationalen Organisationen.
Dengê Kurdistan.
Linz, den 19.01.2020
Die Kurden und unmoralische Politik ds Westen.
Wir haben die Sendung von 10.06.18 das Thema: das Schicksal der Kurden in West Kurdistan/ Syrien gewidmet. Es waren 2 Personen die an Diskussion teilgenommen haben: Dr. Kader Alan,Herr Shivan Adam Journalist und Mediaspezialist .
Die Schlagzeilen der internationalen Presse während des Krieges gegen IS Terror Organisation in Syrien und Irak seit 2014 waren die Kurden: vor allem Peschmerge, YPG/YPG, sie haben hoheblutzoll bezahlt und aber Millionen von Menschen das Leben gerettet, aber was war als Gegenleistung? Nichts, Die EU und USA haben die Eindrucksvolle Ergebnisse,93% mit ja von Kurdischen Referendum über Unabhängigkeit am 25.09.2017 auf Grund Selbstbestimmungsrecht, abgelehnt, Tatenlos zu gesehen wie die Iranische Milizen und andere Schiitische Milizen aus Irak die Stadt Kirkuk besetzt und geplündert haben,163 tausend Kurden würden vertrieben und hunderte getötet. Der Nato Partner Türkei hat mit Hilfe von IS Terrormilizen die kurdiesche Stadt Afrin besetzt, Die Geschäfte, Wohnhäuser Total geplündert, mehr als 250 Tausend Zivilisten wurden vertrieben, mehrere Tausende getötet. Das alles geschah gegen ein Freiheitsliebenden Volk und obwohl Die Nato ist ein Werte
Bündnis ist, das ist ein totaler Wiederspruch und die Kurden sind von USA und EU sehr enttäuscht, weil die sie wurden abermals von ihnen betrogen, ausgenützt und instrumentalisiert. Es kann nicht sein, die Kurden kämpfen gegen Ist Terror, haben viele Opfer zu beklagen aber der Nato Partner Türkei und vor allem der Terrorpate Erdogan im Allianz mit IS Terroristen erobern die Stadt Afrin, vertreiben die Bewohner, und die vertriebenen aus Ost-Gutha werden in ihren Häuser und Dörfer angesiedelt. Das kann man nicht mit Werte des Westens und internationalen Abkommen im Einklang zu bringen und zu verantworten.
Dengê Kurdistan.13.06.2018
Erdogan und der Heiliger Krieg „Dschihad“ gegen Kurden
Die Türkische Invasion in die Kurdische Stadt Efrin/Nord Syrien
Der Zwei größter Nato Land Türkei entschied sich diesmal unter dem Deckmantel Dschihad oder Heiliger Krieg gegen das Kurdischen Volk in Nord Syrien, mit Panzer, Tanken, Flugzeuge, Boden Truppen und Zahlreiche IS Söldner und Terroristen aus verschiedenen Länder, seit 20.01.2018 führen.Das ist eine klare Agression und verletzung des Völkerrechts.
So nennt die Türkei ihre Angriffe auf die Kurdengebiete in Syrien, und die türkische Religionsbehörde Diyanet forderte alle Moscheen auf, für den Sieg zu beten. Auch deutsche Moscheen des Islamverbandes Ditib, deren Imame der Diyanet unterstellt sind, riefen zum Gebet für den Sieg auf. Aber was heißt hier Dschihad? Der richtet sich normalerweise gegen „Ungläubige“, und die Kurden sind mehrheitlich Muslime.
Der türkische Parlamentspräsident Kahraman hatte am 26. Januar mit Bezug auf die bombardierte Enklave Afrin gesagt, „dass es ohne Dschihad im Krieg keine Fortschritte geben kann“. Und Erdoğan behauptete, es gebe einen „postmodernen Kreuzzug“ gegen die Muslime – und „die Kurden der YPG sind die neuen Kollaborateure der postmodernen Kreuzzügler“. Die Kurden als Söldner christlicher Imperialisten, die gegen die islamische Religion antreten? Bitte wo? Kurden werden in der Türkei jetzt auch als Handlanger „der Zionisten“ diffamiert, der von den Kurden geforderte unabhängige Staat sei ein zweites Israel.
