Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Politik) (Französisch)
Der Alternative Nobelpreis 2019 ergeht an die Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar...
Mag.a. Hildegard Griebl-Shehata (ehem. SPACEfemFM–Frauenradio) führte ein Interview mit der Menschenrechtsaktivistin Frau Aminatou Haidar, die sich seit Jahrzehnten für die politische Selbstbestimmung der Westsahara einsetzt und die auf Einladung der Volkshilfe OÖ. – im Jahr 2007 – in Linz zu Gast war.
Es gibt jetzt einen ganz besonderen Anlass diesen Radiobeitrag, mit dem Titel: „Schwester Afrika: Westsahara“ wieder in den Äther zu senden !
Aminatou Haidar wird am 4. Dezember 2019 in Stockholm der „Right-Livelihood-Award“ auch „Alternativer Nobelpreis“ genannt – verliehen.
Mit dem Alternativen Nobelpreis werden Personen ausgezeichnet, die sich für die Gestaltung einer besseren Welt einsetzen.
Aminatou Haidar erhält den „Right-Livelihood-Award“ für ihren unerschütterlichen gewaltlosen Widerstand, trotz Gefangenschaft und Folter, im Streben nach Gerechtigkeit und Selbstbestimmung für das Volk der Westsahara.
Sie will die Unabhängigkeit der Region an der nordwestafrikanischen Atlantikküste, die nach dem Rückzug der Kolonialmacht Spanien in den 1970er-Jahren von Marokko annektiert wurde. Seitdem ist der Status des Gebietes ungeklärt.
In ihrem Kampf trat die 53-Jährige mehrmals in den Hungerstreik und lasse sich auch nicht von Haft, Folter und Morddrohungen von ihrem Ziel abbringen, erklärte die Stiftung.
Eine Sendung von Hildegard Griebl-Shehata
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2019 werden 3 weitere PreisträgerInnen geehrt:
Guo Jianmei
„für ihre bahnbrechende und beharrliche Arbeit zur Stärkung der Frauenrechte in China.“
Greta Thunberg – schwedische Klimaschutzaktivistin
„weil sie der politischen Forderung nach dringenden Klimaschutzmaßnahmen weltweit Gehör verschafft.“
Davi Kopenawa (Brasilien) und seine Organisation Hutukara Associação Yanomami
„für ihre mutige Entschlossenheit, die Wälder und die Artenvielfalt des Amazonas sowie das Land und die Kultur seiner Ureinwohner zu schützen.“
froheim: Ein Interview zum Thema Leader
Kommen, um zu bleiben – Die Lange Nacht der Sprachen
Im Auftrag von SOS-Menschenrechte hat Regisseur Daniel Gollme ein Theaterstück zum Thema Asyl gestaltet. Vier Asylwerber des Flüchtlingswohnheims Rudolfstraße führen dem Publikum vor Augen und Ohren, wie sich eine Ankunft im Asylerstaufnahmezentrum Traiskirchen gestaltet. In dieser Theaterarbeit erlebt man eine reale Bedrückung, die für die Betroffenen die Dauer des Asylverfahrens anhält. Die vier Darsteller wollen sie vermitteln: faktisch korrekt und emotional wahr.
The Role of women in Global Conflicts.
Women play a fondermental role in Nation building with Lacle, Bisong and Danielle. Moderation was Okafor.
The role of Women in the peace process at Post war Periods.
„If you feed a man you have fed an Individual, but if you feed a woman , you have fed a nation.“A discussion with Lacle Messan and Bisong Emmanuel. Moderation Ike okafor.
Radical Cheerleading – Bericht vom Frauentag 2011 in Wien
Meist wird Cheerleading ja American Beautys entsprechenden, disziplinierten Mädchen und jungen Frauen zugeschrieben. Wenn Frauen, Männer oder Transsexuelle mit gebastelten pompös, schrillen Perücken und Kostümen für politische Anliegen auf die Starße gehen und wie Cheerleader sprechsingend protestieren, dann handelt es sich um radical cheerleader. Spaß und Energie bleiben aber es gibt keine Geschlechterbegrenzung, keinen Kleidungscodex, keinen sportlichen Wettkampf der angefeuert wird. Die Ausdrucksweisen variieren ganz nach dem Lustprinzip der TeilnehmerInnen.
Das radical cheerleading ist eine Aktionsform die sich auf die amerikanischen, weiblichen Anfeuertruppen der Sportwettkämpfe beim Football oder Basketball beziehen. They Lead to cheer. Sie verführen das Publikum zu Beifall.
Die radikalisierte Form der Gruppen, den radical cheerleading Squads , cheeren nicht um zu unterhalten oder anzufeuern. Radical Cheerleading protestiert,provoziert, schafft Irritation und vermittelt politische Inhalte.
Im Linzer Autonomen Zentrum von und für Migrantinnen MAIZ werden 30 Frauen bereitet das radical cheerleading für die Frauendemo in Wien vor. In den Räumen von Mai werden mit Schere, Klebeband, Plastiksackerln, und Müllsäcken Pompoms gebastelt und es wird geprobt.
100 Jahre nach der großen Frauendemonstration auf der Wiener Ringstraße im März 1911
dort protestierten die radical cheers von Maiz und fiftitu%.
