KI und Krieg, ein profitables Rechenbeispiel
Das Thema Künstliche Intelligenz treibt mittlerweile die digitale Sau durch das analoge Land.
Es geschehen nicht nur, aber auch in Österreich Dinge, welche sich der Gesellschaft durch vorenthalt von Informationen entziehen. Am Schauplatz im oberösterreichischen Kronstorf können oder wollen die politisch Verantwortlichen auf die dringenden Fragen von Bürgerinnen nur mit schalldichten Kopfhörern zugehen. Eben weil die Politik ihre Entscheidung zugunsten eines solchen Rechenzentrum schon längst getroffen hat.
„Kriege werden heute durch Technologieüberlegenheit gewonnen“ meint der Professor für Künstliche Intelligenz an der Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf Patrik Glauner. Der Strategieexperte Kenneth Payne vom King’s College London ließ gängige KI-Catboots Simulationen geopolitischer Krisen durchspielen. In 95 Prozent der Fälle steigerte sich die KI in den Einsatz von Atomwaffen hinein. ‚Das nukleare Tabu scheint für Maschinen nicht so stark zu sein“, sagt Payne im ‚New Scientist’…. Es entsteht ein Rüstungswettstreit, bei dem man KI einsetzen muss, um mit dem Feind mitzuhalten. Nicht einmal zum Ab nicken der Entscheidung wird Zeit bleiben. Der Preis: Ein kompletter Kontrollverlust an die Maschine.“
Was tun aber, wenn diese Rechenzentren und KI nicht mehr das tun wollen, was ihnen aufgetragen wurde? Wenn nicht das Schlachtfeld des Gegner in der Analyse das Ziel wird, sondern der befehlende Kriegsherr? Gibt es nicht? Wirklich nicht? Wir gehen in dieser Frage nach.
Zuletzt bearbeitet am 22.10.26, 08:39 Uhr
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