Diese Behauptungen, sind haltlos, reine Propaganda und Lügen im Großen Still. Der wahrer Hintergrund ist: Zerstörung der Kurdischen Gebiete In Syrien, genauso wie in Süd-osten von Türkei um ein Unabhängiger Kurden Staat, Kurdistan zu verhindern.
Strategien gegen Gewalt an Migrant_innen im öffentlichen Raum
Audiocollage im Rahmen des Plattformprojektes – Strategien gegen Gewalt an Migrant*innen – von maiz.
www.maiz.at
2017
Kurdistan nach Verrat von Familie Talabani.
Kurdistan nach Verrat von Familie Talabani.
Die heutige Sendung: 22.10.2017 von Dengê Kurdistans wurde dem Thema: Kurdistan nach Verrat der Familie Talabani gewidmet.
Viele Millionen von Kurden haben sich nach dem erfolgreichen Referendum am 25.09.17sehr gefreut, weil den Ersten Schritt Richtung Unabhängigkeit. Aber leider die Euphorie war verfrüht, weil die Iranische Revolutionsgarde mit der Irakischen Söldner und Armee hat Kurdistan angegriffen, die Stadt Kirkuk und umliegenden Orte besetzt und Massaker an zivilbewohne verübt und viele wurden gewaltsam vertrieben.
Der Präsident Barzani und die kurdische Regierung weiß Bescheid, es wurde ein Deal zwischen Söhne von verstorbenen Talabani und vor allem Pavel, seiner Mutter Hero einerseits und den Iranischen General Qasim Suleimani andererseits ausgehandelt um die Ölreichen Stadt Kirkuk wegen egoistisch-materielle Interessen kampflos übergeben. Aber die Kurden werden niemals ihr heiliges Ziel: unabhängiger Kurdistan aufgeben und sich unterwerfen lassen. Der Kampf gegen Iranisch-Irakischen Terrorherrschaft geht weiter, weil die Situation in Kurdistan und geostrategischer Interessen der Großmächte ändert sich permanent.
Wir haben zu diesem Anlass einen Kurdischen Juristen Herren Aref Mohamed ins Studio eingeladen und ihn interviewt. Er hat gerne die Fragen bezüglich Politischer Situation in Kurdistan beantwortet.Es war eine lebendige und gute Diskussion.
Ein Volk kämpft für seine Unabhängigkeit, ist das ein Verbrechen?
Wir haben Die heutige Sendung von Dengê Kurdistan: 08:10:2017 Drei Schwer punkte bzw. Geschehnisse in Kurdistan und in der Kurdischen Gemeinde in Österreich gewidmet.
- Die Reaktionen der irakischen Regierung, Türkei, Iran, Syrien, und einige arabischen Länder anlässlich des kurdischen Referendums am 25.09.17, bei dem die Kurden haben mit überwältigender Mehrheit 92.7 für Unabhängigkeit gestimmt. Das ist ein klares Votum für die Kurdische Regierung um die Souveränität des kurdischen Volkes auf sein Territorium wiederherzustellen.
Die Drohungen und Wirtschaft Blockade oder militärischer Intervention sind Völkerrecht widrig und krasse Verletzung der Internationalen abkommen und die Kurden werden auf keinen fall hinnehmen.
- Wir haben den verstorebenen Kurdischen Politiker und ehemaliger Präsident der Irakischer Republik Herr Jalal Talabani gedenkt und über Begräbnis Zeremonie in der Stadt Suleimanya erzählt.
- Die Kurdische Gemeinde in Österreich in den letzten Monaten hat wichtige und aktive Schritte unternommen und hat 2 Einrichtungen in Wien gegründet:
- Kurdisches Zentrum für Kultur und Soziales.Juli.2017
- Kurdisches Kultur Institut. 07.10.2017
Natürlich wie immer die Sendung wurde mit Kurdischen Musik und Lieder begleitet..
das Referendum in Kurdistan
Die heutige Sendung:24.09.2017 von Dengê Kurdistan wurde auch das Thema Referendum in Kurdistan gewidmet. Das Referendum findet Morgen am 25.09.17 statt und ca. 7 Millionen Kurden in Süd-Kurdistan teilnehmen. Nach 100 Jahren Zwangs ehe, mit Irak, die Kurden haben es satt von: Massen Vernichtung mit Giftgas, Vertreibung, ständige kriege und Gewalt, Zerstörung der Infrastruktur, Rassismus und Diskriminierung der irakischen Regierungen, nicht Einhaltung der vereinbarten Verträge.