Um ihre Anliegen in einer Aktion zu performen proben die Frauen, die sich im Migranntinnenzentrum und für die Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur engagieren. Das haben sie zum ersten Mal zum 1. Am innerhalb der Aktion femOffensive 2010 getan. Und sie sind seit dem mit großer Freude dabei. Ihre Anliegen sind auf migrantische und künstlerische Frauenpolitik bezogen. Sie fordern Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und gleiche Löhne. Einer der Protestsprüche ist: Wir sind prekär, wir sind revolutionär.
Mit einem Bus fuhren über 30 radical Cheerleader mit Perücken, pinken Röcken, Shorts und Schnurrbärten nach Wien und sind wunderbar aufgefallen. Sie protestierten laut, hatten viel Spaß und sie hatten einen Vorteil, sie haben sich viel bewegt und keiner wurde kalt.
Beitrag: Silke Müller
Atmoaufnahmen: Pamela Neuwirth
informations from Ivory Coast.
A short discusson with Dr. Pierre Ouguehi about the situation in Ivory Coast. with our Editors Okafor Ike and Danielle Happi.
Where is the Unwillingness …
Das Radiomagazin von FIFTITU% – Vernetzungstelle für Frauen in Kunst und Kultur in OÖ.
*divensplitter – larger than life*
Krisi Hofer spricht mit Pamela Neuwirth über Porno und Feminismus. Denn bereits im Februar referierte Kristina Hofer im Salon Wiesengrund im Rothen Krebs über ihr Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel: „Where is the Unwillingness to Give Head“. Kristina Hofer beschäftigt sich mit Pärchenpornoseiten und filmtheoretisch relevanten Fragestellungen im Kontext von Feminismus. Hofer wurde 1979 in Linz geboren und studierte Soziologie in Linz. In den Jahren 2004/05 startete sie ein Studium in Mandarin Chinesisch und chinesische Kampfkünste an der Beijing Sports University. 2006-2008 machte sie den Master of Arts in Englischer Literatur und Cultural Studies an der National Central University, Zhongli in Taiwan. Seit 2008/09 hat Hofer Lehraufträge an der JKU und Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.
Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind sexualities im Film, visual culture, Archiv und Moderne, Pornographie.
Portrait: Der Silberne Hexenbesen
Portrait der Preisträgerin des „Silbernen Hexenbesen am goldenen Band 2011“, der jährlich vom Linzer Frauenbüro vergeben wird. Diesmal ging der Preis an Elfriede Kiesewetter, ihres Zeichens Leiterin der Abteilung Gesundheitsförderung an der OÖ Gebietskrankenkasse und innerbetriebliche Beauftragte für Fragen der Chancengleichheit. Die Videokünstlerin Margit Greinöcker gestaltete im Auftrag des Linzer Frauenbüros einen 16 minütigen Film. In der Sendung hören Sie einen Ausschnitt des Portraits.
Radical Cheerleading in Wien!
Meist wird Cheerleading ja American Beautys entsprechenden, disziplinierten Mädchen und jungen Frauen zugeschrieben. Wenn Frauen, Männer oder Transsexuelle mit gebastelten pompös, schrillen Perücken und Kostümen für politische Anliegen auf die Straße gehen und wie Cheerleader sprechsingend protestieren, dann handelt es sich um radical cheerleader. Spaß und Energie bleiben, aber es gibt keine Geschlechterbegrenzung, keinen Dresscode, keinen sportlichen Wettkampf, der angefeuert wird. Die Ausdrucksweisen variieren ganz nach dem Lustprinzip der TeilnehmerInnen.
100 Jahre nach der großen Frauendemonstration auf der Wiener Ringstraße im März 1911 protestierten dort heuer die radical cheers von Maiz und fiftitu%, um die Anliegen in einer Aktion zu performen. Die Proben fanden zum ersten Mal innerhalb der Aktion femOffensive 2010 statt. Und sie sind seitdem mit großer Freude dabei. (Bildquelle: Kim Carrington)
die häferlguckerin – Ausdruck der Empörung
Die Ausstellung „Stille Heldinnen – 100 Jahre Linzer Frauengeschichte“ – 100 Rosen hängen kopfüber von der Decke des Foyers im Alten Rathaus in Linz. Rote, weinrote und rosafarbene. Am Boden liegt statt dem Roten Teppich ein pinkfarbener auf dem die Besucher und Besucherinnen an 16 hängenden Austellungsplakaten entlang gehen kann.
Bis zum 18. März befand sich die Ausstellung „Stille Heldinnen – 100 Jahre Linzer Frauengeschichte“ im Alten Rathaus. Die langen schmalen Plakate zeigten Einblicke in die Frauengeschichte. Historische Aufnahmen führten in zurückliegende Epochen der Linzer Frauen und zeigten die Errungenschaften der Frauenbewegung in den vergangenen 100 bis 150 Jahren.
serviert & dekoriert – Infos auf den Tisch
Das Radiomagazin von FIFTITU% – Vernetzungstelle für Frauen in Kunst und Kultur in OÖ. Immer lästig, immer schwierig und nie locker lassen!
Eine Sendung von Pamela Neuwirth und Silke Müller
Musik von Ruth Theodore, Lali Puna, Joan Beaz & Mimi Farina und Chicks on Speed.
Angelique Ionatos
CD Präsentation Angelique Ionatos, Griechenland – mit französisch und deutschen Übersetzungen