Die Kurden in Irak haben die Wahl: entweder als Sklaven der Schiitischen Klerus in Irak und Iran zu bleiben oder sich los lassen und Unabhängig erklären im Einklang und laut Völkerrecht.
Morgen:25.09.2017 wird das Schicksal von einer der ältesten Völker im Nahenösten bei den Urnen entschieden.
Referendum in Kurdistan und die Veranstaltungen in Europa
Veranstaltung en in Europa zu Unterstützung der Unabhängigkeit Kurdistan
Die verschiedene Veranstaltung en in: in Wien, Köln, Kopenhagen, Oslo, Hamburg, etc…haben eine klare Botschaft: den Europäern anliegen und Rechte des kurdischen Volkes auf Selbstbestimmung bezüglich Ausrufung eines unabhängigen Staates nach dem Referendum in Süd-Kurdistan aber auf friedlicher und demokratischer Art und Weise.
Wir werden noch einige Veranstaltungen machen um die Massen zu mobilisieren.
Tolle und wichtige Arbeit für die Organisatoren.
Dengê Kurdistan
Referendum in Kurdistan
Wir haben heute, am 27.08.2017, 2 Gäste im Studio willkommen heißen: 1-Herr Aref Mohammad, Jurist und ehemaliger Rechtsanwalt aus der Stadt Kobane.
2- Dr. Kader Alan, Jurist und Völkerrechtler.
Das Thema war das Referendum in Kurdistan/ Irak, am 25.09.2017 gewidmet, seine innere, Regionale und internationale Auswirkung. Die Positionen von regionalen Mächte wie: Iran, Türkei, Syrien und die zentral Regierung in Bagdad,und Großmächte wie: EU, Amerika,Russland, Israel und andere Ländern.
Unabhängiger Kurdistan wird ein westlich orientierter Staat, somit ein entscheidender Beitrag im Kampf gegen internationaler Terrorismus in einem unruhigen Gebiet.
Dengê Kurdistan
Dengê Kurdistan hat die Sendung von 13.08:2017 dem Thema: Völkerrechtliche Staaten Anerkennung angesichts des Referendums in Süd- Kurdistan, ihre 2 bekannte Formen:
1- De Jure
2- De Facto, gewidmet.
Und die Konsequenzen für beide Statten und die ihre Umsetzung.
Kurdistan steuert Richtung Unabhängigkeit,deswegen er braucht als Subjekt des Völkerrechts breite Basis von Anerkennung.
Das Thema wurde von Dr. Kader Alan vorbereitet und moderiert.
Referendum in Kurdistan
Die Kurden haben verdient Unabhängig zu sein.
Referendum in Kurdistan
Nach Internationaler Konventionen und UNO Charta, die Kurden haben recht ihr Schicksal selbst zu bestimmen, ob sie wollen ein Teil des Iraks bleiben oder sich loslassen.
Die Kurden im Autonomie Gebiet Kurdistan/ Irak/ wollen am 25. September dieses Jahres über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Diese Entscheidung fiel am Mittwochabend nach einem Treffen hochrangiger kurdischer Politiker mit dem Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete, Masud Barzani, in Erbil, wie die Nachrichtenseite Rudaw meldete.
Neben Barzanis PDK (Demokratische Partei Kurdistans) nahmen an der Sitzung auch Vertreter der Patriotischen Union Kurdistans (PUK), der KIU (Islamische Union Kurdistans), der KIM (Islamische Bewegung in Kurdistan) sowie kleinerer Parteien teil.
Unsere heutige Sendung war dieses Thema gewidmet.
100 Jahre Sykes- Picot Abkommen
Am 16.Mai 2016 läuft der Sykes-Picot Abkommen ab, welche zwischen Großmächte: England, Frankreich und Russland geschlossen worden war.
Als krasser Beispiel wie Kolonialmächte die Grenzen im Nahen Osten, willkürlich gezogen haben, möchte ich den ehemaligen Ministernpräsidenten von England Winston Churchill zitieren:
„Ich habe Transjordanien (der heutige Jordanien)an einem Sonntagnachmittag in Kairo mit einem Federstrich erschaffen.“ (1921)
Als der britische Diplomat Sir Mark Sykes am 16. Mai 1916 mit seinem französischen Kollegen François Georges-Picot das sogenannte „Asia-Minor-Abkommen“ unterzeichnete, das den Nahen Osten nach Ende des ersten Weltkrieges in britische, französische und ursprünglich auch russische Kontroll- und Einflusssphären teilte, wurde der Grundstein gelegt für viele der modernen „Nationalstaaten“ der Region. Denn Jordanien, Syrien, Saudi-Arabien, Israel, Palästina, Irak und der Libanon existierten bis dato nicht als eigenständige Länder, sondern nur als Teile des osmanischen Reiches. Die Kolonialherren genehmigten sich selbst großzügige Privilegien; man wollte in die Geschicke dieser neuen Staaten eingreifen, wo immer dies nötig schien. Das Abkommen und die folgenden Verträge der „Anglo-Französischen Einigung“, der Konferenzen von San Remo und Sèvres erteilten dem Streben der arabischen Nationalbewegung nach einem eigenen Staat bekanntlich entgegen anders lautender Versprechungen der Briten eine Absage. Vorgesehen waren lediglich arabische Vasallenregime unter der Oberhoheit der Kolonialherren. Gruppen wie den Kurden wurde die Unabhängigkeit ebenso verweigert. Lediglich die jüdische Nationalbewegung der Zionisten sollte mehr als zwanzig Jahre später ihre Aspirationen auf einen eigenen Staat verwirklichen können.
Es war ein Geheimabkommen und die Betroffenen, weder die arabische Bevölkerung der Region, noch die Kurden, erfuhren nichts davon. Deren Interessen waren Briten und Franzosen aber auch ziemlich gleichgültig. Das zeigt sich an der Nonchalance, mit der Sykes und Picot vorgingen: Der Brite zog eine Linie von Kirkuk (im heutigen Irakisch Kurdistan) nach Haifa im damaligen Palästina – nördlich davon sollte Frankreich das Sagen haben, südlich davon Großbritannien.
Vermutlich war es Zufall, dass Sykes ziemlich genau den Verlauf der späteren Ölpipeline aus dem Irak nach Haifa zeichnete. Öl spielte 1916 noch keine so große Rolle. Und es war auch mehr Zufall, dass Frankreich das Mandat für Palästina ablehnte und den Briten diese zweifelhafte Ehre zufiel. Im Gegensatz auch zu Europa, wo nationale Grenzen meist das Ergebnis Jahrhunderte langer Entwicklungen waren, wurden die künftigen Grenzen des Nahen und Mittleren Ostens mit einem Federstrich gezogen. Ohne Rücksicht auf die Menschen dort.
Uneingelöstes Versprechen an die Kurden
Dieser Abkommen hat gravierende und äußerst negative Auswirkungen Auf das Schicksal des Kurdischen Volkes.
Besonders krass war das im Fall der Kurden, die zwar für Sykes und Picot kein Thema waren, denen man aber später einen eigenen Staat versprach. Dieses Versprechen wurde nie eingelöst, weil dies mit den unterschiedlichen Interessen der Türkei, Syriens, des Irak und des Iran kollidiert wäre. Vor allem aber mit dem der Kolonialmächte. Denn sie hatten doch gerade erst beim Entstehen dieser Staaten auf dem Territorium des ehemaligen Osmanischen Reiches nachgeholfen:
„Die meisten dieser Staaten oder Einheiten sind neu. Sie sind das Ergebnis der Aufstückelung durch die Großmächte im 19 Jahrhundert, die in dem Abkommen während, bzw. unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg gipfelte“.
Der Vertrag von Sèvres (auch Frieden von Sèvres; Kurdisch:Paymana Sèvres ) vom 10. August 1920, der zwischen der Entente,und der osmanisch regierten Türkei abgeschlossen wurde, gehört zu den Pariser Vorortverträgen, die den Ersten Weltkrieg beendeten.
Durch den Vertrag von Sèvres verlor das Osmanische Reich einen Großteil seines Territoriums –Hedschas (1925 von Saudi-Arabien erobert), Armenien und Mesopotamien sollten unabhängig werden.
Kurdistan sollte gemäß Artikel 62 autonom werden. Gemäß Artikel 64 sollte Kurdistan eventuell die Unabhängigkeit erlangen. Dafür mussten die Kurden innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Vertrags dem Völkerbund nachweisen, dass die Mehrheit der Kurden eine Unabhängigkeit von der Türkei möchte. Ferner würde dann der Völkerbund entscheiden, ob die kurdische Bevölkerung imstande für eine Unabhängigkeit war. Im Falle der Unabhängigkeit sollten die Alliierten ihre Ansprüche auf Mosul aufgeben und die kurdischen Einwohner Mosuls sollten sich freiwillig an den kurdischen Staat anschließen können.
Barzani erklärt Sykes-Picot-Ära für beendet
In einer seine Rede erklärte Er: die neuen Grenzen wurden mit Blut von Peschmergeh gezoge und er hat völlig recht. Die Kurden haben viel Opfer im Kampf gegen Terroristen und banden von IS gebracht. Sie kämpfen bis heute sehr tapfer und Mutig, nicht nur für sich sondern für die ganze zivilisierten Welt.
Das bedeutet die Kurden werden sich neuerlich niemals mit Kolonial Status und Sklaverei abfinden.
Dem Kurdenführer zufolge glaubt inzwischen niemand mehr, dass der Irak und Syrien in ihren alten Grenzen wiederhergestellt werden
Präsident Masud Barzani, der Präsident der irakischen Kurdenregion, hat gegenüber dem ◥Guardian erklärt, die Ära des ◥Sykes-Picot-Abkommens sei vorbei. In dem nach zwei Diplomaten benannten Geheimabkommen einigten sich Frankreich und England am 16. Mai 1916 – vor bald 100 Jahren – auf eine Aufteilung des an der Seite Deutschlands und Österreichs kämpfenden Osmanenreichs. Das Abkommen gibt nicht die heutigen Grenzen des Nahen Ostens wieder, war aber Grundlage für die späteren Mandatsgebiete und gilt als Symbol für eine koloniale Aufteilung ohne Rücksicht auf Siedlungsgrenzen von Völkern, auf das auch der IS in seiner Propaganda Bezug nimmt (vgl. ◢Konstruktion eines Staates).
Barzanis Ansicht nach glaubt inzwischen niemand mehr in der internationalen Gemeinschaft, dass der Irak und Syrien in ihren alten Grenzen wiederhergestellt werden, auch wenn sich Politiker nach außen hin anders äußern. Die Realität, so Barzani, habe das Modell der „erzwungenen Koexistenz“ falsifiziert. Dass müssten auch Diplomaten akzeptieren, selbst wenn sie sehr konservativ seien. Deshalb fordert der Kurdenführer andere Staaten dazu auf, ein neues Abkommen zu schließen, mit dem die Grenzziehung im Nahen Osten neu geregelt wird.
Die Kurden wissen genau die Tatsache, dass der Weg zu Unabhängigkeit von Kurdistan ist nicht leicht, voll mit Dornen und Pannen, aber die Freiheit ruft uns und genau deshalb, die Kurdische Regierung, nach dem alle Bemühungen mit der Zentralregierung in Bagdad, gescheitert sind, bereitet die Bewohner von Autonomie Gebiet von Kurdistan in den nächsten Monaten zum Referendum über Unabhängigkeit vom Irak.
Linz.08.05.16
Denge Kurdistan
Diese Sendung besteht aus Folgenden Teilen:
1. Einleitung von Emma Efendi und Can Bapir
2. Begrüßung und Präsentation von Emma Efendi,Can Bapir und Alan Kader.
3. Alan Kader hat den Schriftsteller und Dichter Can Bapir über seine Biografie und seine Literarische Laufbahn Interviewt.
4. Der Moderator Can Bapir hat Alan Kader über seine Tätigkeit als Menschenrechtler und Vorsitzender des kurdischen Vereins für Menschenrechte in Österreich interviewt. Flüchtlinge und Integration als Hauptthema.
5. Emma Efendi und Can Bapir verabschieden sich vom Zuhörer.